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	<title>Gustav Adolf Closs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 3. April 2025 um 18:50 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-03T18:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Adolf Closs.jpg|mini|Gustav Adolf Closs, um 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausritt zur Falkenjagd.jpg|mini|Gustav Adolf Closs: &amp;#039;&amp;#039;Ausritt zur Falkenjagd&amp;#039;&amp;#039;, Aquarell (ca. 23 × 15 cm), 1935, Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Carl Closs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cloß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[6. Mai]] [[1864]] in [[Stuttgart]]; † [[3. September]] [[1938]] in [[Berlin-Wilmersdorf]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Malerei|Maler]], [[Illustrator]] und [[Heraldik]]er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Closs war der Sohn des [[Holzschnitt|Holzstechers]] [[Adolf Georg Cloß|Adolf (Georg) Cloß]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Cloß&amp;#039;&amp;#039; war die ursprüngliche Schreibweise, die Gustav Adolf später in Closs abändern sollte.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* 14. November 1840 in Stuttgart; † 2. Februar 1894). Allerdings finden sich auch widersprüchliche Angaben, die Adolfs Zwillingsbruder, den Maler [[Gustav Paul Cloß]] (1840–1870) als Vater führen. Gustav Adolf Closs gab jedoch stets (auch schriftlich) an, dass Adolf sein Vater sei, so dass diese Aussage wohl zutreffend ist. Adolf Georg Cloß unterhielt ein renommiertes Atelier für Holzschnittarbeiten in Stuttgart. Er war in erster Ehe mit Mathilde (geb. Groß) verheiratet und zeugte mit ihr, neben Gustav Adolf, zwei weitere Kinder: Helene Augustine Pauline (* 20. Januar 1866; † 8. April 1945) und Marie Auguste (verstarb bereits im Alter von zwei Jahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Closs besuchte von 1872 bis 1882 das königliche Realgymnasium in Stuttgart, wo er am 13. September das Zeugnis erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Abschluss des sekundären Bildungswegs immatrikulierte sich Closs am 20. November 1882 an der [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen]] für [[Staatswissenschaft|Staats-]] und [[Politikwissenschaft]]en (damals „Regiminalwissenschaft“). Außerdem wurde Closs beim [[Corps Franconia Tübingen]] aktiv. Dort bekleidete er unter anderem die Charge des [[Consenior]]s. Im Sommersemester 1885 studierte er für ein Semester an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], kehrte aber bereits im kommenden Wintersemester nach Tübingen zurück. Sein Wechsel nach Freiburg ging mit Closs’ Abkehr von den Regiminalwissenschaften und seiner Hinwendung zum Fach der [[Rechtswissenschaft]]en einher. Jedoch führte er auch dieses Studium nicht zu Ende und beendete seine studentische Laufbahn vor dem Wintersemester 1886 vorzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerische Ausbildung (1886 bis 1891) ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach seiner Studienzeit wurde Closs an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Akademie der Bildenden Künste]] in [[Karlsruhe]] aufgenommen. Obwohl sich schon hier sein Talent für die [[Landschaftsmalerei]] zeigte, wurde er nicht Schüler des populären [[Gustav Schönleber]]s, sondern Schüler von [[Ernst Schurth]], der sich mehr der [[Genremalerei|Figurenmalerei]] und [[Historienmalerei|Historiendarstellungen]] widmete. Dort verblieb Closs jedoch lediglich ein Jahr, da er ab dem 17. Oktober 1887 an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] in [[München]] weiterstudierte. Zu dieser Zeit war dort [[Karl Theodor von Piloty]] der wohl herausragendste Künstler. Closs&amp;#039; Lehrer an der Münchener Kunstakademie war [[Wilhelm von Diez]]. Allerdings gibt es keinerlei Anzeichen, dass Closs in die [[Münchener Secession]] und deren Folgen eingebunden war. Von Diez rezipierte Closs insbesondere dessen Betonung von Illuminations- und Farbelementen in Genrebildnissen. Außerdem bildete sich bei ihm ein deutlicher Hang zu realistischer, unverfälschter und sehr detaillierter Darstellungsweise heraus, die natürliche Lebenssituationen bestmöglich nachbilden sollte. Auch Closs bevorzugte die Abbildung von eher unbedeutenden Persönlichkeiten in typischen Situationen ihres ganz alltäglichen Lebens. Bereits zur Zeit, als er Schüler an der Münchener Akademie war, fertigte Closs einige Illustrationen für namhafte Zeitungen an. Nachdem Closs die Akademie 1891 verlassen hatte, ließ er sich in Stuttgart nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffenszeit ===&lt;br /&gt;
