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	<title>Gundernhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gundernhausen&amp;diff=748150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Roßdorf (bei Darmstadt); + Kategorie:Geographie (Roßdorf, bei Darmstadt)</title>
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		<updated>2025-11-11T12:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ro%C3%9Fdorf_(bei_Darmstadt)&quot; title=&quot;Kategorie:Roßdorf (bei Darmstadt)&quot;&gt;Kategorie:Roßdorf (bei Darmstadt)&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Ro%C3%9Fdorf,_bei_Darmstadt)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Roßdorf, bei Darmstadt) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Roßdorf, bei Darmstadt)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gundernhausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Roßdorf (bei Darmstadt)&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Gundernhausen.png&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Roßdorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.870632&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.787489&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 157 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.74&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rossdorf.de/index.php?id=29&amp;amp;L=0%2C |titel=Daten-Informationen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Roßdorf |offline=1 |archiv-url=https://archive.today/20140502105136/http://www.rossdorf.de/index.php?id=29&amp;amp;L=0, |archiv-datum=2014-05-02 |abruf=2014-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3512&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt; [https://rossdorf.de/verwaltung-b%C3%BCrgerservice-politik/sitzungsunterlagen-downloadbereich/download/570/740/200.html Bedarfs- und Entwicklungsplan Feuerwehr Roßdorf] S. 5. Abgerufen am 14. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64380&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06071&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gundernhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im lokalen Dialekt: &amp;#039;&amp;#039;Gunnehause&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Darmstädter Echo, Samstag, 22. Juli 2017, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Roßdorf (bei Darmstadt)|Roßdorf]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt circa fünf Kilometer südwestlich von [[Dieburg]] und wenige Kilometer westlich von [[Groß-Zimmern]] in der historischen Region [[Bachgau]]. In umgekehrter Richtung liegt er nordöstlich unweit vom anderen Ortsteil Roßdorf, und circa zehn Kilometer östlich der kreisfreien Stadt [[Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung von Gundernhausen besteht fast ausschließlich aus [[Ackerland]], auf dem sich mehrere Bauernhöfe befinden. Weiter nördlich ist das südliche Ende des [[Oberwald (Darmstadt)|Oberwald]]s. Während der Großteil des bewohnten Gebiets auf einer Höhe von 150 bis 160 Metern liegt, befindet sich der südliche Teil des Orts auf einem kleinen Hügel namens &amp;#039;&amp;#039;Stetteritz&amp;#039;&amp;#039;, einem erhöhten Gebiet, das sich bis zu circa 55&amp;amp;nbsp;m über den Rest des Dorfs erhebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://en-gb.topographic-map.com/map-2c18/Germany/?center=49.86693%2C8.79069&amp;amp;zoom=15&amp;amp;popup=49.86344%2C8.79549|title=Germany topographic map, elevation, terrain|access-date=2025-07-13|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Rossdorf-Gundernhausen.jpg|mini|[[Evangelische Kirche (Gundernhausen)]] (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Bodenfunden geht hervor, dass die Gemarkung Gundernhausen seit Jahrtausenden besiedelt ist. Bedingt durch den Ortsnamen mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;...hausen&amp;#039;&amp;#039; wird vermutet, dass die Siedlung von den Franken im 8. oder 9. Jahrhundert gegründet wurde. Im Jahre 763 schenkte [[Pippin der Jüngere]] der Abtei Fulda das heutige Groß-Umstadt mit allem Zubehör, zu dem auch Gundernhausen gehört haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des kompletten Ortsnamens als &amp;#039;&amp;#039;Gunthershusen&amp;#039;&amp;#039; finden wir in einer Urkunde des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] aus dem Jahre 1250.