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	<title>Gudbrandsdalen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:09:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gudbrandsdalen&amp;diff=297020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDG: Änderungen von Ohne UV-Licht Braun (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Freigut zurückgesetzt: Vandalismus</title>
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		<updated>2026-01-21T12:39:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Ohne_UV-Licht_Braun&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Ohne UV-Licht Braun&quot;&gt;Ohne UV-Licht Braun&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Ohne_UV-Licht_Braun&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Ohne UV-Licht Braun (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Freigut&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Freigut (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Freigut&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Vandalismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Skutelen.jpg|mini|Gudbrandsdalen in der Kommune Sør-Fron]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gudbrandsdalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gudbrandstal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) in der [[Norwegen|norwegischen]] Provinz ([[Fylke]]) [[Innlandet]] ist mit etwa 200&amp;amp;nbsp;km Länge das längste Tal Norwegens. Als geografisches Gebiet werden neben dem eigentlichen Haupttal auch die Seitentäler zur Region Gudbrandsdalen gezählt. Durch das Tal fließt der [[Lågen (Gudbrandsdal)|Lågen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner des Tals werden &amp;#039;&amp;#039;Gudbrandsdøl&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gudbrandsdalen.png|mini|Karte der Kommunen der Region Gudbrandsdalen]]&lt;br /&gt;
Das Tal beginnt im Gebiet um die Stadt [[Lillehammer]] am See [[Mjøsa]], dem größten Norwegens. Das Tal verläuft von dort in den Nordwesten, wo es am See [[Lesjaskogsvatnet]] auf einer Höhe von etwa {{Höhe|600|NO}} endet. Auf Höhe der Ortschaft [[Otta]] zweigt das Seitental [[Ottadalen]] in den Westen ab. Durch das Tal fließt von Norden nach Süden der Fluss Lågen. Er mündet bei Lillehammer in den Mjøsa, den er als [[Vorma]] wieder verlässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;norgeskart&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://norgeskart.no/#!?project=norgeskart&amp;amp;layers=1002&amp;amp;zoom=7&amp;amp;lat=6849269.78&amp;amp;lon=226371.84&amp;amp;markerLat=6840144.825983999&amp;amp;markerLon=226693.9467084097 |titel=Gudbrandsdalen |abruf=2021-11-07 |werk=Norgeskart |hrsg=Kartverket |sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Distrikt Gudbrandsdalen, zu dem auch die Seitentäler zählen, umfasst die Kommunen [[Lesja]], [[Dovre]], [[Skjåk]], [[Lom (Norwegen)|Lom]], [[Vågå]], [[Sel]], [[Nord-Fron]], [[Sør-Fron]], [[Ringebu]], [[Øyer]], [[Gausdal]] und Lillehammer. Das Gebiet hat eine Fläche von 15.340 km² und über 70.000 Einwohner. Die Kommunen Gausdal, Vågå, Lom und Skjåk liegen westlich vom eigentlichen Gudbrandstal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;snl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://snl.no/Gudbrandsdalen |titel=Gudbrandsdalen |abruf=2021-11-07 |autor=Geir Thorsnæs |werk=Store norske leksikon |datum=2021-09-05 |sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Täler des Gebiets wurden durch Flüsse und [[Gletscher]] gebildet. Durch die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] entstanden U-förmige [[Trogtal|Trogtäler]]. Im Verlauf des Gudbrandstals ändert sich die Landschaft. Während sich teilweise bewaldete Bereiche an das Tal anschließend, befinden sich weiter nördlich höhere Erhebungen an den Talseiten, die teilweise Höhen von über {{Höhe|2000|NO}} erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;snl&amp;quot; /&amp;gt; Der Berg [[Galdhøpiggen]] liegt südlich des Seitentals Ottadalen in der Kommune Lom und ist somit Teil der größeren Region Gudbrandsdalen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;norgeskart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Klima]] in