<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustaf_Fr%C3%B6ding</id>
	<title>Gustaf Fröding - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gustaf_Fr%C3%B6ding"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustaf_Fr%C3%B6ding&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T19:42:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustaf_Fr%C3%B6ding&amp;diff=240882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;William Avery: Runeberg.org → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustaf_Fr%C3%B6ding&amp;diff=240882&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-03T19:29:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Runeberg.org → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Fröding.jpg|mini|Gustaf Fröding um 1896]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustaf Fröding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|ˈɡɵsˌtav ˈfrøːˌdɪŋ}}, * [[22. August]] [[1860]] auf [[Herrenhaus Alster]] bei [[Karlstad]]; † [[8. Februar]] [[1911]] in [[Stockholm]]) ist der bedeutendste [[Schweden|schwedische]] Lyriker der 1890er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fröding av bergh2.jpg|mini|Gustaf Fröding im Krankenzimmer, Gemälde von Richard Bergh 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alsters-herrgård-staty.JPG|mini|Denkmal an Gustav Fröding im [[Herrenhaus Alster]]]]&lt;br /&gt;
Gustaf Fröding, 1860 auf dem Herrenhof Alster in [[Värmland]] geboren, kam aus einer Beamten- und Unternehmerfamilie. Seine Mutter, Emilia Fröding (geborene Agardh), war die Tochter des Bischofs von Karlstad, [[Carl Adolph Agardh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fröding besuchte das Gymnasium in Karlstad und begann 1880 Studien an der [[Universität Uppsala]], die er aber nicht abschloss. Während seiner Studienzeit kam er in radikalliberale Kreise, die ihn politisch prägten. 1887 bekam er eine Anstellung bei der radikalen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Karlstads-Tidningen&amp;#039;&amp;#039;, die er ein Jahr später wieder verließ, als ein Erbe es ihm ermöglichte, sich seinen literarischen Interessen zu widmen. Ein erster psychischer Krankheitsanfall führte ihn 1889/90 in eine Nervenheilanstalt in [[Görlitz]] (Schlesien), wo er seine erste Gedichtsammlung &amp;#039;&amp;#039;Guitarr och dragharmonika&amp;#039;&amp;#039; (Gitarre und Ziehharmonika) fertigstellte, die 1891 publiziert wurde. Die Gedichtsammlung war ein unmittelbarer Erfolg und erreichte innerhalb einiger weniger Jahre eine Auflage wie keine andere davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustaf Fröding war sich seines Erfolges gar nicht bewusst, da er sich zur Zeit der Veröffentlichung in einem norwegischen Pflegeheim befand, um seinen schweren Alkoholismus und nervöse Beschwerden behandeln zu lassen. Er kehrte danach zur &amp;#039;&amp;#039;Karlstads-Tidningen&amp;#039;&amp;#039; zurück, wo er Kulturartikel und Gedichte schrieb. Gleichzeitig arbeitete er an seiner zweiten Gedichtsammlung &amp;#039;&amp;#039;Nya dikter&amp;#039;&amp;#039; (neue Gedichte), die 1894 herauskam. Dieser Gedichtsammlung, die wie die erste eine Mischung humorvoller Gedichte mit värmländischen Motiven mit ernsteren, diesmal auch sozialkritischen Gedichten ist, war ein noch größerer Erfolg beschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesmal konnte Gustaf Fröding den Erfolg nicht genießen, da er einen Monat vor der Herausgabe an einer schweren Psychose erkrankte, von der er sich nur zeitweise erholen sollte. Den Rest seines Lebens verbrachte Fröding zeitweise in verschiedenen Nervenkrankenhäusern und Pflegeheimen. Dennoch schrieb er weiterhin, und 1896 erschien seine dritte Gedichtsammlung &amp;#039;&amp;#039;Stänk och flikar&amp;#039;&amp;#039; (Spritzer und Zipfel), der Höhepunkt seines lyrischen Schaffens. Aber ein Gedicht, in dem ein unschuldiger Geschlechtsverkehr zweier Jugendlicher in einem geträumten vergangenen goldenen Zeitalter geschildert wird, führte zu einem Gerichtsverfahren wegen Unsittlichkeit, bei dem den kranken Fröding sowohl der Verleger wie auch seine Freunde, vor allem der Dichterfreund [[Verner von Heidenstam]], der ihn zur Publikation dieses Gedichtes ermuntert hatte, im Stich ließen. Fröding wurde zwar freigesprochen, aber die Ereignisse verstärkten seine Psychose und trieben ihn zu einem Selbstmordversuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustaf Fröding zog 1896 mit seiner Schwester Cecilia nach [[Uppsala]]. In den folgenden zwei Jahren gab er die Gedichtsammlungen, &amp;#039;&amp;#039;Nytt och gammalt&amp;#039;&amp;#039; (Neues und Altes) und &amp;#039;&amp;#039;Gralstänk&amp;#039;&amp;#039; (Gralsspritzer) heraus. Doch verschlimmerte sich seine Krankheit so sehr, dass er 1898 in ein Nervenkrankenhaus kam, aus dem er erst 1905 wieder entlassen wurde. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in der Villa Gröndal in [[Stockholm]], wo er von einer Krankenschwester gepflegt wurde. 