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	<title>Guan Yu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:20:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-37439-29 am 30. November 2025 um 08:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-30T08:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Guanyu-1.jpg|mini|Abbildung von Guan Yu, um 1609]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guan Yu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|v=关羽|t=關羽|p=Guān Yǔ|hcipa=ɡ̊u̯an5 y214}}; * um [[160]] in der Region Xie [heute: Bezirk von [[Yuncheng]] in [[Shanxi]]]; † [[219]] in [[Dangyang]]) war ein chinesischer General, der am Ende der [[Han-Dynastie]] und zur [[Zeit der Drei Reiche]] lebte. Während des Bürgerkriegs am Ende der Han-Zeit war er ein Kampfgefährte des [[Warlord]]s [[Liu Bei]], dem späteren Begründer und Kaiser des [[Shu Han|Shu-Han-Reiches]], an dessen Seite er zusammen mit [[Zhang Fei]] anfangs gegen die aufständische Bauerngruppierung [[Gelbe Turbane]] und später gegen andere Warlords, die (neben Liu Bei) ebenfalls den Kaiserthron Chinas beanspruchten, kämpfte. Er gehörte zu den [[Fünf Tigergeneräle|&amp;#039;&amp;#039;Fünf Tigergenerälen&amp;#039;&amp;#039;]], den als die besten und besonders tapfer geltenden Befehlshabern der Shu Han.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jesper Timmerman |Titel=&amp;quot;Guan Yu&amp;amp;#39;s life after death: The religious and literary images of the Three Kingdoms hero Guan Yu&amp;quot; |Online=https://www.academia.edu/24294000/_Guan_Yus_life_after_death_The_religious_and_literary_images_of_the_Three_Kingdoms_hero_Guan_Yu_ |Abruf=2025-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guan Yu ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der [[Geschichte Chinas|chinesischen Geschichte]], steht in der [[Chinesische Kultur|chinesischen Kultur]] für die Werte [[Treue]], [[Mut]] und [[Gerechtigkeit]] und wird noch heute innerhalb und außerhalb Chinas in sogenannten [[Guandi-Tempel]]n unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guandi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guan Di&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) als Kriegsgott verehrt. Er ist damit heute einer der populärsten indigenen chinesischen Gottheiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.britannica.com/topic/Guandi |titel=Guandi {{!}} Chinese God of War {{!}} Britannica |werk=[[britannica.com]] |datum=2025-01-24 |sprache=en |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Teng Li – {{lang|zh-Hant|李騰}} |Titel=Making the Guan Yu Cult: The Rise of Guan Yu in National Sacrifice, Buddhism and Taoism |Datum=2016-06 |Sprache=en |Kommentar=Diplomarbeit – &amp;#039;&amp;#039;[https://www.researchgate.net/publication/361358546_Making_the_Guan_Yu_Cult_The_Rise_of_Guan_Yu_in_National_Sacrifice_Buddhism_and_Taoism alternativer Link]&amp;#039;&amp;#039; |Online=https://www.academia.edu/35282075/Making_the_Guan_Yu_Cult_The_Rise_of_Guan_Yu_in_National_Sacrifice_Buddhism_and_Taoism |Abruf=2025-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten ist die literarisch-künstlerische Verarbeitung seines Lebens im semi-historischen Roman „[[Die Geschichte der Drei Reiche]]“ (ca. 1390), einem der [[Vier klassische Romane|vier klassischen Romane]] der [[Chinesische Literatur|chinesischen Literatur]], der in der [[Ming-Dynastie]] verfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der chinesischen [[Ikonografie|Ikonographie]] wurde Guan Yu zumeist als rotgesichtiger, langbärtiger Krieger dargestellt. Eines seiner wichtigsten Erkennungsmerkmale ist seine Streitwaffe, ein [[Guan Dao]], der