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	<title>Guido von List - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-28T13:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2007-0705-500, Guido von List.jpg|mini|Guido von List 1913; Aufnahme: Conrad H. Schiffer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guido Karl Anton Paul (von) List&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1848]] in [[Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/01-st-peter/01-05/?pg=116 |titel=Taufbuch - 01-05 {{!}} 01., St. Peter {{!}} Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |abruf=2022-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[17. Mai]] [[1919]] in [[Berlin]]) war ein [[Kaisertum Österreich|österreichischer]] [[Schriftsteller]] und [[Esoterik]]er. Er war ein populärer Vertreter der [[Völkische Bewegung|völkischen Bewegung]] und gilt als Begründer der [[Rassismus|rassistisch]]-[[Okkultismus|okkultistischen]] [[Ariosophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Guido List war der älteste Sohn des Wiener Lederhändlers Karl Anton List.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Lists Biographie und Werk siehe [[Nicholas Goodrick-Clarke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Marix, Wiesbaden 2004, S. 36–48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter Maria List, geb. Killian, entstammte ebenfalls einer Wiener Kaufmannsfamilie. Er wurde konservativ-katholisch erzogen. Schon früh begeisterte er sich für die Natur und begann, gefördert durch seinen Vater, Landschaften und Burgen zu malen. Weitere Interessen waren der [[Bergsteigen|Alpinismus]] und das Rudern. Späteren Selbstdarstellungen zufolge entwickelte er in jungen Jahren auch eine Neigung zum [[Spiritualität|Spirituellen]] und ein starkes Interesse an [[Germanische Mythologie|germanischer Mythologie]], verbunden mit einer Ablehnung des in Österreich vorherrschenden [[Katholizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er eigentlich Künstler und Gelehrter werden wollte, durchlief List auf Betreiben des Vaters eine Ausbildung als Kaufmann. In seiner Freizeit aber durchstreifte er die Umgebung von [[Wien]], malte und hielt seine Eindrücke in Prosa und Gedichtform fest. Seine Liebe zur Natur war, wie er später schilderte, Ausdruck einer entschiedenen Ablehnung der [[Moderne]] und des städtischen Lebens. Daneben leitete er von 1868 bis 1870 die kleine Privatbühne „Walhalla“. 1871 wurde er Sekretär des damals betont deutschnational ausgerichteten [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]]. Das [[völkisch]]e [[Soziales Milieu|Milieu]] hatte einen starken Einfluss auf seine Ansichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Carnuntum Heidentor.jpg|mini|Ruine des Heidentors in Carnuntum]]&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 1874 ließ sich Guido List in der [[Freimaurerloge|Loge]] „Humanitas“ in [[Neudörfl]] (einer sogenannten „Grenzloge“ für die Wiener Mitglieder) als [[Freimaurerei|Freimaurer]] aufnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Lechler in Zusammenarbeit mit Wolfgang Kistemann: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Tränker als Theosoph, Rosenkreuzer und Pansoph (unter Berücksichtigung seiner Stellung im O.T.O und seines okkulten Umfeldes).&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag Volker Lechler, Stuttgart 2013, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod des Vaters 1877 schied Guido List aus der Firma aus und schlug sich in den folgenden Jahren mit seiner ersten Frau, Helene Förster-Peters (Heirat 1878, † 1891), unter ärmlichen Verhältnissen als Journalist durch. In verschiedenen völkisch ausgerichteten Magazinen veröffentlichte er Artikel, in denen er idyllische Landschaftsbeschreibungen mit [[Heidentum|heidnisch]] orientierten Spekulationen verband. Einen ersten Erfolg als Autor hatte er 1888 mit dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Carnuntum&amp;#039;&amp;#039;, in dem er von der heidnischen Antike bis in die Gegenwart einen Konflikt zwischen der germanischen Urbevölkerung des [[Wiener Becken]]s