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	<title>Guenter Lewy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ich esse Rosinen.: /* Weitere Werke */</title>
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		<updated>2026-01-13T18:36:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fulbright 70th Anniversary Gala (22832050348).jpg|miniatur|Guenter Lewy (links), 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guenter Lewy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1923]] in [[Breslau]]) ist ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] Hochschullehrer. Er ist [[Emeritierung|emeritierter]] Professor der [[Politikwissenschaft]]en. Er veröffentlichte mehrere kontrovers aufgenommene Bücher zu Themen zur Rolle der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]], zum [[Vietnamkrieg]], zum [[Völkermord an den Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus|Völkermord an den Sinti und Roma]] und zum [[Völkermord an den Armeniern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lewy wuchs in Breslau auf. Nachdem er während der [[Novemberpogrome 1938]] verprügelt worden war, [[Alija|emigrierte er]] im März 1939 vor der nationalsozialistischen Verfolgung in das [[Völkerbundsmandat für Palästina|britisch verwaltete Palästina]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=The Second Generation. Émigrés from Nazi Germany as Historians. With a Biobibliographic Guide |Hrsg=Andreas W. Daum, Hartmut Lehmann, James J. Sheehan |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Berghahn Books |Ort=New York |Datum=2016 |ISBN=978-1-78238-985-9 |Seiten=421f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier schloss er sich im Dezember 1942 der [[Britische Armee|Britischen Armee]] an und kämpfte in der [[Jüdische Brigade|Jüdischen Brigade]] von [[Bernard Montgomery]]s [[8. Armee (Vereinigtes Königreich)|8. Armee]] im [[Italienfeldzug (Zweiter Weltkrieg)|Italienfeldzug]]. Im Jahre 1946 zog er in die USA und studierte am [[City College of New York]] und an der [[Columbia University]], an der er 1957 promovierte. Anschließend lehrte er als Professor Politikwissenschaften am [[Smith College]] und am [[Amherst College]] der [[University of Massachusetts]].&amp;lt;ref&amp;gt;Desider Stern: &amp;#039;&amp;#039;Werke von Autoren jüdischer Herkunft in deutscher Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1970, S. 251. U.S. District Court District of Columbia Complaint. Gunter Lewy vs. Southern Poverty Law Center, November 13th, 2008. [http://www.taldf.org/complaint.pdf PDF].&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute lebt er in [[Washington, D.C.]] und wirkt am [[Commentary]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Film &amp;#039;&amp;#039;Wir sind Juden aus Breslau&amp;#039;&amp;#039; (2016) von Karin Kaper und Dirk Szuszies kommt Guenter Lewy ausführlich als Zeitzeuge über seine Kindheit in Breslau und Stationen seines weiteren Lebens zu Wort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.judenausbreslaufilm.de/ &amp;#039;&amp;#039;Wir sind Juden aus Breslau&amp;#039;&amp;#039;]. Dort auch mehr Informationen über den Film und seine Entstehungsgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Werke ==&lt;br /&gt;
=== Die katholische Kirche und das Dritte Reich (1964) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Catholic Church and Nazi Germany&amp;#039;&amp;#039;, New York, 1964, Nachdruck im Jahre 2000, ISBN 0-306-80931-1, in deutscher Übersetzung von Hildegard Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Kirche und das Dritte Reich&amp;#039;&amp;#039;, München, 1965.&amp;lt;br /&amp;gt;Das 1964 im englischen Original erschienene Werk von Lewy gilt als bahnbrechendes und auf umfangreichem Quellenstudium basierendes Standardwerk zur Haltung der katholischen Kirche zu den Geschehnissen im [[Drittes Reich|Dritten Reich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Czermak: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.bfg-muenchen.de/cms/home/informationen/content/christen-gegen-juden-3.html |wayback=20100617180411 |text=2000 Jahre Christen gegen Juden. Zu Ursachen und Wirkungen einer Konstante des sogenannten christlichen Abendlandes |archiv-bot=2025-06-07 00:35:21 InternetArchiveBot }}.