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	<title>Gschlachtenbretzingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:43:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gschlachtenbretzingen&amp;diff=2285320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leher Brit: Beleg +</title>
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		<updated>2026-04-01T18:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Michelbach an der Bilz&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/05/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/45/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 380 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 290&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 510&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 960&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1979&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gschlachtenbretzingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Michelbach an der Bilz]] im [[Landkreis Schwäbisch Hall]] im nördlichen [[Baden-Württemberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.michelbach-bilz.de/gemeinde-info/ortsteile/gschlachtenbretzingen |titel=Gschlachtenbretzingen: Michelbach an der Bilz |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Gschlachtenbretzingen liegt südsüdöstlich des [[Schwäbisch Hall]]er Zentrums in Richtung Michelbach, drei Kilometer von der Stadtmitte und zwei Kilometer von der Dorfmitte Michelbachs entfernt. Das Dorf nimmt rechts und östlich des [[Kocher (Fluss)|Kochers]] die Mitte einer kleinen Hochebene ein, die im Norden vom größeren Tal des Nebenflusses [[Waschbach (Kocher)|Waschbach]] durch den Haller Stadtteil [[Steinbach (Schwäbisch Hall)|Steinbach]] und im Südosten von der lange nur flachen Mulde des [[Remsbach (Kocher)|Remsbaches]] begrenzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Siedlungskern des Ortes liegt um die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten, im Osten und im Nordosten schließen sich die Neubaugebiete &amp;#039;&amp;#039;Bildwiesen-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Milchgrundsiedlung&amp;#039;&amp;#039; an und hinter dieser Gewerbegrundstücke, die sich entlang der [[Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn]] nach Norden bis dicht an den Schwäbisch Haller Ortsteil [[Hessental]] erstrecken. Im Umfeld und auch im heutigen Wohnbereich des Dorfes wurde früher in Gruben [[Gips]] abgebaut, wovon teilweise noch Geländesenken zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Gschlachtenbretzingens endet im Osten am Fuß des [[Einkorn (Berg)|Einkorns]], im weiteren Verlauf an der Südwestkante von dessen Hochplateau, im Süden folgt ihre Grenze dem Remsbach und dem Kocher, im Westen hält sie sich an die obere Kochertalkante, im Norden wahrt sie zur Waschbachtalkante merklichen Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gschlachtenbretzingen liegt am Anstiegweg zur bereits zur Zeit der Kelten genutzten [[Kohlenstraße (Limpurger Berge)|Kohlenstraße]], einer vor allem für den Salztransport wichtigen Straße in Richtung Südwesten auf der bewaldeten Hochebene der westlichen [[Limpurger Berge]]. In alten Urkunden ist zumeist nur von &amp;#039;&amp;#039;Bretzingen&amp;#039;&amp;#039; die Rede. Der ursprüngliche Siedlungsort war wohl der heutige Michelbacher Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Burgbretzingen&amp;#039;&amp;#039;, wo im hohen Mittelalter eine Burg zur Kontrolle des Aufstiegs zum [[Einkorn]] stand. Nachdem diese noch im Mittelalter abgegangen war, wurde der Burgstall &amp;#039;&amp;#039;Altenhofen&amp;#039;&amp;#039; genannt, die beiden Siedlungen in der Niederung &amp;#039;&amp;#039;Obernbretzingen&amp;#039;&amp;#039; (heute Gschlachtenbretzingen) &amp;#039;&amp;#039;Niedernbretzingen&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Rauhenbretzingen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des alten Ortskerns von Gschlachtenbretzingen selbst lassen sich noch drei Siedlungskerne ausmachen: der &amp;#039;&amp;#039;obere