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	<title>Gunsleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gunsleben&amp;diff=453933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-21T16:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Am Großen Bruch&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-83-025 Gunsleben COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/02/58/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/01/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 89 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 220&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.westlicheboerde.de/B%C3%BCrger-Gemeinde/Verbandsgemeinde/Gemeinde-Am-Gro%C3%9Fen-Bruch/?&amp;amp;La=1 |titel=Ortsteile |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Am Großen Bruch |abruf=2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2004-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39393&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039401&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gunsleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Am Großen Bruch]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1112 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Bischoff: Sprache und Geschichte an der mittleren Elbe und der unteren Saale, 1967, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; 1141 wurde eine Kirche gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlotto Bogumil: Das Bistum Halberstadt im 12. Jahrhundert, 1972, S. 192&amp;lt;/ref&amp;gt; 1224 gelangte ein Hof in Gunsleben mit zugehörigem Land aus dem Erbbesitz der [[Adelheid von Loccum-Hallermund]] an die [[Grafschaft Dassel|Grafen von Dassel]].&amp;lt;ref&amp;gt;G. Bode, Das Erbe der Edelherren von Veckenstedt und der Vicedomini von Hildesheim, Grafen von Wassel. Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde 43, 1910, S. 61–107&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem diese den Hof an den mit ihnen verwandten Heinrich von [[Regenstein (Adelsgeschlecht)|Regenstein]] übergeben hatten, schenkte der Regensteiner Graf im Jahr 1298 den Hof dem [[Kloster Hamersleben]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=pxQFAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=gunsleben+dassel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ri-uT6baJZHmtQa-88nFBg#v=onepage&amp;amp;q=gunsleben%20dassel&amp;amp;f=false G. B. Schade, Historischer Verein für Niedersachsen, Stader Geschichts- und Heimatverein: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen, Jahrgang 1850, 1854, S. 273]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1311 belehnte der [[Bistum Hildesheim|Hildesheimer]] Bischof [[Heinrich II. von Woldenberg|Heinrich II.]] Ludolf von [[Warberg]] mit 6 Hufen in Gunsleben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Friedrich Bege]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichten einiger der berühmtesten Burgen und Familien des Herzogthums Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, 1844, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Domkapitel]] des [[Halberstädter Dom]]s besaß in Gunsleben [[Zehnt]]rechte. 1314 veranlassten die Brüder von [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|Alvensleben]], dass das Domkapitel diese Rechte dem Kloster [[Kloster Marienstuhl|S. Marie]] überließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=sqMwAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA139&amp;amp;dq=gunsleben+alvensleben&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=QhiuT-ngJ4POsgao2dC1Bg#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Siegmund Wilhelm Wohbrück: Geschichtliche nachrichten von dem geschlechte von Alvensleben und dessen Gütern, Band 1, 1819, S. 139]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit spätestens 1453 war das Geschlecht derer von [[Asseburg (Adelsgeschlecht)|Asseburg]] hier begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;Stift Hamersleben, Walter Zöllner: Die Urkunden und Besitzaufzeichnungen des Stifts Hamersleben: (1108–1462), 1979, S. 241&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=jT8KAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA14&amp;amp;dq=gunsleben+asseburg+regenstein&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=hjauT8bKDdHTsgaI9q22BA#v=onepage&amp;amp;q=gunsleben%20asseburg%20regenstein&amp;amp;f=false Achatz Ferdinand Asseburg: Denkwürdigkeiten des Freiherrn Achatz Ferdinand von der Asseburg, 1842, S. 14]&amp;lt;/ref&amp;gt; An einem im 18. Jahrhundert errichteten Gutshaus ist das Asseburger Wappen als [[Relief]] erhalten. Daneben befindet sich das Wappen derer von [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|Alvensleben]] als Zeugnis einer Hochzeit des damaligen Gutsbesitzers Christoph Werner von Asseburg mit Catharina Helena von Alvensleben, die später in das Haus [[Ditfurth (Adelsgeschlecht)|Ditfurth]] einheiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=MatAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA292&amp;amp;dq=gunsleben+alvensleben&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=QhiuT-ngJ4POsgao2dC1Bg#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Siegmund Wilhelm Wohlbrück, Hellmut Kretzschmar: Geschichtliche Nachrichten von dem Geschlechte Alvensleben, Band 3, 1829, S. 292]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ländereien des Rittergutes Gunsleben (ca. 213 ha) waren Anfang des 20. Jh. an die Saatzuchtwirtschaft Fr. Strube in [[Schlanstedt]] verpachtet.&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Gunsleben mit der Landgemeinde Gunsleben vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg, 1928, S. 203&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gunsleben war Mitglied in der [[Verwaltungsgemeinschaft Hamersleben]].&lt;br /&gt;
Durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Gunsleben, [[Hamersleben]] und [[Neuwegersleben]] entstand am 1. Juli 2004 die neue Gemeinde [[Am Großen Bruch]], dadurch verlor Gunsleben seine politische Selbstständigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2004.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 16. Mai 1994 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber auf grünem gebogenen Schildfuß ein widersehendes rotes Schaf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gunsleben Kirche 1.jpg|miniatur|hochkant|Die Kirche in Gunsleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Gunsleben vom benachbarten Speicher.jpg|mini|Blick auf den Bahnhof Gunsleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Schloss Gunsleben]] – ehemaliges Rittergut (erbaut 1754) und späteres Schloss (1891)&lt;br /&gt;
* Dorfkirche Gunsleben, eine [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|evangelische]] Kirche mit barocker Ausstattung, Kirchenschiff im 18. Jahrhundert erbaut&lt;br /&gt;
* Hauptstraße 17 Gunsleben – Fachwerkwohnhaus aus der Zeit um 1720, daran anschließend beidseitig Stallbzw. Scheunenbauten aus Fachwerk und Ziegel, schöne bauzeitliche Eingangstür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
* SV Gunsleben 1960&lt;br /&gt;
* Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Gunsleben sorgt seit ihrer Gründung im Jahr 1922 für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Samuel David Ludwig Henne]] (1712–1780), Pastor und Pomologe&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Siegfried Henne]] (1759–1828), Kupferstecher&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von der Asseburg]] (1796–1869), Mitglied im Preußischen Herrenhaus&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Andreas Pröhle]] (1797–1875), Schriftsteller und Theologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BfGunslebenTotal.jpg|miniatur|Ehemaliger Bahnhof Gunsleben (2018).]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Gunsleben lag an der [[Bahnstrecke Wolfenbüttel–Oschersleben]]. Die Strecke wurde nach der deutschen Teilung zwischen Gunsleben und Jerxheim in Niedersachsen unterbrochen. 1992 wurde auch der Verkehr zwischen Gunsleben und Oschersleben eingestellt und die Strecke später stillgelegt und abgebaut. Das Bahnhofsgebäude im Gunsleben ist erhalten geblieben und steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Am Großen Bruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4996900-6|LCCN=|NDL=|VIAF=234361753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Am Großen Bruch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1112]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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