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	<title>Gumperda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:34:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gumperda&amp;diff=180574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2026-02-07T21:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Gumperda wappen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/48/36/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/31/24/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gumperda in SHK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Holzland-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Südliches Saaletal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 216&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07768&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036422&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16074034&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bahnhofstr. 23&amp;lt;br /&amp;gt;07768 Kahla&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-suedliches-saaletal.de/index.php/mitgliedsgemeinden/gumperda www.vg-suedliches-saaletal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Holger Schmidt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gumperda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Südwesten des [[Saale-Holzland-Kreis]]es in [[Thüringen]] und Teil der [[Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal]]. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Gumperda und [[Röttelmisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Gumperda liegt fünf Kilometer westlich von [[Kahla]] im [[Reinstädter Grund]], an der [[Porzellanstraße#Thüringer Porzellanstraße|Thüringer Porzellanstraße]] und wird vom [[Reinstädter Bach]] durchflossen. Gumperda liegt 22 km von Jena entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gumperda Kirche.JPG|miniatur|links|Kirche St. Peter und Paul in Gumperda]]&lt;br /&gt;
Gumperda wurde am 18. Mai 876 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Kirche liegt im 12. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde, wie ganz Thüringen, im April 1945 von [[United States Army|US-Armee]] besetzt und Anfang Juli an die [[Rote Armee]] übergeben. Damit wurde es Teil der [[SBZ]] und ab 1949 der [[DDR]]. So machte Gumperda alle damit verbundenen Veränderungen bis zur deutschen [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] 1990 mit. [[Röttelmisch]] wurde zum 1. Januar 1979 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Kirche [[St. Peter und Paul (Gumperda)|St. Peter und Paul]]&amp;#039;&amp;#039; in der Ortsmitte mit romanischem Ursprung wurde als [[Wehrkirche]] angelegt und ist wohl die älteste Kirche im Reinstädter Grund. Zwei [[Tympanon (Architektur)|Tympana]] im Kirchenschiff stammen aus dem 12. Jahrhundert: Das südliche Relief zeigt Adam und Eva, das nördliche (Tür vermauert) Blumenmotive. Der Chorturm wurde um 1500 zur jetzigen Größe erhöht, das Kirchenschiff im 18. Jahrhundert. Im Inneren befinden sich ein hochgotischer Flügelaltar mit Heiligenfiguren, der Orgelprospekt von 1709 (erbaut von [[Johann Georg Fincke]]) sowie die 2006 generalüberholte [[Alexander Schuke Potsdam Orgelbau|Schuke]]-Orgel von 1982.&lt;br /&gt;
* Ein &amp;#039;&amp;#039;Barockschloss&amp;#039;&amp;#039;, das „Gumperdaer Schloss“, im Ortszentrum wurde 1730 erbaut. Siegfried Schaffner d. Ä. richtete 1867 eine „Lehr- und Erziehungsanstalt für Knaben“ darin ein. Sein Sohn Siegfried Schaffner d. J. übernahm die Schule 1877 nach dem Tod des Vaters und entwickelte sie weiter. Er baute ein Internatsgebäude für die Schüler, weitere Schulgebäude, eine Turnhalle, einen Sportplatz und Wohnhäuser für die Lehrer. 1926 wurde das Landschulheim, die „Schaffner-Kleemannsche Erziehungsanstalt“, auch abiturberechtigt. 1946 erfolgte die Umwandlung in eine staatliche Zentralschule, später eine zentrale Hilfsschule und dann ein Lehrlingswohnheim. Seit 2012 befindet sich das Gumperdaer Schloss in Privatbesitz und wird restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erinnerungsstätten ===&lt;br /&gt;
* Eine &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafel&amp;#039;&amp;#039; am Schloss erinnert an den Gründer der Schule in diesem Gebäude 1867, Dr. Siegfried Schaffner d. Ä.&lt;br /&gt;
* Südlich des Ortes befindet sich am Waldrand der „Pädagogenfriedhof“, angelegt 1875 als Friedhof der Familie Schaffner. Davor steht ein &amp;#039;&amp;#039;Denkmal&amp;#039;&amp;#039; von [[Wilhelm Jacobi (Bildhauer)|Wilhelm Jacobi]] (1917) für Siegfried Schaffner d. J. In die Ruhebank eingemeißelt finden sich die Namen seiner im [[Erster Weltkrieg|Weltkrieg]] 1914–1918 gefallenen Schüler. Zum Denkmal führt eine Kastanien-Allee, der „Wäldchen-Weg“.&lt;br /&gt;
* Ein Gemeinschaftsgrab mit Gedenkstein auf dem Ortsfriedhof erinnert an drei unbekannte [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]], die bei einem [[Todesmarsch]] vom [[KZ Buchenwald]] im Frühjahr 1945 ihr Leben verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gumperda Kirche Türsturz.JPG|Tympanon aus 12. Jh. über Kirchtür in Gumperda&lt;br /&gt;
Gumperdaer Schloss.JPG|Schloss Gumperda, früher Schule, 2012&lt;br /&gt;
Gedenktafel Schloss Gumperda.JPG|Gedenktafel am Schloss Gumperda&lt;br /&gt;
Gumperda Denkmal Schaffner.JPG|Siegfried Schaffner-Denkmal in Gumperda&lt;br /&gt;
Datei:Gumperda 07.JPG|Gedenktafel für den [[Todesmarsch]] von Häftlingen des [[KZ Buchenwald]] im April 1945&lt;br /&gt;
Datei:Gumperda 02.JPG|Auszeichnungstafel der Gemeinde Gumperda zu DDR-Zeiten&lt;br /&gt;
Datei:Gumperda 03.JPG|Ehrenplakette des [[DTSB]] der DDR für die Breitensportförderung der Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Basilius Förtsch]],  lutherischer Theologe, Kirchenlieddichter und -sammler, aus Rosla in Thüringen war 1612–1619 Pfarrer in Gumperda&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Schaffner d. Ä.]] (* 1826 in [[Neustadt am Rennsteig]]; † 1877 in Gumperda), 1867 Gründer der bekannten Lehranstalt im Gumperdaer Schloss&lt;br /&gt;
* [[Otto Schmiedeknecht]] (* 1847 in [[Bad Blankenburg]]; † 1936 ebenda), war ein deutscher [[Entomologe]] und lehrte zeitweise an der Lehranstalt&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Schaffner d. J.]] (* 1854 in [[Keilhau]]; † 1910), ab 1877 Nachfolger seines Vaters als Direktor der Lehranstalt in Gumperda, die er erfolgreich weiter ausbaute&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bergner]] (* 1865 in Gumperda; † 1918 in [[Heilingen]]), Pfarrer, war ein bedeutender Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Paul Schachtschabel]] (1904–1998), Bodenkundler und Professor an der Universität  Hannover,  wurde in Gumperda geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-suedliches-saaletal.de/ Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal]&lt;br /&gt;
* [https://www.gumperda.de/ Website des Dorfvereins Gumperda e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Gumperda}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7571285-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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