auch dessen Namen trägt und angeblich 41 kg schwer gewesen sein soll. Bei diesen künstlerischen Interpretationen wurden jedoch historische Fakten mit Legenden vermischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Das Geburtsdatum von Guan Yu ist nicht genau bekannt. Nach einer Stele aus dem Jahr 1680 im Tempel seiner Heimatstadt und einer Biographie von 1756 wird sein Geburtsjahr auf das Jahr 160 geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.taikongsky.com/blogs/blog/guan-yu-the-god-was-no-myth |titel=Guan Yu，the god was no myth |werk=taikongsky.com |datum=2019-05-12 |sprache=en |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Heimat ist die Region Xie (heute ein Bezirk von [[Yuncheng]] in [[Shanxi]]). Guan Yu hatte schon sehr früh einen starken Sinn für Gerechtigkeit und soll zudem eine Neigung zu [[Stolz]] und [[Übermut]] gehabt haben. Bei Ungerechtigkeit soll er vor Zorn die Selbstbeherrschung verloren haben:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Im Alter von 23 Jahren führte dies dazu, dass er, um ein junges Mädchen zu retten, den lokalen Tyrannen [[Lü Xiong]] ermordete. Darauf musste er aus seiner Heimat fliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Peach garden ceremony.jpg|mini|220x220px|In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geschichte der Drei Reiche|Geschichte der Drei Reiche]]&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1390) veranschaulicht [[Luo Guanzhong]] die besondere Treue der drei Gefährten durch die Szene &amp;#039;&amp;#039;[[Schwur des Pfirsichgartens]]&amp;#039;&amp;#039;. (Illustration von 1591)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämpfe gegen die &amp;#039;&amp;#039;Gelben Turbane&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gelbe Turbane}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa fünf Jahre später tauchte er in Zhuo (heute [[Zhuozhou]] in [[Hebei]]) auf, wo [[Liu Bei]] gerade eine Armee zum Kampf gegen die Gelben Turbane aufstellte. Zusammen mit [[Zhang Fei]] sollen die drei sich Treue geschworen und eine tiefe Freundschaft gegründet haben: Nach historischen Berichten sollen sie sich sogar das Bett geteilt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen kämpften sie dann in Nordchina erfolgreich gegen die rebellischen Bauern. Liu Bei wurde zum Dank für seinen Beitrag zur Niederschlagung des Aufstandes Fürst der Provinz Pingyuan. Guan Yu erhielt ein eigenes Kommando.[[Datei:Three Brothers during the Yellow Turban Rebellion.jpg|mini|Guan Yu mit seinen Waffenbrüdern [[Liu Bei]] und [[Zhang Fei]] im Kampf gegen die [[Gelbe Turbane|Gelben Turbane]]. (Illustration aus der [[Qing-Dynastie]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämpfe gegen Warlords ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 199 gelang es Liu Bei [[Xuzhou]] zu erobern, indem er Che Zhou, den vom [[Warlord]] [[Cao Cao]] eingesetzten Regenten, ermorden ließ. Guan Yu übernahm darauf die Kontrolle über die Provinzhauptstadt Xiapi, wo er auch Liu Beis Frauen und Kinder in Sicherheit halten sollte. Liu Bei wurde zudem auch eine immer größer werdende Bedrohung für Cao Cao. Dieser führte daher kurz darauf einen Vergeltungsschlag durch und eroberte Xuzhou zurück. Liu Bei musste nach Norden fliehen, um Schutz beim Warlord [[Yuan Shao]] zu suchen, während Guan Yu, nach der Kapitulation von Xiapi um das Jahr 200 von Cao Caos Truppen bei der Flucht gefangen genommen und nach [[Xuchang]], Cao Caos Hauptstadt, überführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Cao Cao behandelte ihn jedoch mit großem Respekt, gewährte ihm eine Residenz und ernannte ihn sogar zu einem seiner Generäle (偏ሷ軍), wodurch