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Band 1: 1060–1418&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer weiteren Urkunde aus dem Jahre 1257 erneuert der Abt von Fulda die [[Lehnswesen|Lehen]] der Grafen Dieter und Eberhard von [[Grafschaft Katzenelnbogen|Katzenelnbogen]] unter anderem an Gundernhausen. In den historischen Dokumenten ist der Ort dann im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden [[Ortsname]]n belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Unter anderem als &amp;#039;&amp;#039;Gunderadeshusen&amp;#039;&amp;#039; 1318, als &amp;#039;&amp;#039;Gunderdehusen&amp;#039;&amp;#039; 1423, als &amp;#039;&amp;#039;Gundelhusen&amp;#039;&amp;#039; 1453, &amp;#039;&amp;#039;Gondernhusen&amp;#039;&amp;#039; 1492 und als &amp;#039;&amp;#039;Gondernhaußen&amp;#039;&amp;#039; 1671.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 14. Jahrhundert kam es zu Streitigkeiten zwischen den Grafen zu Katzenelnbogen und der Stadt [[Worms]], in deren Verlauf große Schäden in der Grafschaft entstanden. Im Schadenverzeichnis aus dem Jahre 1390 ist vermerkt, dass dem Kunz Ulrich von Gundernhausen sieben [[Ohm (Flüssigkeitsmaß)|Ohm]] Wein genommen wurden. Damit gibt es einen Hinweis auf Weinbauaktivitäten um Gundernhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1479, mit dem Aussterben der Grafen von Katzenelnbogen, fiel Gundernhausen an die [[Landgrafschaft Hessen]]. 1526 wurde Gundernhausen zusammen mit der Landgrafschaft evangelisch. In der evangelischen Kirche blieb die 1520 gegossene Glocke &amp;#039;&amp;#039;Anna&amp;#039;&amp;#039; bis heute erhalten. Gundernhausen, das ursprünglich zur Mutterkirche [[Lengfeld (Odenwald)|Lengfeld]] gehörte, erhielt 1412 eine eigene Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Gundernhausen zweimal schwer beschädigt. 1622 wurde das Dorf durch Truppen des [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|Grafen von Mansfeld]] ausgeraubt, und um das Jahr 1636 lagerten die schwedischen Truppen am heute noch so genannten Schwedenrain. Der anschließenden Pest fielen fast alle Einwohner zum Opfer; jahrelang war der Ort mit den verfallenen Häusern unbewohnt. Das älteste noch vorhandene Kirchenbuch wurde 1599 von Pfarrer Theoderich Kraft Weidling begonnen und endete 1634, als er an der Pest starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort langsam wieder neu besiedelt. Die treibende Kraft waren dabei die beiden in der Gemarkung gelegenen Hofgüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übergang vom 18. ins 19. Jahrhundert gab es Einquartierungen französischer und anderer Truppen. 1813 wurde die Dieburger Mark aufgelöst und Gundernhausen erhielt anteilig zu seiner damaligen Einwohnerzahl Gemeindewald zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Gundernhausen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Gundernhausen (L. Bez. Reinheim) luth. Pfarrdorf; liegt in einer großen Ebene, 2 St. von Reinheim, und hat 108 Häuser und 735 Einw., die bis auf 2 Kath., 1 Reform und 5 Juden lutherisch sind. Unter diesen sind 90 Gewerbsleute und 104 Bauern und Taglöhner. Man findet hier eine 1747 neuerbaute Kirche, das von Grolman’sche Lehengut, mit einem schön angelegten Garten und 434{{Bruch|3|4}} Morgen Acker- und Wiesenland, ein Pfarrhaus, ein neues Schulhaus, eine Mahlmühle und eine zu eben bemerkten Lehengute gehörige Ziegelhütte. Gundernhausen ist der Sitz des Steuerkommissairs, und der Geburtsort des Botanikers Joh. Christoph Röhling, der den 27. April 1757 geboren wurde. – Der Ort kommt in Urkunden unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Cuncherateshusen&amp;#039;&amp;#039; vor und war ein Lehen von Fulda, womit nebst dem Hofe die Grafen von Katzenellenbogen belehnt waren, und welches Lehen namentlich 1250 erneuert wurde. Die Kirche war ein Filial von Roßdorf und wurde erst nach der Reformation zur Pfarrkirche erhoben.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=93}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 wurde der erste Verein gegründet, der Bienenzuchtverein. Ihm folgten mehrere Gesangvereine (ab 1865), der erste Turnverein (1905) und später der Kaninchenzuchtverein (1912). 