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	<title>Gurzelen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut: analog AG + Ortsname</title>
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		<updated>2025-05-25T19:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;analog AG + Ortsname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt eine Gemeinde im Kanton Bern. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gurzelen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist auch eine Ortschaft in der Gemeinde [[Ried bei Kerzers]] im Kanton Freiburg. Das Fussballstadion in Biel ist unter [[Stadion Gurzelen]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
 | NAME_ORT = Gurzelen&lt;br /&gt;
 | BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gurzelen 2024.png&lt;br /&gt;
 | BILDPFAD_WAPPEN =CHE Gurzelen COA.svg&lt;br /&gt;
 | BILD = Gurzelen_Dorf.jpg&lt;br /&gt;
 | REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
 | BEZIRK = [[Verwaltungskreis Thun|Thun]]&lt;br /&gt;
 | IMAGEMAP = Verwaltungskreis Thun&lt;br /&gt;
 | BFS = 0867&lt;br /&gt;
 | PLZ = 3663&lt;br /&gt;
 | BREITENGRAD = 46.780556&lt;br /&gt;
 | LÄNGENGRAD = 7.530561&lt;br /&gt;
 | HÖHE = 591&lt;br /&gt;
 | FLÄCHE = 4.5&lt;br /&gt;
 | EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | WEBSITE = www.gurzelen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gurzelen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[berndeutsch]] [{{IPA|gʊːrtsələ}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;B ONB&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gurzele&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gurzelen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsnamenbuch des Kantons Bern]].&amp;#039;&amp;#039; Band I/2. Francke, Bern 1987, S.&amp;amp;nbsp;164.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Bern]]. Sie gehört zum [[Verwaltungskreis Thun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gurzelen liegt auf {{Höhe|591|CH}}, 8&amp;amp;nbsp;km westnordwestlich der Stadt [[Thun]] (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich in der Talmulde der &amp;#039;&amp;#039;Müsche&amp;#039;&amp;#039; kurz vor ihrem Eintritt in die breite [[Gürbetal]]ebene, in der Hügellandschaft des Thuner Westamtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 4,5&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der breiten [[Aaretal|Aaresenke]] zwischen Bern und Thun. Fast das gesamte Gebiet wird von der [[Drumlin]]landschaft eingenommen, die der eiszeitliche [[Aargletscher]] im Thuner Westamt hinterlassen hatte. In der Mitte liegt die Ebene des &amp;#039;&amp;#039;Mooses&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|625|CH}}), das durch die [[Müsche]] nach Norden zur [[Gürbe]] entwässert wird. Das Moos (der Name ist das Dialektwort für ‚Moor‘) wird im Norden von der Höhe bei &amp;#039;&amp;#039;Widerhueb&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|673|CH}}), im Osten vom &amp;#039;&amp;#039;Steinhölzli&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Dihebüel&amp;#039;&amp;#039;, im Süden vom &amp;#039;&amp;#039;Längenbüelwald&amp;#039;&amp;#039; (überwiegend ausserhalb des Gemeindebannes von Gurzelen) und im Westen von &amp;#039;&amp;#039;Riedwald&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Riedhubel&amp;#039;&amp;#039; begrenzt, an denen mit {{Höhe|728|CH}} die höchsten Erhebungen von Gurzelen liegen. Nach Süden erstreckt sich der Gemeindeboden über den &amp;#039;&amp;#039;Geisthubel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|707|CH}}) bis in die Mulde des &amp;#039;&amp;#039;Geistsees&amp;#039;&amp;#039;. Im Nordwesten besitzt das Gebiet einen Anteil an der landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebene des Gürbetals ({{Höhe|580|CH}}). Von der Gemeindefläche entfielen 1997 6 % auf Siedlungen, 12 % auf Wald und Gehölze und 82 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Gurzelen gehören der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Obergurzelen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|635|CH}}) leicht erhöht am Nordrand des Mooses, die Hofgruppe &amp;#039;&amp;#039;Geist&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|680|CH}}) auf dem Sattel zwischen Riedwald und Geisthubel sowie verschiedene weitere Hofgruppen und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Gurzelen sind [[Seftigen]], [[Uetendorf]], [[Forst-Längenbühl]], [[Wattenwil]] und [[Burgistein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Gurzelen war früh besiedelt, was Einzelfunde aus dem [[Jungsteinzeit|Neolithikum]], Gräber der [[Hallstattzeit]] und [[Römisches Reich|römische]] Siedlungsreste belegen. Aus dem 12. Jahrhundert stammt die Burg[[ruine Obergurzelen]]. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1231 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;de Gurcellun&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;in Gurzillon&amp;#039;&amp;#039; (1254), &amp;#039;&amp;#039;in inferiori Gurzelon&amp;#039;&amp;#039; (1259), &amp;#039;&amp;#039;de Corzellon&amp;#039;&amp;#039; (1272) und &amp;#039;&amp;#039;Gurzelen&amp;#039;&amp;#039; (1337). Der Ortsname geht auf das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;curticella&amp;#039;&amp;#039; ‹kleiner Hof› zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B ONB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] bildete Gurzelen eine eigene Herrschaft, die zeitweise in zwei Teile aufgespalten war. Diese Herrschaft erlebte im Lauf der Zeit zahlreiche Besitzerwechsel und befand sich ab 1542 bis zum Ende des Ancien Régime zu zwei Dritteln im Besitz der Familie von Wattenwyl auf Burgistein, zu einem Drittel unter direkter Berner Obrigkeit. Die Hohe Gerichtsbarkeit lag beim Landgericht Seftigen, doch erfolgte 1783 eine Umteilung an das Amt Thun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Gurzelen während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Distrikt Thun und ab 1803 zum Oberamt Seftigen, das mit der neuen [[Verfassung des Kantons Bern|Kantonsverfassung]] von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0867}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Gurzelen zu den kleineren Gemeinden des Kantons Bern. Im Jahr 2000 waren von den Bewohnern 97,9 % deutschsprachig, 1,1 % französischsprachig, und 0,7 % sprachen Albanisch. Die Bevölkerungszahl von Gurzelen belief sich 1850 auf 605 Einwohner, 1900 auf 603 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl stets im Bereich zwischen 660 und 760 Personen. 1990 wurden 703 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahl 2023]] betrugen: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 46,0 % (−3,8 %), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 10,7 % (+3,9 %), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 10,1 % (+4,7 %), [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 8,6 % (−2,8 %), [[Grünliberale Partei|glp]] 6,8 % (+0,8 %), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 5,2 % (+1,2 %), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 4,7 % (+1,6 %), [[Die Mitte|Mitte]] 4,0 % (−4,4 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elections.admin.ch/de/ch |titel=Nationalratswahlen 2023. Gurzelen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2023-10-22 |abruf=2025-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Gurzelen war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute haben der [[Ackerbau]] und der Gemüsebau auf den fruchtbaren Böden des Gürbetals sowie die [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] und die [[Zucht|Viehzucht]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Gurzelen sind heute Betriebe des Baugewerbes, der Holzverarbeitung, des Maschinenbaus, Gärtnereien und mechanische Werkstätten vertreten. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den grösseren Ortschaften der Umgebung und im Raum Thun arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen an einer Verbindungsstrasse von [[Wattenwil]] nach [[Uetendorf]]. Der nächste Anschluss an die Autobahn [[Autobahn 6 (Schweiz)|A6]] (Bern–Thun) befindet sich rund 7&amp;amp;nbsp;km vom Ortskern entfernt. Leicht erreichbar ist jedoch der Bahnhof [[Seftigen]] an der Gürbetalbahn von [[Bern]] via [[Belp]] nach [[Thun]]. Seit Dezember 2004 fährt ein Postauto von Uetendorf nach Gurzelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2018-11-23 10.55.54 Kopie.jpg|mini|Zwillingsbuchen in Gurzelen]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Gurzelen}}&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche, bereits im 13. Jahrhundert erwähnt, erhielt ihre heutige Gestalt beim Neubau von 1710. Die [[barock]]e Saalkirche besitzt eine [[Renaissance]]kanzel aus dem 17. Jahrhundert, einen Taufstein und Wappenscheiben aus der Erbauungszeit. Das ursprünglich von 1560 stammende Pfarrhaus wurde 1705 bis 1709 umgebaut. Um 1823 wurde der [[Ständerbauweise|Ständerbau]] des Schulhauses errichtet. Im Ortskern und in den Weilern sind zahlreiche charakteristische Bauernhäuser im Berner Stil aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Hügel steht der Landsitz Schlingmoos, der 1740 als Witwensitz für die Familie von Wattenwyl erbaut wurde. In der Parkanlage befindet sich eine bemerkenswerte Säulenkolonnade. Überreste der ehemaligen [[Ruine Festi (Bennewil)|Burg Festi]] sind auf einem Geländevorsprung am Rand der Gürbetalebene sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Hodler]] (1853–1918), Bürger von Gurzelen,  Schweizer Maler&lt;br /&gt;
* [[Hector Hodler]] (1887–1920), Bürger von Gurzelen, Sohn des Schweizer Malers, Begründer des Esperanto-Weltbunds in Genf (1908)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|490|Gurzelen (BE)|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gurzelen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gurzelen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Thun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4692262-3|VIAF=249409833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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