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	<title>Gurre - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:41:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gurre&amp;diff=1334048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthiasb: /* Sieh auch */</title>
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		<updated>2026-04-13T13:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sieh auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt ein Pferd.  Für das dänische Dorf siehe [[Gurre (Helsingør Kommune)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gurre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Gorre) ist eine im heutigen Deutsch bis auf Reste verschwundene [[althochdeutsch]]e Bezeichnung für ein einzelnes weibliches [[Hauspferd|Pferd]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;grimm&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Gurre |Band=9 |Sp=1161 |lemid=G32241}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Alt- und Mittelhochdeutschen bezeichnete „stuot“ ([[Stute]]) eine Herde weiblicher Pferde. Erst Anfang des 15. Jahrhunderts setzte sich die Bezeichnung Stute in ihrer heutigen Bedeutung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft und Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Gurre bedeutete auf [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;schlechte Stute&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;schlechtes Pferd&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=Lexer&amp;amp;sigle=Lexer&amp;amp;mode=Vernetzung&amp;amp;lemid=LG06171 Gurre], Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, &amp;lt;https://www.woerterbuchnetz.de/Lexer&amp;gt;, abgerufen am 16. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=BMZ&amp;amp;lemid=G01648 Gurre], Mittelhochdeutsches Wörterbuch von Benecke, Müller, Zarncke, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, &amp;lt;https://www.woerterbuchnetz.de/BMZ&amp;gt;, abgerufen am 16. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Gurre&amp;#039;&amp;#039; der [[Oeconomische Encyclopädie]] von [[Johann Georg Krünitz]] (1773–1858) lautet: &amp;quot;Gurre, (die) im g. L. eine Benennung einer Stute von geringer und schlechter Art, und eines jeden schlechten Pferdes überhaupt, welches man auch wohl eine [[Mähre]] zu nennen pflegt. In einigen Mundarten lautet dieses Wort Gorre, im Meklenburg. Zorre, in Irland Garron, alle in der Bedeutung eines schlechten Pferdes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/g/kg04435.htm &amp;#039;&amp;#039;Oeconomische Encyclopädie von Johann Georg Krünitz&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Max Jähns]] stellt 1872 das Wort Gurre als neutrales Synonym für Stute vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Jähns]]: &amp;#039;&amp;#039;Roß und Reiter in Leben, Sprache, Glauben und Geschichte der Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, F. W. Grunow, Leipzig 1872, S. 382 ([http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11006403_00005.html Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]]  wird neben der pojorativen Bedeutung Gurre als Synonym für Pferd angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grimm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Elsässisch]]en wurde Gurre für alte [[Hauspferd#Fachsprachliche, veraltete, umgangssprachliche und mundartliche Bezeichnungen|Gäule]], ungeliebte alte weibliche Tiere, schlechte Weibspersonen und Mädchen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=ElsWB&amp;amp;lemid=G00829 Gurre], Wörterbuch der elsässischen Mundarten, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/23, &amp;lt;https://www.woerterbuchnetz.de/ElsWB&amp;gt;, 1897, abgerufen am 16. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redensart &amp;#039;&amp;#039;Gurre wie Gaul&amp;#039;&amp;#039;, hat die Bedeutung beides ist gleich, einerlei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grimm&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mdz-nbn-resolving.de/details:bsb11921748 Der Teutschen Weissheit : Das ist: Außerlesen kurtze, sinnreiche, lehrhaffte vnd sittige Sprüche vnd Sprichwörter in schönen Reimen oder schlecht ohn Reim, von allerley Geistlichem vnd Weltlichem Wesen vnd Handel des gantzen Menschlichen Lebens, wie man sie im gemeinen Brauch hat, oder in gelehrter Leut Büchern findet], Friedrich Karl Wilhelm Petri, Coburg, Landesbibliothek, Cas A 602, Digitalisat, Scan 597&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Haag (Oberbayern) COA.svg|80px|rechts|Wappen Haag]]&lt;br /&gt;
Seit etwa 1200 zierte das Wappen der [[Reichsritter]] Gurren von Haag eine weiße Gurre auf rotem Grund. Als 1245 der letzte Gurre von Haag ohne männlichen Nachkommen starb, übertrug [[Kaiser]] [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] die [[Grafschaft Haag|Reichsgrafschaft Haag]] dem mit Elisabeth Gurre von Haag verheirateten Ritter Sigfrid von Fraunberg. Die Gurre im Wappen der Haager Grafen bleibt unter den [[Fraunberg (Adelsgeschlecht)|Fraunbergern]] erhalten und wurde in das heutige Wappen von [[Haag in Oberbayern]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hdbg.eu/gemeinden/index.php/detail?rschl=9183119 Markt Haag i.OB], Haus der Bayerische Geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Landkreis Erding COA.svg|80px|rechts|Wappen Erding]]&lt;br /&gt;
Im 1953 festgelegten Wappen des [[Landkreis Erding|Landkreises Erding]] erscheint eine rote, gold[[Bewehrung (Heraldik)|bewehrte]] Haager Gurre auf weißem Grund mit ([[Heraldik|heraldischen]] Normen entsprechendem) aufsteigendem Schweif.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hdbg.eu/gemeinden/index.php/detail?rschl=9177000 Landkreis Erding], Haus der Bayerische Geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bissgurre ==&lt;br /&gt;
„Bissgurre“ ist ein Kompositum mit „beißen“. Es ist seit dem 16. Jahrhundert als [[Pejorativ|abwertende]], oft auch [[Altersdiskriminierung|altersdiskriminierende]] auf [[Frau]]en bezogene [[Tiermetapher]] für das [[Pferdeverhalten|Konfliktverhalten]] von [[Stuten]] belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge, &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;, de Gruyter, 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; In manchen süddeutschen und österreichischen Gegenden hat sich der Ausdruck „Bissgurre“ (auch „Bissgurn“) erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Bissgurn Bissgurn] duden.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bayern: &amp;quot;Bayerisches Wörterbuch&amp;quot; von Andreas Schmeller, München 1872, dort unter &amp;#039;&amp;#039;Gurre&amp;#039;&amp;#039;; Franken: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken, 2. Auflage, Bamberg 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bairischen ist das Wort im heutigen Alltag noch gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.com/ngrams/graph?content=Bissgurre&amp;amp;year_start=1800&amp;amp;year_end=2019&amp;amp;corpus=de&amp;amp;smoothing=3&amp;amp;case_insensitive=false Bissgurre], Google-Ngram-Viewer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
„Bissgurre“ ist eine veraltete Bezeichnung für die Fischgattung [[Schlammbeißer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/siebold_suesswasserfische_1863?p=348 Art. C. fossilis Lin. Bissgurre, Schlammpitzger], Siebold, Carl Theodor Ernst von: Die Süsswasserfische von Mitteleuropa. Leipzig, 1863.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stutenbissigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Stute}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezeichnung für Pferde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthiasb</name></author>
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