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	<title>Gunta Stölzl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T19:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stolzl bauhaus ausweis.jpg|mini|Bauhaus-Ausweis von Gunta Stölzl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel breuer con stoffe di gunta stölzl, sedia, 1922 01.JPG|mini|Textilien von Gunta Stölzl auf dem Stuhl mit farbiger Gurtbespannung von [[Marcel Breuer]] (1921)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1897]] in [[München]] als &amp;#039;&amp;#039;Adelgunde Stölzl&amp;#039;&amp;#039;; † [[22. April]] [[1983]] in [[Männedorf]], [[Schweiz]]) war [[Weber]]in und [[Textildesign]]erin. Sie gilt als Erneuerin der Handwebkunst und war die erste Meisterin am [[Bauhaus]]. Ihre Werke werden in Einzelausstellungen gezeigt und sind Bestandteil internationaler Kunstsammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gunta Stölzl war die Tochter des Lehrers und Schulrektors Franz Seraph Stölzl und der Kreszenz Stürzer. Ihr Vater war mit dem Reformpädagogen [[Georg Kerschensteiner]] befreundet. Ihr Bruder [[Erwin Stölzl (1893–1947)|Erwin]] war Jurist. Nach Abschluss der [[Höhere Mädchenschule|Höheren Töchterschule]] in München trat Stölzl 1914 in die [[Königliche Kunstgewerbeschule München]] ein. 1917 bis 1918 diente sie als [[DRK-Schwesternschaft|Rotkreuzschwester]] an der [[Isonzoschlachten|Isonzofront]] im heutigen [[Slowenien]] und an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr wurde sie 1919 am Bauhaus in [[Weimar]] aufgenommen. Stölzl freundete sich mit [[Marcel Breuer]] an, der 1920 an das Bauhaus kam. 1921 gestalteten sie gemeinsam den &amp;#039;&amp;#039;[[Afrikanischer Stuhl|Afrikanischen Stuhl]]&amp;#039;&amp;#039; und sie fertigte in der [[Werkstatt für Weberei am Bauhaus]] Rücken und Sitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulla Rogalski|url=https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/designgeschichte-der-afrikanische-stuhl |titel=Designgeschichte: Der «Afrikanische Stuhl» |werk=[[Handelszeitung]] |hrsg= |datum=2005-10-20 |zugriff=2018-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921–1922 entwarf sie unter anderem Stoffe für das [[Haus Sommerfeld]] von [[Walter Gropius]]. 1922/1923 legte sie die Gesellenprüfung ab und trug zusammen mit anderen Studentinnen zur Gründung der „Frauenklasse“ bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 belegte sie Kurse in Färbungs- und Produktionsmethoden an der Fachschule für Textil-Industrie in Krefeld. Im selben Jahr richtete Stölzl für [[Johannes Itten]] in [[Herrliberg]] am Zürichsee die &amp;#039;&amp;#039;[[Johannes Itten#Ontos Werkstätten|Ontos Werkstätten]]&amp;#039;&amp;#039; für Handweberei ein. 1925 kehrte sie ans [[Bauhaus Dessau]] zurück und wurde Werkmeisterin der Webereiwerkstatt, die sie ab 1927, nach dem Weggang von [[Georg Muche]], als allein verantwortliche Jungmeisterin leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Bröhan, Berg: &amp;#039;&amp;#039;Design Classics 1880–1930.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während dieser Zeit baute sie kontinuierlich Firmenkontakte zur Herstellung und zum Vertrieb der Bauhaus-Stoffe auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gemeinsamen Reise nach [[Moskau]], an der 1928 auch der Bauhausschüler Peer Bücking teilnahm, heiratete sie Anfang August 1929 den Architekten [[Arieh Sharon]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Müller |Titel=Bauhaus-Frauen – Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design |Verlag=Elisabeth Sandmann Verlag |Datum=2009 |ISBN=978-3-938045-36-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 1929 wurde ihre Tochter Yael geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Bußmann: {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/feature/gunta-stoelzl/Bauhausfrauen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 