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	<title>Gufidaun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gufidaun&amp;diff=486251&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: lit.</title>
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		<updated>2026-03-24T16:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fraktion in Italien&lt;br /&gt;
| Tipo = Fraktion&lt;br /&gt;
| regione = Trentino-Südtirol&lt;br /&gt;
| provincia = Südtirol&lt;br /&gt;
| nomeFrazione = &lt;br /&gt;
| immagine = Gufidaun (South Tyrol) Panorama (1).jpg&lt;br /&gt;
| didascalia = &lt;br /&gt;
| nomeUfficiale = Gudon&lt;br /&gt;
| siglaProvincia = BZ&lt;br /&gt;
| nomeDelComune = Klausen (Südtirol)&lt;br /&gt;
| latitudineGradi = 46/38/55/N&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti = &lt;br /&gt;
| latitudineSecondi = &lt;br /&gt;
| longitudineGradi = 11/36/5/E&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti = &lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = &lt;br /&gt;
| altitudine = &lt;br /&gt;
| superficie = &lt;br /&gt;
| abitanti = 500&lt;br /&gt;
| anno = 2001&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti = &lt;br /&gt;
| patrono = [[Martin von Tours]]&lt;br /&gt;
| festivo = [[Martinstag|11. November]]&lt;br /&gt;
| prefisso = 0472&lt;br /&gt;
| cap = 39043&lt;br /&gt;
| linkSito = &lt;br /&gt;
| Vertreter im Gemeinderat = &lt;br /&gt;
}}[[Datei:Gufidaun im Eisacktal.jpg|mini|Blick auf Gufidaun mit Schloss Summersberg und Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gufidaun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Gudon&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf mit 500 Einwohnern in der Gemeinde [[Klausen (Südtirol)|Klausen]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Eisacktal]] östlich über dem Stadtkern Klausens. Er liegt auf einer [[Mittelgebirgscharakter|Mittelgebirgsterrasse]] auf {{Höhe|730}} Höhe. Nordseitig bricht das Gelände steil zum unteren [[Villnößtal]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gufidaun war bereits 2000 Jahre vor Christi Geburt besiedelt. Später wurde Gufidaun von [[Räter]]n und Römern besiedelt, wie Funde von Südtiroler Archäologen beim Josef-Telfner-Haus, beim Dorfmuseum und nahe Aichholz zeigen. Um das 6. Jahrhundert nach Christus ließen sich neben der romanischen Bevölkerung auch [[Bajuwaren|Baiern]] in Gufidaun nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gufidaun wird erstmals in einer aus den Jahren 937–957 stammenden [[Traditionsnotiz]] des [[Hochstift Freising|Freisinger Bischofs]] [[Lantpert von Freising|Lantpert]] als &amp;#039;&amp;#039;Cubidunes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 110 Nr. 144| ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es liegt {{laS|cubitonia|de=ellenbogenförmiges Landstück}} zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gufidaun bestanden schon im [[Mittelalter]] zwei herrschaftliche Ansitze: [[Ansitz Koburg|Koburg]] und [[Schloss Summersberg|Summersberg]]. Ab 1220 gab es hier ein [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]], das nicht nur für die Rechtsprechung, sondern auch für die politische Verwaltung zuständig war.&lt;br /&gt;
Die Gerichte blieben oft jahrzehntelang im Besitz ein und derselben Adelsfamilie, in Gufidaun waren dies 150 Jahre lang die [[Castel Thun|Grafen Thun]] und von 1619 bis 1828 die [[Wolkenstein-Trostburg (Adelsgeschlecht)|Grafen Wolkenstein-Trostburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gufidaun erlangte im 16. Jahrhundert große Bedeutung. So wurden [[Jakob Hutter]], der Begründer der heute nach Nordamerika ausgewanderten [[Hutterer]], und seine schwangere Frau Katharina im Gericht von Gufidaun gefangen genommen. Während die Schlossherrin seiner Frau zur Flucht verhalf, wurde Jakob Hutter vor dem [[Goldenes Dachl|Goldenen Dachl]] in [[Innsbruck]] auf dem [[Scheiterhaufen]] verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde das bis dato eigenständige Gufidaun der Gemeinde Klausen zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche zum Heiligen Martin wurde 1455 vom Bischof [[Nicolaus Cusanus]] geweiht, ist jedoch schon 1280 erstmals erwähnt. Der Freskenschmuck stammt aus dem 15. Jahrhundert: Barbarazyklus (Brixner Werkstatt), Koburger Kapelle (1465, Maler [[Ambrosius Gander]]), [[Marientod]] (Westfassade, um 1430), [[Christophorus]] (Turmfassade) und eine sitzende Madonna (1460, [[Leonhard von Brixen|Leonhard Scherhauff]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1678 vom Archigrammaticus Johann Paul Schenk erbaut, gilt der Turmwirt als das „Geschichtsschreiberhaus“. Sowohl an der Außenfassade als auch an der Innenfassade befinden sich Malereien aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Heute ist der Turmwirt ein Gasthaus.&lt;br /&gt;
Der Ansitz „Hohes Haus“ oder „Hohenhaus“ war vom 17. bis zum 19. Jahrhundert Gerichtssitz im [[Eisacktal]], bis Villnöß und [[Gröden]]. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es vom damaligen Landeshauptmann Caspar Paris Wolkenstein ausgebaut. Heute ist es eine Bibliothek und beherbergt auch den „Schatzkasten Erde“, Gufidauns Archäologie-Museum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Summersberg 1.JPG|mini|[[Schloss Summersberg]]]]&lt;br /&gt;
1329 ließ Gerichtsherr Georg von [[Villanders#Die Herren von Vilanders|Villanders]] das mittelalterliche [[Schloss Summersberg]] in Gufidaun erbauen. Der Name des Schlosses geht auf das Geschlecht der Summersberger zurück, das erstmals 1202 erwähnt wurde. Der Tiroler Sagenforscher [[Ignaz Vinzenz Zingerle]] erwarb das Schloss 1880. Noch heute befindet es sich im Privatbesitz der Familie Zingerle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ansitz Koburg]], im 14. Jahrhundert noch im Besitz der Herren von Gufidaun, musste renoviert werden, da sie 1571 bei einem Brand zerstört worden war. Die Koburg besitzt kulturhistorisch wichtige Wandmalereien und war bis 1818 im Besitz der Familie von Mayrhofen. 1883 erwarb sie der österreichische Philosoph Tobias Wildauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfmuseum befindet sich im „Pfleghaus“, das wegen seines früheren Besitzers Josef Kröss auch „Krösshaus“ genannt wird. Das Dorfmuseum gibt einen Einblick in das Leben und die Kultur der bäuerlichen Bevölkerung in [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stellt der [[Tourismus]] in Gufidaun einen wichtigen Erwerbszweig dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige archäologische Ausgrabungen im Dorfzentrum, welche sich auf dem Platz neben dem Dorfmuseum befinden, sind mittels Schildern beschrieben und zeugen von der frühen Besiedlung Gufidauns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Gufidaun gibt es eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] für die deutsche Sprachgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Zoller (Maler)|Franz Zoller]] (1726–1778), Barockmaler&lt;br /&gt;
* [[Sepp Messner Windschnur]] (* 1946), Musiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stampfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bauernhöfe in Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Mittleres Eisacktal.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Gufidaun, Villnöss, Albeins, Afers, Milland, St. Andrä, Lüsen&amp;#039;&amp;#039;. Bozen: Athesia Verlag, 2012. ISBN 978-88-8266-883-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gufidaun.com/ Private Website über Gufidaun]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7546160-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Klausen (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Südtirol)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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