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	<title>Guida Diehl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guida_Diehl&amp;diff=1645889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Assayer: /* Wirken und Denken */ +vorläufer der DC eingearbeitet</title>
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		<updated>2026-02-28T03:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken und Denken: &lt;/span&gt; +vorläufer der DC eingearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guida Diehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1868]] in Schischkin/[[Gouvernement Cherson]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[11. September]] [[1961]] in [[Laurenburg]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Pädagogin]] und Gründerin des [[Neulandbund]]es. Sie verfasste verschiedene [[Frauenpolitik|frauenpolitische]] und religiöse Schriften, die sie größtenteils im Verlag des Neulandbundes veröffentlichte. Daneben war sie von 1916 bis 1940 Herausgeberin der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Neuland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neuland. Ein Blatt für die geistig höher strebende weibliche Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Neulandverlag, Eisenach 1.1916 – 8.1923, {{ZDB|978245-X}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; (ab 1924 &amp;#039;&amp;#039;Neulandblatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neulandblatt. Für erneuertes Christsein, für soziale Gesinnung, für wahres Deutschtum, für mutige Tat.&amp;#039;&amp;#039; Neulandverlag, Eisenach 9.1924,1 (1. Januar) – 25.1940 [?], {{ZDB|547010-9}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Guida Diehl wurde 1868 als Tochter des Lehrers Peter Diehl und der ehemaligen [[Kaiserswerther Diakonie|Kaiserswerther Diakonisse]] Karoline Rüter&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBKL&amp;quot;&amp;gt;{{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613130651/http://www.bautz.de/bbkl/d/diehl_g.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=DIEHL, Guida |band=1 |spalten=1286–1289, letzte Änderung: 16. Juni 2001 |archivedate=30. Juni 2007 archiviertes Memento, abgerufen am 22. Juni 2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Neurussland|deutschsprachigen Gebiet]] von [[Odessa]], Gouvernement Cherson, geboren. Sie hatte vier ältere Geschwister. Aufgrund der [[Russifizierung]]sgesetze kehrte die Familie 1870 nach Deutschland zurück, wo der Vater eine Lehrerstelle an einer [[Höhere Töchterschule|Höheren Mädchenschule]] in [[Frankfurt (Main)]] erhielt. Peter Diehl wurde ein Anhänger [[Adolf Stoecker]]s und stand in Verbindung mit [[Friedrich Naumann]]. Er wirkte an der Gründung des [[Evangelische Arbeitervereine|evangelischen Arbeitervereins]] mit. Seine Tochter begleitete ihn häufig zu Veranstaltungen und kannte von daher Stöcker und Naumann persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der höheren Mädchenschule absolvierte Guida Diehl das [[Lehrerseminar|Lehrerinnenseminar]] und legte dort 1886 ihr Examen ab. Danach arbeitete sie zwei Jahre als Hauslehrerin bei einer jüdischen Familie in [[Brüssel]]. Nach ihrer Rückkehr unterrichtete sie an verschiedenen Schulen in Frankfurt/Main und erhielt schließlich 1893 eine feste Anstellung an einer [[Volksschule]]. Als Leiterin eines Jungmädchenvereins war sie Mitglied der „Konferenz aller Leiterinnen der Jungmädchenvereine in Frankfurt“. Sie lernte den Pfarrer [[Johannes Burckhardt (Pfarrer)|Johannes Burckhardt]] kennen, der ihr eine Stelle als Reisesekretärin anbot. Zu diesem Zweck wurde sie 1912 für einige Monate beurlaubt und arbeitete in [[Berlin]]. 1914 wurde sie nach [[Rotenburg a.&amp;amp;nbsp;d. Fulda]] versetzt, Ende dieses Jahres wurde sie für ein Jahr beurlaubt und nahm ihre Arbeit in Berlin wieder auf. 1916 gründete sie den &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039;. 1920 verlegte sie ihren Wohnsitz nach [[Eisenach]], von wo aus sie den &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039; mit Unterbrechungen und nach 1945 mit Unterstützung des Bischofs [[Moritz Mitzenheim]] bis Ende der 1950er Jahre leitete. Sie ging 1959 in ein [[Altersheim]] in [[Laurenburg]], wo sie 1961 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken und Denken ==&lt;br /&gt;
