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	<title>Gsies - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 13:53 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T13:53:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name=Gsies&lt;br /&gt;
| AndereNamen=ital.: &amp;#039;&amp;#039;Valle di Casies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG=Pustertal (Bezirksgemeinschaft){{!}}Pustertal&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ=2226&lt;br /&gt;
| VZJahr=2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch=98,11&lt;br /&gt;
| ProzItal={{0}}1,80&lt;br /&gt;
| ProzLad={{0}}0,09&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/49//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12/14//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 1.191&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2837&lt;br /&gt;
| HöheZ = 1206&lt;br /&gt;
| Fläche=108,95&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum=10,4&lt;br /&gt;
| Fraktionen=Außerpichl, Innerpichl, Oberplanken, St. Magdalena-Niedertal, [[St. Magdalena (Gsies)|St. Magdalena-Obertal]], St. Martin-Niedertal, St. Martin-Obertal, Unterplanken&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden=[[Innervillgraten]] ([[Tirol (Bundesland)|T]]), [[Niederdorf (Südtirol)|Niederdorf]], [[Rasen-Antholz]], [[St. Jakob in Defereggen]] ([[Tirol (Bundesland)|T]]), [[Toblach]], [[Welsberg-Taisten]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde=&lt;br /&gt;
| Postleitzahl=39030&lt;br /&gt;
| Vorwahl=0474&lt;br /&gt;
| ISTAT=021109&lt;br /&gt;
| Steuernummer=81006360218&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister=2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister=Paul Schwingshackl&lt;br /&gt;
| Karte=Gsies in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen=Valle_di_Casies-Stemma.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gsies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ɡsiə̯s}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Valle di Casies&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] im [[Gsieser Tal]], einem Seitental des [[Pustertal]]s in [[Südtirol]] ([[Italien]]), das vor allem für seine Natur und Landschaft bekannt ist. In der Gemeinde befinden sich mehrere kleine dörfliche Siedlungen sowie verstreute Weiler und Höfe mit insgesamt {{EWZ|IT|021109}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021109}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Landwirtschaft]] wird [[Fremdenverkehr|Tourismus]] betrieben, welcher vielen [[Bergbauer]]n den Unterhalt sichert. Trotzdem gehen mehr als die Hälfte der Berufstätigen außerhalb der Gemeinde einer Beschäftigung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gsieser Tal.jpg|mini|links|Blick auf das Gsieser Tal]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gsies nimmt den Hauptteil des [[Gsieser Tal]]s ein, das vom [[Gsieser Bach]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Pidigbach&amp;#039;&amp;#039; genannt) durchflossen wird und im Osten Südtirols liegt. Das Gsieser Tal zweigt vom in Ost-West-Richtung verlaufenden [[Pustertal]] nach Nordosten ab. Während sein Taleingang noch zur Gemeinde [[Welsberg-Taisten]] gehört, erstreckt sich im größten Teil sowie in unbewohnten Nebentälern und den umliegenden Bergen die Gemeinde Gsies auf einer Gesamtfläche von 108,95&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung bewohnt zahlreiche kleinere dörfliche Siedlungen, Weiler und Gehöfte, die sich meist am Talboden auf Höhen zwischen 1200 und {{Höhe|1600|IT|link=true}} befinden. Die drei größten Ortschaften sind [[Pichl (Gsies)|Pichl]], der Gemeindesitz [[St. Martin (Gsies)|St.&amp;amp;nbsp;Martin]] und [[St. Magdalena (Gsies)|St.&amp;amp;nbsp;Magdalena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gsies ist von Kämmen der [[Villgratner Berge]] umgeben. Der Gsies im Westen und Nordwesten zum [[Antholzer Tal]] hin begrenzende Kammabschnitt findet in der [[Rote Wand (Villgratner Berge)|Roten Wand]] ({{Höhe|2818}}) seinen höchsten Punkt und wird durch das [[Karbachtal (Südtirol)|Karbachtal]] gegliedert. Dieses ist das bedeutendste Seitental des Gsieser Tals, sein oberster Abschnitt gehört allerdings schon zur Nachbargemeinde [[Rasen-Antholz]]. Der im Norden über dem Gsieser Talschluss liegende Kammabschnitt, der am [[Kärlskopf]] ({{Höhe|2836}}) und dem [[Deferegger Pfannhorn]] ({{Höhe|2820}}) kulminiert, bildet die [[Grenze zwischen Italien und