der Region ist eher trocken, das nördliche Talgebiet gehört zu den niederschlagsärmsten Orten Norwegens. In Skjåk etwa liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 278 mm und damit weit unter dem norwegischen Schnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.yr.no/artikkel/norges-vateste-og-torreste-steder-1.11125446 |titel=Norges våteste og tørreste steder |abruf=2021-11-07 |autor=Anne Solveig Andersen, Kamilla Pedersen |werk=yr.no |datum=2013-07-11 |sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:093 Panels in Toftes Hiuse, Gudbrandsdalen.jpg|mini|hochkant|Die Invasion der schottischen Söldner von 1612 zeigt eine Bilderserie auf der Holzvertäfelung in &amp;#039;&amp;#039;Toftes Haus&amp;#039;&amp;#039; in Gudbrandsdalen]]&lt;br /&gt;
Der Name Gudbrandsdalen soll von dem Wikingerhäuptling Dale-Gudbrand abgeleitet worden sein, dessen Hof heute noch als Kulturzentrum in &amp;#039;&amp;#039;Hundorp&amp;#039;&amp;#039; steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.visitnorway.de/listings/dale-gudbrands-gard/31033/ |titel=Dale-Gudbrands Gard |abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist als Sage überliefert, dass Dale-Gudbrand sich das gesamte Gudbrandsdal unterworfen habe, indem er an einem Tage das gesamte Tal mit einer Fackel in der Hand durchritten habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1015 – Gudbrandsdalen wird in der [[Heimskringla]] von [[Snorri Sturluson]] erwähnt&lt;br /&gt;
* 1349–1350 – Die Bevölkerung halbiert sich während der [[Pestepidemien in Norwegen|Pest]].&lt;br /&gt;
* 1537 – Als Folge der [[Reformation]] übernimmt der König die Kontrolle über die Kirchengüter. Die Krone wird somit der größte Grundeigentümer im Gudbrandsdalen.&lt;br /&gt;
* 1612 – Ein [[Schottland|schottisches]] Söldnerheer unter [[George Sinclair (Söldner)|George Sinclair]] wird durch die Schlacht bei Kringen von der Lokalbevölkerung gestoppt. Später kam es zu einer Legendenbildung um die Schlacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Schottenzug durch das norwegische Gudbrandsdal im Jahre 1612 |Autor=Dirk Levsen |Sammelwerk=Militärgeschichtliche Mitteilungen |Nummer=58 |Verlag=Militärgeschichtliches Forschungsamt |Ort=Potsdam |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.norgeshistorie.no/kirkestat/1118-danskekongens-kriger-1537-1660.html |titel=Danskekongens kriger 1537–1660 |abruf=2021-11-07 |autor=Øystein Rian |werk=norgeshistorie.no |hrsg=Universität Oslo |datum=2015-11-25 |sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1670–1725 – Der größte Anteil des königlichen Eigentums wird zur Erfüllung der Kriegsschulden verkauft und gibt Grundlage für die Herausbildung einer neuen lokalen Oberklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Durch das Gudbrandstal verläuft parallel zum Lågen die Bahnlinie [[Dovrebanen]]. Die Strecke stellt auf 485 Kilometern die Verbindung zwischen [[Eidsvoll]] in der Nähe von [[Oslo]] und der Stadt [[Trondheim]] her. Die Linie ist die Hauptverbindung zwischen den Regionen [[Østlandet]] und [[Trøndelag]]. Sie folgt dabei ab dem See Mjøsa südlich von Lillehammer dem Lauf des Lågens durch das Gudbrandstal in Richtung Nordwesten. Bei der Ortschaft [[Dombås]] zweigt die Strecke in den Nordosten ab und verlässt das Tal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.banenor.no/Jernbanen/Banene/Dovrebanen/ |titel=Dovrebanen |werk=Bane Nor |sprache=no |offline=2025-02-10 |abruf=2021-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Nordwesten weiter Richtung Lesja führt ab Dombås die Bahnstrecke [[Raumabanen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.banenor.no/en/traffic-and-travel/train-lines/dombas-andalsnes/ |titel=Dombås - Åndalsnes, Raumabanen R65 {{!}} Bane NOR |sprache=en |abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Ab dem Mjøsa weitgehend parallel zur Bahnlinie Dovrebanen und somit auch zum Fluss Lågen führt die [[Europastraße 6]] (E6) durch das Tal. In ihrem Verlauf durch das Gudbrandstal stoßen mehrere [[Fylkesvei|Fylkes]]- und [[Riksvei]]er aus den Seitentälern auf sie zu. So zweigt bei der Ortschaft Otta der Riksvei 15 in den Westen ab. Dieser führt vom Gudbrandstal aus bis an die norwegische Westküste. Wie die Bahnstrecke zweigt auch die E6 bei Dombås in den Nordosten ab und verlässt das Tal. Durch das Gudbrandstal weiter in den Nordwesten führt ab hier die [[Europastraße 136]] (E136).&amp;lt;ref name=&amp;quot;norgeskart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seter.jpg|mini|Seter]]&lt;br /&gt;