Guan Yu einige Zeit auf der Seite Cao Caos kämpfen sollte. Auch das Ross „Roter Hase“, das vorher [[Lü Bu]] gehört hatte, soll ihm Cao Cao geschenkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Theobald |url=http://www.chinaknowledge.de/History/Division/personsguanyu.html |titel=Guan Yu {{lang|zh-Hant|關羽}} |werk=chinaknowledge.de |sprache=en |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 200 griff dann Yuan Shao (der zu dem Zeitpunkt der größte Rivale von Cao Cao gewesen war) mit einer Streitmacht von 100.000 Mann Xuchang an. Um den [[Gelber Fluss|Gelben Fluss]] zu überqueren, ließ Yuan Shao einen Ablenkungsangriff auf die Stadt Baima (gelegen in der heutigen Provinz [[Henan]]) durchführen. Guan Yu wurde zusammen mit [[Zhang Liao]] zur Verteidigung der Stadt ausgeschickt. Guan Yu soll dabei einen Überraschungsangriff auf den Gegner unternommen haben, wobei er den gegnerischen General [[Yan Liang (General)|Yan Liang]] vorfand. Inmitten der feindlichen Truppen enthauptete er Yan Liang und brachte seinen abgetrennten Kopf als Dank dafür, dass Cao Cao ihn nach der Kapitulation von Xiapi begnadigt hatte, zurück. Laut einer Überlieferung soll Yan Liang geglaubt haben, dass Guan Yu auf Yuan Shaos Seite desertieren wollte, da sich dort auch Liu Bei befunden hatte, wovon Guan Yu jedoch nichts gewusst hatte. Durch diesen Irrtum ließ er Guan Yu ungehindert herannahen und wurde von ihm getötet. Nach dem Verlust des wichtigen Führers Yan Liang schlug darauf die Belagerung von Baima fehl. Guan Yu wurde wegen seinem entscheidenden Beitrag von Cao Cao zum „Herzog von [[Hanshou]]“ (漢壽ӝ侯) ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:武備志 茅元儀 明朝 兵器 02.jpg|mini|220x220px|Die Streitwaffe Guan Yus war das (rechts abgebildete) Guan Dao (Illustration aus der [[Ming-Dynastie]]).]]&lt;br /&gt;
Als Guan Yu jedoch erfuhr, dass Liu Bei bei Yuan Shao war, brach er wieder mit Cao Cao, ließ seinen Reichtum zurück und machte sich auf den Weg zu Yuan Shao, um zu seinem früheren Waffenbruder und Herrscher Liu Bei zurückzukehren. Cao Cao soll ihn anfangs durch seine eigenen Truppen verfolgt und darauf die Verfolgung mit den Worten „Jedem das Seine“ gestoppt haben. Laut anderen Quellen soll er Guan Yu aber einfach gehen gelassen haben. Liu Bei floh in der Zwischenzeit jedoch von Yuan Shao zu [[Liu Biao]] und Zhang Fei in Gucheng, sodass Guan Yu erst dort seine früheren Kameraden wiederfand. Zhang Fei zweifelte zuerst an Guan Yus Loyalität, doch in einer kurz darauf folgenden Schlacht gegen die Truppen Cao Caos erschlug Guan Yu dessen General [[Cai Yang]], wodurch er das Vertrauen seiner alten Kameraden wiedererlangen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuan Shao wurde von Cao Cao in der [[Schlacht von Guandu]] (200) endgültig geschlagen, so dass Liu Bei sich gezwungen sah, nach [[Jingzhou (Hubei)|Jingzhou]] auszuweichen. Dessen Herrscher Liu Biao starb bald darauf. Cao Cao ergriff die Gelegenheit und besetzte große Teile von Jingzhou. Liu Bei konnte fliehen und ging ein Bündnis mit [[Sun Quan]], einem weiteren Warlord, der große Teile Südchinas regierte, ein. Gemeinsam schlugen sie Cao Cao 208 in der [[Schlacht von Chibi]] und eroberten Jingzhou zurück. Guan Yu wurde Fürst von Xiangyang und mit der Verteidigung Nord-Jingzhous betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liu Bei ging 213 nach Yizhou (heute [[Sichuan]]) und beherrschte das Gebiet zwei Jahre später. Er rief sich 219 nach dem [[Schlacht am Berg Dingjun|Sieg am Berg Dingjun]] zum König des eroberten [[Hanzhong]]s aus und beförderte Guan Yu zu einem seiner fünf besten Generäle. Diese Fünfergruppe (Guan Yu, Zhang Fei, [[Zhao Yun]], [[Ma Chao]] und [[Huang Zhong]]) wurden als die &amp;#039;&amp;#039;[[Fünf Tigergeneräle]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Woodblock print guan yu xiangyang.png|mini|Guan Yu zerschlägt Cao Caos Truppen am Fluss [[Han Jiang (Han Shui)|Han]] ([[Holzschnitt]], 17. Jhd.