und den römischen Kolonialherren bzw. der römisch-katholischen Kirche zeichnete und glorifizierend einen fiktiven Angriff germanischer Stämme auf die [[Römisches Reich|römische]] Provinzhauptstadt [[Carnuntum (Zivilstadt)|Carnuntum]] schilderte. Dies fand großen Anklang im völkischen Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1890er Jahren entwickelte sich die Vorstellung eines [[Odin|Wotan]]-Kultes als der nationalen Religion der „[[Teutonen]]“ zum Kerngedanken von Lists Mythologie, die er in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Unbesiegbare&amp;#039;&amp;#039; (1898) darstellte. Hinzu kamen in zunehmendem Maß [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitische]] Motive. Seine Romane &amp;#039;&amp;#039;Jung Diethers Heimkehr&amp;#039;&amp;#039; (1894) und &amp;#039;&amp;#039;Pipara&amp;#039;&amp;#039; (1895) wurden in völkischen Kreisen begeistert aufgenommen. 1899 heiratete List die Schauspielerin Anna von Wittek, die die Hauptrolle in seinem 1894 uraufgeführten Bühnenstück &amp;#039;&amp;#039;Der Wala Erweckung&amp;#039;&amp;#039; gespielt hatte. In den folgenden Jahren schrieb er weitere Bühnenstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 erblindete List infolge einer Augenoperation (Entfernung eines [[Katarakt (Medizin)|Grauen Stars]]) für elf Monate. In dieser Zeit wendete er sich verstärkt esoterischen Vorstellungen zu. Er konzipierte eine „[[Arier|arische]] Ursprache“ und Deutungen der [[Runen]] und anderer Symbole in alten Inschriften. Ein Manuskript über diese neuen „Erkenntnisse“ reichte er 1903 bei der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]] in Wien ein, die es jedoch kommentarlos zurückschickte. Ein anderes Dokument der inneren Wandlung Lists ist ein Aufsatz über &amp;#039;&amp;#039;Die esoterische Bedeutung religiöser Symbole&amp;#039;&amp;#039;, der 1903 in der [[Theosophie (Blavatsky)|theosophischen]] Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Lucifer-Gnosis|Die Gnosis]]&amp;#039;&amp;#039; erschien und von der Erschaffung des Universums handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ablehnung des Manuskripts durch die Akademie der Wissenschaften war 1904 Gegenstand einer Anfrage an den [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]], in welcher der Minister für Kultur und Erziehung zu einer Stellungnahme aufgefordert wurde. Die Unterzeichnung dieser Anfrage durch 15 Wiener Honoratioren belegt den Rückhalt, den List mit seinen Ansichten in der Wiener Gesellschaft hatte. In seinen Werken überhöhte List das „Ario-Germanentum“: Arische „[[Herrenmensch]]en“ seien berufen, in einer künftigen Weltordnung über die „Herdenmenschen“ zu herrschen. Die Annahme einer rassischen Ungleichheit der Menschen, die er mit vermeintlichen germanischen Rechtsverhältnissen begründete, legitimierte für List seine Feindschaft gegen das [[Judentum]], die [[Römisch-katholische Kirche|katholische Kirche]] und die [[Freimaurerei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wienforth 484&amp;quot;&amp;gt;[[Monika Wienfort]]: &amp;#039;&amp;#039;List, Guido von [d.i. Karl Anton List]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Personen&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 ließ List das Adelsprädikat „von“ in das Wiener Adressbuch eintragen, was er bei einer dadurch veranlassten Untersuchung damit begründete, er stamme aus altem Adel, aber sein Großvater habe den Titel abgelegt. 1908 gründeten Freunde und Anhänger Lists die [[Guido-von-List-Gesellschaft]] zur Förderung seiner „Forschungen“ und Publikationen, der unter anderem der Industrielle Friedrich Wannieck, dessen Sohn Oskar, der Ariosoph [[Jörg Lanz von Liebenfels]] und Wiens Oberbürgermeister [[Karl Lueger]] angehörten. 