Österreich]] zum Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Geteilt wird er durch einen Übergang ins [[Osttirol]]er [[Defereggental]], das [[Gsieser Törl]] ({{Höhe|2205}}). Auch der das Gsieser Tal östlich einrahmende Kamm – durch das [[Pfoital]] und das [[Verselltal]] eingeschnitten – trägt auf einer langen Strecke die Staatsgrenze. Dort trennt er Gsies von [[Innervillgraten]] im österreichischen [[Villgratental]]. Im äußersten Südosten und Süden des Gemeindegebiets läuft der Ostkamm in einen bewaldeten Rücken aus, der Gsies zum [[Hochpustertal]] hin in der Gegend von [[Toblach]] und [[Niederdorf (Südtirol)|Niederdorf]] abgrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rock glacier (Gsies).jpg|mini|Berglandschaft in Gsies]]&lt;br /&gt;
Vorherrschende Gesteinsart sind &amp;#039;&amp;#039;Alte [[Gneis]]e&amp;#039;&amp;#039;, teilweise sind auch Einlagerungen von [[Antholzer Tal|Antholzer]] [[Granit]]-Gneis zu finden. Das Gsieser Tal weist teilweise eine erhöhte [[Radon]]konzentration auf. Das geruchlose und hochradioaktive Gas tritt an manchen Stellen aus dem Boden aus und sammelt sich häufig in Kellern von älteren Gebäuden an. In der Gsieser Volksschule stellte man, nachdem Kinder über [[Kopfschmerzen]] geklagt hatten, eine besonders hohe [[Radonbelastung]] fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gsies, Pichl.JPG|mini|Pichl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gsies, St. Magdalena.JPG|mini|St. Magdalena]]&lt;br /&gt;
[[Ur- und Frühgeschichte|Ur- und frühgeschichtlich]] war das Tal spärlich besiedelt. Am oberen Gols im Harmer stand eine kleine prähistorische [[Wallburg]]. Auch im Unterplankner Puregg ist bergseitig eine Siedlung nachzuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine frühe extensive [[Weidewirtschaft]] ist durch die urkundliche Nennung von &amp;#039;&amp;#039;Sirminît&amp;#039;&amp;#039;, der Tscharnietalpe am Talschluss des Tscharnietbaches, im 10. Jahrhundert belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]]|Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140|Verlag= Universitätsverlag Wagner|Ort= Innsbruck|Jahr= 2009|Seiten= 99–102, Nr. 134 (mit ausf. Disk.)|ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Orts- und Flurnamen vordeutschen Ursprungs als Zeugen der mittelalterlichen Siedlungsgeschichte des Gsieser Tales.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Gsieser Tal. Ein Südtiroler Hochtal im Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Bergbonifizierungskonsortium&lt;br /&gt;
Gsies/Taisten, Bozen 1997, S. 83–98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Gsies als &amp;#039;&amp;#039;Gesiez&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Zeitraum 1215–1235. Bei urkundlichen Nennungen aus dieser Epoche besteht Verwechslungsgefahr mit [[Baldramsdorf|Gschieß]] ([[Kärnten]]); die häufig zitierte Erwähnung eines ‚&amp;#039;&amp;#039;Hainricus de Gesize&amp;#039;&amp;#039;‘ datiert 1178–1189 wird mittlerweile einem edlen Herrn von Gschieß zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Flatscher |Titel=Namen im Einzugsgebiet der Rienz, 2.Teil: Orts-, Tal-, Gewässer-, Berg- und Almnamen |Verlag=Druckerei A.Weger |Ort=Brixen |Datum=2021 |Seiten=316-320}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herleitung des Namens gibt es mehrere Theorien. Er könnte auf das [[Mittelhochdeutsche Sprache|mittelhochdeutsche]] &amp;#039;&amp;#039;gesiuse&amp;#039;&amp;#039; (‚Windgesause‘, auch ‚Jagdlärm‘) zurückgehen oder eine Ableitung von „sitzen“ sein ([[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;gisiezida&amp;#039;&amp;#039;‚ grundherrschaftlicher Besitz‘)&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Kühebacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Athesia, Bozen 1995, ISBN 88-7014-634-0, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch ein substantivierter Partizip von „schützen“: Das „Geschützte“ (mittelhochdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;geschüzze)&amp;#039;&amp;#039; könnte jene Fluren mit den dazugehörigen Siedlungen bezeichnet haben, die eingezäunt bzw. umfriedet waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mittelalter und Früher Neuzeit rechnete Gsies als eigene Nachbarschaft zum [[Landgericht (Mittelalter)|Landgericht]] Welsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Viertel Eisacktal und Pustertal (Politisch-historische Landesbeschreibung von Südtirol 3/4)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schlern-Schriften]]&amp;#039;&amp;#039; 40). Universitäts-Verlag Wagner, Innsbruck 1939, S. 606ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Gemeinde Gsies entstand 1929 durch Zwangszusammenlegung der bisher selbstständigen Gemeinden Pichl, St. Martin und St. Magdalena. Bis 1985 war Pichl, wo 1953 für die Gemeindeämter ein Gemeindehaus in der Örtlichkeit Durnwald erbaut wurde, Sitz der Gemeinde. 