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	<title>Gurgler Tal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:58:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gurgler_Tal&amp;diff=1013702&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: defekte URL tirolatlas.uibk.ac.at/places/images.py mit Vorlage „Tirol Atlas“ korrigiert; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-16T15:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;defekte URL tirolatlas.uibk.ac.at/places/images.py mit Vorlage „Tirol Atlas“ korrigiert; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das Seitental des Ötztals; für das Seitental des Inntals siehe [[Gurgltal]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Gurgler Tal&lt;br /&gt;
|BILD               = GurglerTal.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Gurgler Tal mit Obergurgl vom Anstiegsweg zum [[Ramolhaus]]&lt;br /&gt;
|LAGE               = {{AT-7}}, {{AUT}}&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Ötztaler Alpen]],&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;nördl. kl. Teil: [[Stubaier Alpen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46/53/18&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 11/2/18&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-7&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = Ötztaler Alpen&lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = 2200&lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = 1470&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = 15&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Gurgler Ache]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Ötztal 232 Nedersee.jpg|mini|Der Nedersee oberhalb des Gurgler Tals]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gurgler Tal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gurgltal&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;aeiou&amp;quot;&amp;gt;{{Austriaforum|AEIOU/Gurgltal|Gurgltal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Quelltal des [[Ötztal]]s in den [[Ötztaler Alpen]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Es wird von der [[Gurgler Ache]]&amp;amp;nbsp;durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Gurgler Tal zweigt am Ende des Ötztals bei [[Zwieselstein]] ({{Höhe|1470|AT}}) nach Süden zum [[Alpenhauptkamm]] ab. Es stellt damit mit dem an der gleichen Stelle abzweigenden [[Venter Tal]] die Fortsetzung des Ötztals dar. Das Tal liegt zum Großteil in den [[Ötztaler Alpen]], unterhalb der Einmündung des Timmelsbachs bildet die Gurgler Ache die Grenze zu den östlich angrenzenden [[Stubaier Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Zwieselstein weist das Gurgler Tal eine rund 150 m hohe [[Talstufe]] auf. Danach steigt der Talboden gleichmäßig bis zu einer zweiten, kleineren Stufe bei Pill auf rund 1780 m an. Im mittleren Abschnitt um Obergurgl ist der Talboden relativ breit und eben. Oberhalb wird das Tal wieder enger und steigt weiter bis auf rund 2200 m an, wo die Gletscherzone beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Westen vom Venter Tal und [[Niedertalbach|Niedertal]] durch einen Bergkamm getrennt, der vom Mittagskogel ({{Höhe|2825|AT}}) nach Süden ansteigt und im [[Ramolkogel]]&amp;amp;nbsp;eine Höhe von {{Höhe|3549|AT}} erreicht. Die steilen Hänge weisen in einer Höhe von 2400 bis 2500 m eine rund 6 km lange, relativ breite [[Talschulter]] mit zahlreichen kleinen Seen auf, die eine ideale [[Hochweide]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östliche Talseite ist weniger steil und wird im Gegensatz zur westlichen Seite von mehreren Seitentälern unterbrochen, die zumeist als [[Hängetal|Hängetäler]] über eine Steilstufe ins Gurgler Tal einmünden. Diese sind talauswärts das Langtal, das Rotmoostal, das Gaisbergtal, das Ferwalltal, das Königstal und das Timmelstal. Letzteres bietet über das [[Timmelsjoch]] ({{Höhe|2474|AT}}) einen Übergang ins [[Passeier]]. Eine als Almweide genutzte Talschulter findet sich nur in kurzen Abschnitten in einer Höhe von 2200 bis 2300 m. Der [[Gurgler Kamm]] als östliche Begrenzung erreicht seinen höchsten Punkt in der [[Hochwilde]] ({{Höhe|3480|AT}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Talschluss im Süden bildet der [[Gurgler Ferner]]. In den östlichen Seitentälern befinden sich ebenfalls größere Gletscher, darunter der [[Langtaler Ferner]], der [[Rotmoosferner]] und der [[Gaisbergferner]]. An der westlichen Talseite finden sich durch&lt;br /&gt;