1909 umfasste die Gesellschaft 133 Mitglieder, davon fünf korporative, außerdem sechs korrespondierende und zwölf Ehrenmitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Kipper: &amp;#039;&amp;#039;Der Germanenmythos im Deutschen Kaiserreich. Formen und Funktionen historischer Selbstthematisierung&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2002, S. 345 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den durch diese Gesellschaft geförderten Publikationen gehörten &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Runen&amp;#039;&amp;#039; (1908), worin List den Runen magische Kräfte zuschrieb, und &amp;#039;&amp;#039;Die Armanenschaft der Ario-Germanen&amp;#039;&amp;#039; (1908), eine Darstellung der Wotan-Priesterschaft. Neben den Runen, die List als Symbole germanischer Überlegenheit verstand, popularisierte die Gesellschaft auch das [[Swastika|Hakenkreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wienforth 484&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralfriedhof Wien, Neue Arkaden, Erdgeschoss - Grab List.jpg|mini|Zentralfriedhof Wien, Neue Arkaden, Erdgeschoss – Grab Guido List]]&lt;br /&gt;
List selber gründete 1911 den &amp;#039;&amp;#039;Hohen Armanen-Orden&amp;#039;&amp;#039; (HAO) als inneren Zirkel der List-Gesellschaft, der jedoch nur wenige Mitglieder umfasste und nach wenigen Jahren zerfiel. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kursierten Lists Werke unter den Soldaten an der Front, und er erhielt von dieser Leserschaft viele Briefe. Die Katastrophe, in die der Krieg mündete, wertete er als eine weitere Etappe des Leids vor der endgültigen Errettung der Ariogermanen. Nach Kriegsende unternahm er mit seiner Gattin eine zur Erholung gedachte Reise zu Freunden nach [[Brandenburg]]. Auf dem Weg dorthin wurde eine Lungenentzündung diagnostiziert, die die Weiterreise unmöglich machte. Sein Zustand verschlechterte sich rapide, und er starb in einer Berliner Pension. Die Leiche wurde eingeäschert, die Urne in seiner Heimatstadt Wien auf dem [[Wiener Zentralfriedhof|Zentralfriedhof]] in den „Neuen Arkaden“ beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehre ==&lt;br /&gt;
List benannte seine religiöse Lehre („Wuotanismus“) nach [[Odin|Wotan]], dem höchsten Gott der Germanen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Lists Lehre siehe Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Marix, Wiesbaden 2004, S. 49–74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Überlieferung der alten [[Germanische Mythologie|germanischen Mythologie]] betrachtete er die nordische [[Edda]], deren Urheber er als germanische Flüchtlinge vor der christlichen Verfolgung ansah. Ein von List besonders herausgehobener Aspekt ist die [[Magie|magische]] Kraft von [[Runen]], von der bereits im Edda-Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Hávamál]]&amp;#039;&amp;#039; die Rede ist. Lists originäre Leistung, die ihn nach [[Nicholas Goodrick-Clarke]] zum „Pionier des völkischen Runenokkultismus“ machte, bestand darin, jeder der 18 Strophen des Hávamál eine Rune des Runen-„Alphabets“ ([[Futhark]]) zuzuordnen und diesen jeweils eine bestimmte okkulte Bedeutung zuzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes wichtiges Thema in Lists Darstellungen war die [[Mystik|mystische]] Einheit des Menschen mit dem Universum. Daraus ergab sich die zentrale Forderung, in Einheit mit der Natur zu leben, wozu auch gehörte, sich selbst als Teil eines [[Volk]]es und einer [[Menschenrasse|Rasse]] zu betrachten. Dies war Lists Antwort auf die von ihm abgelehnte [[Moderne]], typisch für die deutsche [[Romantik]] des 19. Jahrhunderts in ihrem „Drang, zu etwas Größerem zu gehören, das größer als man selbst war“ ([[George L. Mosse]]).&amp;lt;ref&amp;gt;George L. Mosse: &amp;#039;&amp;#039;The Crisis of German Ideology&amp;#039;&amp;#039;. New York 1964, zitiert nach Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Marix, Wiesbaden 2004, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1903 begann List, Elemente der modernen [[Theosophie]] in seine Anschauungen zu integrieren, was zu einer „Synthese aus Theosophie und germanischer Mythologie“ (Goodrick-Clarke) führte. Dabei knüpfte er offenbar an einige Bücher [[Max Ferdinand Sebaldt von Werth]]s (1859–1916) aus den Jahren 1897 bis 1903 an,&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Goodrick-Clarke, S. 50f sowie Max Ferdinand Sebaldt von Werth: &amp;#039;&amp;#039;Wanidis&amp;#039;&amp;#039; (1897), &amp;#039;&amp;#039;DIS&amp;amp;nbsp;– die