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	<title>Gunzenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T22:56:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-07T11:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mömbris&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/03/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/07/47/O&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 257&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.52&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 572&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moembris.de/markt-moembris/ortsteile/ |titel=Ortsteile |abruf=2022-08-04 |archiv-datum=2022-08-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220803180408/https://www.moembris.de/markt-moembris/ortsteile/ |offline=ja |archiv-bot=2025-06-07 11:37:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1818&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Gunzenbach3.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Gunzenbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gunzenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Mömbris]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Aschaffenburg]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=77663673645 |objekt=Markt Mömbris |abruf=2025-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort hat 590 Einwohner und eine Gemarkungsfläche von 151,62 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Gunzenbach (im lokalen Dialekt: Gunsemich) liegt im &amp;#039;&amp;#039;Hutzelgrund&amp;#039;&amp;#039; im Vor[[spessart]], auf einer Höhe von {{Höhe|257|DE-NHN}}&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des Marktes Mömbris: Gemessen an der Südwestseite der Kirche&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen [[Rappach (Mömbris)|Rappach]] und [[Hohl (Mömbris)|Hohl]]. Nördlich von Gunzenbach befinden sich die Dörfer [[Molkenberg (Mömbris)|Molkenberg]] und [[Angelsberg (Mömbris)|Angelsberg]] sowie südöstlich [[Rothengrund]]. Westlich von Gunzenbach befindet sich der Berg [[Scharfenstein (Spessart)|Scharfenstein]] und im Osten der [[Steinberg (Spessart)|Steinberg]]. Durch den Ort verlief bis 2011 der [[Degen-Weg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Etymologie ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Namen hat Gunzenbach vom Bach [[Gunzenbach (Hohlenbach)|Gunzenbach]]&amp;lt;ref name=CDMM&amp;gt;Chronik des Marktes Mömbris&amp;lt;/ref&amp;gt;, der dem [[Hohlenbach (Reichenbach)|Hohlenbach]] bei [[Rothengrund]] zufließt. Im [[Volksmund]] wird der Ort „Gunsemich“ genannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Frühere Schreibweisen ===&lt;br /&gt;
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1562 Büntzepach--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung von Gunzenbach befindet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1167. Es wird darin als Teil der Besitzungen des [[Kloster Schlüchtern|Klosters Schlüchtern]] erwähnt. Im [[Mittelalter]] gehörte Gunzenbach zum [[Gericht Mömbris]], das Teil des [[Freigericht Alzenau|Freigerichts Alzenau]] war. Das Freigericht war zwar [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]], aber das [[Heiliges Römisches Reich|Reich]] verpfändete oder vergab das Gebiet immer wieder. So wechselten die Landesherren, zu denen die Herren und späteren Grafen von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]], die Herren von [[Randenburg (Spessart)|Randenburg]] und die [[Herren von Eppstein]] zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1500 [[Lehenswesen|belehnte]] der [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] den [[Kurmainz|Erzbischof von Mainz]] und den [[Grafschaft Hanau-Münzenberg|Grafen von Hanau-Münzenberg]] gemeinsam mit dem Freigericht, das sie nun als [[Kondominat]] verwalteten. Da im Freigericht auch zur Zeit des Kondominats die kirchliche [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] bei den Erzbischöfen von Mainz verblieb, konnte sich die [[Reformation]] – im Gegensatz zur Grafschaft Hanau-Münzenberg – dort nicht durchsetzen. Gunzenbach blieb [[römisch-katholisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] starb 1736 der letzte männliche Vertreter des Hauses Hanau. Erbe des Hanau-Münzenberger Landesteils war aufgrund eines Vertrages der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgraf von Hessen-Kassel]]. Ob sich sein Erbe auch auf den Hanauer Anteil an dem Kondominat erstreckte, war in den folgenden Jahren zwischen Kurmainz und Hessen-Kassel heftig umstritten. Der Streit endete in einem Kompromiss, dem Partifikationsrezess von 1740, der eine Realteilung des Kondominats