==== Als Illustrator ====&lt;br /&gt;
Als Erstlingswerk kann die im Jahre 1887 angefertigte und durch das [[Xylografie|Holzstich-Verfahren]] entstandene Illustration zu [[Eduard Mörike]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Feuerreiter (Ballade)|Der Feuerreiter]]&amp;#039;&amp;#039; gelten, die im Balladensammelband &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039; (1888) auftauchte. Ebenfalls in der &amp;#039;&amp;#039;Gartenlaube&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1889 ein Bild mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Blutige Ostern im Jahr 1525&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht sowie im Jahre 1893 eines mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung des Klosters Hirsau durch die Franzosen unter Mélac&amp;#039;&amp;#039;. Daneben finden sich dort zahlreiche weitere seiner [[Historienmalerei]]en. Des Weiteren schuf er auch viele Illustrationen zu Beiträgen für &amp;#039;&amp;#039;[[Über Land und Meer]]&amp;#039;&amp;#039;, zu einer illustrierten Ausgabe von Wilhelm Hauffs &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtenstein (Roman)|Lichtenstein]]&amp;#039;&amp;#039;, zu Homers &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; und zum Karl-May-Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sklavenkarawane (Roman)|Die Sklavenkarawane]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später folgten Illustrationen für die &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegende Blätter|Fliegenden Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, eine sehr populäre, humoristische Zeitschrift der [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserzeit]], zu deren gefragtesten Illustratoren Closs ab Herbst 1897 gehörte. Er arbeitete nachweislich etwa 20 Jahre für die &amp;#039;&amp;#039;Fliegenden Blätter&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner Heirat arbeitete er verstärkt für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Lustige Woche]]&amp;#039;&amp;#039;, die eine höhere Druckqualität bot und somit seinen künstlerischen Ansprüchen mehr gerecht wurde. Die [[Xylografie|xylografische]] Umsetzung der Illustrationen besorgten bis zu dessen Tod größtenteils Closs’ Vater Adolf Georg Cloß und Gehilfen in dessen Stuttgarter Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Closs wurde 1898 beim ersten Preisausschreiben von [[Ludwig Stollwerck]] für Entwürfe von Stollwerck-[[Sammelbilder]]n ausgezeichnet. Preisrichter waren die Professoren [[Emil Doepler|Emil Doepler d.&amp;amp;nbsp;J.]], [[Woldemar Friedrich]], Bruno Schmitz und [[Franz Skarbina]] aus Berlin sowie ein Teilhaber der Firma Stollwerck.&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Preisträger waren [[Adolf Münzer]] aus München, [[Oskar Zwintscher]] aus Meißen, A. Haas aus München, [[August Unger]] aus Berlin, W. Wulff aus Karlsruhe, Helene Schulz aus Berlin, Hans Anker aus Berlin, A. Baur jr. aus Düsseldorf, P.&amp;amp;nbsp;O. Engelhard aus München, A. Höfer aus München, A. Klingner aus Berlin, H. Krause aus Berlin, E. Neumann aus München, F.&amp;amp;nbsp;P. Schmidt aus Dresden, Ad. Wagner aus Kassel und P. Wendling aus Friedenau. – Quelle: Prof. Karl Hofacker: &amp;#039;&amp;#039;Kunstgewerbeblatt&amp;#039;&amp;#039;. 