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	<title>Gulbene - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-01-20T06:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE    = Schwanenburg&lt;br /&gt;
|Name LV    = Gulbene&lt;br /&gt;
|Wappen     = Coat of Arms of Gulbene.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg    = 57&lt;br /&gt;
| lat_min = 11&lt;br /&gt;
| lat_sec = 0&lt;br /&gt;
|lon_deg    = 26&lt;br /&gt;
| lon_min = 45&lt;br /&gt;
| lon_sec = 0&lt;br /&gt;
|Gebiet     = Livland&lt;br /&gt;
|Landkreis  = Gulbenes novads&lt;br /&gt;
|Fläche     = 11.91&lt;br /&gt;
|Einwohner  = {{Metadaten Einwohnerzahl LV|LV0029200}}&lt;br /&gt;
|Stand      = {{Metadaten Einwohnerzahl LV||STAND}}&lt;br /&gt;
|Höhe       = 133&lt;br /&gt;
|Stadtrecht = 1928&lt;br /&gt;
|Website    = https://www.gulbene.lv/en&lt;br /&gt;
|Bild1      = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gulbene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Schwanenburg&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Stadt]] im Nordosten [[Lettland]]s. Im Jahre {{Str left|{{Metadaten Einwohnerzahl LV||STAND}}|4}} zählte Gulbene {{formatnum:{{Metadaten Einwohnerzahl LV|LV0029200}}}} Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Metadaten Einwohnerzahl LV||QUELLE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gulbene, Skolas iela 10.jpg|mini|[[Sekundarschule Gulbene|Handelsschule Gulbene]]]]&lt;br /&gt;
Ein Zeugnis früher Besiedlung ist die östlichste [[Lure (Blasinstrument)|Lure]] Europas, die bei Gulbene gefunden wurde. In der Zeit des 10./11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde von den [[Lettgallen (Volk)|Lettgallen]] eine Holzburg auf einem Hügel nahe dem Fluss [[Krustalīce]] errichtet. Die Burg entwickelte sich danach zum Zentrum der Region [[Tālava]]. Erstmalige Erwähnung findet der Ort als „Gulbana“ in einer Teilungsurkunde zwischen dem [[Schwertbrüderorden]] und [[Albert von Buxthoeven]], dem [[Erzbistum Riga|Erzbischof von Riga]], aus dem Jahre 1224. In der folgenden Zeit gehörte der Ort zum Rigaer Erzbistum und erhielt die deutsche Bezeichnung „Schwanenburg“ (lett.: Gulbis = dt.: Schwan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1340 wurde durch Erzbischof [[Friedrich von Pernstein]], etwa 2 km vom heutigen Zentrum Gulbenes entfernt, die [[Burg Schwanenburg]] als Stützpunkt im Kampf gegen die [[Moskowien|Moskowiter]] errichtet. Doch konnten die Mauern den Angriffen des russischen Heeres im Jahre 1577 während des [[Livländischer Krieg|Livländischen Krieges]] nicht widerstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 566&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-412-06889-6|Seite=566}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohner fielen entweder den kriegerischen Handlungen zum Opfer oder wurde als Gefangene mitgenommen. Die dabei zerstörte Burg wurde nicht wieder aufgebaut. Während der Herrschaft der [[Schweden]] über das Gebiet übergab König [[Gustav II. Adolf]] die Ortschaft Schwanenburg dem Generaloberst [[Gustaf Horn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 566&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde im Ort eine Schule eröffnet und der Name Alt-Schwanenburg für die hiesigen Ländereien verwendet. Im Jahr 1802 ging Alt-Schwanenburg in den Besitz des Barons [[Johann Gottlieb von Wolff]] ([[Lettische Sprache|lett.]]: Johans Gotlībs fon Volfs, 1756–1817) über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 567&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-412-06889-6|Seite=567}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Ruinen der Steinburg wurde an 1837 eine [[lutherisch]]e Gemeindekirche erbaut und im Jahre 1843 geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 566&amp;quot; /&amp;gt; Diese Kirche wurde während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt. Ihr Wiederaufbau ist bis heute noch nicht abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 wurde eine dreijährige [[Sekundarschule Gulbene|Berufsschule Gulbene]] (Handwerks- und Mechanikerschule) eröffnet. 