&amp;#039;&amp;#039; Website des &amp;#039;&amp;#039;[[Bund für Geistesfreiheit|Bundes für Geistesfreiheit München]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Februar 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; druckte 1965 in einer achtteiligen Serie Auszüge aus dem Buch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46169486 |Titel=Mit festem Schritt ins Neue Reich |Autor=Guenter Lewy |Jahr=1965 |Nr=8 |Seiten=40ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es stand jahrzehntelang neben [[Rolf Hochhuth]]s Werken allein mit seiner kritischen Beurteilung der Rolle des Papsttums und des Vatikans vor und während des [[Holocaust]]s. Besonders von der Bonner [[Kommission für Zeitgeschichte]] wurde das Werk Lewys heftig bekämpft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antonia Leugers, August H. Leugers-Scherzberg, Lucia Scherzberg |Titel=Die Wahrheitsmacher. Ludwig Volk und die Kommission für Zeitgeschichte 1962-1984 |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft |Ort=Darmstadt |Datum=2021 |Reihe=theologie.geschichte, Beihefte |BandReihe=11 |ISBN=978-3-534-40631-9 |Seiten=55-75}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahren erschienene moderne Untersuchungen wie von [[David I. Kertzer]], [[Susan Zuccotti]], [[John Cornwell (Autor)|John Cornwell]], [[Daniel Jonah Goldhagen]], James Waller, [[Ingo Müller (Jurist)|Ingo Müller]], denen mehr Archivmaterial und Dokumente zur Verfügung standen als Lewy, bestätigten Lewys Ergebnisse von 1964.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mannion&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Rezension von Michael Mannion |url=http://www.mindshiftinstitute.org/Article_Catholic_Nazi.htm |wayback=20070614220628    }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lewy gilt als einer der Pioniere unter den Historikern, die dieses Thema untersucht haben. Seine Arbeit ist vor allem auf kirchliche Quellen in Deutschland gestützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Institute for Global Jewish Affairs: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20100613064428/http://www.jcpa.org/JCPA/Templates/ShowPage.asp?DRIT=3&amp;amp;DBID=1&amp;amp;LNGID=1&amp;amp;TMID=111&amp;amp;FID=624.&amp;amp;PID=0&amp;amp;IID=3108&amp;amp;TTL=Reassessing_Pope_Pius_XII%27s_Attitudes_toward_the_Holocaust Pope Pius XII&amp;#039;s Attitudes toward the Holocaust]&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2009, abgerufen am 8. November 2009. Ausschnitt: &amp;#039;&amp;#039;[…] Another pioneer author was Guenter Lewy, a political scientist from the University of Massachusetts who researched Church documents in Germany and was somewhat critical of Pius XII.[…]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy stellte die Frage nach der Bedeutsamkeit der Jugendjahre von [[Adolf Hitler]], der selbst katholisch getauft war. Hitler verbrachte seine frühen Jugendjahre in Österreich, wo damals die vom [[Heiliger Stuhl|Vatikan]] unterstützte, antisemitische &amp;#039;&amp;#039;Christlich-Soziale Bewegung&amp;#039;&amp;#039; aktiv war. Lewy erinnerte daran, dass Hitler selbst erklärt hatte, von [[Karl Lueger]], dem Führer dieser Bewegung, inspiriert worden zu sein. Lewy lieferte mit seiner Arbeit das Ergebnis, dass es schwierig sei, nicht zu dem Schluss zu kommen, dass der Papst und seine Berater – beeinflusst durch eine lange Tradition eines in Vatikankreisen weitgehend akzeptierten, moderaten Antisemitismus – die Misere der Juden nicht mit einer Dringlichkeit und einer moralischen Empörung angesehen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mannion&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== America in Vietnam (1978) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;America in Vietnam&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 1978, ISBN 0-19-502732-9.&amp;lt;br /&amp;gt;In seinem 1978 erschienenen Werk gibt Lewy eine systematische Analyse des Ablaufs des [[Vietnamkrieg]]s, der amerikanischen Strategie und Taktiken, des Bemühens um &amp;#039;&amp;#039;Vietnamisierung&amp;#039;&amp;#039; (d.