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	<title>Gumpendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-17T16:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#E3E3E3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Gumpendorf&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Datei:AUT Gumpendorf COA.png|140px|Wappen von Gumpendorf]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Datei:Gumpendorf.png|alternativtext=|140x140px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gumpendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entwickelte sich vom Dorf am [[Wien (Fluss)|Wienfluss]] zu einer dicht besiedelten Vorstadt [[Wien]]s, die seit 1798 unter der Grundherrschaft der Stadt Wien stand. 1850 wurde es mit anderen Vorstädten eingemeindet und in den heutigen 6. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]], [[Mariahilf]], eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil des Gebiets ist von der Stadt Wien als bauliche Schutzzone definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=6.+Gumpendorf&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Gumpendorf nimmt den westlichen Teil des Bezirks Mariahilf ein. Nach dem [[Carl Graf Vasquez|Vasquez]]-Plan um 1830 wird es etwa wie folgt begrenzt:&lt;br /&gt;
* im Norden durch die [[Mariahilfer Straße]] (Grenze zum 7. Bezirk)&lt;br /&gt;
* im Osten durch die nördliche Hälfte der [[Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf#E|Esterházygasse]], den anschließenden Abschnitt der Gumpendorfer Straße stadteinwärts bis zum [[Apollo Kino (Wien)|Apollokino]], die Kaunitzgasse stadtauswärts bis zur Magdalenenstraße und die von dieser zum [[Wien (Fluss)|Wienfluss]] führende Proschkogasse&lt;br /&gt;
* im Süden durch den Wienfluss (Grenze zum 5. Bezirk)&lt;br /&gt;
* im Westen durch [[Gürtel (Wien)#Westgürtel|Mariahilfer und Gumpendorfer Gürtel]] (Grenze zum 15. Bezirk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Gumpendorfs erfolgte 1130. Der Name dürfte aus dem Begriff [[Gumpe]] (Tümpel) entstanden sein, da der damals noch unregulierte Wienfluss häufig [[Hochwasser]] führte und dabei Tümpel und tote Nebenarme hinterließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://sme019621.utawebhost.at/pfarre-gumpendorf.at/index.php/unsere-pfarre/geschichte-unserer-pfarre |autor=Helmut Heinisch |titel=Die Geschichte der Pfarre Gumpendorf |werk=utawebhost.at |hrsg=Pfarre Gumpendorf-St.Ägyd |abruf=2020-07-20 |archiv-datum=2020-07-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200724203516/http://sme019621.utawebhost.at/pfarre-gumpendorf.at/index.php/unsere-pfarre/geschichte-unserer-pfarre |offline=ja |archiv-bot=2025-06-07 07:11:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 1830 Vasquez Mariahilf Gumpendorf.jpg|mini|Gumpendorf um 1830]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariahilf Ägidikirche.jpg|mini|Ägidiuskirche in Gumpendorf]]&lt;br /&gt;
Die Siedlung Gumpendorf entstand etwa im Jahr 1000 entlang einer ehemaligen [[Römerstraße]], deren Verlauf zum Teil der heutigen [[Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf#G|Gumpendorfer Straße]] entspricht. Die Straße überquerte im Bereich der heutigen Nevillebrücke (Brückengasse) den Wienfluss, an dieser Stelle befand sich ein römischer Wachturm. Gumpendorf ist damit eine der ältesten Wiener Vorstädte (Ortschaften innerhalb des [[Linienwall]]s, der dem heutigen &amp;#039;&amp;#039;Gürtel&amp;#039;&amp;#039; entspricht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die vom Wienfluss verursachten Überschwemmungen waren die südlichen Teile Gumpendorfs eine Aulandschaft, die den [[Babenberger]]n im 12. Jahrhundert als Jagdgebiet diente. 