sah sich Gunta Stölzl aufgrund politischer und Bauhaus-interner Konflikte zur Kündigung ihrer Stelle gezwungen und verließ im Oktober 1931 das Bauhaus. Ihre [[deutsche Staatsbürgerschaft]] hatte sie mit der Heirat verloren. Nach der Emigration in die [[Schweiz]] gründete sie mit den Bauhaus-Absolventen [[Gertrud Preiswerk]] und [[Heinrich Otto Hürlimann]] noch im gleichen Jahr in [[Zürich]] die [[Weben|Handweberei]] &amp;#039;&amp;#039;SPH-Stoffe&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen stellte unter anderem Teppiche und Polsterstoffe für Wohnbedarf her. 1936 wurde ihre Ehe mit Sharon geschieden. Stölzl führte ab 1937 ihre Webereiwerkstatt allein weiter, nun an der Florastrasse in [[Seefeld (Stadt Zürich)|Zürich-Seefeld]]. 1939 beteiligte sie sich an der [[Schweizerische Landesausstellung 1939|Schweizerischen Landesausstellung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verheiratete sich 1942 mit dem Schriftsteller und Journalisten Willy Stadler, mit dem sie ein Reihenhaus der befreundeten Architektin [[Elsa Burckhardt-Blum]] in der neu erbauten „Wohnkolonie Heslibach“ in [[Küsnacht]] an der Gartenstr. 16 bezog. Ein Jahr später wurde ihre zweite Tochter Monika geboren. In den 1950er Jahren produzierte sie [[Sticken#Sticktechniken und -varianten|Gobelins]]. Durch ihre Heirat zur Schweizer Bürgerin geworden, wirkte sie nach der Schließung der Handweberei Flora im Jahr 1967 weiterhin als [[Textilkunst|Textilkünstlerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Gunta Stölzl war am Bauhaus „die bedeutendste Weberin, die den Weg der Weberei vom bildhaften Einzelstück zum modernen Industrieentwurf mit vollzog und mit beeinflusste“.&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Droste: &amp;#039;&amp;#039;bauhaus.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Sonderheft der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus&amp;#039;&amp;#039;, das ihr bei ihrem Weggang vom Bauhaus gewidmet wurde, vermerkte: „Dass man von ‚bauhausstoffen‘ spricht, ist ihr verdienst“.&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Droste: &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl und die Entwicklung der Bauhaus-Weberei.&amp;#039;&amp;#039; In: dies., &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl. Weberei am Bauhaus und aus eigener Werkstatt.&amp;#039;&amp;#039; 1987, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung und Produktion der Webereiwerkstatt waren auf die Herstellung von [[Textilie]]n für den neuen Innenraum gerichtet. Es entstanden [[Möbelbau|Möbel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;spannsstoffe, Meterware für Kissen oder Kleidungsstücke, Wandbehänge und Teppiche. Deren Farben und Muster entsprachen dem charakteristischen Bauhausstil, der insbesondere von der Auseinandersetzung mit Johannes Itten, [[Paul Klee]] und [[Wassily Kandinsky]] geprägt war. Aus der Zeit am Bauhaus in [[Bauhaus#Bauhaus Weimar|Weimar]] sind von Stölzl hergestellte Boden&amp;lt;nowiki /&amp;gt;[[teppich]]e, [[Wandbehang|Wandbehänge]], [[Knüpfen#Teppiche knüpfen|Knüpfteppiche]] und [[Fensterdekoration|Vorhänge]] als Entwürfe, in originaler Ausführung oder als Nachwebungen erhalten. In [[Bauhaus#Bauhaus Dessau|Dessau]] führte Gunta Stölzl in der von ihr geleiteten Webereiwerkstatt den Bereich des [[Produktdesign|Industriedesigns]] ein. Ihr Unterrichtsprogramm zur Weberei von 1931 bot die Grundlage für die Einführung neuer, funktionaler Textilien. Deren Produktion stellte einen Gegenentwurf zum verstärkt auch ästhetischen Grundsätzen entsprechendem Programm der Weimarer Werkstatt dar. Das Konzept der Verbindung von Funktionalität und ästhetischem Anspruch von Textilien wirkte auch in ihrer Zürcher Produktion weiter, indem sie in der Handweberei SPH-Stoffe in großer Anzahl qualitativ hochwertige Gebrauchsstoffe herstellte. Diese wurden unter anderem an der Schweizerischen Landesausstellung von 1939 gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Dessauer Zeit (1931) stammen auch die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Prellerdecken&amp;#039;&amp;#039;. Das waren Bettüberwürfe, die für die [[Alkoven (Bettnische)|Bettnischen]] im „[[Prellerhaus (Ateliergebäude, Dessau)|Prellerhaus]]“ entstanden. Mehr als 100 Stück wurden seinerzeit angefertigt, von denen keines mehr existiert – außer auf Fotos.