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guanyu.jpg|mini|Guan Yu wird nach der [[Schlacht von Fancheng]] vom legendären Arzt [[Hua Tuo]] behandelt, während er eine Partie Go spielt. ([[Japanischer Farbholzschnitt|Farbholzschnitt]] von [[Utagawa Kuniyoshi]], um 1855)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlacht von Fancheng ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlacht von Fancheng}}&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr startete Guan Yu einen Angriff auf die Stadt [[Fancheng]] (heute Bezirk von [[Xiangyang (Hubei)|Xiangyang]] in [[Hubei]]), die von [[Cao Ren]] – einem Cousin von Cao Cao – verteidigt wurde. Cao Cao schickte darauf [[Pang De]] und [[Yu Jin]] samt ihrer Truppen zur Verstärkung gegen Guan Yu. Lange Regenfälle im Frühjahr ließen jedoch den Fluss [[Han Jiang (Han Shui)|Han]] über die Ufer treten, der den Großteil der Truppen, die Cao Cao zur Verteidigung geschickt hatte, wegschwemmte. Erst weitere Truppen und [[Xu Huang (General)|Xu Huang]] konnten den Angriff abwehren und einen Sieg für Cao Cao entscheiden. Guan Yu wurde bei der Schlacht zudem von einem vergifteten Pfeil in den Arm getroffen (angeblich von Pang De) und musste darauf vom Arzt [[Hua Tuo]] behandelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Er kehrte darauf nach Jiangling zurück und musste feststellen, dass die Stadt von Verrätern an [[Sun Quan]] (dem späteren Begründer der [[Wu-Dynastie]]) ausgeliefert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Guan Yu versuchte sich zusammen mit seinem Sohn [[Guan Ping]] westwärts nach [[Macheng]] zurückzuziehen, aber ein Großteil seiner Truppen war bereits desertiert. Zudem war seine Verletzung am Arm noch nicht verheilt und schränkte ihn ein. Guan Yu und Guan Ping wurden schließlich, noch bevor sie Macheng erreichen konnten, von Sun Quans Truppen umzingelt und gefangen genommen. Beide wurden dann vom General [[Lü Meng]] in der Stadt [[Dangyang]] hingerichtet. Guan Yu wurde enthauptet. Sun Quan schickte darauf den abgeschlagenen Kopf Guan Yus an Cao Cao. Dieser begrub ihn jedoch mit allen Ehren in [[Luoyang]]. Guan Yus enthaupteter Leib wurde dagegen in Dangyang bestattet, sodass ihm am Ende zwei Grabstätten zuteilwurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultische Verehrung ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod im Jahr 219 n. Chr. kam Guan Yu vor allem wegen seiner [[Tugendhaftigkeit]] (vor allem [[Loyalität]]) eine stets steigende Popularität als [[Held|Kriegsheld]] zuteil. Wie jedem angesehenen Verstorbenen im Alten China, wurden auch Guan Yu nach seinem Tod Opfer gebracht. Wegen seines gewaltsamen Todes wurde er jedoch einige Jahrzehnte später als eine böse dämonische Gestalt (vgl. [[Wiedergänger]]) gefürchtet, da während der [[Sechs Dynastien]] der Glaube, dass die Geister brutal getöteter Generäle in der Menschenwelt blieben, weit verbreitet war. So berichtet z. B. ein Text des [[Daoismus|daoistischen]] Gelehrten [[Lu Xiujing]] (406–477), dass solche Geister Kult-Opfer verlangten und den Menschen Unheil brächten, weswegen Zaubermeister jene Geister und ihre Forderungen identifizieren mussten. Neben anderen gefallenen Generälen wurde auch Guan Yu in solchen Kulten verehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hatte später zur Folge, dass ab der Zeit der [[Sui-Dynastie]] (581–617/618) Guan Yus