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	<title>Guémar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gu%C3%A9mar&amp;diff=1158652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hermann Wider: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-06T10:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Guémar&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason de la ville de Guémar (68).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] / [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé|Colmar-Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Sainte-Marie-aux-Mines|Sainte-Marie-aux-Mines]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays de Ribeauvillé|Pays de Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|insee= 68113&lt;br /&gt;
|cp= 68970&lt;br /&gt;
|longitude= 07/23/49/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/11/19/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 180&lt;br /&gt;
|alt mini= 172&lt;br /&gt;
|alt maxi= 193&lt;br /&gt;
|siteweb= [http://www.ville-guemar.fr/ www.ville-guemar.fr]&lt;br /&gt;
|image= Guémar, Hôtel de ville.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Rathaus ([[Hôtel de ville]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Guémar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Gemar}}) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Kleinstadt]] mit {{EWZT|FR|68113}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68113}}) im [[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé]] im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie ist Mitglied des Gemeindeverbandes [[Communauté de communes du Pays de Ribeauvillé|Pays de Ribeauvillé]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Guémar liegt in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinebene]] zwischen [[Colmar]] (14&amp;amp;nbsp;km südlich) und [[Sélestat]] (10&amp;amp;nbsp;km nördlich) und knapp 6&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Ribeauvillé]] am Fluss [[Fecht (Fluss)|Fecht]] und einigen seiner Zuflüsse, darunter der [[Strengbach (Fecht)|Strengbach]]. Im Osten von Guémar fließt die [[Ill (Elsass)|Ill]]. Im Gemeindegebiet kreuzen sich die [[Autoroute A 35|Autoroute A35]] ([[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] 20 – Guémar) und die [[Route départementale|Départementsstraße]] D 106. Zwischen Ribeauvillé und Guémar liegt der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Ribeauvillé Gare&amp;#039;&amp;#039;. Dort verläuft die [[Eisenbahnstrecke]] [[Straßburg]]–Colmar der [[SNCF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Guémar ist vermutlich aus einer römischen Siedlung hervorgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Hotz |Titel=Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen |Ort=Darmstadt |Datum=1965}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort wurde als &amp;#039;&amp;#039;Ghermari&amp;#039;&amp;#039; erstmals 768 in einer Urkunde von [[Pippin der Jüngere|Pippin dem Jüngeren]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Oelsner: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher der Deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Duncker und Humblot, Berlin 1871, S. 424.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 8. Jahrhundert gehörte das Dorf den [[Widonen]]. Im Mittelalter gab es zwei um jeweils einen Dinghof angesiedelte Orte: Ober- und Nieder-Guémar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche des Oberdorfes zerstört und daraufhin  das weniger bedeutende Oberdorf in das seit 1340 befestigte Niederdorf eingegliedert. 1369 erhielt der Ort das Stadtrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter wurde hier Fischerei betrieben. 1298 wird ein Hafen (ein &amp;quot;Ladhof&amp;quot;) an der Fecht erwähnt, der 1479 zugunsten eines Hafens an der Ill aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Rappoltstein erbauten im 13. Jahrhundert die später mehrmals umgebaute [[Burg Guémar|Molkenburg]], in deren Besitz sie bis zur Revolution blieben. Überreste des Baubestandes des späten 16. Jahrhunderts sind noch in der Südwestecke des Ortes erhalten (am Ende der Rue du Château).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zugehörigkeit des Elsass zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] 1871–1918 schrieb sich die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Gemar&amp;#039;&amp;#039; – gesprochen hört sich der Ortsname in beiden Sprachen nahezu identisch an. Im Jahr 1885 hatte Gemar 1219 Einwohner und war Teil des Landkreises Rappoltsweiler (Ribeauvillé).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1944 wurden 70 % des Orts durch schweren Beschuss der Alliierten zerstört. Guémar und Illhäusern spielten im Januar 1945 bei den 12-tägigen Kämpfen um den von den Deutschen hartnäckig verteidigten Kessel von Colmar eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1885 !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1219 || 841 || 847 || 1002 || 1051 || 1162 || 1314 || 1356 || 1384&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;10&amp;quot;| Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Leodegar von Autun|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saint-Léger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;#039;&amp;#039;:&amp;#039;&amp;#039; Der Turm mit gewölbter Erdgeschosshalle, von der Vorgängerkirche beibehalten, ist spätmittelalterlich. Die Turmhaube stammt von 1772. Das 1741 erbaute Langhaus ist eine dreischiffige Halle. Beachtenswerte  barocke Innenausstattung. Kanzel des 18. Jahrhunderts mit Evangelistensymbolen und Statue des Hlg. Michael. Aus dem 16. Jahrhundert auf einem klassizistischen [[Retabel]] die Statue des [[Heiliger Maximin|Heiligen Maximin.]] &lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obertor (La Porte Haute)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Buckelquadersockel und Pechnase wurde im Zuge der Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert erbaut, im 17. Jahrhundert verstärkt  und zu Beginn des 21. Jahrhunderts restauriert. Im August 2009 waren die Arbeiten beendet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reste der Stadtbefestigung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Türme, Stadtmauer. &lt;br /&gt;
* Steinernes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus an der Rue de Jeanne d&amp;#039; Arc  Nr.3:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Von den Rappoltsteinern erbaut. Spätgotisch gekehlte Fensterrahmungen und -pfosten, eine einfach profilierte Spitzbogentüre. Eckquader. Datum an einem Türsturz im Innern 1579. &lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Canardière&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Entenweiher) war ursprünglich Jagdrevier der Herren von Rappoltstein (Wasservogeljagd zur Zeit des Vogelzugs).&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Guémar}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Guémar 044.JPG|Pfarrkirche Saint-Léger&lt;br /&gt;
Guémar, Porte Haute.jpg|Obertor (&amp;#039;&amp;#039;Porte Haute&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Guémar tour.jpg|Turm der Stadtmauer&lt;br /&gt;
Guémar rJeanneArc 3 (2).JPG|Renaissance-Haus&lt;br /&gt;
Guemar fountain.jpg|Brunnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Jud]] (1482–1542), Schweizer Reformator elsässischer Herkunft, in Guémar geboren&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Schmuck (1638–1721), Drucker, Verleger, in Gemar geboren, gestorben in Straßburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Gemar |Band=3 |Seite=21}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 955–962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=els_rappoltsweiler.html |name=Verwaltungsgeschichte 1871–1918 |abruf=2023-10-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Colmar-Ribeauvillé}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4683661-5|LCCN=n88663314|VIAF=172602430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 768]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guémar| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hermann Wider</name></author>
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