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	<title>Gundioch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gundioch&amp;diff=308491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drekamu: Athanarich war Richterkönig der gotischen Terwingen</title>
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		<updated>2024-06-25T18:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Athanarich war Richterkönig der gotischen Terwingen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gundioch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Gundowech&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gondioc&amp;#039;&amp;#039;; † um 473) war König der [[Burgunden]] in den Jahren nach der Zerstörung des [[Burgundenreich am Rhein|Burgundenreichs am Rhein]] durch die [[Hunnen]]. Er war vermutlich ein Sohn des Königs [[Gundahar]] († 436) und wird von [[Gregor von Tours]] als Nachkomme des [[Terwingen]]königs [[Athanarich]] († 381) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 406 hatten die Burgunden unter ihrem König [[Gundahar]] (Gundihar, Guntiar) bei Mainz den Rhein überschritten (siehe [[Rheinübergang von 406]]) und sich anschließend mit Genehmigung des [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaisers]] [[Honorius (Kaiser)|Honorius]] am Rhein angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundahars gewaltsame Versuche, sein Reich nach Westen ([[Gallia Belgica|Belgica I]]) auszudehnen, brachten die Burgunden 30 Jahre später in Konflikt mit den Römern. Im Jahr 435 wurde ein burgundisches Heer von hunnischen Hilfstruppen unter dem römischen Heermeister [[Flavius Aëtius|Aëtius]] geschlagen und endgültig vernichtet. Dieses Ereignis gilt als der historische Kern des [[Nibelungenlied|Nibelungenepos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundahar wurde dabei getötet, ebenso wie nach Berichten der Großteil seines Stammes. Ein Teil der Überlebenden unterwarf sich Attila und wurde in [[Pannonien]] angesiedelt, die Mehrheit jedoch schloss sich unter ihrem neuen König Gundioch als [[Auxiliartruppen]] den Römern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aëtius siedelte sie 443 als [[Föderaten]] in der Westschweiz und der &amp;#039;&amp;#039;Sapaudia&amp;#039;&amp;#039; (dem heutigen [[Savoyen]]) als Puffer gegen die erstarkenden [[Alamannen]] an, womit das neue Königreich der Burgunden mit der Hauptstadt Genf entstand. Gundioch kämpfte 451 in der [[Schlacht auf den Katalaunischen Feldern]] gegen die Hunnen [[Attila]]s und 456 auf Befehl des Kaisers [[Avitus]] mit dem Westgotenkönig [[Theoderich II.]] gegen die [[Sueben]] unter [[Rechiar]] in Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 457 wurde er von den aufständischen Einwohnern [[Lyon]]s gerufen (im gleichen Jahr wird auch sein Bruder [[Chilperich I. (Burgund)|Chilperich I.]] als König genannt). Unter Bruch des Föderatenverhältnisses übernahm er die Stadt, wurde von Kaiser [[Majorian]] vertrieben und unterworfen. Nach dessen Ermordung 461 nahm er – von den heutigen Regionen Savoyen, Südschweiz und Franche-Comté aus – seine Eroberungspolitik wieder auf. 461 machte er Lyon zu seiner neuen Hauptstadt, er bemächtige sich der Provinzen [[Lugdunensis I]] (heute [[Burgund]]) und [[Gallia Viennensis|Viennensis]] ([[Rhône]]tal, 463). Innenpolitisch regierte er sein vergrößertes Reich, indem er eine strenge Trennung zwischen Burgundern (Militärverwaltung) und Einheimischen (Zivilverwaltung) beachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Machtzuwachs führte dazu, dass nach Aëtius’ Tod (454) der neue Machthaber [[Ricimer]] seine Schwester mit Gundioch verheiratete, um ein Gleichgewicht der Kräfte in Gallien zu erreichen. Ricimer machte ihn 463 zu seinem [[Magister militum|Magister militum Galliarum]], burgundische Verbände wurden von den Römern in [[Avignon]] und [[Embrun]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gundiochs Sohn [[Gundobad]] wurde nach Ricimers Tod 472 dessen Nachfolger (ein weiterer Hinweis auf die wachsende strategische Bedeutung des Burgunden), gab diese Position aber wieder auf, als sein Vater um 473 starb, obwohl der überlebende Chilperich I. nun die alleinige Königsgewalt übernahm. Nach Chilperichs Tod ca. 480 kam es der älteren Forschung zufolge zu einer burgundischen Reichsteilung unter Gundiochs vier Söhnen Gundobad, [[Chilperich II. (Burgund)|Chilperich II.]], [[Godomar I.]] und [[Godegisel]]. In der neueren Forschung wird dies stark bezweifelt, denn es fehlen belastbare Belege; die genauen Todesdaten der Söhne Gundiochs sind auch unklar. Es wird inzwischen davon ausgegangen, dass sowohl Godomar als auch Chilperich II. bereits 476/77 verstorben waren und nur Godegisel und Gundobad sich die Herrschaft teilten.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgunder.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2004, S. 115 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgunder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Urban-Taschenbücher.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 586). Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-016205-5, S. 48 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Gundahar]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Chilperich I. (Burgund)|Chilperich I.]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Burgunden|König der Burgunden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=436–473&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-02-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Burgunden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weströmischer Heermeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgundenreich (Savoyen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 4. oder 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gundioch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gundowech; Gondioc&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=König der Burgunden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Jahrhundert oder 5. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 473&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drekamu</name></author>
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