1928 erhielt Gulbene das Stadtrecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 566&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] rollte über Gulbene zweimal die Front hinweg, wodurch die Stadt starke Zerstörungen erlitt. Am 3. Juli 1941 nahmen die Deutschen auf ihrem Feldzug in Richtung Osten Gulbene ein. Bei ihrem Rückzug im Jahre 1944 errichteten die Deutschen entlang der [[Alūksne|Marienburg]]-Schwanenburger Linie eine Verteidigungsfront, die von der [[Rote Armee|Roten Armee]] beim Marsch auf [[Tartu|Dorpat]] überwunden wurde. Am 28. August 1944 kam Gulbene erneut unter sowjetische Herrschaft. Durch das Bombardement der [[Luftstreitkräfte der Sowjetunion|sowjetischen Luftwaffe]] wurde bei diesen Kämpfen das gesamte Bahnhofsgebiet im Jahre 1944 vollkommen zerstört. Dank der im Fundament des Bahnhofsgebäudes erhalten gebliebenen Urkunden und Zeichnungen konnte es nach 1945 von deutschen Kriegsgefangenen wieder in originaler Schönheit aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Schloss Alt-Schwanenburg}} Das „Weiße Schloss“ ===&lt;br /&gt;
Das 1763 von [[Burkhard Christoph von Münnich]] errichtete Schloss Alt-Schwanenburg (lett.: Vecgulbene), auch „Weißes Schloss“ genannt, gelangte 1789 in den Besitz von [[Otto Hermann von Vietinghoff]] und wurde 1802 von [[Johann Gottlieb von Wolff]] erworben. In den 1840er Jahren von dessen Enkel Rudolf Gottlieb Magnus von Wolff (1809–1847) im Stil der [[Neorenaissance]] großzügig ausgebaut, wurde das Schloss um 1880 durch Rudolfs Sohn Johann Heinrich Gottlieb von Wolff (1843–1897) erweitert und galt als eines der vornehmsten [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhäuser]] von Livland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Russische Revolution 1905|Unruhen 1905]] wurde ein Flügel von Alt-Schwanenburg niedergebrannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 567&amp;quot; /&amp;gt; danach aber wieder aufgebaut. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zerstörte Artilleriebeschuss dann den Nordteil des Schlosses, welcher mit einem 30 m hohen fünfstöckigen Turm abschloss, fast völlig. Im noch erhaltenen Südteil des Schlosses befindet sich der Haupteingang, mit dem Portal einer Paradetür und einer massigen Freitreppe, welcher von dem Wappen der Familie von Wolff und anderen dekorativen Skulpturen geschmückt wird. Die Wirtschaftsgebäude des Guts Alt-Schwanenburg sind erhalten geblieben: Käserei, Manege, Orangerie, Gesindehaus, Stallungen und Viehküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das „Rote Schloss“ ===&lt;br /&gt;
Östlich des Schlosses Alt-Schwanenburg, liegt das „Rote Schloss“. Johann Heinrich Gottlieb von Wolff ließ es nach seiner Hochzeit 1875 mit Marissa von Oettingen (1857–1883) für diese errichten. Zudem widmete er ihr die neue angelegten Parkanlagen mit künstlichen Teichen, Seen, Grotten, Pavillons, Brücken usw. Während das „Rote Schloss“ heute als Grundschule genutzt wird, warten das Schloss Alt-Schwanenburg und dessen Landschaftspark noch auf ihre vollständige Restaurierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Wintergarten des Alt-Schwanenburger Landguts befindet sich heute das Museum für Geschichte und Kunst. Hier werden Exponate zur Geschichte des Ortes und seiner Umgebung gesammelt. Herausragend ist eine Sammlung von Glasformen aus dem beginnenden 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wolff Baron.png|Wappen derer von Wolff&lt;br /&gt;
 Johann Gottlieb von Wolff.jpg|Johann Gottlieb von Wolff (1756–1817)&lt;br /&gt;
 VecGulbeneWeissesSchloss2005.png|Verfallenes Schloss Alt-Schwanenburg, auch „Weißes Schloss“ genannt (2005)&lt;br /&gt;
 Gulbene Vecgulbenes muižas Baltā pils 2000-04-21.jpg|Haupteingang des Schlosses Alt-Schwanenburg&lt;br /&gt;
 Gulbene 035, opravená část zámeského komplexu.jpg|Reitstall und -halle von Schloss Alt-Schwanenburg&lt;br /&gt;