1985 wurde der Sitz nach St. Martin verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Gsieser Almfesten zählen die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Hifflafeste&amp;#039;&amp;#039; auf der Galfallalm. Dabei finden die traditionellen Feierlichkeiten über die geglückte Sauschba-Ernte (&amp;#039;&amp;#039;Sauschba&amp;#039;&amp;#039; = [[Johannisbeeren]]) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die [[Sarntal (Gemeinde)|Sarner]] sind auch die Gsieser Gegenstand vieler Witze, die mit den [[Ostfriesenwitz]]en vergleichbar sind (häufig auch einfache [[Adaption (Literatur)|Adaptionen]] derselben). Die Gsieser selbst erzählen sich gerne Witze über die Villgrater, die Bewohner des benachbarten Tales [[Villgratental|Villgraten]]. Die beiden Täler Gsies und Villgraten sind heute durch die Staatsgrenze zwischen Österreich und [[Italien]] getrennt. Allerdings pflegen die Gsieser und die Villgrater noch immer regelmäßig Kontakte zueinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in vielen Alpenregionen, die vor der Zeit der Industrialisierung und des Massentourismus mehr oder weniger für sich isoliert lebten, entwickelten sich aus dem [[Dialekt]] eigene, lokale Begriffe. Einige davon, die man im Gsieser Tal verwendet, sind &amp;#039;&amp;#039;Sauschba&amp;#039;&amp;#039; (Johannisbeere), &amp;#039;&amp;#039;Possl&amp;#039;&amp;#039; (spielen), &amp;#039;&amp;#039;Eare&amp;#039;&amp;#039; (Erde), &amp;#039;&amp;#039;Nunzn&amp;#039;&amp;#039; (Ameisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein historischer Bauernhof (das „olte Voadohuibn Haus“) in St. Magdalena ermöglicht Einblicke in das frühere Leben auf einem kleinen Bergbauernhof. Es werden alte Werkzeuge und Geräte gezeigt sowie Führungen angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1945:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Felderer: 1945–1960&lt;br /&gt;
* Leonhard Leitgeb: 1960–1985&lt;br /&gt;
* Anton Felderer: 1985–2005&lt;br /&gt;
* Paul Schwingshackl: 2005–2015&lt;br /&gt;
* Kurti Taschler: 2015–2020&lt;br /&gt;
* Paul Schwingshackl: seit 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] lautet: „In Gold zwei quer gegeneinander gestellte, schwarze [[Feuerstahl (Heraldik)|Schurfeisen]]“. Das Wappen geht auf die 1429 ausgestorbenen Ritter von Gsies zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.gemeinde.gsies.bz.it/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=219436261&amp;amp;detailonr=159029 Unser Gemeindewappen]&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage der Gemeinde Gsies; abgerufen am 20. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Der Gsieser Ortsteil Pichl ist seit 1974 mit der Gemeinde [[Schwegenheim]] in [[Rheinland-Pfalz]], [[Deutschland]] verpartnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.schwegenheim.de/?Schwegenheim%2FPartnerschaften_und_Patenschaften |wayback=20210511000446 |text=&amp;quot;Besiegelt wurde die Partnerschaft am 16. August 1974 zwischen den damaligen Bürgermeistern Leonhard Leitgeb aus Pichl und Kurt Kaufmann aus Schwegenheim&amp;quot;}} Abgerufen am 9. März 2019, 16:10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Gsies ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09|archiv-datum=2021-12-29|archiv-url=https://web.archive.org/web/20211229023228/https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 99,69 %&lt;br /&gt;
| 99,64 %&lt;br /&gt;
| 98,47 %&lt;br /&gt;
| 98,29 %&lt;br /&gt;
| 98,11 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 0,31 %&lt;br /&gt;
| 0,20 %&lt;br /&gt;
| 1,43 %&lt;br /&gt;
| 1,62 %&lt;br /&gt;
| 1,80 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,00 %&lt;br /&gt;
| 0,15 %&lt;br /&gt;
| 0,10 %&lt;br /&gt;
| 0,09 %&lt;br /&gt;
