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	<title>Grunzschnecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:20:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grunzschnecke&amp;diff=1981402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Felix Riegel am 18. April 2026 um 06:12 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T06:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Grunzschnecke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cantareus apertus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Ignaz von Born|Born]], 1778&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Helix aperta&amp;#039;&amp;#039;, Seite 339 in Born, I. 1778. &amp;#039;&amp;#039;Index rerum naturalium Musei Cæsarei Vindobonensis. Pars I.ma. Testacea. Verzeichniß der natürlichen Seltenheiten des k. k. Naturalien Cabinets zu Wien. Erster Theil. Schalthiere. &amp;#039;&amp;#039;- pp. [1-40], 1-458, [1-82]. Vindobonæ. (Kraus).[http://www.biodiversitylibrary.org/item/43890#7]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cantareus&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Cantareus (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schnirkelschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Helicidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Helicoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Landlungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Stylommatophora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Lungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pulmonata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Cantareus_apertus_02.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Grunzschnecke (&amp;#039;&amp;#039;Cantareus apertus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grunzschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cantareus apertus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Helix aperta&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Schnecken]]art aus der Familie der [[Schnirkelschnecken]] (Helicidae). Wird das Tier gereizt, gibt es durch schnelles Auspressen von Luft aus der Mantelhöhle beim Rückzug in das Gehäuse knarrende oder grunzende Töne von sich; daher der Name Grunzschnecke.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantareus apertus 01Schultes.JPG|mini|290px|Gehäuse von &amp;#039;&amp;#039;Cantareus aperta&amp;#039;&amp;#039;. Mündung mit leichter Verdickung des Mündungsrandes, Periostracum und Epiphragma]]&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das [[Schneckenhaus|Gehäuse]] ist kugelig. Es hat ungefähr vier Windungen, wobei die letzte Windung stark aufgebläht ist. Es misst 22 bis 28 × 22 bis 28&amp;amp;nbsp;mm und weist keinen Nabel auf. Die Mündung ist relativ groß, weit und gerundet, der Mundsaum einfach, lippenartig abgestumpft, selten etwas verdickt, aber nicht umgeschlagen. An der Mündungswand sitzt ein schwacher Callus. Das [[Periostracum]] ist gelblich-grün, olivgrün, grünbraun bis hellbraun, aber nicht gebändert oder gemustert. Die Schale ist relativ dünn, mit leichten Falten parallel der Anwachsstreifen.&lt;br /&gt;
Die Grunzschnecke legt eine Sommerruhe ein und bildet dafür ein dickes [[Epiphragma]], mit dem die Mündung verschlossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fuß ist relativ groß mit zwei breiten dunkelbraunen Längsstreifen. Der Körper ist dunkelgrau, die Nackenleiste und die Fühler schwarzgrau. Der [[Liebespfeil]] zeigt vier Kanten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantareus aperta dart.jpg|mini|Liebespfeil von &amp;#039;&amp;#039;Cantareus aperta&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographisches Vorkommen und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Grunzschnecke kommt in Südfrankreich westlich der [[Rhone]]-Mündung, auf [[Korsika]], [[Sardinien]] und [[Sizilien]], auf der [[Italienische Halbinsel|Italienischen Halbinsel]] von Ligurien bis zur Emilia-Romagna, in [[Apulien]], insbesondere im [[Salento]], den Ionischen Inseln, Zentralgriechenland, den Ägäischen Inseln, [[Zypern]] und in Nordafrika entlang der Mittelmeerküste vor. Inzwischen ist sie auch in andere Regionen der Welt verschleppt worden, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Australien]] und [[Neuseeland]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tunesien&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bewohnt Weinberge, Feldraine, Gärten, aufgegebenes Kulturland, Straßenränder und [[Macchie]]n. Sie