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	<title>Gruppe 5 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:18:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gruppe_5&amp;diff=2802381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Beegies: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2023-12-08T17:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruppe 5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine zwischen den 1960ern und 1981 bestehende Wertungsgruppe der [[Tourenwagen]], deren Veränderungen vom Serienzustand weit reichten. Das Reglement wurde von der damaligen [[Fédération Internationale du Sport Automobile|FISA]], Vorläufer der [[Fédération Internationale de l’Automobile|FIA]], im [[Anhang J]] des [[Internationales Sportgesetz (Motorsport)|Internationalen Sportgesetzes]] definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsbestimmung ==&lt;br /&gt;
Im Anhang J taucht am Anfang des Kapitels &amp;quot;Gruppe 5&amp;quot; die Bezeichnung &amp;quot;Hochleistungswagen&amp;quot; auf. Erwähnt wird außerdem, dass die Fahrzeuge alle Bestandteile aufweisen müssen, die für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr notwendig sind. Gemeint waren Blinker, Scheinwerfer, Bremslichter usw. Später setzte sich die Bezeichnung &amp;quot;Spezial-Tourenwagen&amp;quot; durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stückzahl und Sitzplätze ===&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur [[Gruppe 1]] und [[Gruppe 2]] waren die Anforderungen niedrig angesetzt: ausgestattet mit zwei Sitzen mussten wenigstens 25 identische Wagen gebaut und zur Homologation präsentiert werden. Äußere Form, Spurweite und Radstand mussten identisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motor ===&lt;br /&gt;
Weitgehende Freiheit bestand bei der Bearbeitung des Motors. So konnte der Hubraum bis zur Obergrenze der Hubraumklasse vergrößert werden, sei es durch eine andere Zahl der Zylinder, Aufbohren und/oder Vergrößerung des Hubes. Anzahl und Anordnung der Kurbelwellenlager, Anzahl und Lage der Nockenwellen sowie Anordnung und Anzahl der Einlass- und Auslasskanäle waren freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Turbofaktor&amp;quot; wurde mit 1,4 festgelegt. Ein häufiger Kunstgriff der Hersteller bestand darin, einen Motor mit 1400&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum zu verwenden, um so in der Klasse (Division) bis 2 Liter zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Getriebe ===&lt;br /&gt;
Es war nur eine Gangzahl zugelassen, wobei für alle Gänge die Zahnradpaare freigestellt waren; ebenso für den  Achsantrieb. Als &amp;quot;einfache Variante&amp;quot; durfte aber ein Getriebe mit anderer Gangzahl nachhomologiert werden. Bedingung war, dass es &amp;quot;frei im Handel erhältlich&amp;quot; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremssystem ===&lt;br /&gt;
Es wurde zwischen Trommelbremsen, Scheibenbremsen oder gemischten Systemen mit Trommeln und Scheiben unterschieden. Das Seriensystem musste beibehalten werden. Es musste auch sichergestellt werden, dass die Betätigung des Bremspedals auf alle vier Räder wirkte, im Falle eines Defektes auf mindestens zwei Räder derselben Achse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radaufhängung ===&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip musste beibehalten werden. Unter Funktionsprinzip wurden folgende Ausführungen unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* MacPherson-Aufhängung&lt;br /&gt;
* Dreieckslenker&lt;br /&gt;
* Schräglenker (Beispiel: Hinterradaufhängung des BMW 1600)&lt;br /&gt;
* unabhängige Schwingachsen-Aufhängung (Beispiel: Hinterradaufhängung des Renault Gordini R 1135)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karosserie ==&lt;br /&gt;
