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	<title>Guarda GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Parpan05: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ erg.</title>
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		<updated>2025-10-19T08:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Guarda}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Guarda&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Guarda wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Guarda Air2.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Engiadina Bassa/Val Müstair&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Scuol&lt;br /&gt;
| BFS = 3742&lt;br /&gt;
| PLZ = 7545&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.7756&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 10.1514&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1653&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 31.42&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 155&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2014&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.guarda.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guarda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-vallader-Guarda.ogg|[ˈgu̯ardɐ]}}) ist ein Dorf in der [[Unterengadin]]er Gemeinde [[Scuol]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis am 31. Dezember 2014 war Guarda eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. Am 1. Januar 2015 wurde Guarda mit den vier Gemeinden [[Ardez]], [[Ftan]], [[Sent GR|Sent]] und [[Tarasp]] in die Gemeinde Scuol fusioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2021 ist Guarda gemeinsam mit den Dörfern [[Lavin]] und [[Ardez]] Teil der internationalen Alpenvereinsinitiative [[Bergsteigerdörfer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Guarda 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2015]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Guarda v. S.-Inlandflüge-LBS MH01-004972.tif|mini|Historisches Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] von 1925]]&lt;br /&gt;
Guarda besteht aus etwa siebzig Häusern und liegt auf einer sonnigen, felsigen Terrasse auf der Nordseite des [[Inn]]tales auf einer Höhe von {{Höhe|1650|CH-m}}. Durch seine Lage und das intakte Ortsbild ist das Dorf ein guter Ausgangsort für Wanderungen in die Umgebung und ein beliebtes Ausflugsziel der Touristen. Der Bahnhof von Guarda liegt 40 Fussminuten unterhalb auf {{Höhe|1431|CH-m}}, direkt neben der zugehörigen Fraktion [[Giarsun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinwall Patnal stammt vermutlich schon aus der [[Eisenzeit]]. Guarda wurde erstmals 1160 urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Warda&amp;#039;&amp;#039; erwähnt in einer Schenkungsurkunde der [[Herrschaft Tarasp|Edlen von Tarasp]] an den Churer Bischof. Das Wort bedeutet Wache, Warte oder Ort, von dem aus man Ausschau hält. Im [[Hochmittelalter]] war es eine [[Hofsiedlung]] an der alten Engadiner Strasse, die den [[Comersee]] mit [[Innsbruck]] verband. Die kirchliche Trennung vom Nachbardorf [[Ardez]] erfolgte 1494, damals wurde wohl auch die [[Gotik|gotische]] Kirche gebaut. Das Dorf wurde 1499 während des [[Schwabenkrieg]]s zerstört, nur die Kirche und wenige Häuser überstanden die Brandschatzung. Die [[Wüstung]] Auasagna wird im 16. Jahrhundert als Heilquelle erwähnt. Zusammen mit dem Nachbarort [[Lavin]] trat Guarda 1529 zum [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformierten Glauben]] über, was vor allem auf das Wirken des Reformatoren [[Philipp Gallicius]] zurückzuführen war. 1622 wurde Guarda von österreichischen Eroberern um Oberst [[Alois Baldiron]] zerstört, aber danach wieder aufgebaut. 1652 erfolgte der Loskauf vom habsburgischen Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1851 gehörte Guarda mit seinen vier Fraktionen Giarsun, Guarda Pitschen, Chaminadas und Auasagna zur [[Gerichtsgemeinde]] [[Kreis Sur Tasna|Obtasna]]. Der Bau der Talstrasse 1862 bis 1865 liess die Einnahmen aus der [[Säumer]]ei versiegen und den wirtschaftlichen Fortschritt weitgehend am Dorf vorbeiziehen. 1913 erhielt Guarda eine Station der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]], die neben dem Weiler Giarsun liegt. Der Fremdenverkehr, wie der Tourismus damals hiess, nahm in der Folge etwas zu. 1939 bis 1945 wurden etwa 30 alte Häuser durch den [[Bündner Heimatschutz]] restauriert. Der einheimische Architekt [[Iachen Ulrich Könz]] hatte 1937 bis 1938 das Renovationskonzept samt Budget erstellt. Als eines der besterhaltenen Engadinerdörfer erhielt Guarda 1975 den [[Wakkerpreis]] und wurde 1985 als Ortsbild von nationaler Bedeutung eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft hat ab Mitte des 20. Jahrhunderts den Ackerbau aufgegeben und auf Viehwirtschaft mit Milch- und Fleischproduktion umgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Dazu wurden neue Ställe am Dorfrand erstellt. Seit 1987 wird zudem der Anbau von Bergkräutern betrieben. Wegen zu geringer Kinderzahl schloss die Primarschule im Jahr 2005. Der [[Volg]]-Dorfladen hat zusammen mit dem Tourismusbüro täglich geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Spannagl und Florian Stürmer: &amp;#039;&amp;#039;Guarda - Das schönste Dorf im Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; 2014 und 2015, Seiten 50–134&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Guarda lebt vorwiegend von Berglandwirtschaft, Handwerk und Tourismus. 