1293 wurde Gumpendorf von [[Ulrich II. von Kapellen]] gekauft, der den römischen Wachturm durch Zubau eines Hauses und Erhöhung des Turmes in eine Kirche umbauen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert wuchs die Ortschaft aufgrund vermehrten Zuzuges, wurde aber während der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|ersten Türkenbelagerung]] 1529 vollständig zerstört. Sigmund Muschinger erwarb Gumpendorf im Jahr 1540 und ließ das aus dem 12. Jahrhundert stammende und während der ersten Türkenbelagerung zerstörte &amp;#039;&amp;#039;Schloss Gumpendorf&amp;#039;&amp;#039; wieder aufbauen. Bis zum Tod seines Urenkels [[Vinzenz Muschinger]] 1628 blieb Gumpendorf im Besitz dieser Familie (auf deren Wappen das heutige Gumpendorfer Wappen zurückzuführen ist) und gelangte dann an die Familie [[Mollard (Adelsgeschlecht)|Mollard]] und anschließend an eine Reihe wechselnder Grundherren, bis es 1798 von der Gemeinde Wien gekauft wurde. Bei der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|zweiten Türkenbelagerung]] 1683 wurde das Dorf erneut zerstört, auch die umliegenden Weingärten wurden verwüstet. Erst der Bau des [[Linienwall]]s im Jahr 1704 sollte Gumpendorf besseren Schutz vor derartigen Angriffen bieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Im 18. Jahrhundert entdeckten die Wiener Adeligen Gumpendorf als Ort für ihre Sommerfrische und ließen zahlreiche Landsitze und Gärten anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gumpendorfer Pfarrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;zum heiligen Aegidius&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Ägidiuskirche&amp;#039;&amp;#039;), die bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, wurde ab 1765 fast zur Gänze neu errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. Juni 1809 wurde hier der am Vortag in seinem Haus auf der Windmühle verstorbene [[Joseph Haydn]] eingesegnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. Mai 1820 erfolgte die Einweihung der Kirche durch [[Erzbischof]] [[Sigismund Anton von Hohenwart|Siegmund Graf Hohenwart]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Die Ausgestaltung im Inneren nahm unter anderen der [[Biedermeier]]-Bildhauer [[Josef Klieber]] vor, der den Hochaltar und verschiedene Plastiken schuf. Die &amp;#039;&amp;#039;Aegidigasse&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich seit 1852 auf die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entstanden im Zuge der zunehmenden Industrialisierung in Gumpendorf zahlreiche Betriebe. Entsprechend stark stieg auch die Bevölkerung an, 1827 zählte man beinahe 30.000 Einwohner. 1850 wurde Gumpendorf gemeinsam mit den Vorstädten [[Mariahilf (Wiener Bezirksteil)|Mariahilf]], [[Windmühle (Wien)|Windmühle]], [[Magdalenengrund]] und [[Laimgrube]] als 5. Bezirk, Mariahilf, nach Wien eingemeindet. 1861 wurde Mariahilf aufgrund der Teilung der [[Wieden (Wien)|Wieden]] in den neuen 4. und neuen 5. zum 6. Bezirk, ein Jahr später verlor es die Teile nördlich der [[Mariahilfer Straße]] an den 7. Bezirk, [[Neubau (Wien)|Neubau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1894 wurde der Linienwall abgetragen, die großteils ab den siebziger Jahren errichtete [[Wiener Gürtel Straße|Gürtelstraße]] ausgebaut. Die [[Wiener Stadtbahn|Gürtellinie der Stadtbahn]] mit der Hochbahnstation [[U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße|Gumpendorfer Straße]] (heute [[U-Bahn-Linie U6 (Wien)|U6]]) wurde 1898 eröffnet. Der [[Wiener Gürtel Straße#Streckenverlauf der B221|Gumpendorfer Gürtel]] wurde allerdings erst 1965 amtlich so benannt; bis dahin hatten der (heute stark verkleinerte) Franz-Schwarz-Park, der vom Stadtbahnviadukt bis