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.guntastolzl.org/Documentation/Photos/Dessau-Photos/i-mLSwbs6 Foto] auf [http://www.guntastolzl.org/ Gunta Stolzl Digital Archive].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1990 wurden einige Kopien neu produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Toter Link |datum=2025-06 |url=http://www.guntastolzl.org/Remakes/Authorized-Remakes/Preller-Decke/ |text=Foto |archivebot=2025-06-07 10:07:20 InternetArchiveBot}} auf [http://www.guntastolzl.org/ Gunta Stolzl Digital Archive].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1967 fertigte Gunta Stölzl in ihrem [[Atelier]] ausschließlich nach eigenen Entwürfen frei gestaltete [[Bildwirkerei|Gobelins]]. In diesen verwebte sie unterschiedliche Materialien, wie [[Garn]], [[Bastfaser|Bast]], eingeknüpfte [[Stein]]e und [[Glasperle]]n. In manchen Gobelins werden dicht gewebte Partien mit Schlitzen durchbrochen. Charakteristisch sind die aneinander anschließenden Farbflächen, die [[Geometrie|geometrische]] und natürliche Formen aufnehmen, und sich in der Gesamtschau zu [[Landschaft]]en oder auch [[Pflanze|pflanzlichen]] Strukturen zusammenfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelausstellungen ==&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]], in der [[Schweiz]] und der [[Niederlande]] wurden bisher folgende Einzelausstellungen gezeigt:&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Stölzls unzähligen Beteiligungen an Ausstellungen vgl. Stiftung Bauhaus Dessau: &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl: Meisterin am Bauhaus Dessau.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Bildteppiche von Gunta Stölzl.“ Zürich, Lyceumclub, 1970.&lt;br /&gt;
* „Bildteppiche von Gunta Stölzl.“ Zürich, [[Paulus-Akademie]]&lt;br /&gt;
* „Gunta Stadler-Stölzl – Wandteppiche und Entwürfe 1921–1976“. [[Bauhaus-Archiv]] Berlin, 1976.&lt;br /&gt;
* „Gunta Stölzl – Wandteppiche.“ [[Stuttgart]], Galerie Lutz, 1977.&lt;br /&gt;
* „Gunta Stadler-Stölzl – Bildteppiche.“ Zürich, Paulus-Akademie, 1980.&lt;br /&gt;
* „Gunta Stölzl – Weberei am Bauhaus und aus eigener Werkstatt.“ Wanderausstellung, Bauhaus-Archiv Berlin, 1987.&lt;br /&gt;
* Bad Säckingen, [[Villa Berberich (Bad Säckingen)|Villa Berberich]], 1988.&lt;br /&gt;
* „Gunta Stölzl: 100 Jahre Bauhaus-Stoffe“, Groningen, Wall House #2 ([[Groninger Museum]]), 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.groningermuseum.nl/de/kunst/ausstellungen/gunta-stölzl-100-jaar-bauhausstoffen |titel=Wall House #2: Gunta Stölzl - 100 Jahre Bauhaus-Stoffe |abruf=2020-11-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
Gunta Stölzls Werke sind Bestandteil internationaler [[Kunstmuseum|Kunstsammlungen]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Überblick über die in den Sammlungen enthaltenen Stücke in: Stiftung Bauhaus Dessau: &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl: Meisterin am Bauhaus Dessau.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width: 20em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Museum of Modern Art]], New York&lt;br /&gt;
* [[Metropolitan Museum of Art]], New York&lt;br /&gt;
* [[Busch-Reisinger Museum]], Harvard University&lt;br /&gt;
* [[J. Paul Getty Museum|The J. Paul Getty Museum]], Malibu, Kalifornien&lt;br /&gt;