&amp;amp;nbsp;h. schrittweisen Abzug der US-Truppen) und der amerikanischen Schuld wieder.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Guenter Lewy &amp;#039;&amp;#039;America in Vietnam&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bibl.u-szeged.hu/bibl/mil/vietnam/konyv/l/lewy_i.html |wayback=20070715222712   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lewy spricht manchen der Zeugenaussagen der [[Winter-Soldatenuntersuchung]], eines 1971 auf Initiative von [[Jane Fonda]] und der [[Vietnam Veterans Against the War]] gestarteten Medienereignisses, das anhand einer dreitägigen Zeugenversammlung unter Befragung von 109 Vietnamveteranen und 16 Zivilisten in [[Detroit]] Anschuldigungen gegen die [[United States Navy]] und ihrer Alliierten wegen Kriegsverbrechen in Vietnam publik machen sollte, die Glaubwürdigkeit ab. Er merkte an, dass viele der Detroit-Zeugen später der Untersuchung der &amp;#039;&amp;#039;United States Navy&amp;#039;&amp;#039; gegenüber die Aussage verweigert hatten und manche der in Detroit als Zeugen aufgeführten Personen in Detroit gar nicht als Zeugen anwesend gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Annenberg Political Fact Check-Projekt der University of Pennsylvania &amp;#039;&amp;#039;Swift Boat Veterans Anti-Kerry Ad: &amp;quot;He Betrayed Us&amp;quot; With 1971 Anti-War Testimony&amp;#039;&amp;#039;, August/November 2004 |url=http://www.factcheck.org/article244.html |wayback=20070406100355   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; (vgl. auch [[John Kerry#Vietnamkrieg|John Kerrys Geständnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peace and Revolution: The Moral Crisis of American Pacifism (1988) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peace and Revolution: The Moral Crisis of American Pacifism&amp;#039;&amp;#039;, 1988, ISBN 0-8028-3640-2.&amp;lt;br /&amp;gt;In seinem 1988 erschienenen Werk untersucht Lewy am Beispiel von vier führenden [[Pazifismus|pazifistischen]] Organisationen die Veränderung der ethischen Grundhaltung des amerikanischen Pazifismus, den er dahingehend kritisiert, er habe seine philosophische Beständigkeit und seine moralische Integrität verloren. Den vier damals prominenten pazifistischen Organisationen &amp;#039;&amp;#039;[[Internationaler Versöhnungsbund|Fellowship of Reconciliation]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[War Resisters League]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Women’s International League for Peace and Freedom]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[American Friends Service Committee]]&amp;#039;&amp;#039; wirft er vor, den Urkonflikt zwischen dem Ideal der Gewaltlosigkeit und der Befreiung der Unterdrückten (insbesondere in der [[Dritte Welt|Dritten Welt]]) durchzumachen. Dabei würden sie [[Kommunismus|kommunistische]] Bewegungen in Vietnam oder in Zentral- und Südamerika unterstützen, dagegen aber den Kampf der Afghanen gegen die Sowjetunion ignorieren. Lewy wirft dem amerikanischen Pazifismus vor, er hätte seine Bindung an die Gewaltlosigkeit auf Basis einer Feindseligkeit gegenüber der amerikanischen Demokratie und einer Verblendung gegenüber Revolutionen in der Dritten Welt aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amazon.com/Peace-Revolution-Crisis-American-Pacifism/dp/0802836402 Rezensionen der &amp;#039;&amp;#039;Publisher&amp;#039;s Weekly&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Library Journal&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Anti-communitarian League &amp;#039;&amp;#039;Anti-communitarian analysis of the implications of Professor Guenter Lewy&amp;#039;s conclusions in “Peace and Revolution: The Moral Crisis of American Pacifism.” &amp;#039;&amp;#039;, August 2003 |url=http://nord.twu.net/acl/peace.html |wayback=20070527015150  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== The Cause That Failed: Communism in American Political Life (1990) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Cause That Failed: Communism in American Political Life&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 1990, ISBN 0-19-505748-1.