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	<title>Gurkenschnitzling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:01:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gurkenschnitzling&amp;diff=314026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giftzwerg 88 am 24. Oktober 2024 um 23:10 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-24T23:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gurkenschnitzling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Macrocystidia cucumis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Christian Hendrik Persoon|Pers.]]&amp;lt;!--1796--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Marcel Josserand|Joss.]]&amp;lt;!--1934 (&amp;#039;1933&amp;#039;)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gurkenschnitzlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Macrocystidia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schwindlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Marasmiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Gurkenschnitzling.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gurkenschnitzling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeine Gurkenschnitzling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Macrocystidia cucumis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine recht häufige [[Pilze|Pilz]]-[[Art (Biologie)|Art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Schwindlingsverwandte]]n (Marasmiaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Hut (Mykologie)|Hut]] erreicht normalerweise einen Durchmesser von zwei bis fünf Zentimetern. Er ist zunächst glockig bis konisch geformt, im Alter dann auch ausgebreitet flach. Er ist kastanienbraun, in der Mitte schwarzbräunlich gefärbt. Zum Hutrand blasst die Tönung nach hellbraun bis weißlich aus. Der Hut ist jedoch [[Hygrophanität|hygrophan]], so dass er bei trockener Witterung lederbräunlich bis gelblich erscheint. Der Hutrand ist bei feuchtem Wetter durchscheinend gerieft. Die Oberfläche erscheint durch die zahlreichen langen [[Zystide]]n samtig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind zunächst weißlich gefärbt, erhalten jedoch im Alter eine rötlichgelbe bis ockerrötliche Tönung. Sie stehen fast gedrängt, sind relativ dick und bauchig. Sie sind abgerundet oder hakig angeheftet; im Alter stehen sie fast frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] wird zwischen vier und sieben Zentimeter lang sowie vier bis sieben Millimeter dick. Er ist steif, zäh und dunkel- bis schwarzbräunlich gefärbt. Auch seine Oberfläche erscheint durch die Kaulo[[zystide]]n samtig. Die Stielspitze ist hell bereift. Der Stiel ist leicht vom Hut abtrennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleisch ([[Trama]]) ist bräunlich getönt. Es riecht bei frischen Fruchtkörpern nach Gurken, bei alten Exemplaren nach Fischtran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sporenpulver ist rostocker bis orangebraun gefärbt. Bei der var. &amp;#039;&amp;#039;leucospora&amp;#039;&amp;#039; weist es einen fast weißen Ton auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Trama]] der Lamellen ist regulär aufgebaut. Die Huthaut besteht aus liegenden [[Hyphe]]n; deren [[Septum (Mykologie)|Septen]] besitzen [[Schnalle (Mykologie)|Schnallen]]. Die Gloeo[[zystide]]n sind sehr groß, lanzettlich geformt und [[hyalin]]. Die Kaulozystiden sind büschelig angeordnet. Die [[Basidie]]n sind viersporig und besitzen an der Basis eine Schnalle. Die [[Spore]]n sind ellipsoid-spindelförmig und besitzen eine glatte Oberfläche. Sie sind hellrötlich gefärbt, [[Amyloidität|inamyloid]] und einkernig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Gurkenschnitzling ist in seiner Färbung relativ wenig variabel. Kennzeichnend sind der starke Geruch nach Gurken und die samtig wirkende Oberfläche von Hut und Stiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Gurkenschnitzling ist unter anderem in Wäldern, Straßen- und Bachrändern, Gärten und Gräben zu finden. Er wächst am Boden auf Pflanzenabfällen und Holzstückchen, auch zwischen Gras.&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper erscheinen von Ende Juli bis November. An besonders geschützten Stellen und unter günstigen Witterungsbedingungen treten sie vereinzelt bereits im Frühjahr sowie über den Winter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Gurkenschnitzling ist in der [[Holarktis]] [[Florenelement|meridional bis boreal]] verbreitet. So ist er im westlichen Nordamerika, Europa, Nordafrika und Nordasien zu finden. In Europa reicht das Gebiet von Spanien, [[Korsika]] und Rumänien bis nordwärts zu den [[Hebriden]], [[Fennoskandinavien]] und Island sowie ostwärts bis Estland und Belarus. In Deutschland ist der Pilz von der dänischen Grenze bis in die Alpenregion verstreut in allen Bundesländern zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Taxonomisch von größerer Bedeutung sind die var. &amp;#039;&amp;#039;latifolia&amp;#039;&amp;#039; mit rötlichem Sporenpulver und sehr breiten Lamellen sowie die var. &amp;#039;&amp;#039;leucospora&amp;#039;&amp;#039; mit fast weißem Sporenpulver und schmalen Lamellen. Beide besitzen einen kleinen Hut (max. 1,5&amp;amp;nbsp;cm) und einen gestreiften Hutrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze. Blätterpilze I.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3536-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt&amp;quot;&amp;gt;[[Ewald Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 2006, ISBN 3-8354-0053-3. S. 145&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Macrocystidia cucumis|Gurkenschnitzling}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mykoweb.com/CAF/species/Macrocystidia_cucumis.html Mykoweb.com (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwindlingsverwandte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungenießbarer Pilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giftzwerg 88</name></author>
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