 Gulbene Vecgulbenes muižas Sarkanā pils 2000-04-21.jpg|„Rotes Schloss“ östlich des Schlosses Alt-Schwanenburg&lt;br /&gt;
 VecGulbeneRotesSchloss1905.png|Das „Rote Schloss“ 1905&lt;br /&gt;
 Gulbenes luterāņu baznīca.JPG|Evangelisch-lutherische Kirche zu Gulbene&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gulbenes stacija - panoramio.jpg|mini|Bahnhof Gulbene]]&lt;br /&gt;
1903 wurde eine Schmalspurbahnverbindung (750&amp;amp;nbsp;mm) von Stockmannshof ([[Lettische Sprache|lett.]]: Stukmaņi, heute [[Pļaviņas]]) über Alt-Schwanenburg und [[Alūksne|Marienburg]] ([[Lettische Sprache|lett.]]: Alūksne) nach [[Valka|Walk]] in Betrieb genommen (siehe: [[Bahnstrecke Gulbene–Alūksne]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 566&amp;quot; /&amp;gt; Die Bahnstation wurde als großer Umschlag- und Umsteigebahnhof mit diversen Bahndepotanlagen errichtet. Dies verdankte Gulbene dem Baron von Wolff, der die zaristischen Bahnbehörden durch höhere Bestechung dazu bewog, diesen Bahnknotenpunkt eben hier und nicht, wie ursprünglich geplant, am Stomersee ([[Lettische Sprache|lett.]]: &amp;#039;&amp;#039;Stāmeriene&amp;#039;&amp;#039;) zu errichten. Stāmeriene, welches damals einem anderen Mitglied der Familie von Wolff gehörte, bekam nur einen einfachen Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde die Strecke von Gulbene bis Pļaviņas 1916 auf Breitspur (1524&amp;amp;nbsp;mm) umgestellt und die Eisenbahnstrecke [[Ieriķi]]–[[Abrene]] eröffnet. Gulbene entwickelte sich hierdurch zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt der Region. Unter anderem befand sich hier einer der drei in Lettland existierenden Ring[[lokschuppen]] mit [[Drehscheibe]]. 1926 wurde das Gulbener Bahnhofsgebäude nach Plänen des Architekten Peteris Feders errichtet. Es ist eines der größten und prächtigsten Bahnhofsgebäude in Lettland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Gesamtlänge von 33&amp;amp;nbsp;km verbindet der verbliebene Restabschnitt die Stadt [[Alūksne]] mit Gulbene. Die 750&amp;amp;nbsp;mm breite [[Bahnstrecke Gulbene–Alūksne]] ist eine Museumsbahn, die auch der regulären Personenbeförderung dient. Der reguläre Betrieb wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 stark eingeschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elmārs Barkāns |url=http://www.kasjauns.lv/lv/zinas/16044/gulbenes--aluksnes-mazbanitis-no-ritiem-vairs-nebrauks |titel=Gulbenes – Alūksnes mazbānītis no rītiem vairs nebrauks |werk=jauns.lv |hrsg=kasjauns.lv |datum=2010-01-31 |sprache=lv |abruf=2018-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gulbenes novads ==&lt;br /&gt;
Nach der Verwaltungsreform von 2009 vereinigten sich sämtliche Teilgemeinden des ehemaligen Landkreises Gulbene zum neuen Bezirk (Gulbenes novads). Siehe auch: [[Verwaltungsgliederung Lettlands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Gerhard von Keußler]] (1874–1949), deutscher Komponist, Dirigent und Musikschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Inguna Sudraba]] (* 1964), lettische Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Andris Kravalis]] (* 1967), lettischer Geistlicher, Weihbischof in Riga&lt;br /&gt;
* [[Arvis Piziks]] (* 1969), lettischer Straßenradrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Madara Līduma]] (* 1982), lettische Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Daumants Dreiškens]] (* 1984), lettischer Bobsportler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottlieb von Wolff]] (1756–1817), [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstlich-sächsischer]] [[Leutnant]] und [[Kammerjunker]], Landrat und Gutsbesitzer in [[Livland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4771052-4|LCCN=n96047755|VIAF=145585296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Gulbene]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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