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	<title>Gugler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Guglerkrieg.jpg|mini|Der Angriff der Berner auf [[Kloster Fraubrunnen]] im Dezember 1375. Illustration von 1485 aus [[Diebold Schilling der Ältere|Diebold Schillings]] &amp;#039;&amp;#039;[[Spiezer Chronik]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Gugler, erkennbar an ihren kapuzenförmigen Helmen, hatten sich im Kloster verschanzt. Die zur Verstärkung der Ortsbevölkerung herbeigerufenen bernischen Truppen schlugen die Gugler und setzten dabei das Kloster in Brand, das dadurch grossen Schaden erlitt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Visored Bascinet MET DP-12880-010.jpg|mini|Die namensgebende [[Hundsgugel]] (Original, etwa 1375 bis 1400)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gugler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden englische und französische Söldner bezeichnet, die Ende des Jahres [[1375]] unter der Führung von [[Enguerrand VII. de Coucy]] plündernd durch das [[Elsass]] über [[Waldshut-Tiengen|Waldshut]] in das schweizerische [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]] zogen. Der Name leitete sich von ihren kalottenförmigen Helmen ab (vermutlich von [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;[[Gugel (Kleidung)|gugel(e)]]&amp;#039;&amp;#039; „[[Kapuze]]“ aus [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;cuculla&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coucy stammte mütterlicherseits von den [[Habsburg]]ern ab und kämpfte im [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]]. Während eines Waffenstillstands warb er 22.000 unbeschäftigte englische und französische Soldaten an. Mit diesen wollte er den Erbanspruch seiner Mutter [[Katharina von Habsburg (1320–1349)|Katharina von Habsburg]] († 1349), Tochter Herzog [[Leopold I. (Habsburg)|Leopolds&amp;amp;nbsp;I. von Österreich]], gewaltsam durchsetzen. Ziel des Eroberungsfeldzuges waren der [[Aargau]] sowie die Städte [[Aarau]], [[Bremgarten AG|Bremgarten]], [[Lenzburg]], [[Sempach]], [[Sursee]] und [[Willisau Stadt|Willisau]]. Diese standen gemäss einem Erbvertrag seiner Mutter zu, wurden aber von ihren Verwandten, den Herzögen [[Albrecht III. (Österreich)|Albrecht&amp;amp;nbsp;III.]] und [[Leopold III. von Habsburg|Leopold&amp;amp;nbsp;III.]], zurückbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Dezember 1375 zogen die Gugler plündernd und raubend über den [[Jura (Gebirge)|Jura]] und teilten sich in drei einzelne Heere auf: Enguerrand de Coucy bezog mit dem Hauptheer Quartier im [[Kloster St. Urban]], der südfranzösische Hauptmann [[Jean de Vienne]] im [[Kloster Gottstatt]] und der walisische Hauptmann [[Owain Lawgoch]] (Ivo von Wales) im [[Kloster Fraubrunnen]]. Der Raubzug wurde in der Gegend zwischen dem westlichen Aargau und dem [[Seeland (Schweiz)|Seeland]] fortgesetzt. Dabei wurden die Städtchen [[Fridau (Schweiz)|Fridau]] und [[Altreu]] vollständig zerstört. Die Bewohner der betroffenen Gegend, unter ihnen [[Petermann I. von Grünenberg]] von seiner Burg [[Ruine Grünenberg (Melchnau)|Grünenberg]], sowie der Burg  [[Schloss Aarwangen|Aarwangen]] aus, die ihm Coucy allerdings verbrannte, und später auch die verbündeten Städte [[Bern]] und [[Freiburg im Üechtland|Fribourg]] organisierten den Widerstand. Sie fügten den einzelnen Heeren bei nächtlichen Gefechten beträchtliche Verluste zu, am 25.&amp;amp;nbsp;Dezember [[Gefecht bei Buttisholz|bei Buttisholz]], am 26.&amp;amp;nbsp;Dezember bei [[Ins BE|Ins]] und am 27.&amp;amp;nbsp;Dezember entscheidend bei [[Fraubrunnen]]. Die Winterkälte, aber auch die Unerschrockenheit der Einheimischen bewogen die Gugler zum Rückzug, das Hauptheer von Coucy kam gar nicht mehr zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1376 zogen sich die Gugler wieder zurück, ohne dass irgendeines der Kriegsziele erreicht worden wäre. Coucy erhielt im Jahr [[1387]] in einem Vergleich mit [[Albrecht III. (Österreich)|Albrecht&amp;amp;nbsp;III.]] die Herrschaft [[Büren an der Aare|Büren]] und die Hälfte der Stadt [[Nidau]] als Pfand zugesprochen. Doch bereits ein Jahr später ging&amp;lt;!-- wie?warum? --&amp;gt; sein Besitz an die Städte [[Bern]] und [[Solothurn]] verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8731|Autor=Beatrix Lang|Datum=2021-05-19}}&lt;br /&gt;
* Barbara Gloor: &amp;#039;&amp;#039;Enguerrand de Coucy VII. und der Guglerkrieg von 1375.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Argovia – Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 124 (2012), S.&amp;amp;nbsp;229–253 ([[doi:10.5169/seals-391293#245]]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl H. Flatt&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Gugler im Oberaargau vor 600 Jahren&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch des Oberaargaus&lt;br /&gt;
   |Band=18&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schelbli + Co.&lt;br /&gt;
   |Ort=Herzogenbuchsee&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |Seiten=93–106&lt;br /&gt;
   |Online=http://biblio.unibe.ch/digibern/jahrbuch_oberaargau/jahrbuch_oberaargau_1975.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=&lt;br /&gt;
   |Abruf=2012-08-08}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Barbara Tuchman]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der ferne Spiegel&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1980}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kriegsreisende.de/renaissance/guglerkrieg.htm kriegsreisende.de (Frank Westenfelder): &amp;#039;&amp;#039;Der Guglerkrieg – Die Freien Kompanien in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Habsburgerkriege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Solothurn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1375]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MaxBE</name></author>
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