Geist dann in [[Jingzhou (Hubei)]], der Stadt, in der er einst Gouverneur gewesen ist, verehrt und sogar erstmals zur Gottheit erklärt wurde. Jingzhou war nämlich auch dafür bekannt, dass dort bereits seit dem 2. Jhd. der Kult der Geister- und Totenverehrung und eine stark mit Zauberei verbundene Tradition verbreitet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 782 ([[Tang-Dynastie]]) wurde Guan Yu den 72 Generälen des kaiserlichen &amp;#039;&amp;#039;Wuchengwang&amp;#039;&amp;#039;-Tempels zugeordnet (jedoch nicht als Gottheit), wo ihm und den anderen historischen Generälen geopfert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:Shrine of Guan Yu, Tongxi Temple 2023022604.jpg|mini|Ein Guan Yu gewidmeter Schrein im buddhistischen Tongxi-Tempel im [[Yuelu]]-Bezirk der Stadt [[Changsha]] der [[Hunan]]-Provinz (China)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in der Tang-Dynastie (617/18–907) soll ihn dann ein [[buddhistisches Kloster]] als den dortige Schutzgottheit erklärt haben, wodurch Guan Yu erstmals seinen Weg in den [[Buddhismus]] fand. Im Jahr 802 hatte dann ein Angehöriger der Obrigkeit in Jingzhou auf einer Inschrift des dort Guan Yu gewidmeten Tempels den Mönch [[Zhi Yi]] (dem Begründer des [[Tiantai zong|Tiantai-Buddhismus]]) mit Guan Yu verbunden. Spätestens in der [[Song-Dynastie#Südliche Song 1126/27–1279|Südlichen Song-Dynastie]] (1126/27–1279) begann man dann, Guan Yu als buddhistischen [[Bodhisattva]] zu verehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guan Yu wurde darauf zunehmend überregional und dann sogar von der Obrigkeit als Gottheit anerkannt und verehrt. Dies hatte auch zur Folge, dass die Quellen über sein Leben ihn stark heroisieren, zum Teil durch [[Geschichtsrevisionismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1102 wurde ihm dann unter Kaiser [[Song Huizong]] der erste offizielle Titel, &amp;#039;&amp;#039;Fürst Zhonghui&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|zh-Hani|忠惠公|Zhōnghuìgōng}})&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;Fürst Zhonghui ({{zh|c=忠惠公|p=Zhōnghuìgōng|b=Fürst der Loyalität und Wohltätigkeit}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;, gegeben, wodurch er offiziell zu einer Gottheit erklärt worden war. Ihm wurden darauf an vielen Orten Tempel gewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Daoismus]] wurde ihm spätestens 1119–1125 der Titel &amp;#039;&amp;#039;Guan Dawang&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: „König Guan“)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Guan Dawang&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=關大王|v=关大王|p=Guān dàwáng|b=Guan-König|kurz=1}}), ein Titel im Daoismus.&amp;lt;/ref&amp;gt; verliehen. Laut dem &amp;#039;&amp;#039;Daofa Huiyuan&amp;#039;&amp;#039; (Korpus daoistischer Rituale)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Daofa Huiyuan&amp;#039;&amp;#039; (Korpus daoistischer Rituale, {{zh|t=道法會元|v=道法会元|p=Dàofǎ huìyuán|en=The Great Collection of Daoist Skills|kurz=1}}) ein daoistisches Werk mit unbekanntem Autor.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der [[Ming-Dynastie]] (1368–1644) soll Guan Yu bereits als hohe Gottheit ({{lang|zh-Hant|元帥神}})&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;yuanshuai shen&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=元帥神|v=元帅神|p=yuánshuài shén|b=Marschall-Gottheit|kurz=1}}), eine hohe Gottheit im [[Daoismus]].