<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gsteinigt</id>
	<title>Gsteinigt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gsteinigt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gsteinigt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T04:51:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gsteinigt&amp;diff=2164814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: /* Geotop */ .</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gsteinigt&amp;diff=2164814&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-01T16:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geotop: &lt;/span&gt; .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Humboldtweg Arzberg 2019 xy8.jpg|mini|hochkant=1.8|Die [[Röslau (Fluss)|Röslau]] im Gsteinigt]]&lt;br /&gt;
Das schluchtenartige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gsteinigt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Gschteune&amp;#039;&amp;#039;) wird von der [[Röslau (Fluss)|Röslau]] (ein Nebenfluss der [[Eger (Elbe)|Eger]]) zwischen den Orten [[Elisenfels]] und [[Arzberg (Oberfranken)|Arzberg]] im [[Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge]] durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Flora ==&lt;br /&gt;
Der Flusslauf hat sich dort seinen Weg durch eine schmale Gneisschwelle und die [[Phyllit]]e gebahnt und bildet ein enges Felsental. Vielfältig ist der Baumbestand, artenreich sind Sträucher, Krautschicht, Moose und Flechten (Schluchtwaldvegetation). Der gut strukturierte Mischwald bietet auch für die Vogelwelt einen günstigen Lebensraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1817 wurde das Tal folgendermaßen beschrieben: „Zahllose Felsenstücke sind in sein Bette herabgerollt, und tosend stürzt er sich über dieselben hinweg. Der Fichtenwald zieht sich bis an das Ufer herab und macht das kaum gangbare Tal noch düsterer und schauerlicher...Obgleich der gewöhnliche Weg nach Arzberg bequemer und kürzer ist, so lohnet doch ein manneichfaltiger Naturgenuss, den Fußsteig durch dieses Tal zu verfolgen.“ Als der Bahnbau begann, wurde das Tal bei Elisenfels besser zugänglich gemacht. Im Sommer 1884 hatte sich ein Verschönerungsverein gebildet, der sich der Begehbarmachung des „Gschteune“ annahm. Seit dieser Zeit schlängelt sich ein  Fußpfad zwischen den steilen Felswänden und dem  Röslaufluss durch das Felsental.&lt;br /&gt;
Durch das Tal führen die vom Fichtelgebirgsverein (FGV) geschaffenen Wanderwege Röslauweg und [[Fränkischer Gebirgsweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzverhältnisse ==&lt;br /&gt;
Der Fichtelgebirgsverein hat sich besonders die Naturschutzarbeit zur Aufgabe gemacht. So wurden Flächen im Gsteinigt für Zwecke des Naturschutzes und der Landschaftspflege erworben, die dem Heimatverein von der Firma Fastner &amp;amp; Co. GmbH, Elisenfels, zum Kauf angeboten worden waren. Der FGV-Hauptausschuss beschloss am 4. Januar 1996 den Ankauf von ca. zwölf Hektar Fläche, der Kaufvertrag wurde am 5. Juni 1996 notariell beurkundet. An den Kosten von ca. 130.000 DM beteiligten sich der Bayerische Naturschutzfonds, die Stadt Arzberg, der Landkreis Wunsiedel und die FGV-Ortsgruppe Arzberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Bereits 1938 wurde das Gsteinigt zum geschützten [[Naturdenkmal]] erklärt; es ist die Nummer 81 von &amp;#039;&amp;#039;Bayerns schönsten Geotopen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Diese Schlucht im östlichen [[Fichtelgebirge]] ist ein [[Liste der Geotope im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge|Geotop im Landkreis Wunsiedel]] (479R027).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=479R027  Geotop: Röslauschlucht G`steinigt] (Abgerufen am 15. September 2013; PDF; 313&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 6. August 2009 trägt es das Gütesiegel des [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Landesamtes für Umwelt]] als eines der [[Liste der schönsten Geotope in Bayern|100 schönsten Geotope Bayerns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silberquelle gsteinigt.jpg|mini|rechts|Die &amp;#039;&amp;#039;Silberquelle&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. georg stollen.jpg|mini|rechts|Inneres des St. Georg Stollens]]&lt;br /&gt;
Am Wanderweg durch das Gsteinigt liegt die 1919 gefasste &amp;#039;&amp;#039;Silberquelle&amp;#039;&amp;#039;. Sie erinnert an den [[Bergbau]] im Arzberger Eisenerzrevier. Bei der Silberquelle wurde 1863 ein 100 Meter langer [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] in den Fels [[Stollenbau#Auffahrung und Betrieb|getrieben]], der für den Abfluss des [[Grubenwasser]]s des &amp;#039;&amp;#039;Morgenstern-Schachtes&amp;#039;&amp;#039; dienen sollte.  Reste einer Radstube, einer Anlandungsmauer für Erzkähne und eines Naturwehres gehen auf diese Zeit zurück. Seit 2009 kann das [[Mundloch|Stollenmundloch]] des Stollens besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Herrmann: Vom Röslau-Wanderweg, in: Der Siebenstern 1980, S. 12&lt;br /&gt;
* Matthias D. Simon: Arzberger Heimatbuch 1954&lt;br /&gt;
* Amtsblatt für den Bezirk Wunsiedel vom 25. April 1938&lt;br /&gt;
* Auflistung von Flora und Fauna: Biotopkartierung Bayern Objekt-Nr. 5939-78&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Röslauschlucht Gsteinigt (Arzberg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bayern-fichtelgebirge.de/heimatkunde/056.htm bayern-fichtelgebirge.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.fichtelgebirge-oberfranken.de/arzberg/geotop-gsteinigt.htm fichtelgebirge-oberfranken.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/81/index.htm Bayerisches Landesamt für Umwelt, Bayerns Schönste Geotope, Röslauschlucht-Gsteinigt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röslau (Fluss)|Gsteinigt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arzberg, Oberfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschützter Landschaftsbestandteil in Bayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
	</entry>
</feed>