9. Jahrgang, Leipzig 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1907 heiratete Gustav Adolf Closs die dreizehn Jahre jüngere Tochter eines [[Musikinstrumentenbau|Instrumentenmachers]] Martha Pauline Karoline Pfaff in [[Stuttgart]] und zog mit ihr nach [[Berlin]]. Die beiden hatten keine Kinder und man kann davon ausgehen, dass das Verhältnis auch darüber hinaus eher kühl und distanziert war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausritt Borussia Breslau.JPG|mini|[[Corps Borussia Breslau zu Köln und Aachen|Breslauer Preußen]] durchreiten das Kaisertor der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]], Öl auf Leinwand, 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Als Maler ====&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als [[Illustrator]], die er augenscheinlich lediglich als Mittel zum Verdiensterwerb verstand, sah sich Closs vorrangig als Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Closs fertigte in den ersten zehn bis fünfzehn Jahren seiner malerischen Tätigkeit unter anderem einige große [[Wandmalerei|Wandgemälde]] an den Schlössern [[Schloss Schöckingen|Schöckingen]] (ab 1892/1893) und [[Schloss Rapperswil|Rapperswil]] (ab ca. 1896). Den Auftrag für das Schloss Schöckingen erhielt Closs wohl wegen seiner Freundschaft zu [[Friedrich von Gaisberg-Schöckingen]] (1857–1932), die aus seiner Aktivenzeit bei den [[Corps Franconia Tübingen|Tübinger Franken]] herrührte. An der Nordseite des Schlosses Rapperswil fertigte Closs zwei große Wandgemälde (2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;m) an, die nicht nur aufgrund des tadellosen Zustandes als einige seiner Hauptwerke im Bereich der Wandmalerei zu betrachten sind. Weitere Wandgemälde, wie z.&amp;amp;nbsp;B. ein ca. 4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2,25&amp;amp;nbsp;m großes Gemälde im [[Königsbau]] in Stuttgart, sind – vorrangig durch die Gebäudezerstörung in den beiden [[Weltkrieg]]en – verlorengegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1890 bis 1910, als Closs vorwiegend als Illustrator und Wandmaler in der Öffentlichkeit in Erscheinung trat, fertigte er auch zahlreiche [[Tafelbild (Malerei)|Tafelbilder]] an, so z.&amp;amp;nbsp;B. für die Villa Hartmann in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. Die drei für die Villa Hartmann angefertigten Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Heimkehr von der Jagd nach Schloß Hellenstein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Empfang eines Ritters an der Spitze seines Heeres durch die Stadtväter von Heidenheim&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Spätmittelalterlicher Tanz auf der Bastion des Schlosses&amp;#039;&amp;#039; befinden sich nunmehr im [[Schloss Hellenstein]] in Heidenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines seiner wohl bekanntesten Bilder ist &amp;#039;&amp;#039;Der Sturz des Roland von Berlin&amp;#039;&amp;#039; (1906/1907), das er auf den bei einer persönlichen Audienz ausgesprochenen Wunsch Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] anfertigte. Darüber hinaus fertigte Closs für den Kaiser noch zwei weitere Bilder mit den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Vor Roßbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Garde du Corps&amp;#039;&amp;#039; an, was sehr verwunderlich ist, da Kaiser Wilhelm II. eigentlich jedwede Anklänge von [[Impressionismus]] und [[Jugendstil]], wie sie in Closs&amp;#039; Bildnissen auftauchten, kategorisch ablehnte. Zu dem Heer zugeneigten Kronprinzen [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm von Preußen]] und seiner Frau, der Kronprinzessin [[Cecilie von Mecklenburg-Schwerin|Cecilie]], konnte Closs sogar eine Art Freundschaft aufbauen, was sich in der Anfertigung zahlreicher Bildnisse niederschlug. Des Weiteren fertigte Closs Arbeiten für den rumänischen König [[Karl I. (Rumänien)|Karl I.]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Als Heraldiker ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Closs Sanct Michael.jpg|mini|Eines der vielen Exlibris, die Closs im Auftrag Friedrich von Gaisberg-Schöckingen entwarf.]]&lt;br /&gt;
Durch Closs’ Hang zur Historiendarstellung und zur geschichtsgetreuen, detaillierten Ausgestaltung seiner Bildnisse lag die Beschäftigung mit der [[Heraldik]] bereits nahe. Eingeführt in diese [[Historische Hilfswissenschaft|Hilfswissenschaft]] wurde Gustav Adolf Closs durch Kurt Freiherr [[Seutter von Loetzen (Adelsgeschlecht)|Seutter von Lötzen]]. Später arbeitete er intensiv mit seinem Freund [[Friedrich Freiherr von Gaisberg-Schöckingen]] auf dem Gebiet der Heraldik zusammen. Beide waren auch Mitglieder im „St. Georgen-Verein der Württembergischen Ritterschaft“. Für den Verein „St. Michael-Verein deutscher Edelleute zur Pflege der Geschichte und Wahrung historisch berechtigter Standesinteressen“, bei dem [[Gaisberg (Adelsgeschlecht)|Gaisberg]] Vorsitzender war und zu dem u.