Weit reichende Änderungsfreiheit bestand bei der Karosserie: so durften die Kotflügel angepasst werden, um das Anbringen von breiteren Rädern zu ermöglichen. Auch durften Öffnungen angebracht werden, die zum Kühlen der Bremsen oder des Motors für notwendig erachtet wurden. Aerodynamische Vorrichtungen (Spoiler, Flügel) durften angebracht werden. Als Einschränkung galt eine Maximalhöhe von 80&amp;amp;nbsp;cm &amp;quot;über dem niedrigsten Punkt der vollständig abgefederten Struktur des Fahrzeugs.&amp;quot; (Gemeint war die Karosserie.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mindestgewicht ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich musste das Mindestgewicht dem ausgewiesenen Wert auf dem Homologationsblatt entsprechen. Dieses wiederum unterlag auch der Einschränkung, dass es abhängig vom Hubraum folgende Werte nicht unterschreiten durfte:&lt;br /&gt;
* Hubraum von 600 – 700&amp;amp;nbsp;cm³: 470&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 700 – 850&amp;amp;nbsp;cm³: 480&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 850 – 1000&amp;amp;nbsp;cm³: 500&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 1000 – 1150&amp;amp;nbsp;cm³: 510&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 1150 – 1300&amp;amp;nbsp;cm³: 525&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 1300 – 1600&amp;amp;nbsp;cm³: 550&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 1600 – 2000&amp;amp;nbsp;cm³: 575&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 2000 – 2500&amp;amp;nbsp;cm³: 600&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 2500 – 3000&amp;amp;nbsp;cm³: 650&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 3000 – 4000&amp;amp;nbsp;cm³: 725&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 4000 – 5000&amp;amp;nbsp;cm³: 800&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 5000 – 6000&amp;amp;nbsp;cm³: 875&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum von 6000 – 7000&amp;amp;nbsp;cm³: 950&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Hubraum über 7000&amp;amp;nbsp;cm³: 1000&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug aus dem ONS-Handbuch 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Gruppe 2 ergibt sich in der Klasse bis 1000&amp;amp;nbsp;cm³ ein Mindergewicht von 155&amp;amp;nbsp;kg, bis 2000&amp;amp;nbsp;cm³ 270&amp;amp;nbsp;kg und bis 4000&amp;amp;nbsp;cm³ 390&amp;amp;nbsp;kg; das heißt, dass die Autos der Gruppe 5 den Rennwagen näher standen als den Tourenwagen, allein vom Gewicht her. Auch die Fahrleistungen unterschieden sich kaum: auf der 22,835&amp;amp;nbsp;km langen Nürburgring-Nordschleife brauchte ein Gruppe-5 Ford Capri mit 7:18,48 gerade 8 Sekunden mehr als ein damaliger Formel-1-Wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem 1. Januar 1972 wurden die Gruppen 5 und 6 zu einer einzigen Gruppe unter der Bezeichnung «Sportwagen – Gruppe 5» ohne Mindestproduktion zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1977 wurden in der [[Deutsche Rennsport-Meisterschaft|Deutschen Rennsport Meisterschaft]] Fahrzeuge der Gruppe 5 eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;autonatives.de – Internetseite: {{Internetquelle|url=https://autonatives.de/deutsche-rennsport-meisterschaft_art69280.html|titel=Super-Produktionswagen der Gruppe 5 – als Tourenwagen keine Grenzen kannten|hrsg=Auf: &amp;#039;&amp;#039;autonatives.de&amp;#039;&amp;#039;|zugriff=2018-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einteilung richtete sich nach dem Hubraum und war stark vereinfacht: Division I über 2 Liter und  Division II bis 2 Liter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Betätigungsfeld waren Langstreckenrennen für Sportwagen, wo die Autos durch die Serienherkunft nominell unterlegen waren, aber durchaus vordere Plätze erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Gruppe-5-Autos ==&lt;br /&gt;
* [[Alpine A110]]&lt;br /&gt;
* BMW E 21 (Jägermeister-BMW)&lt;br /&gt;
* [[BMW M1]] [[Procar-Serie|Procar]]&lt;br /&gt;
* Ford [[Zakspeed]] Turbo Capri&lt;br /&gt;
* [[Lancia Stratos HF]]&lt;br /&gt;
* [[Porsche 935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsportklasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Beegies</name></author>
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