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	<title>Gummibonbon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:34:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gummibonbon&amp;diff=292299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: /* Herstellung */</title>
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		<updated>2024-06-07T10:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herstellung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gummy bears.jpg|mini|Gummibären]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gummibonbons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind weiche, gummiartig zähe, elastische [[Süßware|Süßigkeiten]] aus [[Saccharose|Zucker]], [[Glukosesirup]] und [[Verdickungsmittel]]n. Sie sind oft glänzend, durchscheinend und bunt gefärbt, schmecken fruchtig oder säuerlich und können auch mit Kristallzucker überzogen sein. Typisch für Gummibonbons ist ihre Vielfalt an fein detaillierten, oft kunstvoll gestalteten Formen; sie werden in einem speziellen Gussverfahren in Gestalt von Früchten, Tieren, Figuren und in vielen anderen Formen hergestellt. Nach Geschmack unterscheidet man außerdem Frucht- und Weingummis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsi-warenkunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Gummibonbons zu unterscheiden sind die in der Zusammensetzung ähnlichen [[Gelee]]bonbons und [[Schaumzuckerware]]n. Teilweise sind kombinierte Produkte üblich, die zum Beispiel ein Oberteil aus Fruchtgummi und ein Unterteil aus Schaumzucker haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gummibonbons in Tierform sind als &amp;#039;&amp;#039;Gummitiere&amp;#039;&amp;#039; bekannt; häufigste Variante ist der [[Gummibär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fruchtgummiblume SJ Eda IMG 20200426 075606 (2).jpg|mini|Fruchtgummiblume]]&lt;br /&gt;
Gummibonbons zählen zu den [[Zuckerware]]n, da sie hauptsächlich aus Zucker bestehen, weswegen sie fachsprachlich auch „Gummizuckerwaren“ heißen. Ihre Inhaltsstoffe sind Zucker, [[Glucose]]sirup, Wasser und ein Verdickungsmittel oder eine Mischung aus mehreren Verdickungsmitteln, zumeist [[Gelatine]], [[modifizierte Stärke]] oder [[Gummi arabicum]]. Der im Vergleich zum Beispiel zu [[Bonbon|Hartkaramellen]] hohe Wassergehalt bewirkt in Verbindung mit dem Verdickungsmittel die gummiartige Konsistenz. Ihren Geschmack erhalten sie durch den Zusatz von [[Fruchtsaft]]konzentraten, [[Citronensäure|Citronen-]], [[Milchsäure|Milch-]] oder anderen [[Genusssäure]]n, natürlichen und künstlichen [[Aroma]]stoffen oder [[Wein]]; daneben enthalten sie oftmals auch [[Lebensmittelfarbstoff|Farbstoffe]]. Zuckerfreie Gummibonbons sind ebenfalls erhältlich, sie enthalten [[Zuckeraustauschstoffe]] wie [[Maltit]] anstelle von Zucker und Glucosesirup.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsi-warenkunde&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoffmann-2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Gelatine stammt in Deutschland in der Regel vom [[Hausschwein|Schwein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsi-warenkunde&amp;quot; /&amp;gt; Insbesondere für Menschen mit [[Nahrungstabu|religiösen Vorbehalten]] gegen den Genuss von Schweineprodukten sind auch Varianten mit Fischgelatine erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weingummi muss gemäß der Richtlinie für Zuckerwaren des [[Lebensmittelverband Deutschland]] tatsächlich unter Verwendung von echtem Wein hergestellt sein, braucht jedoch keinen [[Ethanol|Alkohol]] zu enthalten, zumal dieser sich während des Herstellungsprozesses verflüchtigt. Eine Ausnahme von dieser Regel bildet englisches Weingummi, das grundsätzlich ohne Wein hergestellt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsi-warenkunde&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rl-zuckerwaren&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Gummibonbons werden größtenteils im Industriemaßstab in verschiedenen Verfahren hergestellt, das Grundprinzip ist jedoch stets das gleiche. Zucker, Sirup und Wasser werden vermischt und auf eine geeignete Konzentration gebracht, oftmals durch [[Reduzieren|Einkochen]] unter [[Vakuum]], aber es sind auch Verfahren ohne Kochen bekannt. Die Gelatine, ebenso das Gummi arabicum, wird nicht oder nur kurz mitgekocht, um sie nicht zu schädigen, da sie temperaturempfindlich ist. Auch Säuren, Aromen und Farbstoffe werden in der Regel erst zum Ende der Zubereitung zugegeben. Am Ende erhält man eine dickflüssige Masse, aus der man die Bonbons formt. Dazu bedient man sich meistens des [[Mogultechnik|Stärkegussverfahrens]], bei dem die Form als Vertiefung in eine Schicht aus [[Stärke]]puder gedrückt und mit der Gießmasse gefüllt wird. Nach dem Trocknen und Verfestigen der Bonbons, das etliche Stunden dauern kann, wird die Stärke abgesiebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fest gewordenen Gummibonbons können anschließend noch mit [[Wasserdampf]] behandelt und getrocknet werden, um eine glänzende Oberfläche zu erhalten; auch eine Oberflächenbehandlung mit [[Pflanzenöle|Pflanzenfett]] oder [[Bienenwachs]] ist möglich. Einige Sorten werden zum Überziehen mit Kristallzucker kurz bedampft, im Zucker gewälzt und wiederum getrocknet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoffmann-2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 betrug der Umsatz im Markt für Frucht- und Weingummi in Deutschland insgesamt 340 Millionen Euro. Mit über 54 Prozent Marktanteil lag der Hersteller [[Haribo]]&amp;amp;nbsp;GmbH&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG deutlich vor den Mitbewerbern [[Katjes]] und [[Trolli]]. Der gesamte Werbeetat für den Markt für Frucht- und Weingummi betrug 2005 insgesamt zwölf Millionen Euro. Davon wurden über 80 Prozent von Haribo aufgewendet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, 28. Januar 2005, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsi-warenkunde&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bdsi.de/warenkunde/bonbons-und-zuckerwaren/gummibonbons |titel=Gummibonbons |werk=Warenkunde |hrsg=[[Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie]] |abruf=2014-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoffmann-2002&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-86022-937-0|Seite=185}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rl-zuckerwaren&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie |Hrsg=[[Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde]] |Titel=Richtlinie für Zuckerwaren |Datum=2012-05 |Kapitel=Abschnitt D 4 |Seiten=9 |Online=[http://www.bll.de/de/infomaterial/leitfaeden-richtlinien/richtlinie-zucker-waren Dokument auf der Website des BLL] |Abruf=2014-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gummi candy|Gummibonbon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7631462-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuckerware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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