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	<title>Gummi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gummi&amp;diff=27903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-11-22T04:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Botanik]] werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gummi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;das&amp;#039;&amp;#039;, Mehrzahl &amp;#039;&amp;#039;Gummen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdE&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Udo Maid-Kohnert |Titel=Gummi |Sammelwerk=Lexikon der Ernährung |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Ort=Heidelberg |Datum=2001 |Online=[http://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/gummi/3786 spektrum.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{laS|cummi}} und {{elS|κόμμι|kómmi}}, {{copS|ⲕⲟⲙⲙⲓ}}, das auf [[altägyptische Sprache|altägyptisch]] {{lang|egy-Latn|ḳmj.t}} zurückgeht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=gummi |Wortart= |Band=9 |Sp=1093 |lemid=G32047}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) bestimmte Pflanzensäfte ([[Exsudation (Pflanze)|Exsudate]]) bezeichnet, die aus verletzten Stellen austreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdB&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Angelika Fallert-Müller |Titel=Gummi |Sammelwerk=Lexikon der Biochemie |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Ort=Heidelberg |Datum=1999 |Online=[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/gummi/29805 spektrum.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Dispersion (Chemie)|Dispersionen]] enthalten diverse [[Heteropolysaccharide]] und andere Stoffe, die an der Luft mehr oder weniger elastisch erhärten und in Verbindung mit Wasser klebrige Lösungen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exsudate, die neben dem tendenziell wasserlöslichen Gummi auch tendenziell alkohollösliche [[Naturharz]]e und wenig [[Ätherische Öle]] enthalten, werden [[Gummiharze]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Natur dient Gummi dem Schutz des Baumes, denn es dichtet verletzte Stellen vor Krankheitsbefall ab. Beispiele für Gummen sind [[Gummi arabicum]] (Harz afrikanischer Akazienarten), [[Traganth]] und [[Karaya]]gummi. Einige Gummen werden als [[Emulgator]]en oder [[Verdickungsmittel]] für Lebensmittel oder Kosmetika verwendet. Der aus [[Milchsaft|Latex]] gewonnene [[Naturkautschuk]] wird gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;Gummi elasticum&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist jedoch weder im Sinne der Botanik noch im Sinne der Technik ein Gummi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Technik]] werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gummi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039;, Mehrzahl &amp;#039;&amp;#039;Gummis&amp;#039;&amp;#039;) die [[Vulkanisation|Vulkanisate]] von Natur- und [[Synthesekautschuk]]en bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CDRömpp&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Falbe |Titel=CD Römpp Chemie Lexikon |Hrsg=Manfred Regitz |Sammelwerk=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=1995}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Vulkanisation entstehen elastische und relativ strapazierfähige (Weich-)Gummis, die [[Elastomer]]e. Ein sehr hoher Vulkanisationsgrad von Kautschuken führt jedoch zu [[Duroplaste]]n. Diese nichtelastischen, starren Stoffe werden gelegentlich als [[Hartgummi]]s oder [[Ebonit]]e bezeichnet. Der erste wirtschaftlich nutzbare Synthesekautschuk war der [[Styrol-Butadien-Kautschuk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röthemeyer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Röthemeyer, Franz Sommer |Titel=Kautschuktechnologie |Auflage=2 |Verlag=Carl Hanser |Ort=München/Wien |Datum=2006 |ISBN=978-3-446-40480-9 |Seiten=93–106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere wirtschaftlich wichtige Synthesekautschuke sind beispielsweise [[Butadien-Kautschuk]] (BR), [[Acrylnitril-Butadien-Kautschuk]] (NBR), [[Butylkautschuk]] (IIR), [[Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk]] (EPDM), [[Chloropren-Kautschuk]] (CR) und [[Polyisopren-Kautschuk]] (IR).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/synthetischer-gummi/ |titel=Marktstudie Synthetische Elastomere |werk=ceresana.com |hrsg=Ceresana eK |datum=2013-06 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150318064805/http://www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/synthetischer-gummi/ |archiv-datum=2015-03-18 |abruf=2022-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gummi als Werkstoff ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Elastomer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gummis als industriell gefertigte Elastomere sind grundsätzlich vulkanisiert. Unvulkanisierte Kautschuke sind in der Regel [[Thermoplaste]]. Einige [[Synthesekautschuk]]e werden auch für die Herstellung von thermoelastischen [[Kunststoff]]en verwendet. Rohe [[Naturkautschuk]]e sind zähelastische, amorphe, sich selbst verklebende Materialien und als Werkstoff praktisch unbrauchbar. Auf dem klassischen Weg werden die Makromoleküle der Kautschuke durch Zusatz von [[Schwefel]] unter Druck und Hitze untereinander [[Kovalente Bindung|kovalent]] [[Vernetzung (Chemie)|vernetzt]]. Die Besonderheit eines Gummis besteht darin, dass es unter Zuglast dehnbar ist und ohne Last in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. Unterhalb