&amp;lt;/ref&amp;gt; der 30. Generation der [[Himmelsmeister-Daoismus|Himmelsmeister]] (1092–1126) geholfen haben den Dämonengott [[Chiyou]] ({{lang|zh-Hani|蚩尤}})&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;[[Chiyou]] ({{zh|c=蚩尤|p=chīyóu|kurz=1}}) ein alter Dämonengott aus der [[Chinesische Mythologie|chinesischen Mythologie]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zu bezwingen und den Salzsee in Haizhou zu beschützen, weswegen ihm in jener Schrift auch der Titel &amp;#039;&amp;#039;Wahrer&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Herrn von [[Chongqing|Chongning]]&amp;#039;&amp;#039; gegeben wird und er dem [[Pantheon des Daoismus|daoistischen Pantheon]] zugeordnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ming-Dynastie weitete sich sein Kult dann über alle Gesellschaftsschichten aus. Ihm wurden darauf immer höhere Titel verliehen: u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wettergott|Regengottheit]] und Beschützer vor fremden Völkern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ter Haar, Barend J. |Titel=Guan Yu: The Religious Afterlife of a Failed Hero |Sammelwerk=OUP Academic |Datum=2017-10-19 |DOI=10.1093/oso/9780198803645.001.0001 |Sprache=en |Online=https://academic.oup.com/book/10303 |Abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde von [[Luo Guanzhong]] um 1390 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geschichte der Drei Reiche]]&amp;#039;&amp;#039; verfasst, was bis heute die bekannteste literarische Verarbeitung Guan Yus ist. Im Jahr 1594 wurde er schließlich vom Kaiser der Ming-Dynastie zur Kriegsgottheit und dem Beschützer Chinas und des chinesischen Volks unter dem neuen Namen &amp;#039;&amp;#039;Guandi&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: „Kaiser Guan“)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Guandi&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=關帝|v=关帝|p=Guāndì|b=Guan-Kaiser|kurz=1}}) ein Titel im Daoismus.&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt. Guan Yu soll demnach direkt nach seinem Tod zum Gott geworden sein. Auf Kosten der Obrigkeit wurden ihm dann unzählige Schreine und „Krieger-Tempel“ (&amp;#039;&amp;#039;Wu Miao&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wu Miao&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=武廟|v=武庙|p=wǔmiào|b=Wu-Tempel, Krieger-Tempel|kurz=1}}), sinngemäß „Tempel einer Kriegergottheit“, „Tempel der Kriegskunst“.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Wu Sheng Miao&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wu Sheng Miao&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=武聖廟|v=武圣庙|p=wǔshèngmiào|b=Wusheng-Tempel, Krieger-Heiliger-Tempel|kurz=1}}), sinngemäß „Tempel einer Kriegergottheit“, „Tempel der Kriegskunst“, hier speziell „Tempel eines Kriegerheiligen“, also „Guandi-Tempel“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) errichtet, wo ihm auch geopfert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Qing-Dynastie]] erreichte die Verehrung Guan Yus ihren Höhepunkt. Dort wurde er nämlich bereits auf eine Ebene mit [[Konfuzius]] gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Im 17. Jhd. breitete sich der Guandi-Kult nach [[Korea]] aus, wo geglaubt wurde, er habe das Land vor einer Invasion der Japaner behütet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1879 bekam Guan Yu dann seinen letzten und längsten Titel mit insgesamt 26 Schriftzeichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guan Yu Statue.jpg|mini|Die 2016 errichtete und insgesamt 58 m (48 m ohne Sockel) hohe Statue &amp;#039;&amp;#039;Guan Di&amp;#039;&amp;#039; in [[Jingzhou (Hubei)|Jingzhou]] zeugt noch heute von der Stellung Guan Yus in der chinesischen Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anderen Überlieferungen soll Guan Yu das [[Konfuzianismus|konfuzianische]] Werk [[Zuozhuan]] auswendig gekonnt haben, wodurch