1897 erhielt Gundernhausen Anschluss an das Schienennetz, als am ehemaligen Bahnhof der [[Bahnstrecke Darmstadt Ost–Groß-Zimmern]] der erste Eisenbahnzug hielt. Eine elektrische Beleuchtung wurde im Jahr 1913 installiert und eine öffentliche Wasserversorgung entstand 1934 durch das verlegte Wasserrohrnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle deutschen Gemeinden hatte auch Gundernhausen unter dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu leiden, und 102 Männer und Frauen überlebten dieses einschneidende Ereignis nicht. Mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 25. März 1945 ging für Gundernhausen der Krieg zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 400 Heimatvertriebene und Ausgebombte nahm Gundernhausen in den Jahren 1946 bis 1955 auf; das Dorf veränderte sich, Neubaugebiete wurden erschlossen, die Bevölkerungszahl verdoppelte sich, eine neue Schule wurde eingeweiht, und die 1957 durchgeführte Flurbereinigung veränderte das Landschaftsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1977 wurde im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft [[Landesgesetz]] die bis dahin selbstständige Gemeinde Gundernhausen nach Roßdorf [[Eingemeindung|eingegliedert]], zugleich wurde der Landkreis Darmstadt-Dieburg gegründet, zu dem Gundernhausen seither gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt (GVBl. II 330–334) |nr=22 |jahr=1974 |datum=1974-07-26 |seite=10 |seiten=318 |fundstelle=§§&amp;amp;nbsp;12 und 18 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ortsbezirk]]e nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] wurden nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Gundernhausen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1479: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Katzenelnbogen]], [[Obergrafschaft Katzenelnbogen]]&lt;br /&gt;
* ab 1479: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen]] (durch Erbfall), Obergrafschaft Katzenelnbogen&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], Obergrafschaft Katzenelnbogen, (1791: [[Amt Lichtenberg (Hessen)|Amt Lichtenberg]], [[Zent Oberramstadt]], &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Bezirk des Zentgerichts&amp;quot;&amp;gt;Roßdorfer [[Reiswagen]]&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Lichtenberg&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Lichtenberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Lichtenberg&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Reinheim]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Lichtenberg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Dieburg]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]], Gemeinde Roßdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Gundernhausen lag im Gerichtsbezirk der [[Zent Oberramstadt]]. Die Zent war in sogenannte „[[Reiswagen]]“ eingeteilt, denen jeweils ein [[Schultheiß|Oberschultheiß]] vorstand, die dem [[Zentherr|Zentgrafen]] unterstellt waren. Dieser Bezirk hatte einen Frachtwagen (&amp;#039;&amp;#039;Reiswagen&amp;#039;&amp;#039;) einschließlich [[Zugtier]]en und [[Knecht|Fuhrknechten]] für Feldzüge bereitzustellen. Gundernhausen gehörte zum „Roßdorf Reiswagen“, zu dem auch [[Roßdorf (bei Darmstadt)|Roßdorf]] sowie alle zugehörigen Höfe und Mühlen gehören. Die gesamte Zent Ober-Ramstadt war dem [[Amt Lichtenberg (Hessen)|Amt Lichtenberg]] zugeteilt. Diese Einteilung bestand noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bildung der [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Landgericht Lichtenberg]] das Gericht erster Instanz, zweite Instanz war das [[Hofgericht Darmstadt]]. Es folgten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: [[Landgericht Lichtenberg|Landgericht Reinheim]] (Verlegung von Lichtenberg nach Reinheim), zweite Instanz: Hofgericht Darmstadt&lt;br /&gt;
* ab 1879: [[Amtsgericht Reinheim]], zweite Instanz: [[Landgericht Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* ab 1968: [[Amtsgericht Darmstadt]] mit der Auflösung des Amtsgerichts Reinheim, zweite Instanz: Landgericht Darmstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1791: || 464 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 498 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 540 Einwohner, 89 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 735 Einwohner, 108 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 872 Einwohner, 135 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Gundernhausen|width=450|float=none|maxEinwohner=2500 &lt;br /&gt;
|741|800|767|815|861|850|868|857|816|908|995|1020|1094|1124|1472|1714|1664|1754|2443&lt;br /&gt;