&amp;lt;br /&amp;gt;Das 1990er Werk Lewys untersucht die Vertretung des Kommunismus in der amerikanischen Politik (20.000 Mitglieder der [[Communist Party USA|Kommunistischen Partei der USA (CPUSA)]] im Jahr 1988). Für einflussreicher erklärt er allerdings die gemäßigteren Linksparteien.&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy behandelt in seinen ersten Kapiteln die Anfangsjahre der amerikanischen kommunistischen Bewegung von 1919 bis 1939. Der Hauptteil seiner Arbeit behandelt die Phase nach dem Beginn des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] und des wiedergeborenen Radikalismus. Es wird geschildert, wie der Kommunismus in den USA schleichend wiederaufersteht, was laut Lewy von [[Joseph McCarthy]] begünstigt wurde, dem vorgeworfen wird durch seinen Stil, [[Antikommunismus|Antikommunisten]] vergrault und „Anti-Antikommunisten“ den Weg geebnet zu haben.&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy wertet eine Fülle von Primärquellen aus und baut so ein Bild der amerikanischen Gesellschaft der 1950er, der 60er, der 70er und der 80er auf. Der Vietnamkrieg bzw. die begleitende [[Antikriegsbewegung]] beschleunigte den Prozess. Diese Bewegung&amp;lt;!--, die als Meinungsfreiheit begann, *??--&amp;gt; bediente sich laut Lewy immer mehr [[Marxismus|marxistisch]]-[[Leninismus|leninistischer]] Vokabeln, die zu ihrer Radikalisierung und zu Parallelen zu den amerikanischen Linken der Anfangsjahre des amerikanischen Kommunismus führte. Er schließt daraus, dass die Alten und die Neuen Linken eine gemeinsame Linie zur Kooperation gefunden hatten, die „bis unsere Tage“ (1990) fortbestanden hat.&amp;lt;br /&amp;gt;An Beispielen verdeutlicht Lewy, wie auch bedeutende Organisationen wie die [[American Civil Liberties Union]] (ACLU) und die [[National Committee for a Sane Nuclear Policy]] (SANE) einen Gesinnungswandel während des Vietnamkriegs durchmachten.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Rezension von Sam Tanenhaus in der &amp;#039;&amp;#039;Commentary&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.commentarymagazine.com/cm/main/article.pdf?handle=com.commentarymagazine.content.Article::7793 |wayback=20071009012706   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Why America Needs Religion: Secular Modernity and Its Discontents (1996) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Why America Needs Religion: Secular Modernity and Its Discontents&amp;#039;&amp;#039;, Wm. B. Eerdmans Publishing, 1996, ISBN 0-8028-4162-7.&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy geht in seinem 1996er Werk der Frage nach, ob die säkulare Moderne für die sozialen Veränderungen im Hinblick auf den Rückgang der Familie und die Zunahme der [[Unterschicht]] in den USA verantwortlich ist. Er baut in seinem Buch ein Gleichgewicht auf zwischen denen, die das Christentum als Quelle der moralischen Inspiration ansehen und denen, die das Christentum als Quelle der Intoleranz verdammen. Seine Argumentationen laufen im Verlauf seines Buches auf das Postulat hinaus, Amerika brauche eine traditionelle Religion, um eine dezente moralische Ordnung aufrechtzuerhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;Er kommt zu dem Schluss, dass der kulturelle Ethos des [[Säkularismus]] mit seinem begleitenden radikalen Individualismus traditionelle Werte wie bürgerliche Tugend, familiäre Solidarität, soziale Anteilnahme verdrängt hat und ein wichtiger Faktor für die Zunahme der Unterschicht war. Weiterhin untersucht er, inwiefern der Glaube das Leben des Gläubigen ändert und macht auf die niedrigen Raten bei gläubigen Christen bezüglich sozialer Krankheiten und moralischem Defekt aufmerksam. Er vermutet, dass das Gefühl, Gott zu dienen und von ihm geliebt zu werden, dazu beitrage.&amp;lt;br /&amp;gt;Am Ende seines Buches glaubt Lewy weiterhin nicht an Gott, aber er definiert sich nunmehr als [[Nontheismus|Nontheisten]] statt als säkularen Humanisten und stellt fest, dass er mit religiösen Denkern mehr gemein hat, als mit säkularen Denkern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acton.org/publicat/randl/review.php?id=248 Rezension von John-Peter Pham]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Rückkehr nicht erwünscht“ – Die Verfolgung der Zigeuner im Dritten Reich (2000) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Nazi persecution of the Gypsies&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press 2000, ISBN 0-19-512556-8, in deutscher Übersetzung von Klaus-Dieter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;»Rückkehr nicht erwünscht« – Die Verfolgung der Zigeuner im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Propyläen Verlag, München 2001, ISBN 3-549-07141-8 (Rezension [http://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl21/zimmermann.htm]).