| 0,09 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Pichl und St.&amp;amp;nbsp;Magdalena gibt es je einen Kindergarten für die deutsche Sprachgruppe, die vom Kindergartensprengel Bruneck verwaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet befinden sich drei [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]] in Pichl, St.&amp;amp;nbsp;Magdalena und St.&amp;amp;nbsp;Martin, die zusammen dem deutschen [[Schulsprengel]] Welsberg der Nachbargemeinde angeschlossen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1003529|hrsg=[[Südtiroler Bürgernetz]]|titel=Schulsprengel Welsberg|zugriff=2014-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Gsies|Liste der Naturdenkmäler in Gsies}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Jährlich am 3. Sonntag im Februar findet der größte Volkslanglauf Südtirols und das zweitgrößte Langlaufrennen Italiens, der [[Gsieser Tal-Lauf]], statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft]] wurde hier [[Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft 1990|1990]] und [[Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft 1994|1994]] ausgetragen, außerdem die [[Naturbahnrodel-Juniorenweltmeisterschaft 2002]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gsies wurde aus der Not heraus das Böckl erfunden, ein Wintersportgerät, das aus einem Holzgestell und einem Ski besteht, mit dem man die Skipisten und Rodelbahnen herunterfahren kann. In den vergangenen Jahren organisierte der Freizeitclub „Sportfreunde Gsies“ das größte und härteste Böcklrennen im gesamten Alpenraum mit mehr als 350 Teilnehmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten aus Gsies und Umgebung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--CHRONOLOGISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nikolaus Amhof (1770–1810), der &amp;#039;&amp;#039;Keilwirt&amp;#039;&amp;#039;, war Hauptmann der Schützenkompanie und kämpfte in den [[Andreas Hofer|Tiroler Freiheitskämpfen]] 1809/10 gegen die Franzosen. Er wurde im Juni 1810 in Niederdorf von den Franzosen erschossen.&lt;br /&gt;
* Pater [[Joachim Haspinger]] (1776–1858), Freiheitskämpfer an der Seite von [[Andreas Hofer]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Hintner]] (1834–1892), Maler&lt;br /&gt;
* [[Simon Stoll]] (1852–1914), Fabrikant, Politiker und Mäzen&lt;br /&gt;
* [[Artbrothers Kraxentrouga|Luis Seiwald]] (* 1969), Künstler, Duo &amp;#039;&amp;#039;Artbrothers Kraxentrouga&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Erich Schwingshackl]] (* 1970), Koch&lt;br /&gt;
* [[Magdalena Amhof]] (* 1977), Politikerin (SVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Valentin Hintner: &amp;#039;&amp;#039;Die Gsiesser Namen – Orts-, Flur- und Personennamen.&amp;#039;&amp;#039; Hölder, Wien 1909.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Page/12644/378 Besprechung von A. Noggler in: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs&amp;#039;&amp;#039;] 6. 1909, S. 373–376.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Fischer (Geograph)|Klaus Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gsieser Tal – geographische Skizze eines peripher gelegenen Hochtales in Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039; 63, 1989, S.&amp;amp;nbsp;531–569.&lt;br /&gt;
* Josef Sulzenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen, Kapellen, Bildstöcke, Gedenkstätten im Gebiet von Welsberg, Taisten, Gsieser Tal.&amp;#039;&amp;#039; Tourismusverband, Welsberg 1992.&lt;br /&gt;
* [[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrarchive von St. Magdalena und St. Martin in Gsies&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Südtirol 1989/90.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1995, S.&amp;amp;nbsp;333–359.&lt;br /&gt;
* Bergbonifizierungskonsortium Gsies-Taisten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gsieser Tal – ein Südtiroler Hochtal im Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Pluristamp, Bozen 1997 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22609/7 online]).&lt;br /&gt;
* Esther Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Die Vor- und Nachgeschichte der Option in Gsies&amp;#039;&amp;#039;, Innsbruck 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gsies|Gsies}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.gsies.bz.it/ Website der Gemeinde Gsies]&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210109}}&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Pustertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gsies| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villgratner Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1178]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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