zur Wallgasse reichte, und das 1962 demolierte Schloss Gumpendorf, damals [[Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf#M|Mollardgasse]] 92, 1858 von [[Friedrich von Amerling]] gekauft und seither umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Amerlingschlößl&amp;#039;&amp;#039; genannt, den heutigen Lauf der Straße nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Margaretengürtelbrücke, die den Durchzugsverkehr vom Margaretengürtel in Fahrtrichtung Norden zum Gumpendorfer Gürtel ermöglicht, wurde erst 1967 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und Institutionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Hofbauer - Amerlingschlößl Mollardgasse 1895.jpg|mini|Amerlingschlößl im Jahr 1895 (1962 abgerissen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gumpendorf Gustav Adolph Kirche 2.jpg|mini|Evangelische Gustav-Adolf-Kirche, 1849/50 von [[Ludwig Förster]] und [[Theophil von Hansen]] erbaut]]&lt;br /&gt;
=== Historisch ===&lt;br /&gt;
* Amerlingschlößl&lt;br /&gt;
* [[Gumpendorfer Kaserne]]&lt;br /&gt;
* Gumpendorfer Schlachthof&lt;br /&gt;
* [[Institut für Höhere Studien]], bis 2015 in der Stumpergasse 56, seit Sommer 2015 in der Josefstädter Straße 39, dem [[Palais Strozzi]], [[Josefstadt (Wien)|Wien 8]].&lt;br /&gt;
* [[Synagoge Schmalzhofgasse|Vereinssynagoge in der Schmalzhofgasse 3]], zerstört 1938&lt;br /&gt;
* Vereinssynagoge in der Stumpergasse 42, zerstört 1938&lt;br /&gt;
* Vereinsbethaus in der Millergasse 43, zerstört 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestehend ===&lt;br /&gt;
* [[Arik-Brauer-Haus]]&lt;br /&gt;
* [[Hauptfeuerwache Mariahilf]]&lt;br /&gt;
* [[Gumpendorfer Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Gustav-Adolf-Kirche (Wien)|Gustav-Adolf-Kirche]]&lt;br /&gt;
* Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern&lt;br /&gt;
* [[Raimundtheater]]&lt;br /&gt;
* [[Rettungsstation Mariahilf|Rettungsstation Mariahilfer Gürtel 20]]&lt;br /&gt;
* 1. Zentralberufsschule der Stadt Wien, Mollardgasse&lt;br /&gt;
* [[Wiener Wasserversorgung|Direktion der Wiener Wasserwerke (MA 31)]]&lt;br /&gt;
* [[Zum Auge Gottes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Michael Adelpodinger]] (1734–1800), Architekt und Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Franz Eybl]] (1806–1880), Maler und Lithograph&lt;br /&gt;
* [[Fanny Elßler]] (1810–1884), Tänzerin&lt;br /&gt;
* [[Therese Elßler]] (1808–1878), Tänzerin&lt;br /&gt;
* [[Dominik Finkes]] (1821–1889), Lehrer, Chorleiter und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Amon Göth]] (1908–1946), SS-Hauptsturmführer&lt;br /&gt;
* [[Adrian Gretsch]] (1753–1826), römisch-katholischer Dogmatiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Neuber]] (1839–1917), Fabrikbesitzer und Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus&lt;br /&gt;
* [[Hermes Phettberg]] (1952–2024), Schauspieler, Autor und Talkshow-Moderator&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Seidl]] (1842–1921), Volkssänger und Komiker&lt;br /&gt;
* [[Oskar Werner]] (1922–1984), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Gumpendorf (Vorstadt)}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.aktionsradius.at/archiv/kulturnetz/geschichte1060.htm |wayback=20071008083805 |text=Bezirksgeschichte von Mariahilf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile von Mariahilf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariahilf]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/11/29/N |EW=16/20/52/E |type=adm2nd |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Gumpendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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