|vor1834=(1791,464)(1800,498)(1806,540)(1829,735)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2584)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,3126)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=20 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2010-10 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=20 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 727 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherische]] (= 98,91 %), ein [[Reformierte Kirchen|reformierter]] (= 0,14 %), 5 jüdische (= 0,68 %) und 2 katholische (= 0,27 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1324 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 75,48 %), 382 katholische (= 21,78 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Gundernhausen&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Ein Schild in Blau, unter einem silbernen sechszackigen Stern ein aufwärtsgekehrt liegender goldener Halbmond, an dem ein silbernes Hufeisen hängt.&lt;br /&gt;
|Zusatz = Das Wappen enthält Elemente des Siegels des gemeinsamen [[Dorfgericht]]s von Roßdorf und Gundernhausen aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Arcinsys Hessen| ID=v1480384| linktext=Gundernhausen: Wapen (HStAD Bestand R 6 C Nr. 98)| hrsg=default| datum=1970}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine offizielle Flagge wurde nie genehmigt. Es gibt jedoch eine nichtamtliche Flagge, die auf weiß-rot-geviertem Flaggentuch das Gemeindewappen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Juli: &amp;#039;&amp;#039;Parkfest&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Montag, 24. Juli 2017, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* September: Ein wichtiges Fest im Dorf ist die erstmals 1599 schriftlich erwähnte Kirchweih (Kerb). Sie findet am 1. Sonntag nach dem 1. September über vier Tage statt und wird von der gesamten Bevölkerung gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Donnerstag, 1. September 2016, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* November/Dezember: [[Weihnachtsmarkt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Donnerstag, 26. November 2015, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Gundernhausen&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Darmstadt Ost–Groß-Zimmern]]. Der Personenverkehr wurde am 1. Juni 1966 eingestellt. Diese Bahnstrecke ist [[Streckenstilllegung|stillgelegt]]. Gundernhausen ist über eine eigene Anschlussstelle an die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße [[Bundesstraße 26|B26]] in Fahrtrichtungen Darmstadt und Dieburg angeschlossen sowie in Richtung Darmstadt über die [[Bundesstraße 38|B38]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fahren drei Buslinien durch/ab Gundernhausen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;672&amp;#039;&amp;#039;: Darmstadt – Roßdorf – Gundernhausen Hauptstraße – Groß-Zimmern – Dieburg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;673&amp;#039;&amp;#039;: Darmstadt – Roßdorf – Gundernhausen Stetteritz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;X78&amp;#039;&amp;#039;: Darmstadt – Gundernhausen Aussiedlerhöfe (abgelegen) – Groß-Zimmern – Klein-Zimmern – Semd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Gundernhausen |PPN=116316462 |GND=4094272-7}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Rossdorf-Gundernhausen |GND=2115324-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rossdorf.de/leben-in-rossdorf/geschichte-ot-gundernhausen.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Gundernhausen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Rosdorf.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=432020010|titel= Gundernhausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|titel=Gundernhausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg|DB=OL |ID=432020010 |datum=2012-07-23 |zugriff=2012-10-30}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
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| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2115324-3|LCCN=n89146334|VIAF=124456032}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Darmstadt-Dieburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Roßdorf, bei Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Darmstadt-Dieburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1250]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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