&amp;amp;nbsp;a. auch die [[Guttenberg (Adelsgeschlecht)|Guttenberg]] und [[Müllenheim]] gehörten, entwarf er das nebenstehende Exlibris. Am 17. Oktober 1893 wurde Closs Mitglied im „[[Herold (Verein)|Deutschen Herold]]“. Von 1918 bis 1934 war Closs Schriftleiter des Deutschen Herold. Dort war sein Engagement so groß, dass er unter anderem im Jahre 1923 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Es wurden zahlreiche heraldische Zeichnungen von ihm veröffentlicht, so z.&amp;amp;nbsp;B. in den „Familiengeschichtlichen Blättern“, den „Heraldisch-Genealogischen Blättern“ und dem „Deutschen Roland“. Nach dem Tod von [[Adolf Hildebrandt]] 1918 übernahm Closs die Wappenmalerei im &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch|Deutschen Geschlechterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wurde Closs vom Deutschen Gemeindetag als sachverständiger Heraldiker eingesetzt, dem die Aufgabe zugedacht war, die vorhandenen Wappen zu überprüfen und zu verbessern sowie gegebenenfalls neue Wappen zu schaffen. Sein Können und seine profunde Heraldikkenntnis zeigten sich in der detaillierten, authentischen und getreuen Darstellung. Gustav Adolf Closs gilt neben [[Otto Hupp]] und [[Eduard Lorenz Lorenz-Meyer]] als bester Heraldiker seiner Zeit und hat auch über seine Lebensgrenzen hinaus eine weitreichende Reputation erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Closs starb am 3. September 1938 in [[Berlin-Wilmersdorf]]. Bei der Trauerfeier nahmen neben dem ehemaligen Kronprinzen und Closs&amp;#039; Corpsbrüdern aus Tübingen zahlreiche weitere Vertreter der Vereine und Gesellschaften teil, deren Mitgliedschaften und Ehrenämter Closs innegehabt hatte. Die Urne mit seiner Asche wurde nach Stuttgart überführt und auf dem [[Fangelsbachfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Fangelsbach-Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (= Friedhöfe in Stuttgart, Band 5), Stuttgart 1994, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich noch immer dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Closs war Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;kuenstlerbund.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 25. Februar 1897: Große goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft am Bande des Friedrichsordens des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]]&lt;br /&gt;
* Mai 1905: Ritterkreuz I. Klasse des königlich württembergischen [[Friedrichs-Orden]]s&lt;br /&gt;
* Herzoglich braunschweigische Verdienstzeichen für Kunst und Wissenschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl einzelner Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GA Closs - Franconia Tübingen beim Waldhörnle 1907.jpg|mini|Ausritt der [[Corps Franconia Tübingen|Tübinger Franken]], 1907]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemälde ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Schloß in Schöckingen&amp;#039;&amp;#039;, Wasserfarben auf Papier (21 × 29&amp;amp;nbsp;cm), 1902&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tamina Freiin von Gaisberg-Schöckingen&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand (50 × 70&amp;amp;nbsp;cm), 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spätmittelalterlicher Tanz auf der Bastion des Schlosses&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand (263 × 100&amp;amp;nbsp;cm), 1906; Museum [[Schloss Hellenstein]] in [[Heidenheim an der Brenz]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sturz des Roland zu Berlin 1448&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1906/1907; verschollen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Corps Borussia Breslau zu Köln und Aachen|Breslauer Preußen]] durchreiten das Kaisertor der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität]]&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mensur im Wald zwischen Franconia und Rhenania&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ausritt der Tübinger Franken&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1907; Corpshaus der [[Corps Franconia Tübingen|Franconia zu