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	<title>Guglielmo Pecori Giraldi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:13:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Guglielmo_Pecori_Giraldi&amp;diff=579511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert. (So sollte es wohl lauten)</title>
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		<updated>2025-11-29T06:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert. (So sollte es wohl lauten)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Guglielmo Pecori Giraldi (cropped).jpg|mini|hochkant|Guglielmo Pecori Giraldi (1916)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guglielmo Pecori Giraldi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1856]] in [[Borgo San Lorenzo]]; † [[15. Februar]] [[1941]] in [[Florenz]]) war ein [[Königreich Italien (1861–1946)|italienischer]] [[Marschall von Italien|Marschall]] und [[Senato del Regno|Senator]]. Vom November 1918 bis zum Juli 1919 war er der nach der Niederlage [[Österreich-Ungarn]]s im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der erste italienische Gouverneur in [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pecori Giraldi absolvierte an der Militärakademie in [[Turin]] eine [[Offizier]]sausbildung. Im Jahr 1877 wurde er zum [[Unterleutnant]] befördert und diente dann bei verschiedenen [[Artillerie]]verbänden. Er diente in [[Kolonie Eritrea|Eritrea]] und nahm am [[Italienisch-Türkischer Krieg|italienisch-türkischen Krieg]] als Divisionskommandeur teil. Danach schied er aus dem aktiven Dienst aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBI&amp;quot;&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Mauro Passarin|ID=guglielmo-pecori-giraldi_(Dizionario-Biografico)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Pecori Giraldi reaktiviert. Ab Mai 1915 kommandierte er die 27. [[Division (Militär)|Division]] (Brigaden „Benevent“ und „Campania“) und ab Herbst das VII. [[Korps|Armeekorps]] am unteren [[Isonzo]]. Am 8. Mai 1916 übernahm er das Kommando über die [[1ª Armata|1. italienische Armee]] im [[Trentino]], nachdem sein Vorgänger [[Roberto Brusati]] seines Amtes enthoben worden war. Kurz danach konnte Pecori Giraldi als neuer Armeekommandant trotz anfänglicher schwerer Verluste die [[Österreich-Ungarns Südtiroloffensive 1916|österreichische Offensive]] auf den [[Sieben Gemeinden (Italien)|Sieben Gemeinden]] abwehren. Diese Offensive stellte den wichtigsten Einsatz in seiner gesamten militärischen Laufbahn dar und machte ihn allgemein bekannt. Seine Truppen hielten zwei Jahre lang die Stellungen auf den Höhen von [[Asiago (Venetien)|Asiago]] und marschierten am 3. November 1918 in der Folge der [[Schlacht von Vittorio Veneto]] in [[Trient]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Gouverneur von Südtirol ===&lt;br /&gt;
Noch am 3. November 1918 wurde er zum militärischen und zivilen [[Gouverneur]] von [[Trient]] ernannt. Mit dem Vormarsch der italienischen Truppen in Richtung Norden bis zur [[Waffenstillstand von Villa Giusti|Waffenstillstandslinie]] am [[Brennerpass|Brenner]] erstreckte sich sein Zuständigkeitsbereich in der Folge auf das gesamte [[Trentino]], [[Südtirol]] und die ebenfalls zu Österreich-Ungarn gehörenden Gebiete um [[Cortina d’Ampezzo]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 18. November 1918 wurde ein von Pecori Giraldi unterzeichnetes Manifest in Südtirol verbreitet, aus dem sich bereits seine weitere Politik als Gouverneur abzeichnete. Darin hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Indem nun Italien auf die Behauptung des eigenen Rechtes und der eigenen Schaffenskraft in diesem Landesteile besteht, legt es jeden Gedanken an Vergewaltigung seiner Untertanen anderer Rasse oder anderer Zunge ab, mit denen es vielmehr gegenseitige brüderliche Beziehungen anknüpfen will.&lt;br /&gt;
 |Autor=Guglielmo Pecori Giraldi&lt;br /&gt;
 |Quelle=An die Bevölkerung des Alto Adige&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Südtiroler Landesregierung Agentur für Presse und Kommunikation (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Friedensvertrag von Saint-Germain 1919–2019&amp;#039;&amp;#039; S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Politik als Gouverneur war geprägt von der friedlichen Durchdringung der Südtiroler Bevölkerung. Er lehnte es zwar ab, auf die [[Italianisierung]] vollständig zu verzichten, zugleich widersetzte er sich aber auch einer gewaltsamen Italianisierung Südtirols. Er war dabei auch vom damaligen internationalen Klima im Vorfeld der [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensverhandlungen von Saint-Germain]] beeinflusst. Pecori Giraldi ging, wie ihm aus Rom anbefohlen, mit Fingerspitzengefühl und Mäßigung gegenüber der deutschen Sprachgruppe vor. Mit seiner Haltung konnte er sich dabei nur mit Mühen gegen den Nationalisten [[Ettore Tolomei]] durchsetzen, der die deutsche Sprache und Kultur verschwinden lassen wollte und dessen Entwurf des von Pecori Giraldi unterzeichneten Manifests von letzterem in Teilen abgelehnt worden war. Zugleich zeigte aber die Ernennung Tolomeis zum Kommissar für die Sprache und Kultur Südtirols durch die italienische Regierung, welche unterschiedliche Positionen in Rom