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	<title>Gspon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T19:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.226 |EW=7.9017 |type=landmark|region=CH-VS}}&lt;br /&gt;
[[File:Gspon 2025.jpg|mini|Gspon oberhalb Staldenried, 2025]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gsponbalfrin.JPG|mini|Blick auf Gspon mit [[Balfrin]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gsponkapelle.JPG|mini|Kapelle von Gspon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Anna-Kapelle in Gspon von innen.jpg|mini|Innenansicht der Kapelle mit Barockaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gspon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Weiler]] der [[Politische Gemeinde|Gemeinde]] [[Staldenried]] auf {{Höhe|1893|CH}} im [[Bezirk Visp]] im [[Deutsche Sprache|deutschsprachigen]] Teil des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Wallis|Wallis]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gspon ist das touristische Zentrum der Gemeinde [[Staldenried]] und liegt auf einer Sonnenterrasse hoch über dem [[Saastal]]. Der Weiler ist seit 1951 mit einer kleinen Luftseilbahn für zehn Personen in zwei Sektionen vom Bahnhof [[Stalden VS|Stalden]] der [[Matterhorn-Gotthard-Bahn]] über den Weiler Zur Tanne der Gemeinde Staldenried erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=https://www.seilbahninventar.ch/objekt.php?objid=40435&amp;amp;lang=de |Titel= 71.086 Staldenried - Gspon|Sammelwerk=[[Schweizer Seilbahninventar]] |Datum=2011  |Sprache=de fr it |Hrsg=[[Bundesamt für Kultur]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bahn wurde 2018 stillgelegt und abgebrochen. Am 22. Dezember 2018 wurde die neue Bahn in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.zermattportal.de/zermattlexikon/l/luftseilbahn+stalden-staldenried-gspon+lssg/ |wayback=20180314090959 |text=&amp;#039;&amp;#039;Luftseilbahn Stalden-Staldenried-Gspon (LSSG)&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-06 18:14:56 InternetArchiveBot }} Auf: &amp;#039;&amp;#039;zermattportal.at&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/seilbahn-1 &amp;#039;&amp;#039;«Heute ist ein Freudentag»&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;1815.ch&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.skiresort.de/skigebiet/gspon-staldenried/liftebahnen/l104698/ &amp;#039;&amp;#039;Stalden-Staldenried (Baujahr 2018)&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;skiresort.de&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.skiresort.de/skigebiet/gspon-staldenried/liftebahnen/l104699/ &amp;#039;&amp;#039;Staldenried-Gspon (Baujahr 2018)&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;skiresort.de&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Gspon liegt in der [[niederschlag]]särmsten Region der Schweiz. Nirgends sonst im Alpenraum liegt die [[Baumgrenze]] höher als in Gspon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Kultur ==&lt;br /&gt;
Urkundlich erwähnt wird Gspon erstmals im Jahr 1237 unter dem Namen Guechebon. Damals war die Ortschaft eine eigene Gemeinde. Der wichtige Handelsweg von [[Visp]] im [[Schweizer Rhonetal|Rhonetal]] ins [[Saastal]] und über den [[Monte-Moro-Pass]] nach [[Italien]] führte im Mittelalter nicht durch den unsicheren Talgrund, sondern über [[Visperterminen]] und Gspon nach [[Saas-Grund]]. Erst im 16. Jahrhundert wanderten Einwohner Gspons weiter hinab und gründeten nach Waldrodungen neue Gemeinden. 1548 fusionierten die Kleingemeinden zur Gemeinde Ried am Berg, heute Staldenried.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in Gspon befindet sich das Wahrzeichen des Weilers, die [[Annenkirche|St.-Anna-Kapelle]] aus dem Jahr 1691. In der [[Apsis]] des sorgfältig renovierten Gotteshauses steht ein prunkvoller Barockaltar. Ausserdem beherbergt die Kapelle einen traditionellen 14-teiligen [[Kreuzweg]], ein Zeitzeuge spätmittelalterlicher Kunst. Messen finden heute nur noch sporadisch statt. Das Pfarrhaus, das sich gleich daneben befindet, wurde 1803 errichtet. Spätestens ab 1844 fungierte es als Schulhaus. Im Jahr 1954 wurde die Schule in jenes Gebäude verlegt, in dem sich heute der Konsum (kleiner Einkaufsladen) befindet. Seit 1973 findet in Gspon kein Unterricht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde die [[Luftseilbahn]], die von Stalden nach Staldenried und weiter nach Gspon führt, in Betrieb genommen. Seither nahm die soziale, wirtschaftliche und touristische Bedeutung des Weilers stetig zu. Diese Tatsache zeigt sich deutlich in der verstärkten Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte und dem Entstehen öffentlicher Einrichtungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Gasthöfe, Fussballplatz, Gruppenunterkunft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halbnomadische Lebensweise ===&lt;br /&gt;