Die [[Landwirtschaft]] hat lange Tradition im Gudbrandstal. Die Höfe liegen zumeist an den Talseiten, wo sich Weidegrund für die gehaltenen Tiere finden. Der Talbereich hingegen war weniger geeignet, da es dort eine größere Gefahr durch Überschwemmungen und Erdrutsche gab. Im 19. Jahrhundert wurden mancherorts die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen ausgeweitet. Für den Anbau von Getreide ist die Region aufgrund des vorherrschenden Klimas weitgehend ungeeignet. Im südlichen Talgebiet hat die [[Forstwirtschaft]] eine größere Bedeutung. Die industrielle Produktion beschränkt sich vielerorts auf die Weiterverarbeitung von landwirtschaftlich erzeugten Waren und Holz. Eine wichtige Einnahmequelle für viele Kommunen und Orte im Tal ist der [[Tourismus]], wobei die Region um Lillehammer eines der Hauptzentren darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;snl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Im [[Altnordische Sprache|Altnordischen]] hieß das Tal im Plural &amp;#039;&amp;#039;Guðbrandsdalir&amp;#039;&amp;#039;. Der erste Teil des Namens leitet sich vom Männernamen Gudbrand ab. Als Namensgeber fungierte wohl der Wikingerhäuptling Dale-Gudbrand. Es gilt als untypisch, dass ein so großes Gebiet an einen Namen einer Person gebunden ist. Deshalb wird vermutet, dass der Name zunächst für ein kleineres Areal genutzt worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.norskstadnamnleksikon.no/?deeplink=e20e5ab6a395446da755375349d0004b |titel=Gudbrandsdalen |abruf=2021-11-07 |werk=Norsk stadnamnleksikon |sprache=nn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gudbrandsdalen in der Kultur ==&lt;br /&gt;
* Die Gestalt des [[Peer Gynt]] aus [[Henrik Ibsen]]s gleichnamigem Bühnendrama soll sich im Gudbrandstal aufgehalten und gelebt haben. Ein Gedenkstein für Peer Gynt steht in &amp;#039;&amp;#039;Vinstra&amp;#039;&amp;#039;, sein angeblicher Hof in &amp;#039;&amp;#039;Håga&amp;#039;&amp;#039;. Heute wird in Vinstra das &amp;#039;&amp;#039;Peer Gynt Festival&amp;#039;&amp;#039; gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://peergynt.no/ |titel=Peer Gynt |datum=2024-12-05 |sprache=nb |abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der norwegische Komponist [[David Monrad Johansen]] (* 1906; † 1979) benannte seine Suite No. 2 für Klavier „Frå Gudbrandsdalen“ (dt. „Aus dem Gudbrandstal“).&lt;br /&gt;
* [[Sigrid Undset]]s Romantrilogie &amp;#039;&amp;#039;[[Kristin Lavranstochter]]&amp;#039;&amp;#039; (1920/22), für den sie den Nobelpreis für Literatur bekam, spielt zu einem großen Teil im Gudbrandstal.&lt;br /&gt;
* Berühmt ist das Tal auch für seinen braunen Süßmolkekäse aus Ziegen- und Kuhmilch, den [[Gudbrandsdalsost]] (Ost = Käse).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.melk.no/Meierileksikon/Meieriprodukter/Ost2/Gudbrandsdalsost |titel=Gudbrandsdalsost |abruf=2021-11-07 |werk=melk.no |sprache=no}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Henning Larsen: &amp;#039;&amp;#039;Jernaldergravene i Gudbrandsdalen og maktsenteret på Hundorp.&amp;#039;&amp;#039; In: Ingar M. Gundersen (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Gård og utmark i Gudbrandsdalen. Arkeologiske undersøkelser i Fron 2011–2012.&amp;#039;&amp;#039; Portal forlag / Kulturhistorisk museum, Kristiansand/Oslo 2016, S. 62–75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Aus dem Norden (7)}}&lt;br /&gt;
* [https://snl.no/Gudbrandsdalen Gudbrandsdalen] im [[Store norske leksikon]] (norwegisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Norwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Innlandet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Norwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDG</name></author>
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