vertreten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Dotter, Stefan Wedrac: &amp;#039;&amp;#039;Der hohe Preis des Friedens: Die Geschichte der Teilung Tirols 1918–1922&amp;#039;&amp;#039; S. 76–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Amtszeit war vom Kleinkrieg mit Tolomei gekennzeichnet. Zwar konnte er die von Tolomei auf eigene Initiative begonnene Italianisierung der deutschen Ortsnamen wieder rückgängig machen, allerdings gelang es ihm aufgrund der Widerstände in Rom nicht, Tolomei aus seinem Amt zu entfernen. Am Ende kam es zum Kompromiss, Tolomei blieb in seinem Amt, verlor aber seine Selbstständigkeit und wurde direkt der Verwaltung Pecori Giraldis unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dotter84&amp;quot;&amp;gt;Marion Dotter, Stefan Wedrac: &amp;#039;&amp;#039;Der hohe Preis des Friedens: Die Geschichte der Teilung Tirols 1918–1922&amp;#039;&amp;#039; S. 84–85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1919, Pecori Giraldi war in der Zwischenzeit für seine Verdienste zum General des Heeres ({{itS|Generale d’esercito}}), dem damals höchsten Rang des königlich italienischen Heeres und am 22. Februar 1919 zum Senator des Königreiches ernannt worden, schien es, als ob Tolomei im Streit mit Pecori Giraldi in Anbetracht der fortgeschrittenen Friedensverhandlungen Oberwasser bekommen könnte. Mit dem Sturz der Regierung [[Vittorio Emanuele Orlando|Orlando]] im Juni 1919 wurde aber schließlich das Ende seiner Amtszeit als Gouverneur eingeleitet. Im Juli 1919 wurde er von der Nachfolgeregierung [[Francesco Saverio Nitti|Nitti]] in seinem Amt vom Zivilkommissar [[Luigi Credaro]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Südtiroler Landesregierung Agentur für Presse und Kommunikation (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Friedensvertrag von Saint-Germain 1919–2019&amp;#039;&amp;#039; S. 24–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dotter84&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 wurde Guglielmo Pecori Giraldi vom [[Italienischer Faschismus|faschistischen]] Regime für seine Verdienste im Ersten Weltkrieg zum [[Marschall von Italien]] erhoben. 1930 wurde er mit dem [[Annunziaten-Orden]], dem höchsten [[Verdienstorden]] des Königreichs Italien, ausgezeichnet. Sein Grab befindet sich heute in dem für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichteten [[Ossario del Pasubio|Beinhaus des Pasubio]] beim [[Passo Pian delle Fugazze]] unterhalb des [[Pasubio|Monte Pasubio]], wohin er 1953 überführt wurde und dessen Bau er noch selber angeregt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ossariodelpasubio.it/ossariosacello/storia/|werk=ossariodelpasubio.it|titel=Storia|abruf=2020-07-26|sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBI&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marion Dotter, Stefan Wedrac: &amp;#039;&amp;#039;Der hohe Preis des Friedens: Die Geschichte der Teilung Tirols 1918–1922&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia-Athesia, Innsbruck-Wien-Bozen 2018, ISBN 978-3-7022-3711-0.&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Mauro Passarin|ID=guglielmo-pecori-giraldi_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Pecori Giraldi, Guglielmo|Band=82|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/pecori-giraldi-guglielmo-conte_(Enciclopedia-Italiana)/ Pecori-Giraldi, Guglielmo, conte]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Enciclopedia Italiana]], Bd. 26 Paleo–Pete, Rom 1935.&lt;br /&gt;
* Südtiroler Landesregierung Agentur für Presse und Kommunikation (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Friedensvertrag von Saint-Germain 1919–2019&amp;#039;&amp;#039;. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Bozen o.&amp;amp;nbsp;J. ([https://www.provinz.bz.it/news/de/publikationen.asp?publ_action=300&amp;amp;publ_image_id=515661 PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://notes9.senato.it/Web/senregno.NSF/9a29a2e73f195df7c125785d0059b96c/e9fc3361c5a020244125646f005e43e4?OpenDocument Pecori Giraldi Guglielmo] auf Senatori d’Italia (italienisch)&lt;br /&gt;
* {{EnciclopedieOnlineITA|ID=pecori-giraldi-guglielmo-conte|Lemma=Pècori Giraldi, Guglielmo, conte|Abruf=2022-05-25}}&lt;br /&gt;
* [https://generals.dk/general/Pecori-Giraldi/Guglielmo/Italy.html Pecori-Giraldi, Guglielmo] auf generals.dk (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Marschälle von Italien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119227096|LCCN=n94115669|VIAF=20486079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giraldi, Guglielmo Pecori}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschall von Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Italienisch-Türkischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (italienische Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Annunziaten-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens von Savoyen (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giraldi, Guglielmo Pecori&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Marschall und Senator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Borgo San Lorenzo]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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