1930 gab es in Guarda noch 38 landwirtschaftliche Vollbetriebe, 1984 waren es 18 und 2015 waren es noch 10 Bauernbetriebe. Zusätzlich zum Tagestourismus unterstützen drei Hotels und etwa 30 Ferienwohnungen einen sanften und nachhaltigen Tourismus. Verschiedene kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe beleben das Dorf und tragen zu dessen Überleben bei.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Geschäfte in Guarda auf www.engadin.com |url=http://www.engadin.com/fileadmin/user_upload/customers/engadin/Sommer___Ganzjahr/Ferienorte/Engadin_Scuol/Guarda/Lageplan-Geschaefte-Guarda.pdf |wayback=20170110151945 |archiv-bot=2018-04-13 04:15:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1850 und 1860, 1888 und 1920 und 1930 bis 1980 kam es zu drei Abwanderungswellen im Ort. Die Leute wanderten auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben in die Industriezentren und Touristenorte ab. Deshalb sank die Bevölkerung in diesen 130 Jahren um mehr als die Hälfte (1850–1980: −52 %) von 280 auf 134 Personen (1900: 245 Personen; 1950: 193 Personen). Seither nehmen die Einwohnerzahlen wieder zu (1980–2005: +36 %; 1990: 165 Personen; 2000: 144 Personen), liegen aber deutlich unter dem Stand von 1850.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000|| 2013&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 280|| 245|| 193|| 134|| 165|| 144|| 161&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Das [[bündnerromanisch]]e [[Idiom (Bündnerromanisch)|Idiom]] [[Vallader]] wird bis heute von einer Mehrheit der Bevölkerung als Alltagssprache verwendet. Bis 1980 war die Einwohnerschaft fast gänzlich romanischsprachig (1880 96 %, 1900 99 %, 1941 91 % und 1980 90 %). Durch Sprachwechsel der Einheimischen und deutschsprachigen Zuwanderern verlor das Romanische besonders in den letzten zwanzig Jahren gegenüber dem Deutschen an Boden – trotz Unterstützung von Gemeinde und Schule. 1990 gaben 91 % und 2000 79 % der Einwohnerschaft Romanischkenntnisse an. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#BFEFFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Guarda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 9 || align=right | 6,72 % || align=right | 42 || align=right | 25,45 % || align=right | 44 || align=right | 30,56 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 121 || align=right | 90,30 % || align=right | 119 || align=right | 72,12 % || align=right | 90 || align=right | 62,50 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 134 || align=right | 100 % || align=right | 165 || align=right | 100 % || align=right | 144 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebst Romanisch und Deutsch gehörte im Jahr 2000 Französisch mit 2,78 % Anteil zu den drei häufigst verwendeten Sprachen. In der Tradition der [[Übernamen der Engadiner Dörfer]] heissen die Einwohner Guardas &amp;#039;&amp;#039;ils speculants&amp;#039;&amp;#039; (deutsch «die Spekulanten»).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1529 traten die Bewohner des Ortes zusammen mit dem Nachbardorf Lavin zur protestantischen Lehre über, unter dem Einfluss des Reformators [[Philipp Gallicius]], der damals in Lavin wohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 182 Bewohnern waren 163 Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Guarda im Unterengadin.jpg|mini|Bahnhof Guarda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OM Grinta PTT Guarda Okt 1990.png|mini|links|Ein [[Iveco Daily#Daily I (1978–1990)|OM Grinta]] als [[Minibus]] der [[Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe|PTT]] im Einsatz zwischen dem Bahnhof und dem Ort (Oktober 1990)]]&lt;br /&gt;
Guarda hat einen eigenen Bahnhof, der allerdings nicht im Dorfzentrum liegt, sondern unterhalb an der [[Hauptstrasse 27]] bei der Fraktion [[Giarsun]]. Der Ort wird mit dem Bahnhof durch eine Buslinie und einen steilen Fussweg verbunden. Die Züge der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] halten in Guarda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guarda liegt auch am Weitwanderweg der [[Via Engiadina]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wandersite.ch/ViaEngiadina.html Höhenwanderweg Via Engiadina im Unterengadin auf www.engadin.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://map.wanderland.ch/?lang=de&amp;amp;p&amp;amp;X=811040&amp;amp;Y=186985&amp;amp;bgLayer=pk&amp;amp;layers=Wanderwegnetz&amp;amp;resolution=20 Via Engiadina] auf map.wanderland.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Scuol}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Guarda Sgraffito.JPG|mini|Sgraffito in Guarda;&amp;lt;br&amp;gt;Text deutsch: «Wir errichten schöne Häuser und wissen, dass wir nicht ewig bleiben; an den Ort, wo wir für immer zu bleiben hingehen, denken wir aber nur selten.»]]&lt;br /&gt;