Wetterlage und Relief bedingt nur wenige kleinere Gletscher in Höhen über 2800 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung und Besiedelung ==&lt;br /&gt;
Im Tal liegen die Siedlungen der Ortschaft [[Gurgl]] (rund 500 Einwohner), die durch die [[Ötztalstraße]] und die Gurgler Straße (L&amp;amp;nbsp;15) erschlossen sind. In den Sommermonaten ermöglicht die [[Timmelsjoch#Timmelsjoch-Hochalpenstraße|Timmelsjoch-Hochalpenstraße]] eine Verbindung nach Südtirol. Der letzte Ort im Tal ist Obergurgl auf {{Höhe|1907|AT}}, das höchstgelegene Kirchdorf Österreichs. Das Tal ist heute stark touristisch geprägt und weist auf der Ostseite ein ausgedehntes Schigebiet (Obergurgl-Hochgurgl) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GurglerEissee.jpg|miniatur|Der Gurgler Eissee im Jahre 1770]]&lt;br /&gt;
== Naturgefahren ==&lt;br /&gt;
Das Gurgler Tal ist aufgrund der steilen Hänge häufig von [[Lawine]]nabgängen betroffen, die teilweise zur Zerstörung von Gebäuden und Todesopfern führten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tirolatlas.uibk.ac.at/wsgi/data/chronicle/event?date2=2099&amp;amp;date1=1&amp;amp;date=&amp;amp;key=gurgl Tirol Atlas: Naturchronik Tirol]&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden etwa im Jänner 1951 sämtliche Gebäude einschließlich der Kirche von Untergurgl und Angern durch Lawinen zerstört, sieben Bewohner kamen dabei ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Luis Pirpamer: &amp;#039;&amp;#039;Elementarereignis Lawine: eine Naturbegebenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Lackner, R. Psenner, M. Walcher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ist es der Sindtfluss? Kulturelle Strategien &amp;amp; Reflexionen zur Prävention und Bewältigung von Naturgefahren.&amp;#039;&amp;#039; alpine space - man &amp;amp; environment, vol. 4. Innsbruck University Press, Innsbruck 2008, ISBN 978-3-902571-32-8, S. 75–84. ({{Internetquelle |autor= |url=https://www.uibk.ac.at/iup/buch_pdfs/alpine_space_vol.4.pdf |titel=Ist es der Sindtfluss? |titelerg=Kulturelle Strategien &amp;amp; Reflexionen zur Prävention und Bewältigung von Naturgefahren |hrsg=Innsbruck University Press |datum=2008 |abruf=2023-06-25}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. und 19. Jahrhundert sorgte der regelmäßige Ausbruch des [[Gurgler Eissee]]s für Verwüstungen im gesamten Gurgler Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Krainer: &amp;#039;&amp;#039;Geologie und Geomorphologie von Obergurgl und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; In: Eva-Maria Koch, Brigitta Erschbamer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Glaziale und periglaziale Lebensräume im Raum Obergurgl.&amp;#039;&amp;#039; Alpine Forschungsstelle Obergurgl, Band 1, Innsbruck University Press, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-902719-50-8, S.&amp;amp;nbsp;31–52 ([https://www.uibk.ac.at/afo/publikationen/pdf/1.-afo-buch-inhalt/buch_afo_2-kapitel.pdf PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* Alexander Zanesco: &amp;#039;&amp;#039;Zum archäologischen Fundbild in Obergurgl&amp;#039;&amp;#039;. In: Eva-Maria Koch, Brigitta Erschbamer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;An den Grenzen des Waldes und der menschlichen Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; Alpine Forschungsstelle Obergurgl, Band 2, Innsbruck University Press, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-902811-40-0, S.&amp;amp;nbsp;75–98 ([https://www.uibk.ac.at/afo/publikationen/pdf/2-afo-buch-inhalt/2.-afo-buch_kapitel-3-mit-lesezeichen-red.pdf PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
;Karten:&lt;br /&gt;
* [[ÖK50]] 2104 &amp;#039;&amp;#039;Sölden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] Blatt 30/1 &amp;#039;&amp;#039;Ötztaler Alpen, Gurgl&amp;#039;&amp;#039; 1:25.000, ISBN 3-928777-38-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|1610115|Bildersammlung »Gurgler Tal«}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Nordtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sölden)]]&lt;/div&gt;</summary>
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