Diehl engagierte sich früh in der evangelischen Frauenbewegung. Sie gründete die Frankfurter Ortsgruppe des [[Deutscher Evangelischer Frauenbund|DEF]], dessen Vorsitz sie von 1902 bis 1912 innehatte. Sie kämpfte für das kirchliche Frauenstimmrecht. Des Weiteren gründete sie die Ortsgruppe des &amp;#039;&amp;#039;Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Arbeiterinnenverein für Frankfurt und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Ziel war es, den Arbeiterinnenstand wirtschaftlich und geistig zu stärken und somit den Einfluss der [[Sozialdemokratie]] einzudämmen. Im Zuge ihres frauenpolitischen Engagements setzte sie sich gegen [[Prostitution]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war sie zunächst Aktivistin des &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Frauendienstes&amp;#039;&amp;#039;, wurde aber bereits 1915 zu dessen Kritikerin. Sie echauffierte sich über den hohen jüdischen Mitgliederanteil und darüber, dass karitative Aufgaben zu sehr im Fokus standen und weniger der „geistige Mitkampf“. Stattdessen wollte sie einen Kriegsbund deutscher Frauen gründen, der sich dem geistigen „Mitkampf“ widmen sollte. Jüdinnen sollten darin keine Ämter übernehmen. Doch dazu kam es nicht mehr. Stattdessen gründete sie 1916 den &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039;. Während des Weltkrieges und der frühen Jahre der [[Weimarer Republik]] durchlief sie eine Entwicklung von der bürgerlich-evangelischen Frauenführerin hin zur fanatischen [[Nationalismus|Nationalistin]]. Sie brach mit der bürgerlichen Bewegung und wandte sich [[Völkisch#Weimarer_Republik|völkischem]] Denken zu. Statt Frauenthemen wurden nationale Themen immer wichtiger; die Frauenfrage sah sie jetzt nur in diesem Kontext. Für unliebsame Entwicklungen hielt sie die Frauen verantwortlich, da sie die Trägerinnen der Kultur und Sittlichkeit eines Volkes seien. 1926 gründete sie den &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Frauenkampfbund gegen die Entartung im Volksleben&amp;#039;&amp;#039;. In Diehls geistigem Horizont gab es eine weibliche und eine männliche Sphäre. Sie forderte ein [[Monoedukation|getrenntes Schulsystem]], Frauenuniversitäten, Erhöhung der Anzahl an Professorinnen und eigene Frauenparlamente. Des Weiteren forderte sie ein [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbot]] für verheiratete Frauen, Schließung der öffentlichen Kinderbetreuung und einen Lohn für [[Haus- und Familienarbeit|Hausarbeit]]. Daneben war Diehl in der [[Mädchenbildung|Bildung für Mädchen]] und junge Frauen tätig. Sie eröffnete 1926 eine [[Mütterschule]] und leitete von 1927 bis 1938 ein [[Gemeindehelfer]]innen&amp;lt;nowiki /&amp;gt;seminar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Diehl wendete sich der &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039; ab 1929 dem [[Nationalsozialismus]] zu. Der Bund beteiligte sich an der [[Volksentscheid gegen den Young-Plan|Kampagne gegen den Young-Plan]] und trat dem &amp;#039;&amp;#039;Reichsausschuss für das deutsche Volksbegehren&amp;#039;&amp;#039; bei, dem auch [[Adolf Hitler|Hitler]] auf Einladung [[Alfred Hugenberg]]s angehörte. Im Laufe des Jahres verengte sich die Diskussion auf die Frage, ob und wie der &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039; die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] unterstützen sollte. Diehl stellte dabei religiöse Erneuerung und politisches Engagement auf eine Ebene, um der Betätigung für die NSDAP den Weg zu ebnen. Eine Unterzeichnung des [[Young-Plan]]s, so argumentierte sie, bedeute die Preisgabe der nationalen Ehre und damit auch den Verlust der individuellen Ehre.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Lange: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Frauen auf dem Weg in den Nationalsozialismus. Guida Diehls Neulandbewegung 1916–1935&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Tübingen 1998, S. 105–107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel dazu rezipierte der &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039; [[Rassismus|rassistische]] und die [[Germanen]] verherrlichende Vorstellungen der [[Völkische Bewegung|völkischen Bewegung]], indem [[Heinrich Wolf (Autor)|Heinrich Wolf]] und [[Wilhelm Teudt]] als Referenten eingeladen und die Lektüre der Schriften [[Hans F. K. Günther]]s, [[Ludwig Ferdinand Clauß]]’ und [[Paul de Lagarde]]s empfohlen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Lange: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Frauen auf dem Weg in den Nationalsozialismus. Guida Diehls Neulandbewegung 1916–1935&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Tübingen 1998, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diehls Äußerungen im &amp;#039;&amp;#039;Neulandblatt&amp;#039;&amp;#039; zeigen, dass sie spätestens ab Herbst 1929 von der Existenz biologisch definierter menschlicher Rassen ausging und Juden als minderwertige Rasse ansah. Es war dieser Rassismus und Antisemitismus, der den &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039; zur NSDAP zog. Diehl begründete ihren Parteieintritt 1930 damit, dass die NSDAP die Trägerin der „deutschen Wende“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Lange: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Frauen auf dem Weg in den Nationalsozialismus. Guida Diehls Neulandbewegung 1916–1935&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Tübingen 1998, S. 113. Mitgliedsnummer 339.212. In: [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] R 9361-IX KARTEI/6191275.