vorsah. Es dauerte allerdings bis 1748, bis der Vertrag umgesetzt war. Gunzenbach fiel dadurch Kurmainz zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gunzenbach wurde laut [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 ein Teil des neugebildeten Fürstentums Aschaffenburg des Fürstprimas von Dalberg, mit welchem er 1814 (damals ein Departement des Großherzogtums Frankfurt) schließlich an Bayern fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1862 wurde das [[Bezirksamt Alzenau]] gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Gunzenbach lag. 1939 wurde wie überall im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Gunzenbach gehörte nun zum [[Landkreis Alzenau in Unterfranken]] (Kfz-Kennzeichen ALZ). Mit Auflösung des Landkreises Alzenau im Jahre 1972 kam Gunzenbach in den neu gebildeten [[Landkreis Aschaffenburg]] (Kfz-Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;AB&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gunzenbach, St. Michael.JPG|mini|Pfarrkirche St. Michael in Gunzenbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gunzenbach Volkskundliche Sammlung (01).jpg|mini|Das Heimatmuseum enthält die „Volkskundliche Sammlung“]]&lt;br /&gt;
* Die katholische Pfarrkirche St. Michael wurde am 15. Juni 1896 durch den [[Dekan (Kirche)|Dekan]] des Landkapitels Alzenau, Pfarrer Johann Lorenz Scherg von Goldbach gesegnet und erst am 11. Mai 1909 durch den Würzburger Bischof [[Ferdinand von Schlör]] [[Konsekration|konsekriert]]. In der im [[Neugotik|neugotischen]] Stil erbauten Kirche sind das Erscheinungsbild und die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] der Erstehungszeit erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
* Das [[Heimatmuseum]] des Marktes [[Mömbris]]. Es entstand durch die Initiative des damaligen Kreisheimatpflegers Emil Griebel in der alten Gunzenbacher Schule und besteht seit dem 14. Mai 1977. Geöffnet ist das Museum im Sommer an jedem 4. Sonntag im Monat von 14–16 Uhr.&lt;br /&gt;
* Der Schau- und Lehrgarten der Schule umfasst 20 Pflanzbereiche mit über 700 verschiedenen Pflanzenarten und -sorten. Schwerpunkte sind die [[Wildfrüchte]]- und die Rosensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* Volksschule Gunzenbach (es werden dort die Schüler der 1.&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;4. Jahrgangsstufe aus den Ortschaften Gunzenbach, [[Hohl (Mömbris)|Hohl]], [[Rothengrund]], [[Angelsberg (Mömbris)|Angelsberg]], [[Molkenberg (Mömbris)|Molkenberg]], [[Reichenbach (Mömbris)|Reichenbach]] und [[Daxberg (Mömbris)|Daxberg]] unterrichtet).&lt;br /&gt;
* Jugendhaus Gunzenbach. Seit  April 2009 steht das alte Pfarrhaus als Selbstversorgerhaus für Kinder- und Jugendgruppen zur Verfügung. Der Träger ist die Kirchliche Jugendarbeit (kja) – Regionalstelle Aschaffenburg. Das Haus bietet einen praktischen und zugleich ansprechenden Rahmen für Erlebnisse in der Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine == 	&lt;br /&gt;
* In Gunzenbach gibt es neben der Freiwilligen Feuerwehr eine Kolpingfamilie, einen Brieftaubenverein, einen Männergesangverein (seit 2006 auch mit Frauenchor), einen Musikverein, den Chor Wolkenlos, einen Turnverein, einen VdK-Ortsverband, einen Johanneszweigverein, einen Fußballverein und die Motorradfreunde Gunzenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Griebel: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Marktes Mömbris&amp;#039;&amp;#039;. Mömbris 1982.&lt;br /&gt;
* Heimat- und Geschichtsverein Mömbris e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde Mömbris&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 (1991) bis Band 9 (2023).&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Titel= Unser Kahlgrund | TitelErg= Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises | ISSN= 0933-1328 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Gunzenbach |ID= ODB_S00002934 |abruf=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unser-kahlgrund.net/ &amp;#039;&amp;#039;Unser Kahlgrund&amp;#039;&amp;#039;], Heimatjahrbuch für den ehemaligen Landkreis Alzenau&lt;br /&gt;
* [https://www.moembris.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=3252/ Heimatmuseum Gunzenbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.lehrgarten-gunzenbach.de/ Schau- und Lehrgarten Gunzenbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Mömbris}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4362653-1|VIAF=237428690}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Mömbris]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1167]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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