* [[Detroit Institute of Arts]], Detroit, Michigan&lt;br /&gt;
* [[Misawa Homes’ Bauhaus Collection]], Tokio&lt;br /&gt;
* [[Victoria and Albert Museum]], London&lt;br /&gt;
* [[Klassik Stiftung Weimar#Kunstsammlungen zu Weimar|Kunstsammlungen zu Weimar]]&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Bauhaus Dessau]]&lt;br /&gt;
* [[Bauhaus-Archiv]] – Museum für Gestaltung, Berlin&lt;br /&gt;
* [[Die Neue Sammlung|Neue Sammlung München]]&lt;br /&gt;
* [[St.-Annen-Kloster Lübeck|Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck]]&lt;br /&gt;
* [[Staatsgalerie Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* [[Museum für Gestaltung Basel]]&lt;br /&gt;
* [[Balser Kunstverein|Basler Kunstverein]]&lt;br /&gt;
* [[Museum für Gestaltung Zürich|Museum für Gestaltung]], Zürich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Gunta Stölzl verfasste mehrere Schriften über die Bauhausweberei und das Bauhaus, die zum Teil seltene Zeugnisse von dessen Frühzeit darstellen, sowie einen Nachruf auf [[Paul Klee]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Auswahl der 1926–1975 entstandenen Beiträge ist abgedruckt in: Droste: &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl – Weberei am Bauhaus und aus eigener Werkstatt.&amp;#039;&amp;#039; 1987, S. 97–106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren unveröffentlichten Schriften gehören die [[Tagebuch|Tagebücher]] der Jahre 1915–1917, 1917–1919 und 1919–1920,&amp;lt;ref&amp;gt;Kopien davon befinden sich im [[Bauhaus-Archiv]]/Museum für Gestaltung in Berlin. Auszüge aus den Tagebüchern sind abgedruckt in: Stadler, Aloni: &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl. Bauhausmeister.&amp;#039;&amp;#039; 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kinderaufzeichnungen 1929–1946 sowie Reisenotizen 1928–1946. Zudem blieben Mitschriften der von ihr besuchten [[Vorlesung]]en an der Münchner Kunstgewerbeschule und am Bauhaus erhalten sowie Aufzeichnungen über die Technik des [[Webmaschine#Geschichte der Webmaschinen|Webstuhlsystems]], das Unterrichtsprogramm der Weberei und den eigenen Webunterricht. Auch ihr umfangreicher [[Brief]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wechsel mit Verwandten, Freunden und Künstlerkollegen ist bisher unveröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den unveröffentlichten Schriften Gunta Stölzls vgl. Stiftung Bauhaus Dessau: &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl: Meisterin am Bauhaus Dessau.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In den Städten Bremen, Erfurt, Mönchengladbach, München und Weimar sind Straßen nach ihr benannt. Das [[Haus der Kulturen der Welt]] (HKW) in [[Berlin]] benennt ein [[Foyer]] nach ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hkw.de/the-house/the-building/resignifying-hkw |titel=Andere Geschichten schreiben: Zur Benennung der Räume am HKW |abruf=2024-01-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernd Wiesemann]]s Bauhaus-Suite für [[Kinderklavier]] von 1994 enthält ein Stück mit dem Titel „Portrait von Gunta Stölzl“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dohr.de/edition_dohr/einzeltitel/ismn0541.htm |titel=ISMN M-2020-0541-5 (Edition Dohr) |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thora-Vorhang in der Synagoge an der Reichenbachstraße ==&lt;br /&gt;