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1918 bis 1930 war sie Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hönig: &amp;#039;&amp;#039;Der Bund Deutscher Frauenvereine in der Weimarer Republik, 1919–1933&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Markus Hänsel-Hohenhausem, Egelsbach 1995, S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die im Februar 1930 veröffentlichten „Leitsätze“ griff Diehl als Autorin nun auf die Rassekonzepte Günthers zurück, lobte die „[[Nordische Rasse]]“ und begründete ihren vormals bürgerlichen Antisemitismus erstmals rassistisch. Gefordert wurde der Anschluss an die völkische Bewegung, womit die Nationalsozialisten gemeint waren. In den „Leitsätzen“ nahm Diehl wesentliche Ideen der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] vorweg.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Lange: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Frauen auf dem Weg in den Nationalsozialismus. Guida Diehls Neulandbewegung 1916–1935&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Tübingen 1998, S. 109&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da &amp;#039;&amp;#039;Neulandbund&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Frauenkampfbund&amp;#039;&amp;#039; auf seiten der konservativen Kulturkritik standen, lag es nahe, dass Diehl zu den Gründungsmitgliedern des nationalsozialistisch geprägten [[Kampfbund für deutsche Kultur|Kampfbundes für deutsche Kultur]] 1929 gehörte. Vor allem aber unterstützte sie [[Wilhelm Frick]]s Kulturpolitik als thüringischer Innenminister, einschließlich der Einführung antisemitischer Schulgebete. Man teilte das Interesse am Kampf gegen den sogenannten „[[Kulturbolschewismus]]“ und schreckte dabei auch nicht vor Gewalt zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Lange: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Frauen auf dem Weg in den Nationalsozialismus. Guida Diehls Neulandbewegung 1916–1935&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Tübingen 1998, S. 114–116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde Diehl Sachbearbeiterin für Kultur- und Erziehungsaufgaben in der Reichsleitung der NSDAP und 1933 Reichssachbearbeiterin für Glaubensfragen der Vereinigung [[Deutsche Christen]]. Zugleich war sie erste Kulturreferentin der [[NS-Frauenschaft|Nationalsozialistischen Frauenschaft]]. Ende 1933 endete ihre politische Karriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebensborn|Lebensborn-Politik]] lehnte sie ab, besonders empörend fand sie die Aussage, dass auch die unverheirateten Mütter&amp;lt;!-- oder (auch) unverheiratete Frauen? --&amp;gt; zum Kinderkriegen ermuntert werden sollten. In Reaktion darauf veröffentlichte sie im Januar 1940 im Neulandblatt den Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Die Unverbrüchlichkeit der Gottesgesetze&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- welche? Details wären hilfreich --&amp;gt;. Daraufhin wurde im Juni die Zeitschrift verboten, Diehl aus der [[Reichsschrifttumskammer]] ausgeschlossen und ein [[Parteiausschlussverfahren]] eingeleitet. Ihr wurde vorgeworfen, mit dem [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|deutschen Exkaiser]] und seiner [[Hermine Reuß ältere Linie|Frau]] zu korrespondieren und zwei [[Halbjude|halbjüdische]] Kinder zu beherbergen. Sie wehrte sich&amp;lt;!-- erfolgreich? --&amp;gt; gegen das Parteiausschlussverfahren und argumentierte damit, eine „[[Alter Kämpfer|Alte Kämpferin]]“ der „[[Nationalsozialismus|Bewegung]]“ zu sein. Ihre Ansicht gegenüber dem &amp;#039;&amp;#039;Lebensborn&amp;#039;&amp;#039; verteidigte sie mit Zitaten aus [[Hitler]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039;. Tatsächlich konnte sie bewirken, dass sie wieder in die Reichsschrifttumskammer aufgenommen wurde. Ihre Zeitschrift blieb jedoch verboten. Diehl kommentierte: „Niemals hätte ich so ernste Mahnungen im Neulandblatt seit 1933 veröffentlichen können, wenn ich nicht als Mitglied der Partei ein Recht dazu gehabt hätte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBKL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg betrachtete sie sich als Opfer des Nationalsozialismus.