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	<title>Gscherter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:09:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gscherter&amp;diff=58103&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-19T12:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|2=Dieser Artikel|1=Vor allem die Einleitung/Definition weist keine Quellenangaben auf bzw. sieht sehr nach [[WP:TF|originärer Forschung]] aus; der Zusammenhang zwischen den folgenden Abschnitten (Germanen, Kleiderordnung) und dem Begriff selbst ist zum Teil nicht direkt belegt, und der Abschnitt zu Österreich ist eine Interpretation, die wohl über die angeführte Quelle hinausgeht (abgesehen davon, dass die Links zu ostarrichi.org tot sind).}}&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gscherter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;G’scherter, Gescherter&amp;#039;&amp;#039;, dialektal  &amp;#039;&amp;#039;Gscheada&amp;#039;&amp;#039;, zu &amp;#039;&amp;#039;geschoren&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Schimpfwort]], das hauptsächlich im [[Süddeutschland|süddeutschen Raum]] und vor allem in [[Österreich]] und  [[Altbayern]] verbreitet ist. Man will damit einen ungehobelten, derben, nur [[Dialekt]] sprechenden bäurischen (nicht in der Stadt Aufgewachsenen), groben, aber einfach oft auch unwissenden Menschen charakterisieren. Gebräuchlich ist es auch als Adjektiv oder als Verstärkung zu einer vorangegangenen Tierbezeichnung oder anderem Schimpfwort (&amp;#039;&amp;#039;gscherter&amp;#039;&amp;#039; Hammel; Saupreiß, &amp;#039;&amp;#039;gscherter&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Germanen]] war das Stutzen (Scheren) des [[Kopfhaar|Haupt-]] und [[Barthaar]]es verpönt, da es als Zeichen der Unfreiheit galt (vergl. [[Tacitus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; A. 31). Im Gegensatz zu freien Germanen, die langes Haar tragen durften, wurden Unfreie, Leibeigene, Sklaven, Gefangene und Verbrecher kahlgeschoren, also „geschert“.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Weber: &amp;#039;&amp;#039;Kleist: Brennlinien und Brennpunkte.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, 2008, ISBN 3-8260-3899-1, S. 32. ([http://books.google.de/books?id=6GC3QaMnKX0C&amp;amp;pg=PA32&amp;amp;dq=gscherter online] auf [[Google Books]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes M. Becker, Herbert Wulf: &amp;#039;&amp;#039;Afghanistan: Ein Krieg in der Sackgasse.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 2011, ISBN 3-643-10460-X, S. 198 f. ([http://books.google.de/books?id=QFtaxkPrln0C&amp;amp;pg=PA198 online] auf [[Google Books]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach den ständischen [[Kleiderordnung]]en des [[Mittelalter]]s durften die unfreien Bauern ihr Haar nicht lang tragen, es heißt darum beispielsweise in [[Wolfram von Eschenbach|Wolframs von Eschenbach]] [[Parzival]]: „Nennt mich also, wie Ihr wollt: Ritter oder Knappe, Page oder gescherter Bauer“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram von Eschenbach: &amp;#039;&amp;#039;Parzival.&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von Peter Knecht. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-8218-4431-0, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff bezieht sich heute vor allem auf die Ausdrucksweise einer Person, jemand, „der in breitem Dialekt spricht, vulgäre Ausdrücke benutzt und sich nicht zu benehmen weiß“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gudula Walterskirchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische G&amp;#039;sellschaft. Satirische Einblicke und Ausblicke.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea-Signum-Verlag, Wien 2006, ISBN 3-85002-577-2, S.&amp;amp;nbsp;24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine zweite Anwendung – insbesondere adjektivisch: „das/er ist g’schert“ – ist ‚schamlos, respektlos, rücksichtslos‘ (dialektal: &amp;#039;&amp;#039;ausg’schamt&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{&amp;quot; |Wenns d’ so g’ schert bist, laß i di nimmer in unsern Garten nei.}} Zitat in {{Literatur |Autor=Heinz Staudinger |Titel=Zwischen Hakenkreuz und Sternenbanner: Weilheimer Kindheitserlebnisse |Verlag=BoD – Books on Demand |Ort= |Datum=2008 |ISBN=978-3-89811-071-6 |Seiten=19 |Online={{Google Buch |BuchID=0QjB2859dwAC |Seite=19 |Hervorhebung=g’schert}} |Abruf=2013-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich bezeichnen vor allem die Hauptstädter aus [[Wien]] ländliche Provinzbewohner als &amp;#039;&amp;#039;G’scherte&amp;#039;&amp;#039;, während diese wiederum ausschließlich die Wiener damit bedenken. In Norddeutschland ist der Begriff nicht gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;ostarrichi.org: [http://www.ostarrichi.org/wort-741-at-Gscherter.html Gscherter – Landei, jem. der vom Land kommt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;ostarrichi.org: {{Webarchiv|url=http://www.ostarrichi.org/buch-1790-741-Gscherter.html |wayback=20131009085852 |text=Gscherter – Wiener |archiv-bot=2025-06-06 17:21:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostarrichi.org/suche?search=gschert &amp;#039;&amp;#039;gschert&amp;#039;&amp;#039;], in Roland Russwurm: &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Deutsch&amp;#039;&amp;#039;, ostarrichi.org&lt;br /&gt;
* [http://www.janko.at/Wienerisch/Lexikon/g.htm &amp;#039;&amp;#039;gschert&amp;#039;&amp;#039;], in Angela und Otto Janko: &amp;#039;&amp;#039;Sprechen Sie Wienerisch?&amp;#039;&amp;#039; Seite &amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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