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	<title>Guhra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:23:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guhra&amp;diff=1518883&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref.</title>
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		<updated>2026-03-28T21:50:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Guhra&lt;br /&gt;
| Alternativname = Hora&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Puschwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/14/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/17/09/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 195&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 1.665&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141593 |titel=Gemarkung Guhra, Gemeinde Puschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Puschwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Puschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Puschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02699&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035933&lt;br /&gt;
| Bild                  = Hora pola Bóšic.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Ortsansicht aus Westen; im Hintergrund der Windpark&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Puschwitz Guhra Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guhra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Hora|Audio=Hora.ogg}}, ist ein [[Dorf]] in der [[Oberlausitz]]. Es liegt im Zentrum des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] und gehört seit 1936 zur Gemeinde [[Puschwitz]]. Der Ort zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Kernsiedlungsgebiet]]; ein großer Teil der Bevölkerung spricht [[Sorbische Sprache|Sorbisch]] als Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Guhra befindet sich im [[Oberlausitzer Gefilde]] etwa 16 Kilometer nordwestlich der Großen Kreisstadt [[Bautzen]] zwischen den Orten Puschwitz im Norden, [[Jeßnitz (Puschwitz)|Jeßnitz]] im Nordwesten und [[Lauske (Puschwitz)|Lauske]] im Süden auf etwa {{Höhe|195}} ü. NN. Damit liegt es etwa 10–20 Meter höher als alle Nachbarorte. Die Umgebung steigt nach Osten sanft bis auf 211 Meter an, während sich im Norden und Westen die Niederungen zweier Bäche befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guhra ist ein [[Platzdorf]] mit einem Gutshof im nördlichen Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hora – knježi dom.jpg|mini|Das alte Herrenhaus in Guhra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 hatte Guhra 127 Einwohner; davon waren 82 katholischen Glaubens (65 %) und 44 evangelisch-lutherisch (35 %). Der Ort gehört seit dem 16. Jahrhundert zur Kirchgemeinde [[Crostwitz]] (katholisch) bzw. [[Neschwitz]] (evangelisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 111 Einwohnern; davon waren 109 Sorben (98 %) und zwei Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=53}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die deutsche Bezeichnung leitet sich vom sorbischen Ortsnamen ab. &amp;#039;&amp;#039;Hora&amp;#039;&amp;#039; bedeutet schlicht „Berg“ und weist auf die erhöhte Lage des Ortes hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Guhra wurde erstmals 1312 als Herrensitz des &amp;#039;&amp;#039;Ticzko de Gor&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die heutige Namensform ist seit 1658 nachgewiesen. Das Guhraer Rittergut wird 1606 erstmals genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. April 1936 war Guhra mit seinem Ortsteil [[Neu-Jeßnitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Nowa Jaseńca&amp;#039;&amp;#039;) eine eigenständige Landgemeinde. Dann wurde es gemeinsam mit Jeßnitz und Lauske nach Puschwitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Etwa einen Kilometer nordöstlich befindet sich die Deponie [[Wetro]]. An dieser Stelle wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein [[Braunkohle]] abgebaut. Heutzutage befindet sich auf dem Hügel östlich von Guhra ein Windpark mit zehn Windkraftanlagen. Schon im 17. Jahrhundert stand an dieser Stelle eine Windmühle, die 1977 zum Schutz vor durch Tagebauaktivitäten verursachter Instabilität abgebaut und nach [[Quoos (Radibor)|Quoos]] versetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fotothek df rp-d 0180039 Puschwitz-Guhra. Meßtischblatt, Sekt. Kloster Marienstern, 1884.jpg|Guhra auf dem Messtischblatt von 1884&lt;br /&gt;
Hora – wětrniki.jpg|Der Guhraer Windpark&lt;br /&gt;
Hora Swjaty křiž 1.jpg|Wegkreuz an der Straße nach Jeßnitz&lt;br /&gt;
Hora – Nowakowy pomnik.jpg|Gedenkstein für Jakub Nowak&lt;br /&gt;
Hora – wojerski pomnik (2018).jpg|Gefallenendenkmal im Dorf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Puschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platzdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1312]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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