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	<title>Guo Moruo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:52:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guo_Moruo&amp;diff=361542&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kompetenter: vollst. Geburtsdatum u. a.</title>
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		<updated>2025-10-29T14:00:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vollst. Geburtsdatum u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Guo Moruo in 1941.jpg|mini|Guo Moruo, 1941]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guo&amp;#039;s family.jpg|mini|Guo Muoruo mit Sato Otomi alias Tomiko (1893–1994) und Kindern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:毛泽东朱德到达北平.jpg|mini|Führende KPCh Kader in Beijing 1949 (Guo Moruo steht links neben Mao Zedong in der ersten Reihe)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guomoruo.JPG|mini|Statue von Guo Moruo im Shichahai-Park (Beijing)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guo Moruo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=郭沫若|p=Guō Mòruò}}; * [[16. November]] [[1892]] unter dem Namen Guo Kaizhen {{zh|t=郭開貞|v=郭开贞|p=Guō Kāizhēn|kurz=1}} im Kreis [[Leshan]], Provinz [[Sichuan]]; † [[12. Juni]] [[1978]] in [[Peking]]) war chinesischer Schriftsteller, Archäologe, und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Kaufmann]]es und [[Großgrundbesitzer]]s wurde Guo Moruo zunächst eine klassische Ausbildung zuteil, von 1906 bis 1913 an vier verschiedenen Schulen. Eine ihm von seinen Eltern auferlegte Ehe wurde mit sofortiger Wirkung wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran anschließend begab er sich 1914 für ein Medizinstudium nach [[Japan]] und erhielt im Jahre 1923 einen Abschluss der Kaiserlichen [[Kyushu-Universität]], übte einen Beruf als Mediziner jedoch niemals aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich in dieser Zeit ebenfalls Kenntnisse der englischen, deutschen, sowie lateinischen Sprache angeeignet hatte, begann sein Wirken im literarischen Bereich 1917 zunächst mit der Übersetzung von Gedichten; 1919 schloss sich eine erste eigene Erzählung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Publikation seines Gedichtbandes &amp;#039;&amp;#039;Göttinnen&amp;#039;&amp;#039; gelang ihm 1921 der Durchbruch als [[Lyriker]]. Auch hatte er sich der literarischen Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Schöpfung&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen und nutzte dieses Forum, um seine Arbeiten vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch seine familiären Wurzeln begann er erst 1924, sich mit politischen Theorien wie dem [[Marxismus]] auseinanderzusetzen, und wurde mit der Teilnahme am [[Nordfeldzug]] 1926 und dem [[Nanchang-Aufstand]] 1927 schließlich auch in diesem Bereich aktiv, um sich nach dem Scheitern für die nächsten zehn Jahre wieder nach Japan zurückzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbruch des [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|Krieges]] 1937 zur Rückkehr nach China gezwungen, organisierte er über die Widerstandsgesellschaft der Kunst- und Literaturschaffenden und eine Stellung als Leiter der Propagandaabteilung die Abwehr des japanischen Angriffs mit. Mit dem Auseinanderbrechen der [[Einheitsfront]] zwischen [[Guomindang]] und [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunisten]] verlor er 1940 jedoch diesen Posten, erhielt aber einen, der in Bezug auf seine literarische Arbeit günstiger war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Streitigkeiten zwischen Kommunisten und der Regierung und der damit verbundenen Repressionen nach Kriegsende, sah sich Guo Moruo 1947 zur Flucht nach [[Hongkong]] gezwungen, schloss sich aber schon ein Jahr später im Bürgerkrieg den kommunistischen Kampfverbänden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gründung der [[Volksrepublik China]] 1949 wurde er sofort in die Ämter des stellvertretenden [[Ministerpräsident]]en sowie des Vorsitzenden des Kultur- und Erziehungsrates erhoben, kurze Zeit später zum Präsidenten der [[Chinesische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]], sowie vorab und für den Rest seines Lebens in das des Vorsitzenden des [[Chinesischer Schriftstellerverband|chinesischen Schriftstellerverbandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu weiteren wichtigen Posten, die er bekleidete, gehörten:&lt;br /&gt;
* 1950 – der Vorsitz der chinesischen Sektion des [[Weltfriedensrat]]es,&lt;br /&gt;
* 1954 – der stellvertretende Vorsitz des [[Nationaler Volkskongress|Nationalen Volkskongress]]es,&lt;br /&gt;
* 1955 – der stellvertretende Vorsitz des [[Weltfriedensrat]]es,&lt;br /&gt;
* 1958 – die Präsidentschaft der neu gegründeten Wissenschaftlich-Technischen Universität in [[Peking]],&lt;br /&gt;