Tübingen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht bei Blindheim&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth-Dragoner&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Leibkürassiere&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Reiterbildnis des Kronprinzen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;1. Bataillon Garde 1756&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, alle vor 1912; ehemals in den Besitztümern der Kronprinzenfamilie [[Cecilienhof|Schloss Cecilienhof]] und [[Herzogtum Oels|Schloss Oels]], Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als [[Beutekunst (Zweiter Weltkrieg)|Kriegsbeute]] verschleppt, Aufbewahrungsort unklar&lt;br /&gt;
* Wandgemälde in [[Schloss Rapperswil]]&lt;br /&gt;
* Wandgemälde in [[Schloss Schöckingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Illustrationen ===&lt;br /&gt;
* Illustrationen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;. Scherl-Verlag, Berlin 1853–1944&lt;br /&gt;
* Illustrationen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Über Land und Meer]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsche Verlags-Anstalt]], Stuttgart 1858–1922&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hauff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtenstein (Roman)|Lichtenstein]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hauff’s Werke. Illustrirte Prachtausgabe&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1892&lt;br /&gt;
* [[Karl May]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sklavenkarawane (Roman)|Die Sklavenkarawane]]&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Union Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1890&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kurz]]: &amp;#039;&amp;#039;Schillers Heimatjahre&amp;#039;&amp;#039;. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart [1924]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Vorträge über Wappen&amp;#039;&amp;#039;. Starke, Görlitz 1937 (= Schriftenreihe Sippenforschung; Heft 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kösener Fenster ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erlanger Senioren-Convent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kösener Senioren-Convents-Verband]] schenkte 1898 dem [[Corps Onoldia]] zwei Glasfenster mit den [[Studentenwappen]] aller Kösener Corps. Sie wurden von Closs entworfen und von [[Franz Xaver Zettler]] in München hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kösener Fenster (Onoldia).JPG|1. Kösener Fenster&lt;br /&gt;
Kösener Fenster Onoldia (b).JPG|2. Kösener Fenster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Julius Baum]] |Lemma=Closs, Gustav Adolf Karl |Band=7 |Seite=114}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|5|387}}&lt;br /&gt;
* Wilhelm Heinrich Schneider-Horn: &amp;#039;&amp;#039;Die Tübinger Franken&amp;#039;&amp;#039;. VATF e. V. 1969.&lt;br /&gt;
* [[Detlef Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Adolf Closs. Leben und Werk des Malers, Illustrators und Reklamekünstlers mit einem Exkurs über das Reklame-Sammelbilderwesen&amp;#039;&amp;#039;. Scaneg, München 1988, ISBN 3-89235-022-1 (= Beiträge zur Kunstwissenschaft; Band 22).&lt;br /&gt;
* {{AKL|19|588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coats of arms by Gustav Adolf Cloß|Von Gustav Adolf Closs entworfene Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118838261}}&lt;br /&gt;
* [https://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/search?p=173&amp;amp;ot=objekte&amp;amp;inp=fulltext:Gustav%20Closs Gustav Adolf Closs] Illustrationen in den Fliegenden Blättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118838261|LCCN=n/88/299932|VIAF=54945395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Closs, Gustav Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wappenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heraldiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Closs, Gustav Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cloß, Gustav Adolf; Closs, Gustav Adolf Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Illustrator und Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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