er später teils auch zur Gottheit der Literatur erklärt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guan Yu wird bis heute als Gottheit verehrt. An der Grabstätte seines enthaupteten Leibes in der Stadt [[Dangyang]] der bezirksfreien Stadt [[Yichang]] in der chinesischen Provinz [[Hubei]] steht heute das [[Guanling-Mausoleum]], welches gleichzeitig ein [[Guandi-Tempel]] ist. Sein abgetrennter Kopf soll der Legende nach in der [[Guanlin]]-Stätte in [[Luoyang]] bestattet worden sein, wo ihm heute ebenfalls ein Tempel gewidmet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Respekt vor seiner Person erhielt Guan Yu zahlreiche Namensbezeichnung im Volk, so ist er beispielsweise noch heute als Guanggong, Guan Laoye, Guan Erye, Wu Sheng, Jialan Pusa bekannt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Fn.&amp;quot;&amp;gt;Weitere respektvolle [[Pseudonym]]e Guan Yus lauten Guanggong ({{zh|t=關公|v=关公|p=Guāngōng&amp;lt;!-- |kj=|poj= --&amp;gt;|b=Fürst Guan|kurz=1}}), Guan Laoye ({{zh|t=關老爺|v=关老爷|p=Guān lǎoyé&amp;lt;!-- |kj=|poj= --&amp;gt;|kurz=1}}), Guan Erye ({{zh|t=關二爺|v=关二爷|p=Guān èryé&amp;lt;!-- |kj=|poj= --&amp;gt;|kurz=1}}), Wu Sheng ({{zh|t=武聖|v=武圣|p=Wǔ shèng&amp;lt;!-- |kj=|poj= --&amp;gt;|b=Heiliger des [[Wushu]]s, Heiliger der Kampf- oder Kriegskunst|kurz=1}}) – die Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Wu Sheng&amp;#039;&amp;#039; ist quasi die hierarchische Gleichsetzung mit [[Konfuzius]], den man in China den respektvollen Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Wen Sheng&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=文聖|v=文圣|p=Wén Shèng|b=Heiliger der Literatur, Heiliger der zivilen Künste|kurz=1}}) gab, Shanxi Fuzi ({{zh|c=山西夫子|p=Shānxī Fūzǐ&amp;lt;!-- |kj=|poj= --&amp;gt;|b=der Meister von [[Shanxi]]|kurz=1}}) oder Jialan Pusa ({{zh|t=伽藍菩薩|v=伽蓝菩萨|p=Jiālán púsà&amp;lt;!-- |kj=|poj= --&amp;gt;|b=Jialan-[[Bodhisattva]]|kurz=1}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
* [[Guan Ping]]&lt;br /&gt;
* [[Guan Xing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Die Geschichte der Drei Reiche]]&lt;br /&gt;
* [[Fünf Tigergeneräle]]&lt;br /&gt;
* [[Guan Dao]]&lt;br /&gt;
* [[Schwur des Pfirsichgartens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Noma Seiji|S. Noma]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kan U&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, Tokio 1993. ISBN 4-06-205938-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Fn.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://en.daoinfo.org/wiki/Emperor_Guan Emperor Guan] auf &amp;#039;&amp;#039;daoinfo.org&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118724894|LCCN=n83201985|NDL=00833566|VIAF=3857397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guan, Yu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeit der Drei Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Figur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 160]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 219]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guan, Yu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Guān, Yǔ (Pinyin); Gwaan1, Jyu5 (Jyutping); Kuan, Ú (Pe̍h-ōe-jī); 關羽 (traditionelles Chinesisch); 关羽 (vereinfachtes Chinesisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=chinesischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=160&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Region Xie&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=219&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dangyang]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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