1910, ein Jahr vor seinem Tod, erschien &amp;#039;&amp;#039;Efterskörd&amp;#039;&amp;#039; (Nachernte) und 1913 wurde postum die Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Reconvalescentia&amp;#039;&amp;#039; verlegt. Beide enthalten Gedichte von sehr ungleicher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Värmländer ist auch Gustaf Fröding, dieser tragische Lyriker, Clown und Mönch mit dem Apostelgesicht. Er hat ein schönes Gedicht über [[Friederike Brion]] geschrieben&amp;lt;ref&amp;gt;Gustaf Fröding: [https://runeberg.org/gfnyadik/36.html &amp;#039;&amp;#039;Ur Friederike Brions visor&amp;#039;&amp;#039;] (Aus Friederike Brions Liedern) auf runeberg.org.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die auch sein Schicksals- und Zeitgenosse [[Jānis Poruks]], von dem er nichts wußte, besungen hat&amp;lt;ref&amp;gt;Poruku Jānis: [http://periodika.lndb.lv/periodika2-viewer/?lang=fr#panel:pp|issue:76114|page:47 &amp;#039;&amp;#039;Gētes jājiens uz Zesenheimu&amp;#039;&amp;#039;] (Goethes Ritt nach Sessenheim), erschienen in: &amp;#039;&amp;#039;Mājas Viesa Mēnešraksts&amp;#039;&amp;#039; № 9/1899, S.&amp;amp;nbsp;687.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Plan zu einem Essay: Drei Irrsinnige: Gustaf Fröding, Jānis Poruks, [[Nikolaus Lenau]], dessen Gedichte der Schwede so schön übersetzt hat&amp;lt;ref&amp;gt;[https://litteraturbanken.se/%C3%B6vers%C3%A4ttarlexikon/listor/avoversattare/Gustaf_Fr%C3%B6ding/original/Tyska &amp;#039;&amp;#039;Bibliografi – Gustaf Fröding. Översättningar i bokform&amp;#039;&amp;#039;] (Bibliographie Gustaf Fröding. Übersetzungen in Buchform) auf litteraturbanken.se.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie man nur Werke eines seelischen Verwandten in eine andere Sprache übertragen kann. Gemeinsames im Schicksal, Gemeinsames in der lyrischen Genialität. Im Geiste sehe ich, wie die drei Lyriker im Jenseits Wein trinken und unsere Spießbürgerlichkeit und Beschränktheit, die sie in den Wahnsinn trieb, verspotten.|[[Zenta Mauriņa]]&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: Zenta Mauriņa: &amp;#039;&amp;#039;Nord- und südliches Gelände. Schwedische Tagebücher [1946–1951].&amp;#039;&amp;#039; Maximilian Dietrich, Memmingen o. J. [1962], S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eponyme ==&lt;br /&gt;
2007 wurde der [[Asteroid]] [[(10122) Fröding]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1891 &amp;#039;&amp;#039;Guitarr och dragharmonika&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1894 &amp;#039;&amp;#039;Nya dikter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1895 &amp;#039;&amp;#039;Räggler å paschaser 1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1896 &amp;#039;&amp;#039;Stänk och flikar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1897 &amp;#039;&amp;#039;Räggler å paschaser 2&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1897 &amp;#039;&amp;#039;Nytt och gammalt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1898 &amp;#039;&amp;#039;Gralstänk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1910 &amp;#039;&amp;#039;Efterskörd&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1913 &amp;#039;&amp;#039;Reconvalescentia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ins Deutsche ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schilf, Schilf rausche. Ausgewählte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Schwedischen von Klaus-Rüdiger Utschick. Anacreon-Verlag, München 1999, ISBN 3-932759-10-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* Lutz Röhling: &amp;#039;&amp;#039;[https://digi20.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb00046871_00002.html Die Abwehr des ennui: Modernität und Moderne im lyrischen Werk Gustav Frödings]&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte die schwedische Rock-Band [[Mando Diao]] das Album &amp;#039;&amp;#039;Infruset&amp;#039;&amp;#039;, bei dem sämtliche Songtexte aus Gedichten Frödings bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Plattentests online-Team |url=https://www.plattentests.de/rezi.php?show=9809 |titel=Mando Diao - Infruset - Plattentests.de-Rezension |abruf=2020-06-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Gustaf Fröding}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118703323}}&lt;br /&gt;
* Klaus-Rüdiger Utschick: [https://www.anacreon.de/froeding/froeding.php &amp;#039;&amp;#039;Ein Streifzug durch Frödings Lyrik. Mit 27 Liedern.&amp;#039;&amp;#039;] Biographie mit Links zu Gedichten (schwedisch, deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118703323|LCCN=n/80/65624|VIAF=56623279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Froding, Gustaf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schwedisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Uppsala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fröding, Gustaf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herrenhaus Alster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;William Avery</name></author>
	</entry>
</feed>