der thermischen Zersetzung lassen sich Gummis nicht durch Schmelzen verformen. Die Formgebung geschieht daher vor oder im Verlauf der Vulkanisation. Gefriert Gummi, ist es glashart und bricht bei Belastung spröde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Eigenschaften und der Verarbeitbarkeit werden Kautschuke oft als Mischungen eingesetzt und mit Zusatzstoffen versetzt. Beispielsweise werden [[Vulkanisationsbeschleuniger]] und -verzögerer, [[Farbstoff]]e, [[Füllstoff]]e und [[Alterungsschutzmittel#Anwendung in Natur- und Synthesekautschuk|Alterungsschutzmittel]] ([[Antioxidans|Antioxidantien]], [[Ozonschutzmittel]]) hinzugefügt. [[Autoreifen]] werden mit dafür hergestelltem [[Ruß]] (zur Verbesserung von Abriebverhalten, Reißfestigkeit und Lichtbeständigkeit) gemischt. Daraus resultiert die schwarze Färbung. Im Verlauf der Vulkanisation lassen sich Kautschuke durch [[Treibmittel]] auch aufschäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendungen ==&lt;br /&gt;
Elastomere werden in vielen Bereichen eingesetzt. Dazu gehören [[Autoreifen]], [[Treibriemen]], [[Fördergurt]]e, [[O-Ring]]e, [[Gummistiefel]], [[Schuhsohle]]n, spezielle [[Schutzkleidung]]en und Handschuhe, [[Gummiband|Gummibänder]] und [[Radiergummi]]s. [[Porengummi|Schaumgummis]] werden als [[Vibrationsdämpfer]] und zur [[Wärmedämmung|Wärme-]] und [[Schalldämmung]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alterung ==&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Zeit altern Werkstoffe und Gebrauchsgegenstände aus Gummi. Ursächlich dafür ist die Einwirkung von [[Sauerstoff]], Wärme, [[Ozon]], Licht oder auch mechanische Beanspruchung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Baumann |Titel=Kautschuk und Gummi |Verlag=Springer |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-58916-4 |Seiten=382 |Online={{Google Buch |BuchID=zReaBwAAQBAJ |Seite=382}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um Alterungsvorgänge zu verlangsamen, werden Alterungsschutzmittel wie beispielsweise [[Phenylendiamine]] oder [[Phenole]] zugesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgangssprachliche Bedeutungen des Begriffs ==&lt;br /&gt;
„Gummi“ hat auch spezielle umgangssprachliche Bedeutungen:&lt;br /&gt;
* Gummi als Synonym für [[Gummiband]].&lt;br /&gt;
* Gummi als Synonym für Harz bzw. Sammelbezeichnung für [[Gummiharze|Gummiharz]] bzw. [[Harz (Material)|Naturharz]] sowie [[Gummilack]].&amp;lt;ref&amp;gt;Im Mittelalter wurden unter &amp;#039;&amp;#039;gummi&amp;#039;&amp;#039; neben Gummi, Harz, Milchsaft zum Teil auch Schleim, Lack und Balsam verstanden. [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 26–28 und 194 (&amp;#039;&amp;#039;Lacca – eyn gummi&amp;#039;&amp;#039;: Lack-Schellack-Gummilack).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gummi als Kurzform für [[Haargummi]].&lt;br /&gt;
* Gummi als Synonym für [[Kondom]].&lt;br /&gt;
* „Gib Gummi!“ = sinnloses Gasgeben – also dafür sorgen, dass ein möglichst dicker schwarzer Strich ([[Abrieb|Gummiabrieb]]) auf der Straße liegen bleibt, bzw. wird hier umgangssprachlich „beeile dich“ gemeint.&lt;br /&gt;
* „Gummi spielen“ meinen Kinder in einer Verkürzung, wenn sie [[Gummitwist]] spielen möchten.&lt;br /&gt;
* „Gummi“ bzw. „Bürogummi“ als deutschschweizerische Scherzbezeichnung für „Büromitarbeiter“, von {{frS|commis|de=kaufmännischer Angestellter, Handlungsgehilfe}}.&lt;br /&gt;
* „Gummianzug“, z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Sexueller Fetischismus|Fetischkleidung]], [[Tauchanzug|Wassersport-]] oder Schutzanzug, meist auch fälschlicherweise als Synonym für vergleichbare Kleidungsstücke aus [[Chloropren-Kautschuk|Neopren]], PVC oder PE-beschichteten Materialien verwendet.&lt;br /&gt;
* Der [[Gummibär]] (und andere [[Gummibonbon]]s) werden nicht aus [[Kautschuk]], sondern aus genießbaren [[Verdickungsmittel]]n mit gummiartigen Eigenschaften, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gelatine]], [[Modifizierte Stärke|modifizierter Stärke]] oder [[Gummi arabicum]], hergestellt.&lt;br /&gt;
* „Gummiboot“ als Synonym für [[Schlauchboot]] (obwohl es heute oft aus [[Polyvinylchlorid|Weich-PVC]] besteht).&lt;br /&gt;
* „[[Gummihose]]“, z.&amp;amp;nbsp;B. als Fetischkleidung ([[Gummifetischismus]]), als Hose für Angler ([[Wathose]]) oder als wasserdichte [[Windelhose]], meist auch fälschlicherweise synonym für vergleichbare Höschen aus [[Polyvinylchlorid|PVC]] oder [[Polyethylen|PE]]-beschichteten Materialien verwendet.&lt;br /&gt;
* „[[Radiergummi]]“, ein besonders formulierter Gummi, mit dem [[Bleistift]]- oder [[Tinte]]nstriche von [[Papier]] und anderen Trägermedien entfernt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Treue]]: &amp;#039;&amp;#039;Gummi in Deutschland. Die deutsche Kautschukversorgung und die Gummi-Industrie im Rahmen weltwirtschaftlicher Entwicklungen.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrage der Continental Gummi-Werke AG Hannover. Bruckman, München 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rubber|Gummi}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zrunek.at/viton-fkm-fpm-fluorelastomere/download/Elastomer-Bestaendigkeitsliste.pdf Eigenschaften der Elastomere – Beständigkeitsliste.] (PDF; 578&amp;amp;nbsp;kB) zrunek.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4022538-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürlicher Werkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elastomer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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