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	<title>Gura Humorului - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:45:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gura_Humorului&amp;diff=407426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;XJJAG0 am 21. Dezember 2025 um 14:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-21T14:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Gura Humorului&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Gura Humora&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = &lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch= &lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU SV Gura Humorului CoA.jpg&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 47 | lat_min = 33 | lat_sec = 15&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 25 | lon_min = 53 | lon_sec = 15&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Bukowina&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Suceava&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Stadt&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 470&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 69.84&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Gura Humorului, [[Voroneț (Suceava)|Voroneț]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 13278&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 725300&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Marius Ioan Ursăciuc&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-31 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = Unabh.&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Piața Republicii, nr. 14&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Gura Humorului, jud. Suceava, RO–725300&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primariagurahumorului.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gura Humorului&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Ro-Gura Humorului.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Aussprache&amp;#039;&amp;#039;}}; {{plS}} und {{deS|&amp;#039;&amp;#039;Gura Humora&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Gurahumora&amp;#039;&amp;#039;}}, [[jiddisch]]: גורא הומאָרא &amp;#039;&amp;#039;Gura humora&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort im südlichen Teil der [[Bukowina]], nahe der Stadt [[Suceava]] im Nordosten [[Rumänien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort, der ehemals zum [[Fürstentum Moldau]] gehörte, liegt an der Mündung des Flusses Humora in die [[Moldova (Fluss)|Moldau]]; der Ortsname bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Mündung der Humora&amp;#039;&amp;#039;. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Region [[Bukowina]], zu der auch Gura Humorului gehört, von [[Habsburgermonarchie|Österreich]] besetzt. Ab dem 19. Jahrhundert bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die damals multikulturelle Stadt dann von der deutschen und jüdischen Kultur geprägt. Noch in den 1930er Jahren waren [[Bukowinadeutsche]] die größte Bevölkerungsgruppe im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche die [[:Datei:Bucov.png|Ethnische Karte der Bukowina]] von 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist das jüdische Leben dort ebenso wie die ehemaligen deutschen Bewohner weitgehend verschwunden. Im Jahre 1998 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Gura Humorului Jewish Community&amp;#039;&amp;#039; gegründet, eine Gemeinschaft ehemaliger jüdischer Bewohner von Gura Humorului, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Erinnerung an das jüdische Leben in der Stadt zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1774 wurde die Region Bukowina, zu der das damalige Gura Humora gehörte, im Laufe des [[Russisch-Osmanischer Krieg (1768–1774)|Russisch-Osmanischen Kriegs (1768–1774)]] vom nicht kriegführenden [[Österreich]] besetzt. 1774 wurde dies im [[Friede von Küçük Kaynarca|Frieden von Küçük Kaynarca]] bestätigt, offiziell als Dank für Österreichs „Vermittlerdienste“ zwischen den Kriegsgegnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus vielen Teilen der [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] Monarchie strömten nun ab Ende des 18. Jahrhunderts Kolonisten in die damals noch sehr dünn besiedelte Bukowina, darunter auch zahlreiche [[Judentum|jüdische Familien]]. Der Großteil der Einwanderer ist hierbei allerdings den [[Bukowinadeutsche]]n zuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1869 waren etwa ein Drittel der Einwohner (880 Personen) der Stadt [[Jude]]n. Zusammen mit den Bukowinadeutschen bildeten deutschsprachige Juden in Gura Humora eine Bevölkerungsmehrheit, es gab aber auch signifikante rumänische und ukrainische Bevölkerungsteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das [[Österreich-Ungarn|Österreich-Ungarische]] Kronland Bukowina, damit auch Gura Humora, im [[Friedensvertrag von Versailles]] von den Siegermächten Rumänien zugeschlagen. Gura Humora heißt seitdem rumänisch amtlich Gura Humorului.