2025 wurde die [[Synagoge an der Reichenbachstraße München|Synagoge an der Münchner Reichenbachstraße]] nach einer Grundsanierung neu eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Heidenreich |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-synagoge-reichenbachstrasse-wiedereroeffnung-friedrich-merz-rachel-salamander-li.3278464 |titel=München: Bundeskanzler Merz eröffnet Synagoge in der Reichenbachstraße |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2025-09-15 |abruf=2025-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine von wenigen Synagogen weltweit im Bauhaus-Stil, Architekt war Gustav Meyerstein. Der Vorhang des Thora-Schreins besteht aus einem gewebten Stoff von Gunta Stölzl, den ihre Familie dem Synagogenverein als Geschenk übergeben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=dpa |Titel=Synagoge: Stoff von Bauhaus-Künstlerin für Münchner Synagoge |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2025-04-09 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/news/2025-04/09/stoff-von-bauhaus-kuenstlerin-fuer-muenchner-synagoge |Abruf=2025-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bauhaus-Archiv, Museum für Gestaltung (Hrsg.), Magdalena Droste, Jeannine Fiedler (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Experiment Bauhaus: das Bauhaus-Archiv, Berlin, zu Gast im Bauhaus Dessau.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1988.&lt;br /&gt;
* [[Anja Baumhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Vereitelte Karrieren im Umbruch der Zeit. Gunta Stölzl (1897–1983).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Inge Hansen-Schaberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen des Bauhauses während der NS-Zeit. Verfolgung und Exil.&amp;#039;&amp;#039; edition text + kritik, München 2012, ISBN 978-3-86916-212-6, S. 51–68.&lt;br /&gt;
* Annie Bourneuf: &amp;#039;&amp;#039;Ein spekulativer Gobelin. Gunta Stölzls „Schlitzgobelin Rot-Grün“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Modell Bauhaus.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Bauhaus-Archiv, Berlin in Kooperation mit: [[Museum of Modern Art]], New York; Katalog. Red.: Wolfgang Thöner et al. Ostfildern 2009, S. 221–238.&lt;br /&gt;
* Magdalena Droste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl – Weberei am Bauhaus und aus eigener Werkstatt.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* Charlotte und Peter Fiell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Design des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Taschen, Köln 2012, ISBN 978-3-8365-4107-7, S. 671.&lt;br /&gt;
* [[Stephan Maus]]: &amp;#039;&amp;#039;Frau Bauhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7, 2019, S. 86–90. (Mit großformatigen Abb., u.&amp;amp;nbsp;a. der ganzen Weberei-Klasse)&lt;br /&gt;
* Ingrid Radewaldt: &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl – Pionierin der Bauhausweberei.&amp;#039;&amp;#039; Weimarer Verlagsgesellschaft in der Verlagshaus Römerweg. 2018, ISBN 978-3-7374-0258-3.&lt;br /&gt;
* {{HLS|22651|Gunta Stölzl |Autor= Barbara Schmid |Datum=2012}}&lt;br /&gt;
* C. Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Frauen mit Kette und Schuss. Eine Berliner Ausstellung über die Textilwerkstatt am Bauhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 1998, S. 28.&lt;br /&gt;
* Monika Stadler, Yael Aloni (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl: Bauhausmeister.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2009.&lt;br /&gt;
* Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl: Meisterin am Bauhaus Dessau: Textilien, Textilentwürfe und freie Arbeiten 1915–1983.&amp;#039;&amp;#039; Text: Ingrid Radewaldt, Monika Stadler u.&amp;amp;nbsp;a. Ostfildern 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl: „Wo Wolle ist, ist auch ein Weib.“&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Bauhaus.&amp;#039;&amp;#039; 19. Juli 2009, S. 9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gewebte Bilder und Gebrauchsstoffe. Die Textilkünstlerin Gunta Stölzl in Dessau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 13. Dezember 1997, S. 45.&lt;br /&gt;