arische Sexual-Religion&amp;#039;&amp;#039; (1897) und &amp;#039;&amp;#039;Genesis&amp;#039;&amp;#039; (5 Bände, 1898–1903)&amp;lt;/ref&amp;gt; in denen dieser die Idee der [[Eugenik|Rassenhygiene]] mit germanischer Mythologie und theosophischer [[Kosmologie]] verbunden und eine Überlegenheit der „[[Arier|arischen]] Rasse“ postuliert hatte, sofern diese „rein“ erhalten bliebe. In seinem &amp;#039;&amp;#039;Gnosis&amp;#039;&amp;#039;-Aufsatz von 1903 übernahm List das Konzept einer alt-arischen Sexualreligion und diverse Details aus Sebaldts Arbeiten, wobei er auch zum ersten Mal die esoterischen Vorstellungen der [[Unsterblichkeit]] der Seele, der [[Reinkarnation]] und des [[Karma]]s aufgriff. In diesem Zusammenhang wurde die Reinheit der Rasse zum „obersten Grundgedanken“ (Goodrick-Clarke) in Lists religiöser Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren rezipierte List fortschreitend weitere Elemente der Theosophie, die er jedoch zumeist mit Bezeichnungen aus der germanischen Mythologie belegte; Goodrick-Clarke spricht in diesem Zusammenhang von einer „Germanisierung der Theosophie“. Der Theosoph [[Franz Hartmann]] verglich Lists Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Bilderschrift der Ario-Germanen&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;[[Isis entschleiert]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Erstlingswerk der Begründerin der anglo-indischen Theosophie, [[Helena Petrovna Blavatsky]], und war begeistert von den durch List dargelegten Übereinstimmungen zwischen „germanischer“ (&amp;#039;&amp;#039;de facto&amp;#039;&amp;#039;: Listscher) und „hinduistischer“ (&amp;#039;&amp;#039;de facto&amp;#039;&amp;#039;: Blavatskyscher) Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
List knüpfte direkt an Blavatskys Rassenlehre und Ariertheorie an, indem er propagierte, die [[Wurzelrasse#Die vierte Wurzelrasse|vierte Wurzelrasse]] der Atlantier sei den Ariern vorausgegangen. Nichtarier seien hingegen Überlebende der vierten Rasse und Arier bereits deshalb höherwertig. Um die arische Rasse in ihrer vollen Stärke zu entfalten, seien „strenge Gesetze gegen Mischehen und Bastardirung“ (sic!) nötig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sabine Doering-Manteuffel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Okkulte. Eine Erfolgsgeschichte im Schatten der Aufklärung&amp;amp;nbsp;– Von Gutenberg bis zum World Wide Web&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, München 2008, ISBN 978-3-88680-888-5, S.&amp;amp;nbsp;201–202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war List befreundet mit dem ebenfalls österreichischen Ariosophen [[Jörg Lanz von Liebenfels]], der neben ihm als der zweite prominente Urheber der Idee einer „arischen Religion“ als geistiger Grundlage und [[Legitimation (Politikwissenschaft)|Legitimation]] zur Heranzüchtung einer elitären, reinrassigen Gesellschaft gilt und von Lists Konzeptionen maßgeblich mit beeinflusst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lists Vision der alten Priesterschaft der &amp;#039;&amp;#039;Armanen&amp;#039;&amp;#039; orientierte sich an [[freimaurer]]ischen und [[rosenkreuzer]]ischen Vorbildern. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Armanen&amp;#039;&amp;#039; war eine germanisierte Form des legendären Stammesnamens &amp;#039;&amp;#039;Hermionen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Herminonen]]&amp;#039;&amp;#039;. List behauptete, die von [[Tacitus]] und anderen antiken Historikern genannten drei Stämme der [[Teutonen]] seien in Wirklichkeit gesellschaftliche [[Ständegesellschaft|Stände]] gewesen, und bei den Armanen habe es sich um den Stand der Priesterkönige gehandelt. Weiter behauptete List, die Armanen hätten die Verfolgung durch das Christentum überstanden und unter den [[Templerorden|Templern]], [[Kabbala|Kabbalisten]] und Rosenkreuzern bis in die Gegenwart weiter existiert. Die von ihnen angeblich bewahrte alte germanische Weisheit umschrieb List mit Begriffen aus dem Freimaurertum, der Kabbala und der [[Alchemie]]. Sie sei in einer