&amp;lt;br /&amp;gt;Die 2000 erschienene Arbeit behandelt ein von der [[Historiografie]] wenig bearbeitetes Feld: den [[Völkermord an den Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus|Völkermord an den Sinti und Roma]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]. Es bietet nach dem Standardwerk von [[Michael Zimmermann (Historiker)|Michael Zimmermann]] von 1996&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Rassenutopie und Genozid. Die nationalsozialistische „Lösung der Zigeunerfrage“.&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; und neben der Arbeit von Martin Luchterhandt von 2000&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Luchterhandt, Der Weg nach Birkenau. Entstehung und Verlauf der nationalsozialistischen Verfolgung der ‚Zigeuner’, Lübeck 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein weiteres Mal einen umfassenden und detaillierten Gesamtein- und -überblick. Lewy arbeitete auf einer breiten Quellengrundlage. Er wertete eine große Zahl von Dokumenten aus deutschen und österreichischen Archiven aus.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach einem kurzen Überblick über die lange Vorgeschichte der Zigeunerverfolgung beschreibt Lewy die nationalsozialistische Verfolgung, um in einem weiteren historiografischen Kapitel die Fortführung von Verfolgung, Entschädigungsverweigerung und Missachtung unter den Bedingungen der Bundesrepublik Deutschland abzuhandeln.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Verfolgung im Nationalsozialismus gliedert er in drei Phasen:&amp;lt;br /&amp;gt;– Übernahme und zunehmende Verschärfung antiziganistischer Maßnahmen aus der Weimarer Republik im Rahmen eines Konzepts „vorbeugender Verbrechensbekämpfung“ wie auch als ethnisch-biologistisches Rassekonzept (1933–1939)&amp;lt;br /&amp;gt;– mit Kriegsbeginn aufkommend der Blick auf „Zigeuner“ als Spione und Helfer des Feindes und damit legitimiert Internierung, Deportation und Ermordung der europäischen [[Roma]] im nationalsozialistischen Herrschaftsbereich, zugleich eine Vielzahl von dezentralen und zentralen Maßnahmen zur „Schaffung gesellschaftlicher Außenseiter“ (1939–1942)&amp;lt;br /&amp;gt;– die Verschleppung nach [[Auschwitz]] und Verschleppungen in andere [[Konzentrationslager]] (1943–1945).&amp;lt;br /&amp;gt;In einer „Schlussbetrachtung“ betont er, es gebe „keinen Beleg dafür, dass die Deportation [nach [[Zigeunerlager Auschwitz|Auschwitz-Birkenau]]] Teil eines umfassenden Plans zur Vernichtung der Zigeuner war“ (S. 366). Es sei sogar denkbar, daß es zur Vernichtung der nicht arbeitsfähigen „Zigeuner“ in Auschwitz gar nicht gekommen wäre, „wenn man nicht wegen der Überlastung der Gaskammern eine vorübergehende Unterkunft für die dem Untergang geweihten ungarischen Juden hätte finden müssen“ (S. 366). Dieser wesentliche Akt der Vernichtung sei demzufolge ein Nebenprodukt des Genozids an der jüdischen Minderheit gewesen. Ausgehend von der juristischen Völkermord-Definition der Vereinten Nationen von 1948 kommt er insgesamt zu dem Ergebnis, dass „die verschiedenen Deportationen von Zigeunern in den Osten trotz ihrer tödlichen Folgen … keinen Genozid dar(stellten). Mit diesen Deportationen, einschließlich jener ins Zigeunerlager in Auschwitz, wurde nicht die Absicht verfolgt, die Zigeuner als solche zu vernichten, sondern nur bezweckt, diese weithin verachtete Minderheit aus Deutschland zu vertreiben“ (S. 370).