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	<title>Gummerner Marmor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T17:09:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gummerner_Marmor&amp;diff=1998019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Bernhard Hebert; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-04T14:15:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Bernhard Hebert; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Marble Gummern white - austria.jpg|180|Marble Gummern pink - austria.jpg|180|Gummerner Marmor, weiße Varietät|Gummerner Marmor, roséfarbene Varietät}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gummern - OMYA-Kalksteinbruch.JPG|mini|Steinbruch des Gummerner Marmor]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gummerner Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mittel- bis grobkörniger [[Marmor]], der nordwestlich von [[Villach]], [[Kärnten]] in [[Österreich]] abgebaut wird. Das Vorkommen wurde bereits etwa seit dem 1. Jahrhundert von den Römern genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gummerner Marmor ist hellgrau bis weiß oder roséfarben. Es treten schwarze Streifen auf. Die Marmorkristalle sind mit dem bloßen Auge erkennbar. Entstanden ist dieser [[Marmor]] während des [[Devon (Geologie)|Devon]] vor etwa 350–400 Millionen Jahren. Durch mehrfache Kristallisierungsprozesse erhielt dieses Gestein hohe Festigkeit und einen hohen Weißheitsgrad.&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymus: {{Webarchiv |url=http://chc.sbg.ac.at/iuvavum/steinbrueche/gummern.php |text=Steine für das Gebiet von Iuvavum. Gummerner Marmor |wayback=20090123095730}}. ehemals  auf &amp;#039;&amp;#039;chc.sbg.ac.at&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 12. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorkommen des Gummerner Marmors gehört zu einem Marmorstock, der in die altkristalline Masse der Ausläufer der Millstätter Alpen (Glimmerschiefer und Schiefergneise) eingebettet ist. Entstanden ist der Gummerner Marmor durch eine [[Metamorphose (Geologie)|Gesteinsmetamorphose]] in Tiefen von 5 bis 15 Kilometern unter großem Druck und Temperaturen von 250 bis 500&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römischer Steinbruch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Gummerner Steinbrüchen wurden antike römische Werkzeuge aus Eisen gefunden: Ein [[Zweispitz (Werkzeug)|Zweispitz]], ein Spitzhammer, [[Fäustel]], [[Schlageisen (Werkzeug)|Schlageisen]], [[Spaltkeil (Werkzeug)|Spaltkeile]] und dünne eisernen Beilageplatten (so genannte Federn), die die Spaltrichtung und -wirkung verbesserten.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Konopasek: &amp;#039;&amp;#039;Spitzelofen, ein römischer Steinbruch in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; S. 51. In: &amp;#039;&amp;#039;res montanarum&amp;#039;&amp;#039; 38/2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rohsteine wurden von den römischen [[Steinhauer|Steinbrechern]] im [[Schräme|Schramverfahren]] gewonnen, dabei wurden die Rohsteine seitlich mit den oben genannten Werkzeugen freigeschlagen und auf ihrer Unterseite abgespalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 wird der Gummerner Marmor von der [[Omya|OMYA GesmbH]] in [[Weißenstein (Drautal)|Gummern]] abgebaut. Es handelt sich um den bedeutendsten Marmorbruch Kärntens. Dieser Marmor wird selten zur Werksteinherstellung verwendet, sondern vor allem zu Marmormehl gemahlen, das in der Papier-, Farben-, Lack- und Kunststoffindustrie verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gummerner Marmor wurde bereits in der römischen Antike für die Herstellung von Steindenkmälern verwendet. In der römischen [[Stadt auf dem Magdalensberg]], die etwa 50 Kilometer von Gummern entfernt liegt, wurde dieser [[Marmor]] für Grabstelen verwendet. In einer Untersuchung stellte sich heraus, dass im gesamten Kärntner Raum das durch die Römer verwendete Marmormaterial aus dem Steinbruch von Gummern statistisch eindeutig dominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandra Steiner: [http://s145739614.online.de/fera/ausgabe1/Steiner.pdf &amp;#039;&amp;#039;Südnorische Grabelemente und ihr Marmor&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039; 1 (2006) (PDF; 386&amp;amp;nbsp;kB). Abgerufen am 12. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Marmor dürfte aber auch über den Kärntner Raum hinaus Verwendung gefunden haben, so wurde die in [[Graz]] aufgefundene [[Cantius-Stele]] vermutlich aus Gummerner Marmor gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Hudeczek |Hrsg=Landesmuseum Joanneum |Titel=Die Römersteinsammlung des Landesmuseums Joanneum |TitelErg=Ein Führer durch das Lapidarium |Ort=Graz |Datum=2004 |Seiten=18f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine interessante neuzeitliche Gestaltung aus Gummerner Marmor befindet sich in der Pfarrkirche von [[Wölfnitz (Klagenfurt am Wörthersee)|Wölfnitz]], in der der Altar, [[Ambo]] und Taufbecken aus diesem Marmor geschaffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Angel]], [[Eberhard Clar]], [[Heinz Meixner (Mineraloge)|Heinz Meixner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Marmorvorkommen von Gummern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Carinthia II.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 63.1, 1953, S. 163–164 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/CAR_143_63_0163-0164.pdf}}).&amp;lt;!--Alternative: https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Carinthia_II_063_0163_0164.pdf--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bojan Djurić, [[Bernhard Hebert]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Marmore römischer Brüche und Steindenkmäler in der Steiermark und in Štajerska. Ergebnisse eines Forschungsprojektes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Fundberichte aus Österreich&amp;#039;&amp;#039;, Band 43 (2004), S. 365–431 ([https://www.academia.edu/8705616/Marmore_r%C3%B6mischer_Br%C3%BCche_und_Steindenkm%C3%A4ler_in_der_Steiermark_und_in_%C5%A0tajerska_Ergebnisse_eines_Forschungsprojektes PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.656859|EW=13.79282|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marmorsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißenstein (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Devon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metamorpher Naturwerkstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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