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	<title>Guido Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Guido Schmidt, Galeazzo Ciano, Kurt von Schuschnigg, 1936.jpg|miniatur|Guido Schmidt mit [[Galeazzo Ciano]] und Kurt Schuschnigg (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guido Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar|15. Jänner]] [[1901]] in [[Bludenz]]; † [[5. Dezember]] [[1957]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Diplomat]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Nach dem Abitur auf dem Gymnasium [[Stella Matutina (Jesuitenkolleg)|Stella Matutina]] in [[Feldkirch]] (dort lernte er den späteren Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] kennen) schrieb er sich für Rechts- und Staatswissenschaften auf der [[Universität Wien]] ein. Weitere Studienaufenthalte waren die Universitäten in Berlin und Bologna. 1924 promovierte er in Wien zum Doktor der Rechte. 1925 trat er in den Diplomatischen Dienst ein und wurde 1927 von Bundeskanzler [[Ignaz Seipel]] in die Kanzlei des Bundespräsidenten [[Wilhelm Miklas]] geholt. Ein Jahr später wurde er zum Kabinettsvizedirektor ernannt. Am 14.&amp;amp;nbsp;September 1931 heiratete er Maria [[Chiari (Adelsgeschlecht)|Chiari]], sie hatten drei Kinder, darunter [[Guido Schmidt-Chiari]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zustandekommen des [[Juliabkommen]]s, an dem Schmidt maßgeblich beteiligt war, wurde er am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1936, unter Bundeskanzler Kurt Schuschnigg, [[Liste der Staatssekretäre im Bundeskanzleramt (Österreich)|Staatssekretär]] des [[Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten|Äußeren]]. Neben [[Edmund Glaise-Horstenau|Edmund Glaise von Horstenau]] war Schmidt der zweite Vertrauensmann der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in der österreichischen Regierung. Zu dem deutschen Sonderbotschafter in Wien, [[Franz von Papen]] pflegte er eine enge freundschaftliche Verbindung. Um die bereits in vertrauensvoller Absprache seit Ende 1937 für die Einvernahme Österreichs getroffenen Schritte nicht zu Gefährten, forderte von Papen ihn am 10. Februar 1938 auf, Kanzler [[Kurt Schuschnigg]] beim bevorstehenden Treffen mit [[Adolf Hitler]] auf, &amp;quot;zu ganzen Entschlüssen&amp;quot; zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt; Franz Müller: &amp;#039;&amp;#039;Ein „Rechtskatholik“ zwischen Kreuz und Hakenkreuz: Franz von Papen als Sonderbevollmächtigter Hitlers in Wien 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; Peter Land Verlag Frankfurt/Main 1990, S.&amp;amp;nbsp;366.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine so günstige Gelegenheit, setzte er fort, werde nie wiederkommen.&amp;lt;ref&amp;gt; Brief Franz von Papen an Guido Schmidt vom 10. Februar 1938, zwei Tage vor dem Treffen zwischen Hitler und Schuschnigg in Berchtesgaden, in: Wolfgang Rosar: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gemeinschaft. Seyss-Inquart und der Anschluss.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1971, S.&amp;amp;nbsp;198f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12.&amp;amp;nbsp;Februar 1938 stieg er im Zusammenhang mit dem [[Berchtesgadener Abkommen]] zum [[Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten|Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten]] auf, wurde während des [[Anschluss Österreichs|Anschlusses]] von [[Arthur Seyß-Inquart]] am 11. März 1938 aber wieder abgesetzt. [[Hermann Göring]] ernannte seinen persönlichen Freund Schmidt dafür am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1938 zum Direktor der [[Reichswerke Hermann Göring|Hermann-Göring-Werke]] in [[Linz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Monate nach Kriegsende, im Dezember 1945, wurde Schmidt verhaftet und wegen Hochverrates angeklagt. Am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1947 endete der Prozess vor dem [[Volksgericht (Österreich)|Volksgericht]] Wien mit einem Freispruch. Da laut Gerichtsentscheid der Verdacht des Hochverrates nicht genügend entkräftet wurde, bekam Schmidt keine Entschädigung zugesprochen. Durch 1950 vom [[Control Commission for Germany (British Element)|British Element]] in Baden-Baden veröffentlichte Dokumente erhärtete sich jedoch der Verdacht, dass Schmidt Anfang 1938 auf die Absetzung des Chefs des österreichischen Generalstabes [[Alfred Jansa]] hingearbeitet hatte, was maßgeblich eine militärische Verteidigung Österreichs gegen den Anschluss verhindert hatte. Zu einem erneuten Prozess kam es dadurch jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Feldmarschalleutnant Jansa: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Leiter d. Sektion III im BM f.Landesverteidigung und Chef d. Generalstabes für die bewaffnete Macht 1.VI.1935 – 16.II.1938&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.diemorgengab.at/fmljansa/aljamem10.htm online], diemorgengab.at).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er Jahre wurde er Generaldirektor der Österreichisch-Amerikanischen Gummiwerke [[Semperit|Semperit AG]]. Am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 1957 starb Guido Schmidt in Wien. Schmidt war seit 1920 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KaV Norica Wien]], aus der er nach 1945 ausschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie == &lt;br /&gt;
Guido Schmidt heiratete am 14.&amp;amp;nbsp;September 1931 Maria Annuziata Freiin von [[Chiari (Adelsgeschlecht)|Chiari]]. Sie hatten drei Kinder: [[Guido Schmidt-Chiari]], Monica Pott und Constantin Schmidt-Chiari.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|190||Schmidt, Guido|[[Jürgen Nautz]]|118795236}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41122789.html Oesterreichs Papen]&amp;#039;&amp;#039;, [[Der Spiegel]] 25/1947 (zum Schmidt-Prozess)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hochverratsprozess gegen Dr. Guido Schmidt vor dem Wiener Volksgericht – Die gerichtlichen Protokolle mit den Zeugenaussagen, unveröffentlichten Dokumenten, sämtlichen Geheimbriefen und Geheimakten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei, Wien 1947&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Schmidt,_Guido}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2024-01 |url=http://vorarlberg-chronik.at/id3-bis1944/guido-schmidt-1901-1957 |text=Kurzbiografie Vorarlberg Chronik}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|64213|Guido Schmidt}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/015660}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118795236|VIAF=3267061}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Guido}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat (Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Österreich der Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bludenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Guido&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Diplomat und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bludenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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