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	<title>Gumbrechtshoffen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gumbrechtshoffen&amp;diff=502258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NeckarSchwabe: Ergänzung zu den Namen der ursprünglichen Teilorte.</title>
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		<updated>2024-11-17T10:55:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung zu den Namen der ursprünglichen Teilorte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Gumbrechtshoffen&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason gumbrechtshoffen 67.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Reichshoffen|Reichshoffen]]&lt;br /&gt;
|insee=67174&lt;br /&gt;
|cp=67110&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays de Niederbronn-les-Bains|Pays de Niederbronn-les-Bains]]&lt;br /&gt;
|longitude=07/37/49/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/54/18/N&lt;br /&gt;
|alt moy=177&lt;br /&gt;
|alt mini=167&lt;br /&gt;
|alt maxi=271&lt;br /&gt;
|km²=5.74&lt;br /&gt;
|image=Gumbrechtshoffen Mairie.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] Gumbrechtshoffen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gumbrechtshoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Gumprechtshofen&amp;#039;&amp;#039;, elsässisch &amp;#039;&amp;#039;Gumbertshoffe&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67174}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67174}}) im [[Département Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Gumbrechtshoffen liegt auf einer Höhe von 180 Metern über dem Meer an der [[Zinsel du Nord|Nördlichen Zinsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes liegt aus dem Jahr 1109 vor. Die [[Herrschaft Lichtenberg]] kaufte das Dorf Gumbrechtshofen 1332 von den Grafen von [[Ötingen (Adelsgeschlecht)|Ötingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich III. von Lichtenberg und sein Sohn, Konrad II., mussten 1374 eine Reihe von Besitzungen an ihren Verwandten, Simunt von [[Zweibrücken-Bitsch]], verkaufen oder verpfänden. Darunter befand sich auch das Dorf Gumbrechtshofen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 92, 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztendlich lief das auf eine Verwaltung des Dorfes als [[Kondominat]] hinaus, bei dem die Grafen von Zweibrücken-Bitsch und ihre Rechtsnachfolger sowie die Herren von Lichtenberg und ihre Rechtsnachfolger das Dorf je zur Hälfte besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kondominat ===&lt;br /&gt;
Der Lichtenberger Anteil wurde dem [[Amt Pfaffenhofen]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474), eine der beiden Erbtöchter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474) heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (* 1417; † 1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Anna, erhielt Philipp I. d. Ä. 1480 die Hälfte der [[Herrschaft Lichtenberg]]. Zu dieser Hälfte gehörte auch das Amt Pfaffenhofen mit dem Lichtenberger Anteil an Gumbrechtshofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite von Zweibrücken-Bitsch gehörte dessen Anteil am Dorf Gumbrechtshofen zur [[Herrschaft Oberbronn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, S. 37, Anm. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herrschaft Oberbronn ist seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen und gehörte nacheinander einer Reihe adeliger Familien. Dazu zählten zunächst die [[Herrschaft Ochsenstein|Herren von Ochsenstein]]. Von ihnen erbten die Grafen von [[Zweibrücken-Bitsch]] 1485 die Herrschaft Oberbronn, der sie ihren Anteil an Gumbrechtshofen zuschlugen. Von Zweibrücken-Bitsch gelangte die Herrschaft Oberbonn – und mit ihr Gumbrechtshofen – 1551 als Mitgift anlässlich der Heirat der Amelie von Zweibrücken-Bitsch mit Philipp I. von [[Leiningen (Adelsgeschlecht)#Leiningen-Westerburg|Leiningen-Westerburg]] an diese Familie. In Nachfolge der Leininger wurden die [[Landgrafschaft Hessen-Homburg|Landgrafen von Hessen-Homburg]] und zu einem geringeren Teil die schwedische Adelsfamilie der [[Freiherr]]en von Sinclair im 17. Jahrhundert Herren der Herrschaft Oberbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Französische Oberhoheit ===&lt;br /&gt;
Durch die [[Reunionspolitik]] Frankreichs fielen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auch das Amt Pfaffenhofen und die Herrschaft Oberbronn und damit das gesamte Dorf Gumbrechtshofen unter die Oberhoheit [[Geschichte Frankreichs|Frankreichs]]. 1709 wurde das Kondominat aufgelöst: Gumprechtshofen kam nun insgesamt an Hessen-Homburg&amp;lt;ref&amp;gt;Knöpp, S. 14; Matt, S. 7, geben zwar an, das Kondominat sei zu Gunsten von Leiningen aufgelöst worden, hier war aber Hessen-Homburg schon in das Erbe eingetreten.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schied damit aus der Grafschaft Hanau-Lichtenberg aus. Der hessen-homburgische Teil ging in der Mitte des 18. Jahrhunderts an die Familie [[Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein]] über, der Sinclair’sche Anteil an die ebenfalls schwedisch stämmige Familie derer von [[Lewenhaupt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Waltz und Rudolph.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Hohenlohe musste die Herrschaft Oberbronn 1793 an Frankreich abtreten und wurde dafür später mit Gebieten des [[Säkularisation|säkularisierten]] [[Bistum Würzburg|Bistums Würzburg]] abgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 481: Stichwort: Oberbronn (Herrschaft).&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Verwaltungsreformen aufgrund der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde die Herrschaft Oberbronn aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gab es zwei eigenständige Orte, Gumbrechtshofen-Oberbronn (auch: Obergumbrechtshofen) und Gumbrechtshofen-Niederbronn (auch: Niedergumbrechtshofen), die zum 1. September 1945 zusammengeschlossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 1091 || 1092 || 1063 || 1098 || 1186 || 1226 || 1227 || 1175&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gumbrechtshoffen StBarthélemy 01.JPG|mini|links|Kirche Saint-Barthélemy]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gumbrechtshoffen EgliseProt 01.JPG|mini|links|Kirche Saint-Michel]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3922923313}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* Alfred Matt: &amp;#039;&amp;#039;Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480 – 1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;870–871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oberbronn.de/pages/geschichte.html Waltz und Rudolph. Private Website zur Geschichte von Oberbronn].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=57148570714924312206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1109]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NeckarSchwabe</name></author>
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