* 1969 – die Mitgliedschaft im [[Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser Tätigkeiten begleitete er eine große Zahl von Delegationen ins Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Kulturrevolution]] 1966 wurde Guo Moruo zunächst verfolgt. Um sein Gesicht zu wahren, erklärte er in einer öffentlichen Selbstkritik seine früheren Werke als Irrtümer, die zu verbrennen seien. Daraufhin pries er in Gedichten Maos Gattin [[Jiang Qing]] und die Kulturrevolution und denunzierte auch frühere Freunde und Kollegen als [[Konterrevolutionär]]e. Dies genügte jedoch nicht, um seine Familie zu schützen. Zwei seiner Söhne, Guo Minying und Guo Shiying, starben 1967 und 1968, offiziell durch Selbstmord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Loyalität zu [[Mao Zedong|Mao]] half ihm, die Kulturrevolution zu überleben und beim 9. Partei im April 1969 ein Parteilob zu erhalten. Zu Beginn der 1970er Jahre hatte er seinen Einfluss größtenteils zurückgewonnen und wurde reichlich mit Privilegien beschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer zweiten Ehe – von 1916 bis zum Ausbruch des Krieges 1937 – mit der japanischen Krankenschwester Tomiko Sato ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja-Hani|佐藤 富子|Satō Tomiko}}, geboren als Otomi Sato {{lang|ja-Hani|佐藤 をとみ|Satō Otomi}} aka [[Chinesische Schrift|chin.]] Anna Guo {{lang|zh-Hani|郭安娜|Guō Ānnà}}) gingen fünf Kinder hervor; aus einer dritten, mit Yu Liqun ({{lang|zh-Hani|于立群|Yú Lìqún}}), vier weitere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1951: [[Stalin-Friedenspreis]]&lt;br /&gt;
* korrespondierendes (1956–1969) und auswärtiges Mitglied (ab 1969) der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-mo-jo-kuo-1514 |titel=Mo-Jo Kuo |hrsg=Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften |abruf=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
=== Fiktion ===&lt;br /&gt;
* Göttinnen (《{{lang|zh-Hant|女神}}》, &amp;#039;&amp;#039;Nǚshén&amp;#039;&amp;#039;), 1921 – Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
* Sternenhimmel (《{{lang|zh-Hant|星空}}》, &amp;#039;&amp;#039;Xīngkōng&amp;#039;&amp;#039;), 1923 – Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
* Die Olive, 1926 – Autobiographische Erzählungen&lt;br /&gt;
* Abgefallene Blätter, 1926 – Briefroman&lt;br /&gt;
* Turm, 1926 – Erzählungen&lt;br /&gt;
* Drei rebellische Frauen, 1926 – Drama&lt;br /&gt;
* Die Vase, 1927 – Gedichtsammlung&lt;br /&gt;
* Untersuchungen zur Geschichte des alten Chinas, 1930&lt;br /&gt;
* Die schwarze Katze, 1930 – Autobiographie&lt;br /&gt;
* [[Qu Yuan]] (《{{lang|zh-Hant|屈原}}》, &amp;#039;&amp;#039;Qū Yuán&amp;#039;&amp;#039;), 1942 – Drama&lt;br /&gt;
* Lied der Wellen, 1948 – Autobiographie&lt;br /&gt;
* Zikaden, 1948 – Gedichte&lt;br /&gt;
* Hundert Blumen blühen (《{{lang|zh-Hant|百花齊放}}》, &amp;#039;&amp;#039;Bǎihuā Qífàng&amp;#039;&amp;#039;), 1957 – Gedichte&lt;br /&gt;
* Cai Wenji (《{{lang|zh-Hant|蔡文姬}}》, &amp;#039;&amp;#039;Cài Wénjī&amp;#039;&amp;#039;), 1959 – Drama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]: [[Die Leiden des jungen Werthers]] (《{{lang|zh-Hant|少年維特之煩惱}}》, &amp;#039;&amp;#039;Shàonián Wéitè zhī Fánnǎo&amp;#039;&amp;#039;), 1922&lt;br /&gt;
* Goethe: [[Fauststoff|Faust I. Teil]] (《{{lang|zh-Hant|浮士德}}》, &amp;#039;&amp;#039;Fúshìdé&amp;#039;&amp;#039;), 1928&lt;br /&gt;
* Goethe: [[Fauststoff|Faust II. Teil]] (《{{lang|zh-Hant|浮士德}}》, &amp;#039;&amp;#039;Fúshìdé&amp;#039;&amp;#039;), 1953&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schiller|Schiller]]: [[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]], 1926&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Nietzsche|Nietzsche]]: [[Also sprach Zarathustra]] (《{{lang|zh-Hant|查拉圖斯特拉如是說}}》, &amp;#039;&amp;#039;Zhālātúsītèlā Rúshì Shuō&amp;#039;&amp;#039;), 1928&lt;br /&gt;
* [[Karl Marx|Marx]]: [[Kritik der Politischen Ökonomie]], 1931&lt;br /&gt;
* [[Leo Tolstoi|Tolstoi]]: [[Krieg und Frieden]] (《{{lang|zh-Hant|戰爭與和平}}》, &amp;#039;&amp;#039;Zhànzhēng yǔ Hépíng&amp;#039;&amp;#039;), 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Guo Moruo (Kuo Mo-jo)&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;481 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Guo Moruo|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118568159}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160305014526/http://www.chinaculture.org/gb/en_travel/2003-09/24/content_35354.htm &amp;#039;&amp;#039;Old Residence of Guo Moruo&amp;#039;&amp;#039;] (archiviert, englisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110520115322/http://www.chinaheritagenewsletter.org/articles.php?searchterm=008_qianling.inc&amp;amp;issue=008 &amp;#039;&amp;#039;In the Shadow of Guo Moruo&amp;#039;&amp;#039;] (archiviert, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Chinesischer Name|Guo|Moruo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118568159|LCCN=n/80/139853|NDL=00315148|VIAF=4957151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guo, Moruo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPCh-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderne chinesische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Internationalen Stalin-Friedenspreises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guo, Moruo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Guō, Mòruò (Pinyin); Gwok3, Mut6joek6 (Jyutping); 郭沫若 (chinesisch, Lang- und Kurzzeichen); Guō, Kāizhēn (Geburtsname, Pinyin); Gwok3, Hoi1zing1 (Jyutping); 郭開貞 (Geburtsname, chinesisch, Langzeichen); 郭开贞 (Geburtsname, chinesisch, Kurzzeichen); Kuo, Mo-Jo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=chinesischer Schriftsteller und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Kreis [[Leshan]], Provinz [[Sichuan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juni 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Peking]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kompetenter</name></author>
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