&amp;lt;br /&amp;gt;Für Lewy wurden Juden und Roma im deutschen Herrschaftsraum nicht in gleicher Weise verfolgt. Allein Juden könnten in Anspruch nehmen, Genozidopfer zu sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Fachdiskurs wurden diese Schlussfolgerungen kritisch aufgenommen und zum Teil vehement zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension von Michael Zimmermann, in: Newsletter [des Fritz Bauer Instituts], Nr. 21, 2001; vgl. auch: Sybil Milton, Gypsies and the Holocaust, in: History Teacher, 24 (1991), S. 375–387; dies., Correspondence. &amp;quot;Gypsies and the Holocaust&amp;quot;, in: History Teacher, 25 (1992), S. 515–521.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Widerspruch forderte auch die irritierende Tendenz bei Lewy heraus, unter Verwendung eines obsoleten „Volks“-Konstrukts die europäischen Roma mit ihren zahlreichen Subgruppen als eine geschlossene Einheit von Menschen mit kollektiven Persönlichkeitseigenschaften zu beschreiben. Der Verfasser entnahm sie in geringem Maße dem Fundus romantischer Stereotype, vornehmlich aber dem traditionellen antiziganistischen Ablehnungsrepertoire, mit dem auch die nationalsozialistischen Verfolger ihr Konzept der „vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“ begründeten (S. 10, 27ff). Hier sah er „die Wurzeln der Ablehnung“ (S. 27). Dabei scheute er sich nicht, sich auf den Erbhygieniker und Arzt [[Hermann Arnold (Mediziner)|Hermann Arnold]] zu berufen, der die NS-Forschung nach deren offiziellem Ende 1945 fortführte, deren Protagonisten Arnold zu rehabilitieren versuchte (S. 382).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Stellungnahme des Zentralrats der deutschen Sinti und Roma: [https://web.archive.org/web/20120131225839/http://www.sintiundroma.de/content/downloads/sintiundroma/voelkermord/geschichtssch/stellungnahme.pdf PDF].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;In diesen Kontext fügt sich, daß Lewy [[Sinti]] mit einem Terminus des 19. Jahrhunderts als einen „Stamm“ bezeichnet (S. 10) und die Verwendung der Gesamtbezeichnungen „Roma“ oder „[[Sinti und Roma]]“ nachdrücklich ablehnt. Er zieht das alltagssprachliche „Zigeuner“ vor, welches Etikett „an sich“ nichts Abwertendes habe. Es sorge für „historische Kontinuität“, nämlich nicht der Stigmatisierung, sondern einer Solidarisierung mit denen, „die unter diesem Namen verfolgt worden“ seien (S. 10). Die Unschärfe des Begriffs lässt ihn an einer Stelle seiner &amp;quot;’Schlussbetrachtung&amp;quot; „nach Zigeunerart Umherziehende“ in seine Betrachtung miteinschließen und diese fälschlich mit „&amp;#039;weißen Zigeunern&amp;#039; ([[Jenische]]n)“ gleichsetzen. Als „Asoziale“ unter „Asozialen“ geführt, seien Jenische von Polizei und Lagern nie gesondert genannt worden (S. 364). Zum Umfang der Verfolgung lasse sich daher nichts sagen. Er selbst bemerkte nur einen – allerdings ungesicherten – Fall einer KZ-Deportation.&amp;lt;ref&amp;gt;Fußnote 3, S. 433. Zimmermann sieht in der &amp;quot;systematischen Darstellung der NS-Politik gegen diese Gruppe&amp;quot; ein Forschungsdesiderat: Rezension von Michael Zimmermann, in: Newsletter [des Fritz Bauer Instituts], Nr. 21, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== The Armenian Massacres in Ottoman Turkey: A Disputed Genocide (2005) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Armenian Massacres in Ottoman Turkey: A Disputed Genocide&amp;#039;&amp;#039;, University of Utah Press 2005, ISBN 0-87480-849-9; in deutscher Übersetzung von Karoline Ruhdorfer und Michaela A. Gabriel: &amp;#039;&amp;#039;Der armenische Fall. Die Politisierung von Geschichte. Was geschah, wie es geschah und warum es geschah.&amp;#039;&amp;#039; Edition Diwan, Klagenfurt 2009, ISBN 3-902713-03-8.&amp;lt;br /&amp;gt;In seinem Werk aus dem Jahr 2005 behandelt Lewy die Frage, ob die [[Deportationsgesetz (Osmanisches Reich)|Deportation der Armenier]] im [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] inmitten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] tatsächlich als [[Völkermord]] eingestuft werden kann oder nicht. Lewy vergleicht anhand der bekannten Quellen die gegensätzlichen Versionen und arbeitet die unstrittigen und die strittigen Punkte heraus.