Geheimsprache überliefert worden, die er, List, rekonstruiert habe. Die [[Theokratie]] der Armanen sei durch das Christentum bekämpft worden, habe aber in Form von [[Gnosis|gnostischen]] [[Geheimbund|Geheimbünden]] fortexistiert, etwa durch die [[Gilde (Berufsverband)|Gilden]] der [[Skalde]]n, der [[Herold]]e, der [[Steinmetzbruderschaft]]en oder der „heiligen [[Vehme]]“. Hinweise auf diese Geheimtradition glaubte List im [[Minnesang]] zu finden, in Wappen, [[Gotik|gotischer Architektur]], in alten Rechtstraditionen, Ortsnamen und frühgeschichtlichen Ausgrabungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;List, Guido Karl Anton (von)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wouter J. Hanegraaff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Gnosis and Western Esotericism&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2006, ISBN 978-90-04-15231-1, S. 694.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei berief er sich zum Teil auf die [[Hellsehen|hellsichtige]] Fähigkeit, beispielsweise an einem Ort von historischer Bedeutung frühere Ereignisse wahrnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lists Visionen erschöpften sich nicht in einer romantischen Verklärung der Vergangenheit, sondern mündeten in praktische Forderungen zur Wiederherstellung der Armanenschaft. In &amp;#039;&amp;#039;Die Armanenschaft der Ario-Germanen&amp;#039;&amp;#039; (1908) entwarf er einen detaillierten Plan für ein neues alldeutsches Reich. In diesem sollte die Reinheit und die Vorrangstellung der „arischen Rasse“ das oberste Prinzip sein. Alle Nicht-Arier sollten bedingungslos unterworfen werden. Nur die Arier sollten die bürgerlichen Freiheitsrechte genießen, und zugleich sollten sie von der Lohnarbeit befreit sein. Die Gesellschaft sollte streng [[Feudalismus|feudalistisch]]-hierarchisch strukturiert sein – wobei List sich an dem zehnstufigen [[Sephiroth|Lebensbaum]] der Kabbala orientierte –, und auch die Familie sollte [[Patriarchat (Soziologie)|patriarchalisch]]-autoritär organisiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlösung der Ario-Germanen aus dem als unwürdig empfundenen [[status quo]] sah List für die baldige Zukunft voraus, wobei seinen Vorhersagen eine teils paradoxe Kombination aus kosmischen Zyklen und [[Apokalypse|apokalyptischer]] [[Millenarismus|Endzeiterwartung]] zugrunde lag. Als Ursache für das gegenwärtige „finstere“ Zeitalter beschrieb er eine [[Verschwörung]], die mit der Christianisierung der Germanen begonnen habe und in der katholischen wie in den protestantischen Kirchen, dem Judentum, dem Kapitalismus und dem Liberalismus weiterwirke. Das ersehnte neue Zeitalter werde durch einen großen Krieg erreicht werden, und auch das Auftreten eines heroischen &amp;#039;&amp;#039;[[Führer (Politik)|Führers]]&amp;#039;&amp;#039; der Germanen sah List, gestützt auf eine Strophe des Edda-Lieds &amp;#039;&amp;#039;[[Völuspá]]&amp;#039;&amp;#039;, voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Lists Einfluss auf die Nachwelt lässt sich nur schwer exakt bestimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdarwinistische Rassentheorien aus dem okkulten Untergrund des Kaiserreichs&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Uwe Puschner]], Walter Schmitz, [[Justus H. Ulbricht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München/New Providence/London/Paris 1996, ISBN 3-11-187157-6, S. 224–251, hier S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Goodrick-Clarke unterscheidet drei „Hauptkanäle“:&amp;lt;ref&amp;gt;Nicholas Goodrick-Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Marix, Wiesbaden 2004, S. 45 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit Abstand bedeutendste verlaufe über einige deutsche Mitglieder der List-Gesellschaft wie [[Bernhard Koerner]], [[Philipp Stauff]] und Eberhard von Brockhusen, die auch bei der Gründung des [[Germanenorden]]s beteiligt waren, von welchem über die [[Thule-Gesellschaft]] eine Verbindung zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] entstand. Daneben gab es List-Anhänger, die seinen Armanismus, seinen