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	<title>Guido Klieber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guido_Klieber&amp;diff=1792320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Tschechoslowakischer Emigrant in D</title>
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		<updated>2026-01-29T20:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Tschechoslowakischer Emigrant in D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KlieberGuido.jpg|miniatur|Guido Klieber]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guido Klieber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. September]] [[1898]] in [[Nepomyšl|Pomeisl]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[23. März]] [[1959]] in [[Wendeburg|Wendeburg-Ersehof]]) war ein tschechoslowakisch-deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und eines [[humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasiums]] in [[Pilsen]] trat Klieber 1915 oder 1916 in die [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarische Armee]] ein, mit der er bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnahm. Er schied aus der Armee aus, nachdem er in der 11. [[Isonzoschlacht]] zweimal verschüttet wurde. Anschließend studierte er bis 1919 [[Rechtswissenschaften]] an der [[Karl-Ferdinands-Universität]] [[Prag]]. Es folgte das landwirtschaftliche Studium am Landwirtschaftlichen Institut der [[Universität Halle-Wittenberg]] in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]], dass er 1923 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. abschloss. 1923 erhielt er eine Anstellung als Volontär und Versuchsleiter auf dem landwirtschaftlichen Versuchsgut [[Uhříněves]]. Von 1924 bis 1926 war er als Referent für den Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung beim [[Aussiger Verein|Verein für chemische und metallurgische Produktion]] in [[Ústí nad Labem|Aussig]]. Von 1926 bis 1933 bewirtschaftete Klieber den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern in Budau, [[Bezirk Luditz]], und war dort in der Saatgutwirtschaft tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Verbot der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|DNSAP]] war Klieber bis 1933 Gemeindevorsteher der Partei in Budau. Im März 1935 trat er der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] (SdP) bei. Im Mai 1935 wurde Klieber als Abgeordneter für die [[Sudetendeutsche Partei]] in das Tschechoslowakische Parlament gewählt. Zu dieser Zeit übernahm er den Posten des Leiters der Interventionsstelle des gemeinsamen Klubs der Abgeordneten und Senatoren der Sudetendeutschen Partei. In den Monaten September und Oktober 1938 war er Leiter der Nachrichtenabteilung beim Stabskommando des [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]] und danach Verbindungsoffizier beim Befehlshaber des Polizeiabschnitts III. Nach der [[Münchner Abkommen|Annexion der Sudetengebiete]] durch das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] trat er zum 1. November 1938 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 6.434.500).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/20830112&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Herbst 1938 erfolgte schließlich seine Ernennung zum Beauftragten des Gauleiters und Reichskommissars für das Sudetengebiet [[Konrad Henlein]] in [[Berlin]]. Danach wirkte er ab Mitte September 1939 in Berlin als Beauftragter der Wirtschaftskammer Sudetenland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla459f&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 459f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klieber trat anlässlich der Ergänzungswahl vom 4. Dezember 1938 als Vertreter der sudetendeutschen Gebiete in den im April 1938 gewählten [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein, dem er angehörte bis sein Mandat ihm am 1. Juli 1943 aberkannt wurde. Hintergrund war ein Verfahren gegen ihn vor dem Gaugericht der Partei wegen vermeintlicher Bestechlichkeit, weswegen er auch von Mitte August 1942 bis Ende Oktober 1943 aus der NSDAP ausgeschlossen war. Anfang April 1944 konnte er der Partei wieder beitreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla459f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er 1945 festgenommen. Ein gegen ihn eingeleitetes Verfahren wegen Landesverrat wurde 1946 eingestellt und Klieber auf freien Fuß gesetzt. Er gründete 1948 die &amp;#039;&amp;#039;Dr. G. Klieber OHG&amp;#039;&amp;#039; in Ersehof bei [[Braunschweig]] und wurde als Industriekaufmann tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla459f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die landwirtschaftlichen Betriebsverhältnisse im Duppauer Gebirge unter besonderer Berücksichtigung bäuerlicher Betriebsverhältnisse im Gerichtsbezirk Duppau&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1924. (Dissertation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. In:&amp;#039;&amp;#039; [[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia]]. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 459f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Müller&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 349f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130562440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130562440|VIAF=55258102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klieber, Guido}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Sudetenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klieber, Guido&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. September 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nepomyšl|Pomeisl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wendeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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