* Sigrid Wortmann Weltge: &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus-Textilien: Kunst und Künstlerinnen der Webwerkstatt.&amp;#039;&amp;#039; Schaffhausen 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gunta Stölzl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Patrick Rössler]], [[Elizabeth Otto]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen am Bauhaus. Wegweisende Künstlerinnen der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Knesebeck, München 2019, ISBN 978-3-95728-230-9, S. 22–27.&lt;br /&gt;
* Gunta Stölzl &amp;amp; Johannes Itten: &amp;#039;&amp;#039;Textile Universen / Textile Universes.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer Verlag, München 2024, ISBN 978-3-7774-4298-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118819836}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4001644|Stölz-Stadler, Gunta|Autor=Barbara Hohl|Jahr=2018}}&lt;br /&gt;
* Annette Bußmann: {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/feature/gunta-stoelzl/Bauhausfrauen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.guntastolzl.org/ Gunta Stölzl Digital Archive]&lt;br /&gt;
* [https://artsandculture.google.com/story/9QWR4XDWL2yq6w Gunta Stölzl] bei [[Google Arts &amp;amp; Culture]]&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-Stoelzl-Gunta-1254 Gunta Stölzl] auf www.bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
* [https://www.emuseum.ch/people/55074/gunta-stadlerstolzl Gunta Stadler-Stölzl] im e-museum des [[Museum für Gestaltung Zürich|Museums für Gestaltung Zürich]]&lt;br /&gt;
* [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=wbw-002:1968:55::2704 Gunta Stölzl: &amp;#039;&amp;#039;In der Textilwerkstatt des Bauhauses 1919 bis 1931.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Werk, Bauen + Wohnen|Das Werk]],&amp;#039;&amp;#039; 55, 1968.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Stölzl]]: [https://www.welt.de/dossiers/bauhaus2009/article4149091/Wo-Wolle-ist-ist-auch-ein-Weib.html &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus 2009 –Gunta Stölzl: „Wo Wolle ist, ist auch ein Weib“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]],&amp;#039;&amp;#039; 19. Juli 2009, abgerufen am 10. Februar 2021.&lt;br /&gt;
* Ingrid Radewaldt: [https://www.emma.de/artikel/bauhaus-frauen-gunta-stoelzl-264115 &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus-Frauen: Gunta Stölzl.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Emma (Zeitschrift)|Emma]],&amp;#039;&amp;#039; 1. September 2009, abgerufen am 10. Februar 2021.&lt;br /&gt;
* Simone Sondermann: [https://www.weltkunst.de/kunstwissen/2024/08/gunta-stoelzl-arieh-sharon-bauhaus-aufbruch &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in Dessau&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Weltkunst]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 152, 2019.&lt;br /&gt;
* [https://www.bauhausfaces.com/start/episode/1a308488/gunta-stolzl-or-monika-stadler-and-mirjam-deckers Podcast über Gunta Stölzl mit ihrer Tochter Monika Stadler und Mirjam Deckers im &amp;#039;&amp;#039;bauhaus faces&amp;#039;&amp;#039; Podcast], Host: Dr. Anja Guttenberger, veröffentlicht am 4. August 2024, Dauer: 1:02:52 Minuten (EN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118819836|LCCN=n87949471|NDL=|VIAF=8743149068427665730002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolzl, Gunta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textildesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textildesigner (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildwirker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildwirker (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Küsnacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stölzl, Gunta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stölzl, Adelgunde (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerische Weberin und Textildesignerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Männedorf]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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