Guarda ist als eines der am besten erhaltenen Engadiner Dörfer und dadurch sowohl architektonisch als auch geschichtlich interessant. Das Dorf besteht fast ausschliesslich aus den typischen [[Engadinerhaus|Engadinerhäusern]] mit zahlreichen [[Sgraffito|Sgraffiti]]: Haus Jecklin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_jecklin.31388 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Jecklin (Foto) |wayback=20220118160709}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohnhaus Könz,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus.31393 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Wohnhaus Könz (Foto) |wayback=20220818113549}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohnhaus Bart.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus.31392 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Wohnhaus Bart (Foto) |wayback=20220118164342}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine beispielhafte Pflege des Ortsbildes erhielt das Dorf 1975 den [[Wakkerpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Guarda ist der Schauplatz des bekannten Kinderbuches [[Schellenursli]], das von [[Selina Chönz]] geschrieben und von [[Alois Carigiet]] illustriert wurde. Selina Chönz’ Sohn, der Maler [[Steivan Liun Könz]], lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 1998 in Guarda.&lt;br /&gt;
* Sehenswert im Dorfkern ist die [[Reformierte Kirche Guarda|reformierte Kirche]].&lt;br /&gt;
* Oberhalb des Weilers Giarsun steht ein prähistorischer Steinwall, 9 Meter hoch und 120 Meter lang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/praehistorischer_steinwall.31389 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Prähistorischer Steinwall (Foto) |wayback=20231202092651}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Guarda Strasse Brunnen.jpg|Gasse mit einem der Brunnen&lt;br /&gt;
Engadinerhaus und hölzener Brunnen in Guarda.jpg|[[Engadinerhaus]] und Holzbrunnen&lt;br /&gt;
Guarda Zentrum (4).jpg|Häuser an der Hauptgasse&lt;br /&gt;
File:Guarda Eingangstür Erker.jpg|Typischer Hauseingang, darüber ein reich bemalter Erker&lt;br /&gt;
File:Guarda Backofen.JPG|Haus mit Backofen&lt;br /&gt;
File:Guarda Reformierte Kirche aussen (5).jpg|Südliche Gasse mit Turm der reformierten Kirche&lt;br /&gt;
Guarda Reformierte Kirche aussen (4).jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
File:Aerial views of Guarda (6).jpg|Guarda aus der Luft von Süd-Osten&lt;br /&gt;
File:Guarda, Scuol1.jpg|Guarda im Winter&lt;br /&gt;
Guarda 4976.jpg|Oberer Dorfeingang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Iachen Ulrich Könz]] (1899–1980), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Selina Chönz]] (1910–2000), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Steivan Liun Könz]] (1940–1998), Zeichner, Illustrator und Sgraffito-Künstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Simon Bundi: &amp;#039;&amp;#039;Graubünden und der Heimatschutz. Von der Erfindung der Heimat zur Erhaltung des Dorfes Guarda&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26). Chur 2012, ISBN 978-3-85637-418-1.&lt;br /&gt;
* Nott Caviezel: &amp;#039;&amp;#039;Guarda&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 372/373, Ser. 38). 3. korrigierte Auflage. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1993, ISBN 3-85782-372-0.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1521|Guarda|Autor=Paul Eugen Grimm}}&lt;br /&gt;
* J. U. Könz&amp;#039;&amp;#039;: Guarda, ein auferstehendes Engadiner Dorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz= Patrimoine. Zeitschrift der schweizerischen Vereinigung für Heimatschutz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36, 1941, S. 5–21 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hei-001:1941:36#9 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* Christian Spannagl und Florian Stürmer: &amp;#039;&amp;#039;Guarda – Das schönste Dorf im Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; 2014 und 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Guarda, Switzerland|Guarda GR}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Guarda}}&lt;br /&gt;
* [https://www.scuol.net/ Offizielle Website der Gemeinde Scuol]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|TGUkPa9pOLZEAgLsReBV}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2059|Guarda (Scuol)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bergsteigerdoerfer.org/5933-0-Bergsteigerdorf-Lavin-Guarda-Ardez.html Bergsteigerdörfer Lavin, Guarda und Ardez]&lt;br /&gt;
* [http://www.myswitzerland.com/de-ch/guarda-das-schellenursli-dorf.html Guarda auf der Website von myswitzerland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1521|Guarda|Autor=Paul Eugen Grimm}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Engiadina Bassa/Val Müstair}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4022423-5|VIAF=233670089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Scuol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Scuol)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Parpan05</name></author>
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