Runen-Okkultismus und seine Edda-Interpretationen in esoterischen Zirkeln pflegten und an sich keine politischen Bestrebungen verfolgten, aber in den 1930er Jahren Einfluss auf [[Heinrich Himmler]] erlangten und auf diesem Weg zum Symbolismus und den Ritualen der [[Schutzstaffel|SS]] beitrugen – allen voran [[Karl Maria Wiligut]]. Es wird vermutet, dass [[Adolf Hitler]] das Hakenkreuz, das er später zum Symbol des [[Nationalsozialismus]] erhob, in seinen Wiener Jahren im Umfeld von Lists Armanenschaft kennenlernte. In seiner Programmschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; wandte er sich aber gegen die Vorstellung Lists und anderer völkischer Esoteriker, statt politischer Änderungen eine religiöse Reform durchsetzen zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Hartmann (Historiker)|Christian Hartmann]], Thomas Vordermayer, Othmar Plöckinger, Roman Töppel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition&amp;#039;&amp;#039;. [[Institut für Zeitgeschichte]] München – Berlin, München 2016, Bd. 1, S. 344, und Bd. 2, S. 1250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wiederbelebung erfuhren Lists Lehren in dem 1976 in Deutschland gegründeten [[Neopaganismus|neuheidnischen]] [[Armanen-Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Burg der Markgrafen der Ostmark&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1877&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carnuntum&amp;#039;&amp;#039;. Historischer Roman. Grote, Berlin 1888&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Mythologische Landschaftsbilder&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1891; 2. stark vermehrte A. Wien 1912; Nachdruck: Köln o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Deutschen Wuotanspriesterschaft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin/Zürich/Leipzig 1893. – [https://archive.org/stream/List-Guido-von-Von-der-Deutschen-Wuotanspriesterschaft/ListGuidoVon-VonDerDeutschenWuotanspriesterschaft189341S.Text#page/n1/mode/1up Volltext online] (Transkription, 2004).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jung Diethers Heimkehr&amp;#039;&amp;#039;. Roman, 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wala Erweckung&amp;#039;&amp;#039;. Drama, 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walkürenweihe&amp;#039;&amp;#039;. Episches Gedicht, 1895&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pipara. Die Germanin im Cäsarenpurpur&amp;#039;&amp;#039;. Historischer Roman. Schulze, Leipzig 1895; 2. A. Wien 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Unbesiegbare. Ein Grundzug germanischer Weltanschauung&amp;#039;&amp;#039;, 1898 (Neuausgabe: Graz 2008, ISBN 978-3-902677-04-4) ([https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/pageview/291634 uibk.ac.at]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;König Vannius. Ein deutsches Königsdrama&amp;#039;&amp;#039; 1899&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alraunenmären&amp;#039;&amp;#039;. Österreichische Verlagsanstalt, Linz o.&amp;amp;nbsp;J. (um 1900); Graz 2008, ISBN 978-3-902640-48-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sommer-Sonnwend-Feuerzauber&amp;#039;&amp;#039;. Drama, 1900 ([https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/pageview/290978 uibk.ac.at]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wiederaufbau von Carnuntum&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1900 ([https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/pageview/20231 uibk.ac.at]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Goldstück&lt;br /&gt;
   |Verlag=Austria&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien und Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1903&lt;br /&gt;