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zensus 1930, als die Bukowina bereits zu Rumänien gehörte und der deutschsprachige Bevölkerungsteil abnahm, hatte die Stadt 6.042 Einwohner. Davon gaben 43,8 % Deutsch als Muttersprache an, 29,4 % Jiddisch und 22,6 % Rumänisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{archive.org|recensamntulgene02inst|Recensământul general al populatiei româniei din 29 decemvrie 1930|Blatt=114}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seinen großen jüdischen Bevölkerungsanteil war Gura Humorului bis zum Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ein sehr bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens und jüdischer Intellektueller in der Bukowina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde der Großteil der deutschstämmigen Bevölkerung „[[Heim ins Reich]]“ geholt. Am 10. Oktober 1941 wurden die meisten jüdischen Einwohner der Stadt in [[Konzentrationslager]] im Besatzungsgebiet [[Transnistrien (rumänisches Besatzungsgebiet)|Transnistrien]] deportiert; einige Überlebende kehrten in den Jahren 1944 und 1945 aber in die Stadt zurück. Die verbliebene deutsche Bevölkerung wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vertrieben. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs gehört die Stadt als Teil des [[Kreis Suceava|Kreises Suceava]] zu Rumänien. Gemäß der Volkszählung von 2011 hatte der Ort 13.667 Einwohner, davon zu über 90 Prozent Rumänen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/wp-content/uploads/2022/02/sR_Tab_8.xls Volkszählung 2011 in Rumänien] ([[Microsoft Excel|MS Excel]]; 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=180|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Olha Kobylyanska2.jpg|[[Olha Kobyljanska]]&lt;br /&gt;
|Datei:Anton Keschmann (1870-1947).jpg|[[Anton Keschmann]]&lt;br /&gt;
|Datei:Salomon Wininger portrait.jpg|[[Salomon Wininger]]&lt;br /&gt;
|Datei:Teodor Balan.png|[[Teodor Bălan]]&lt;br /&gt;
|Datei:Radubercea.png|[[Radu Bercea]], rumänischer Maler&lt;br /&gt;
|Datei:Catalin Taranu.jpg|[[Cătălin Țăranu]], links, [[Go (Spiel)|europäischer Go-Meister]]&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur hier geborene Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Olha Kobyljanska]] (1863–1942), ukrainische Dichterin&lt;br /&gt;
* [[Anton Keschmann]] (1870–1947), österreichisch-ungarischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Salomon Wininger]] (1877–1968), österreichischer Lexikograph, Autor der &amp;#039;&amp;#039;Großen Jüdischen National-Biographie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Teodor Bălan]] (1885–1972), rumänischer Historiker, Professor an der Universität Czernowitz und Direktor des Staatsarchivs von Czernowitz&lt;br /&gt;
* [[Mano Ziffer-Teschenbruck]] (1888–1968), österreichischer Filmregisseur, Erfinder und leitender Staatsbeamter&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schaffer (Schriftsteller)|Heinrich Schaffer]] (1895–1962), Rechtsanwalt, Erzähler und Lyriker&lt;br /&gt;
* [[Nathan Juran]] (1907–2002), US-amerikanischer Filmregisseur&lt;br /&gt;
* Rixi Markus (1910–1992), [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Bridge (Kartenspiel)|Bridgespielerin]]&lt;br /&gt;
* [[Alexandru Brădățan]] (* 1989), Fokloresänger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Oktavian Regner von Bleyleben]] (1866–1945), österreichisch-ungarischer Verwaltungsjurist&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039; 1918, Seite 519.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gura Humorului Biserica sfintii imparati constantin si elena outside.jpg|mini|hochkant|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Sfinții Împarați Constantin și Elena&amp;#039;&amp;#039; in Gura Humorului.]]&lt;br /&gt;
* Das [[Kloster Voroneț]]&lt;br /&gt;
* Der Ort ist bei Touristen besonders wegen der günstigen und zentralen Lage zu den [[Moldauklöster]]n sehr beliebt. In Gura Humorului gibt es einige Kirchen, eine [[Große Synagoge (Gura Humorului)|Synagoge]] und einen alten [[Jüdischer Friedhof (Gura Humorului)|jüdischen Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Gura Humorului unterhält Städtepartnerschaften seit 2006 mit der Kleinstadt [[Sulina]] im [[Donaudelta]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.primaria-sulina.ro/generaleoras/hot184infratireGuraHumorului.pdf |wayback=20170401060459 |text=Beschluss Nr. 183 am 5. Dezember 2006 von Sulina }} (PDF; 379&amp;amp;nbsp;kB; rumänisch) abgerufen am 31. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 2011 mit der Hafen- und Kreisstadt [[Puck (Polen)|Puck]] in [[Polen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiotop.ro/stiri/orasul-gura-humorului-infratit-cu-localitatea-poloneza-puck.html Angaben zur Partnerschaft mit Puck] bei radiotop.ro (rumänisch) abgerufen am 31. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://humora.tripod.com/ Gura Humorului Jewish Community] (englisch)&lt;br /&gt;
* Geschichte des Herzogtums Bukowina, Landeshauptstadt [[Czernowitz]] bei [http://www.deutsche-schutzgebiete.de/kuk_bukowina.htm deutsche-schutzgebiete.de]&lt;br /&gt;
* Umsiedlung aus der Bukowina [[III. Reich]] bei [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/aussenpolitik/umsiedlung-aus-der-bukowina.html dhm.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte im Kreis Suceava}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4511663-5|LCCN=no91011528|VIAF=133973922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Bukowina (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gura Humorului| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;XJJAG0</name></author>
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