Bevor die Auswirkungen der Globalisierung im Alltagsleben Einzug hielten, war für die Bewohner der Walliser Berggemeinden eine halbnomadische Lebensweise üblich. Viele betrieben neben- oder hauptberuflich Viehzucht und Ackerbau. Dies ermöglichte eine Lebensform, die weitgehend von der Selbstversorgung geprägt war. Aufgrund des trockenen Klimas entwickelte sich eine typisch europäische Form des [[Halbnomadismus]]. Dies zeigte sich darin, dass viele Familien mehrere Häuser in verschiedenen Weilern besassen. So hatte man beispielsweise Zur Tanne den Hauptwohnsitz und in Gspon ein [[Maiensäss]]. Die Jahreszeiten bestimmten jeweils den Aufenthalt von Mensch und Tier. So zügelte man hinauf und hinab und hielt sich dort auf, wo gerade genügend Kraut und Heu für die Tiere vorhanden war. Diese Tradition führte dazu, dass die Weiler nicht mehr ganzjährig bewohnt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nomadische Lebensweise hat sich bis zum heutigen Tag erhalten. Zwar leben die meisten Einwohner nicht mehr von der Landwirtschaft und sind folglich nicht auf mehrere Wohnsitze angewiesen, aber eine Zweitwohnung in Gspon ist bei den Einheimischen als Ferien- und Wochenendhaus nach wie vor sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gspon Fussballplatz.jpg|mini|Der Fussballplatz mit Balfrin im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wierli in Gspon 2.jpg|mini|Im Wierli wird das Wasser der Gsponeri gestaut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skilift Gspon.jpg|mini|Unterer Skilift]]&lt;br /&gt;
Heute ist Gspon ein beliebter kleiner, autofreier und nicht ganzjährig bewohnter Ferienort mit einem Hotel, zwei Restaurants, einem Konsum, Ferienwohnungen und einer Gruppenunterkunft. Neben dem höchstgelegenen Fussballplatz Europas gibt es in Gspon eine familienfreundliche Feuerstelle beim Stausee «Wierli».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sommer ===&lt;br /&gt;
Gspon ist Ausgangs- und Endpunkt zahlreicher Wanderungen. Die nationale Wanderroute 6 [[Alpenpässe-Weg]] von [[Wanderland Schweiz]] führt vom [[Simplonpass]] her kommend via Gspon nach [[Saas-Fee]]. Der beliebte [[Gsponer Höhenweg]] nach [[Saas-Grund]] resp. [[Hohsaas]] ist Teil dieser neuen nationalen Wanderroute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gspon befinden sich mit zwei [[Suone]]n die höchstgelegenen Wasserführen ihrer Art in der Schweiz. Seit geraumer Zeit wird hierüber das Wasser zum Bewässern der Weiden in Gspon (die hiesige Suone heisst «Gsponeri») vom Gletschergebiet ins Dorf geführt und im «Wierli» (kleiner Weiher) gestaut. Das Handwerk des «Wässerns» wird heute nur noch von wenigen Personen gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winter ===&lt;br /&gt;
Zwei Skilifte führen bis auf eine Höhe von {{Höhe|2200|CH}} Die Pisten sind komplett künstlich beschneit. Eine [[Schlittelbahn]] führt zur Mittelstation der Luftseilbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Staldenried}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Güter ===&lt;br /&gt;
* In Gspon befindet sich die sehenswerte [[Annenkirche|St.-Anna-Kapelle]] aus dem Jahr 1691. Sie beherbergt einen traditionellen, 14-teiligen [[Kreuzweg]] und einen barocken [[Altar]].&lt;br /&gt;
* Ausserdem trifft man in Gspon auf die beiden höchstgelegenen [[Suone|Wasserfuhren]] der Schweiz, die noch in Betrieb sind. Ein Rundwanderweg führt an ihnen vorbei.&lt;br /&gt;
* Unter anderem im Dorfteil «Ze Hischinu» finden sich typische Walliser Wohnhäuser, Ställe und [[Bodenspeicher|Speicher]]. Einige von ihnen stammen aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Auf rund 1920 Metern Höhe unterhält die Gemeinde einen [[Fußballstadion|Fussballplatz]], den wohl höchstgelegenen Europas. 2008 wurde dort die Bergdorf-Europameisterschaft, analog zu der im gleichen Jahr stattgefundenen [[Fußball-Europameisterschaft 2008|Euro 2008]] in der Schweiz und in Österreich, ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-02-12 |url=http://www.wdr.de/tv/sport_inside/sendungsbeitraege/2012/1022/gspon.jsp |text=&amp;#039;&amp;#039;Europas höchster Fußballplatz.&amp;#039;&amp;#039;}} Film von Mathias Budzinski für die [[WDR Fernsehen]] Sendung [[Sport Inside]]; Ausstrahlung 22. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-02-12 |url=http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/10/22/sport-inside-gspon.xml |text=Filmbeitrag}} in der Mediathek des WDR 23. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.staldenried.ch/ Offizielle Website von Staldenried-Gspon]&lt;br /&gt;
* {{YouTube | id=E3OKtUB3jmc | title=Video Gsponer Panoramaweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autofreier Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftseilbahn in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftseilbahn in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staldenried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1237]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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