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	<title>Gurjunbalsam - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:21:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gurjunbalsam&amp;diff=795039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-03-11T22:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gurjunbalsam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gardjan-, Gardschanbalsam&amp;#039;&amp;#039; („Holzöl“, „Wood-oil“, „Balsamum Dipterocarpi, Garjanae, Garganae, Gurjunae, Capivi, Copaiva ostindicum“ oder  „East Indian Copaiba“), ist ein dem [[Kopaivabalsam]] ähnlicher [[Harz (Material)|Harz]]saft ([[Oleoresin]]), der zeitweilig in großen Mengen in den Küstenländern der [[Straße von Malakka]] und in [[Birma]] von mehreren &amp;#039;&amp;#039;[[Zweiflügelfruchtbäume|Dipterocarpus]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten gewonnen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Bachmair: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Wirkung ausgewählter Harze auf luftgetragene Keime.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien, 2013, S.&amp;amp;nbsp;26 ff, [https://othes.univie.ac.at/30090/1/2013-10-14_0500039.pdf online] (PDF; 2,93&amp;amp;nbsp;MB), auf othes.univie.ac.at, abgerufen am 3. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-Gurjunbalsam&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;[[Calophyllum]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten gehandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Blaschek]], [[Rudolf Hänsel]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Folgeband 2: &amp;#039;&amp;#039;Drogen A–K&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 1998, ISBN 3-540-61618-7, S. 423 {{Google Buch| BuchID=eoltv16gtZQC| Seite=PA423}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dipterocarpus retusus - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-054.jpg|mini|rechts|&amp;#039;&amp;#039;Dipterocarpus retusus&amp;#039;&amp;#039;, Illustration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schlug passende Höhlungen in die Stämme oder bohrte sie an, unterhielt in denselben ein Feuer, bis das Holz etwas angesengt war und der Balsam zu fließen begann, und fing diesen in [[Bambus]]gefäßen auf. Die Ausbeute betrug bisweilen 135–180 Liter von einem Stamm. Man kannte den Gurjunbalsam seit 1811, aber erst im letzten Drittel des [[19. Jahrhundert]]s kamen größere Mengen von [[Singapur]], [[Mawlamyaing|Maulmain]], [[Akyab]] und [[Ho-Chi-Minh-Stadt|Saigon]] in den europäischen Handel. Er ist gelblich bis rot- oder schwarzbräunlich und etwas grünlich, von der [[Festigkeit|Konsistenz]] eines dünnflüssigen Kopaivabalsams, gleicht diesem auch im Geruch, schmeckt bitterer, aber nicht kratzend. Er erhärtet mit [[Calciumcarbonat|Kalk]] und [[Magnesium]] und wird dickflüssig beim Erhitzen auf 130&amp;amp;nbsp;°C, ohne beim Erkalten wieder dünnflüssig zu werden; bei 220&amp;amp;nbsp;°C wird er beinahe fest. In [[Schwefelkohlenstoff]] und [[Ätherische Öle|ätherischen Ölen]] löst er sich vollständig, aber nicht in [[Ethanol]] und [[Diethylether|Äther]]. Mit fünf Teilen Wasser heftig geschüttelt, bildete er eine sehr steife [[Emulsion]], und mit 10 Teilen Wasser ballte er sich. Er besteht aus ätherischem Öl und Harz und enthält auch kristallisierbare [[Gurjunsäure]]. Man benutzte ihn zum Anstreichen, zur Herstellung von [[Lack]][[firnis]] und [[Blaupause|Pauspapier]], in der [[Medizin]] bisweilen wie Kopaivabalsam. Wahrscheinlich ist der Gurjunbalsam in [[Indien]] seit langer Zeit zu technischen Zwecken im Gebrauch, [[1811]] wurde er von [[Benjamin Franklin]] erwähnt, genauere Nachricht gab aber erst [[William Roxburgh|Roxburgh]] (1828), und [[1842]] wurde er in [[Deutschland]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient Gurjunbalsam als Rohstoff bei der Herstellung von [[Parfüm]] und in der [[Naturheilkunde]] bei der Behandlung von [[Ekzem]]en, [[Geschwür]]en, [[Lepra|Leprosis]] und generell schlecht heilenden [[Wunde]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Gurjunbalsamöl&amp;#039;&amp;#039;, Oleum Balsami gurjunae, wird das durch Wasserdampfdestillation aus dem Gurjunbalsam gewonnene, gelbe, schwach riechende und dickliche ätherische Öl bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Frerichs, Heinrich Zörnig, [[Georg Arends (Pharmazeut)|Georg Arends]]: &amp;#039;&amp;#039;Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band: &amp;#039;&amp;#039;A–I.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1925, 1938, 1949, ISBN 978-3-642-49473-4 (Reprint), S. 617 f.&lt;br /&gt;
* Hans Irion: &amp;#039;&amp;#039;Drogisten Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1955, ISBN 978-3-642-49508-3, S.&amp;amp;nbsp;543 f.&lt;br /&gt;
* Curt Hunnius: &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. De Gruyter, 1955, S. 76 f, 211.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenöl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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