&amp;lt;!-- Quelle?! --&amp;gt; Eine kritische Reflexion&amp;lt;!-- Selbstreflexion oder Aufarbeitung durch Dritte? --&amp;gt; ihres Wirkens im Nationalsozialismus fand nicht statt.&amp;lt;!-- Quelle?! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der heute häufig verwendete Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Freizeiten|Freizeit]]&amp;#039;&amp;#039; als Bezeichnung zum Beispiel für Feriencamps geht auf Guida Diehl zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Hulda Zarnack: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Freizeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jugendweg. Zeitschrift der jungen evangelischen Frauengeneration / Evangelischer Reichsverband Weiblicher Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1, 1920, {{ZDB|535769-X}}, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Silvia Lange war [[Lina Lejeune]] (1881–1967)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anna Stüssi |url=https://www.degruyter.com/database/DLLO/entry/dllo.dll.009.2793/html |titel=Lina Lejeune |werk=De Gruyter |datum=2017 |abruf=2022-12-15 |kommentar=zugriffsbeschränkt; Quelle: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Literatur-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearb. Auflage. Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Kober – Lucidarius.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Bern; De Gruyter, Berlin 1984, ISBN 3-7720-1538-7; Online: De Gruyter, 2017, ISBN 978-3-907820-09-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Großeltern mütterlicherseits vom Judentum zum Christentum konvertiert waren, ihre langjährige Lebensgefährtin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilfsheft für Studienkränzchen zum Studium des Buches von Wurster und Hennig: „Was jedermann heute von der Inneren Mission wissen muß“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Paul Wurster]], [[Martin Hennig]]: &amp;#039;&amp;#039;Was jedermann heute von der Inneren Mission wissen muß.&amp;#039;&amp;#039; Max Kielmann, Stuttgart; Buchhandlung der ostdeutschen Jünglingsbundes, Berlin 1902, {{DNB|1003578470}} (diese Ausgabe von Diehl benutzt); neue durchges. und vermehrte Auflage. Salzer, Heilbronn 1914, {{DNB|361913028}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Verband der evangelischen Jungfrauenvereine Deutschlands, Berlin 1913, {{DNB|580837076}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige Flamme, glüh! Deutschlands weiblicher Jugend im großen Kriege gewidmet von Guida Diehl.&amp;#039;&amp;#039; Warneck, Berlin 1915, {{DNB|361409931}}.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heilige Flamme, glüh! Deutschlands weiblicher Jugend und ihren Freunden im großen Kriege gewidmet von Guida Diehl.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig umgearb. Auflage. Evangelischer Verband zur Pflege der Weiblichen Jugend Deutschlands, Berlin-Dahlem 1916, {{DNB|36140994X}}.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heilige Flamme, glüh! Ein Weckruf an Deutschlands Jugend in Knechtschaftszeit.&amp;#039;&amp;#039; 3., erw. Auflage. Mit einem zweiten Teil: &amp;#039;&amp;#039;Volk in Not. Geschichtlicher Rückblick über die letzten zwei Jahrzehnte&amp;#039;&amp;#039; von [[Max Gerlach (Chemiker)|Max Gerlach]]. Neulandverlag, Eisenach 1928, {{DNB|578671867}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Neulandbund. Seine Entstehungsgeschichte in Aufsätzen aus der ersten 1 1/2 Jahren „Neuland“.&amp;#039;&amp;#039; Burckhardthaus-Verlag, Berlin/Dahlem/Leipzig 1917, {{DNB|361409958}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Frauenwille.&amp;#039;&amp;#039; L. Klotz, Gotha 1928, {{DNB|575465719}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlösung vom Wirrwahn. Wider Dr. Mathilde Ludendorff und ihr Buch „Erlösung von Jesu Christo“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Mathilde Ludendorff|Mathilde Ludendorff von Kemnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Erlösung von Jesu Christo.&amp;#039;&amp;#039; Ludendorffs Volkswarte-Verlag, München 1931, {{DNB|574916415}} (bis 1967 mindestens acht Nachauflagen, davon mehrere in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]). – Neben der Erwiderung Diehls erschienen weitere kritische Antworten von Autoren aus Politik, [[Theologie]] und [[Indologie]], z.&amp;amp;nbsp;Bsp. von [[Albrecht von Graefe (Politiker)|Albrecht von Graefe-Goldebee]] ({{DNB|573525870}}), [[Karl Heinrich Rengstorf]] ({{DNB|575787325}}) und Carl Anders Scharbau ({{DNB|575972858}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Neulandverlag, Eisenach 1931, {{DNB|57285286X}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ruf der Wende: Erneuertes Christsein&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Eisenacher Arbeitsringes.