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach Lewys Ansicht befand sich das Osmanische Reich in einer Existenzkrise, als es sich zur [[Deportation]] der [[Armenier]] innerhalb des Landes entschloss. Die Armenier lebten sowohl in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] als auch im Osmanischen Reich. Als Russland und das Osmanische Reich Ende 1914 in den [[Erster Weltkrieg|Weltkrieg]] eintraten und [[Kaiserlich Russische Armee|russische Truppen]] auf osmanisches Gebiet vordrangen, entstanden alte Spannungen neu. Viele der [[Armenier in der Türkei|osmanischen Armenier]], die ohnehin seit langem Autonomie oder sogar einen eigenen Staat anstrebten, sympathisierten laut Lewy mit den Russen und den mit ihnen verbündeten Westmächten. Als später noch Versorgungsprobleme auftraten und die Briten im April 1915 auf [[Schlacht von Gallipoli|Gallipoli]] landeten, von wo sie [[Konstantinopel]] bedrohten, sei es zu einer Panik gekommen, die den Hintergrund zum Entschluss darstelle, die Armenier zu deportieren.&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy errechnet eine Gesamtzahl von etwa 642.000&amp;lt;ref&amp;gt;Guenter Lewy &amp;#039;&amp;#039;The Armenian Massacres in Ottoman Turkey: A Disputed Genocide&amp;#039;&amp;#039;, Seite 240: Lewy geht von einer Zahl von 1.750.000 Armeniern vor dem Weltkrieg aus und schätzt eine Zahl von 1.108.000 Überlebenden, die er von der Zahl der Vorkriegsbevölkerung subtrahiert.&amp;lt;/ref&amp;gt; während der Deportation aufgrund von Verhungern, Krankheiten, Ermordung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.commentarymagazine.com/article/genocide/ Commentary-Magazin, Februar 2006, Genocide?, S. 10]&amp;lt;/ref&amp;gt; umgekommenen Armeniern, was etwa 37 % der Vorkriegsbevölkerung entspricht. Er nennt mehrere Indizien, die gegen von der Zentralregierung geplante Tötungen sprechen. Er vermutet vielmehr, dass die gewaltige Aufgabe, mehrere hunderttausend Menschen in kurzer Zeit und angesichts eines höchst primitiven Transportsystems umzusiedeln, einfach die Möglichkeiten der osmanischen Bürokratie überstieg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/2.1715/genozid-oder-nicht-1307094.html Genozid oder nicht? Hunderttausende Armenier kamen 1915/16 wohl ohne Absicht um – Rezension von] [[Eberhard Jäckel]] in der FAZ: &amp;#039;&amp;#039;Genozid oder nicht? – Hunderttausende Armenier kamen 1915/16 wohl ohne Absicht um&amp;#039;&amp;#039; – 23. März 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy gibt an, dass auch die drei Säulen des wissenschaftlichen Völkermordvorwurfs – die [[Istanbuler Prozesse]] (Unionistenprozesse), die Rolle der Spezialorganisation ([[Teşkilât-ı Mahsusa]]), die [[The Memoirs of Naim Bey|Andonian-Dokumente]] – sowie die anderen vorgebrachten Beweise die Geplantheit der Tötungen und somit einen Völkermord im Sinne der UN-Konvention nicht nachweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.meforum.org/article/748 |wayback=20081218101549 |text=Lewys Zusammenfassung seines Werks |archiv-bot=2025-06-07 00:35:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Darüber hinaus kritisiert Lewy in seinem Werk die Methoden und Thesen von [[Vahakn N. Dadrian]] scharf, dem er absichtliche Übersetzungsfehler, selektives Zitieren und andere ernste Verletzungen wissenschaftlicher Ethik vorwirft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commentary8&amp;quot;&amp;gt;[http://www.commentarymagazine.com/article/genocide/ Commentary-Magazin, Februar 2006, &amp;#039;&amp;#039;Genocide?&amp;#039;&amp;#039;, S. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy gibt des Weiteren an, dass ihn die einstimmige Erklärung der [[International Association of Genocide Scholars]], die Deportation sei ein Völkermord, nicht beeindrucke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commentary8&amp;quot; /&amp;gt; Die International Association of Genocide Scholars ist ein Zusammenschluss der in Europa und Nordamerika forschenden Genozidforscher. Im Jahr 1997 hatte die Organisation eine Resolution verabschiedet, in der sie die Einstufung als Völkermord einstimmig bestätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.genocidewatch.org/TurkishPMIAGSOpenLetterreArmenia6-13-05.htm |wayback=20060416082159 |text=Brief der International Association of Genocide Scholars vom 13. Juni 2005 an den türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lewy gibt an, dass die