Weiler&amp;#039;&amp;#039; um den einstigen Schulzenhof, der &amp;#039;&amp;#039;mittlere Weiler&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;untere Dorf&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;obere Weiler&amp;#039;&amp;#039; war einst eine geschlossene und befestigte Anlage, die als Wach- und Zollstation diente. Das &amp;#039;&amp;#039;untere Dorf&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gruppe von ehemaligen Bauernhöfen, die einst auch von [[Vellberg]]er Lehensbauern bewirtschaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort teilt im Wesentlichen die Geschichte von Michelbach und war bis ins frühe 19. Jahrhundert in eine [[Kloster Comburg|comburgische]] und eine [[Schenken von Limpurg|limpurgische]] Hälfte geteilt, was sich ab dem 16. Jahrhundert auch in unterschiedlicher Konfessionszugehörigkeit der Untertanen ausdrückte, da die Schenken von Limpurg die Reformation mitmachten, während das Kloster Comburg katholisch blieb. Die beiden Teile kamen im Zuge der Neuordnung Südwestdeutschlands nach den napoleonischen Kriegen bis 1806 gemeinsam an [[Württemberg]], wo Gschlachtenbretzingen bis 1931 innerhalb des [[Oberamt Gaildorf|Oberamts Gaildorf]] eine Teilgemeinde des Amtes Michelbach mit eigener Verwaltung und Rechnungsführung bildete. Die Teilgemeinden wurden 1931 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erweiterung des Ortes um die beiden Neubausiedlungen und das Gewerbegebiet entstand im Wesentlichen erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Sowohl viele Neubürger als auch einige der Gewerbetreibenden, die sich in Gschlachtenbretzingen niederließen, waren Kriegsflüchtlinge oder Heimatvertriebene. Die Siedlung am Bildwiesenweg war bis 1976 fertiggestellt, die &amp;#039;&amp;#039;Milchgrundsiedlung&amp;#039;&amp;#039; wurde ab 1972 bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Einwohnerzahl von Gschlachtenbretzingen mit Burgbretzingen:&lt;br /&gt;
* 1895: 197&lt;br /&gt;
* 1939: 206&lt;br /&gt;
* 1950: 383&lt;br /&gt;
* 1961: 587&lt;br /&gt;
* 1970: 790&lt;br /&gt;
* 1979: 960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bis zum Bau der [[Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn|Kocherbahn]], der Strecke von [[Heilbronn]] nach [[Crailsheim]], in den 1860er Jahren hatte der Ort Verkehrsbedeutung, da der von Süden kommende Verkehr nach Schwäbisch Hall den Ort durchquerte, während heute die Bahnstrecke und die L 1055 den Ort im Osten umfahren. Die Ortsdurchfahrt wurde 1972 in ihrer heutigen Form angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Gschlachtenbretzingen war bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Wichtige alte Erwerbszweige waren die Ochsenzucht und der Weinbau. Der bedeutendste Gewerbebetrieb vor dem Zweiten Weltkrieg war die 1886 gegründete Gipsfabrik Mack in Burgbretzingen, das damals zu Gschlachtenbretzingen zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ausweisung des Gewerbegebietes auf der Gemarkung von Gschlachtenbretzingen haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg weitere größere Unternehmen angesiedelt. 1956 kam die vor dem Krieg in Chemnitz und danach zunächst in Hessental ansässige Färbereimaschinenfabrik Then nach Gschlachtenbretzingen und bot bis zu 250 Arbeitsplätze. Ihr Gründer [[Rudolf Then]] (1889–1982) wurde 1964 zum Ehrenbürger von Michelbach an der Bilz ernannt. Weitere in Gschlachtenbretzingen ansässige größere Unternehmen waren Platten-Stoll (gegründet 1950), das Raumausstattungs-Unternehmen von Josef Hirsch (gegründet 1962) sowie die Spezialmaschinenfabrik Pfizenmaier und Sünder GmbH (gegründet 1965).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michelbach an der Bilz, Beiträge zur Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Michelbach an der Bilz 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schwäbisch Hall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Michelbach an der Bilz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leher Brit</name></author>
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