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	<title>Guido Heym - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guido Heym&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1882]] in [[Suhl]]; † [[5. April]] [[1945]] bei [[Tiefurt]], Ortsteil von [[Weimar]]) war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Politiker und Journalist. Heym wurde 1945 von der [[Schutzstaffel|SS]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heym, der einer [[Sozialdemokratie|sozialdemokratisch]] orientierten [[Arbeiterfamilie]] entstammte, arbeitete nach der Schule als Werkzeugschlosser und schloss sich 1897 dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] und 1901 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. 1910 begann er für sozialdemokratische Zeitungen zu schreiben, 1913 übernahm er die örtliche Parteibuchhandlung, fungierte als Lokalredakteur für die Erfurter SPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Tribüne&amp;#039;&amp;#039; und wurde in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. 1915 zum Kriegsdienst ([[Landsturm]]) einberufen, war Heym bis 1918 Soldat, 1917 schloss er sich gemeinsam mit seinem Vater der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an, die er nach der [[Novemberrevolution]] im Kreistag und im [[Provinziallandtag (Preußen)|Landtag]] der [[Provinz Sachsen]] vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem linken USPD-Flügel, der sich Ende 1920 mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] vereinigte, kam Heym zur [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]], in den kommenden Jahren war er in Personalunion Chefredakteur der örtlichen KPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volkswille&amp;#039;&amp;#039;, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat (wo die KPD die stärkste Fraktion war) und Vorsitzender des Ortsvereins. Zum linken Parteiflügel um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]] zählend, wurde Heym im Mai 1924 in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, im Dezember 1924 in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]. Die KPD im Unterbezirk Suhl blieb auch nach der Entfernung von Fischer und Maslow aus der Parteiführung auf der Seite der Parteilinken und war nach dem Ausschluss von Fischer, Maslow, [[Werner Scholem]] und [[Hugo Urbahns]] im Jahre 1926 nur noch formell Teil der KPD, wegen ihrer starken Stellung in der Region um Suhl wurde Heym erst im Dezember 1927 ausgeschlossen, als er ankündigte, dass der &amp;#039;&amp;#039;Volkswille&amp;#039;&amp;#039; nun reichsweites Organ der Linken Opposition werden würde. Elf von zwölf Stadtverordneten und die Mehrheit des Ortsvereins folgten Heym und schlossen sich dem [[Leninbund]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor der [[Reichstagswahl 1928]] verließ Heym mit den meisten seiner Anhänger den Leninbund wieder. Hauptgrund dürfte die Einschätzung gewesen sein, dass die Organisation keine große Zukunft habe, sowie die Furcht vor einem Bankrott des &amp;#039;&amp;#039;Volkswillens&amp;#039;&amp;#039;. Heym und seine Anhänger schlossen sich nun der SPD an, für die Heym im Kreistag agierte und publizistisch tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] war Heym 1933 mehrfach in Haft und wurde unter Polizeiaufsicht gestellt. Beruflich war er unter anderem als Versicherungsvertreter und Heimarbeiter tätig. Es gelang ihm, eine [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] aufzubauen, deren Aktivitäten nach Kriegsausbruch intensiver wurden. Im September 1943 flog die Gruppe auf, Heym wurde verhaftet und am 16. Januar 1945 vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt. Am 4. April wurde Heym mit allen anderen 149 Gefangenen des Weimarer [[Geheime Staatspolizei|Gestapogefängnisses]] auf einen [[Todesmarsch]] geschickt und in der folgenden Nacht in dem Waldstück [[Webicht]] mit allen Mitgefangenen von der [[Schutzstaffel|SS]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Heym.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heyms: Ernst, Guido und Karl – Drei Generationen einer Suhler Arbeiterfamilie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2001, ISBN 3-89626-271-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heym, Guido&amp;#039;&amp;#039;. In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}} [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/guido-heym bundesstiftung-aufarbeitung.de]&lt;br /&gt;
* Marcel Bois: &amp;#039;&amp;#039;Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1282-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|guido-heym}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130016861}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130016861|VIAF=52784230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heym, Guido}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leninbund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Suhl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heym, Guido&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, VKPD), MdR und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Suhl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei Tiefurt, [[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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