Mehrheit dieser Forscher noch nie einen Fuß in ein Archiv gesetzt oder über das Thema keine eigenständigen Forschungen angestellt habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;commentary8&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Lewy selbst stützt sich bei seiner Arbeit auf folgende Archive: die deutschen ([[Politisches Archiv des Auswärtigen Amts]] in Berlin), die britischen (Public Record Office in London) und die amerikanischen ([[National Archives and Records Administration|National Archives]] in Washington) sowie auf die Dokumente im Archiv des [[Library of Congress]] in Washington. Des Weiteren zieht er publizierte Kollektionen von Archivdokumenten sowie Sekundärliteratur heran.&amp;lt;ref&amp;gt;Guenter Lewy &amp;#039;&amp;#039;The Armenian Massacres in Ottoman Turkey: A Disputed Genocide&amp;#039;&amp;#039;, S. 333–358, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Works Cited&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lewys Haltung zur UN-Völkermord-Konvention ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Can There Be Genocide Without the Intent to Commit Genocide?&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Journal of genocide research&amp;#039;&amp;#039;, Vol 9, Issue 4, 2007, S. 661–674.&amp;lt;br /&amp;gt;In der Politikwissenschaft ist die Haltung der von der Generalversammlung der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] beschlossenen [[Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes]] hinsichtlich des Begriffes der „Absicht (&amp;#039;&amp;#039;intention&amp;#039;&amp;#039;), die der Vernichtungspolitik zugrunde liegen müsse, wenn sie als Genozid gelten solle“ umstritten. Lewy gehört zu den Kritikern der UN-Konvention, die einen Völkermord nur dann anerkennen, wenn &amp;#039;&amp;#039;Sensu stricto&amp;#039;&amp;#039; (im &amp;#039;&amp;#039;strengen Sinn&amp;#039;&amp;#039;) ein Gesamtplan für den Genozid vorliegt. Im Gegensatz zur [[Shoa]] sieht er beispielsweise beim [[Völkermord an den Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus|Völkermord an den Sinti und Roma]] diesen Gesamtplan als nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Constitutionalism and statecraft during the golden age of Spain. A Study of the political philosophy of Juan de Mariana&amp;#039;&amp;#039;, Genf, éditions Droz, 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion and revolution&amp;#039;&amp;#039;, New York, Oxford University Press, 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Perpetrators : the world of the Holocaust killers&amp;#039;&amp;#039;. New York : Oxford University Press, 2017, ISBN 978-0-19-066113-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guenter Lewy&amp;#039;&amp;#039;, Kurzbiografie, in: [[Andreas W. Daum]], [[Hartmut Lehmann]], [[James J. Sheehan]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Second Generation: Émigrés from Nazi Germany as Historians. With a Biobibliographic Guide&amp;#039;&amp;#039;. New York: Berghahn Books, 2016, S. 408f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122843169}}&lt;br /&gt;
* [http://www.meforum.org/article/895 Lewys Antworten auf u.&amp;amp;nbsp;a. Dadrians Kritik]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070926231849/http://www.commentarymagazine.com/cm/main/article.pdf?handle=com.commentarymagazine.content.Article::10022 Lewys Antworten an u.&amp;amp;nbsp;a. Israel Charny, Peter Balakian]&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/2.1715/rezension-sachbuch-keine-totale-toetungsabsicht-132955.html Keine totale Tötungsabsicht] – Rezension des Buchs &amp;#039;&amp;#039;„Rückkehr nicht erwünscht“ – Die Verfolgung der Zigeuner im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Mommsen]], 24. Juli 2001 in der [[FAZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122843169|LCCN=n/82/28091|VIAF=98006990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lewy, Guenter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Smith College)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lewy, Guenter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ich esse Rosinen.</name></author>
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