   |Online=[https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/epnresolver?id=1723137111 Digitalisat der HAAB Weimar]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Runen. Mit einer Runentafel&amp;#039;&amp;#039;. Guido-List-Bücherei, Reihe&amp;amp;nbsp;1, Band&amp;amp;nbsp;1, {{ZDB|1225024-7}}. Zillmann, Groß-Lichterfelde 1908, [https://permalink.obvsg.at/AC04050836 OBV]. (Neuausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Runen&amp;#039;&amp;#039;. Edition Geheimes Wissen, Graz 2007, ISBN 978-3-902640-50-5). – {{archive.org |GuidoVonListDasGeheimnisDerRunen}}, (5. Auflage, 1938).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Armanenschaft der Ario-Germanen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Guido-von-List-Gesellschaft, Wien 1908. – [https://archive.org/stream/List-Guido-von-Die-Armanenschaft-der-Ario-Germanen/ListGuidoVon-DieArmanenschaftDerArio-germanen1908436S.ScanFraktur#page/n7/mode/1up Volltext online]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rita der Ario-Germanen&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Wien 1908. – [https://ia600302.us.archive.org/23/items/DieRitaderArioGermanen/List_Guido_von__Die_Rita_der_ArioGermanen_3._Auflage_1920_275_S._Scan_Fraktur.pdf Volltext online] (PDF; 111 MB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Namen der Völkerstämme Germaniens und deren Deutung&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Wien 1909. – [https://archive.org/stream/List-Guido-von-Die-Namen-der-Voelkerstaemme-Germaniens/ListGuidoVon-DieNamenDerVoelkerstaemmeGermaniensUndDerenDeutung1922117S.ScanFraktur#page/n0/mode/2up Volltext online] (3. Auflage, 1922).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion der Ariogermanen in ihrer Esoterik und Exoterik&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Wien 1909; Graz 2008, ISBN 978-3-902640-49-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bilderschrift der Ario-Germanen (Ario-Germanische Hieroglyphik)&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Wien 1910. – [https://archive.org/stream/List-Guido-von-Die-Bilderschrift-der-Ario-Germanen/ListGuidoVon-DieBilderschriftDerArio-germanen1910220Doppels.ScanFraktur#page/n0/mode/1up Volltext online]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Übergang vom Wuotanismus zum Christentum&amp;#039;&amp;#039;. Bürdeke, Leipzig 1911; 2. erw. A. Berlin 1926; Nachdruck: Köln o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ursprache der Ario-Germanen und ihre Mysteriensprache&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Wien 1914; Nachdruck: 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nicholas Goodrick-Clarke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Marix, Wiesbaden 2004, ISBN 3-937715-48-7, Kap. &amp;#039;&amp;#039;Guido von List&amp;#039;&amp;#039;, 36–48.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Puschner]] und [[Justus H. Ulbricht]]: &amp;#039;&amp;#039;Guido von List.&amp;#039;&amp;#039; In: dieselben und Walter Schmitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München/New Providence/London/Paris 1996, ISBN 3-11-187157-6, S. 916 f. &lt;br /&gt;
* [[Monika Wienfort]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=Q9DXouKcmZAC&amp;amp;pg=PA483#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false List, Guido von &amp;lt;nowiki&amp;gt;[d.i. Karl Anton List]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]. Band 2: Personen&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 483 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|114077290}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=guido-list |Titel=Guido List}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114077290|LCCN=n84054704|VIAF=46886574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:List, Guido Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Okkultist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Neopaganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der völkischen Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ariosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Esoterik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=List, Guido von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=List, Guido; List, Guido Karl Anton (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller und Begründer der Ariosophie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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