&amp;#039;&amp;#039; Schrift 4). Neulandverlag, Eisenach&amp;lt;!--1931?; lt. DNB [1932] sic--&amp;gt;1932, {{DNB|579646424}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Frau und der Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Neulandverlag, Eisenach 1932, {{DNB|572852886}}; 2., etwas umgearb. Auflage. 1933, {{DNB|572852894}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christen erwacht!&amp;#039;&amp;#039; Neulandverlag, Eisenach 1939, {{DNB|572852851}}; 1940&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, {{DNB|572852843}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christ sein heißt Kämpfer sein. Die Führung meines Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Brunnen-Verlag, Gießen 1959, {{DNB|450932141}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919–1949 |Hrsg=Hannelore Braun |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Jahr=2006 |Ort=München |Reihe=Arbeiten zur kirchlichen Zeitgeschichte / Reihe A / Quellen |BandReihe=12 |ISBN=3-525-55761-2 |Seiten=59 |Kommentar=zusammengest. und bearb. von Hannelore Braun und Gertraud Grünzinger}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Eisenacher Persönlichkeiten |TitelErg=Ein biografisches Lexikon |Hrsg=Stadt Eisenach, Urania Kultur- und Bildungsverein Gotha e.&amp;amp;nbsp;V. |Verlag=RhinoVerlag |Ort=Weimar |Jahr=2004 |ISBN=3-932081-45-5 |Seiten=30}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613130651/http://www.bautz.de/bbkl/d/diehl_g.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=DIEHL, Guida |band=1 |spalten=1286–1289, letzte Änderung: 16. Juni 2001 |archivedate=30. Juni 2007 archiviertes Memento&amp;lt;!-- abgerufen am 28. Juni 2016 --&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Diehl, Guida.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg im Breisgau 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 138 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diehl, Guida.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2010, S. 181.&lt;br /&gt;
* Silvia Lange: &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Frauen auf dem Weg in den Nationalsozialismus. Guida Diehls Neulandbewegung 1916–1935&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der Frauenforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 47). Metzler, Stuttgart / Weimar 1998, ISBN 3-476-01596-3.&lt;br /&gt;
* Silvia Lange: &amp;#039;&amp;#039;Guida Diehl: Volksmissionarin, Frauenrechtlerin und Nationalsozialistin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchliche Zeitgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 12, 1999, Nr. 1: &amp;#039;&amp;#039;Religion und Konfessionen in den Gesellschaften Europas.&amp;#039;&amp;#039; S. 149–171, {{JSTOR|43751593}}.&lt;br /&gt;
* Michael Weise: &amp;#039;&amp;#039;Eisenachs Sonderstellung für die evangelische Kirche im Nationalsozialismus. Eine lokal- und kirchenhistorische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Thüringische Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 77, 2023, S. 167–195, insb. S. 168–170, 195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118678272}}&lt;br /&gt;
* Carsten Dippel: [https://www.deutschlandfunk.de/neulandbewegung-vor-100-jahren-wegbereiter-des-100.html &amp;#039;&amp;#039;Neulandbewegung vor 100 Jahren. Wegbereiter des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk#Werktägliche Magazine|Deutschlandfunk]].&amp;#039;&amp;#039; Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Tag für Tag.&amp;#039;&amp;#039; 28. Juni 2016 ({{Webarchiv |url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/06/28/die_voelkisch_nationalistische_neulandbewegung_der_dlf_20160628_0944_ff1d83a5.mp3 |wayback=20160802101951 |text=mp3; 7:34&amp;amp;nbsp;min}}) (zu G. Diehl, dem Neulandbund und der fehlenden Aufarbeitung in der DDR unter [[Moritz Mitzenheim]], dem [[Landesbischof]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen]] und ehemaligen Dozenten am „Neulandhaus“ in [[Eisenach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118678272|LCCN=n98083524|VIAF=8811149296216380670002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diehl, Guida}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diehl, Guida&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Schischkin, [[Gouvernement Cherson]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Laurenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Assayer</name></author>
	</entry>
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