kommt von Meereshöhe bis etwa 500&amp;amp;nbsp;m über NN vor, selten auch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Grunzschnecke lebt meist tief eingegraben im Boden und kommt zum Fressen an die Oberfläche. Das Tier ist standorttreu, meist wird immer wieder dieselbe Erdhöhle aufgesucht. Sie ernährt sich wohl überwiegend von frischen [[Krautige Pflanze|krautigen Pflanzen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frömming&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Studien an Exemplaren der Grunzschnecke von Tunesien wurde festgestellt, dass das Reproduktionsverhalten durch Kurztagverhältnisse ausgelöst wurde, bzw. durch Langtagverhältnisse gehemmt wurde. Unter Kurztagverhältnissen, 20&amp;amp;nbsp;°C Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und ausreichend Futter wurden zwei Generationen innerhalb von 10 Monaten produziert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tunesien&amp;quot; /&amp;gt;. Unter Zuchtbedingungen wurden bis zu 40 Eier pro Gelege abgelegt. Der Durchmesser des Eies beträgt 2,3 bis 3&amp;amp;nbsp;mm. Die Jungen schlüpfen unter den obigen idealen Bedingungen nach 12 Tagen als kleine Miniaturadulte. Der Bruterfolg betrug 80 bis 90 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grunzschnecken halten Sommerruhe zwischen etwa April und September, diese Zeit verbringen sie in einer Erdhöhle. Dabei verschließen sie ihr Haus durch einen Kalkdeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltung als Haustier ==&lt;br /&gt;
Die Grunzschnecke wird manchmal in Salat oder Kohl aus ihrem Heimatland nach Norden verschleppt. Dort kann sie, wie auch andere Schnecken (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Afrikanische Riesenschnecken|Achatschnecken]]), als Haustier gehalten werden. Salat, Gemüse (wie Karotten und Gurken, auch Süßkartoffeln) und flechtenbewachsene Äste werden gerne als Futter angenommen. Daneben benötigen Grunzschnecken Kalk (Eierschalen oder Sepiaschulp) zum Aufbau ihres Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung, Schutz und Schadwirkung ==&lt;br /&gt;
Die Grunzschnecke ist in vielen Gebieten ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes durch Sammeltätigkeit für Speisezwecke selten geworden. In Frankreich ist daher das Sammeln für kommerzielle Zwecke verboten. In anderen Regionen, vor allem dort, wo sie eingeschleppt wurde, z.&amp;amp;nbsp;B. Australien und Neuseeland, tritt sie gelegentlich als Schädling an Feldfrüchten auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tunesien&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Rosina Fechter und [[Gerhard Falkner (Malakologe)|Gerhard Falkner]]: &amp;#039;&amp;#039;Weichtiere.&amp;#039;&amp;#039; 287 S., Mosaik-Verlag, München 1990 (Steinbachs Naturführer 10) ISBN 3-570-03414-3&lt;br /&gt;
* Michael P. Kerney, R. A. D. Cameron &amp;amp; Jürgen H. Jungbluth: &amp;#039;&amp;#039;Die Landschnecken Nord- und Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; 384 S., Paul Parey, Hamburg &amp;amp; Berlin 1983, ISBN 3-490-17918-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frömming&amp;quot;&amp;gt;Ewald Frömming: &amp;#039;&amp;#039;Biologie der mitteleuropäischen Landgastropoden.&amp;#039;&amp;#039; 404 S., Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1954&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tunesien&amp;quot;&amp;gt;A. de Vaufleury, F. Gimbert: &amp;#039;&amp;#039;[Life history traits of the snail Helix aperta Born from Tunisia raised in a laboratory environment: influence of photoperiod].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Comptes rendus biologies.&amp;#039;&amp;#039; Band 332, Nummer 9, September 2009, S.&amp;amp;nbsp;795–805, {{DOI|10.1016/j.crvi.2009.04.004}}, PMID 19748454.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Online ===&lt;br /&gt;
* [http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=1382 Animal Base – &amp;#039;&amp;#039;Helix aperta&amp;#039;&amp;#039; Born, 1778 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cantareus apertus|Grunzschnecke}}&lt;br /&gt;
* [{{FaunaEuropaea|ID=de777e35-1b22-454d-90c8-17b2f0c3eb3a|WissName=Cantareus apertus|Rang=Art|Linktext=nein}} Fauna Europaea]&lt;br /&gt;
* [http://www.mollbase.org/list/index.php?aktion=zeige_taxon&amp;amp;id=980 Molluscs of central Europe]&lt;br /&gt;
* [http://www.weichtiere.at/Schnecken/land/weinberg/seiten/schalen/c_apertus.html Weichtiere.at]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 156787&lt;br /&gt;
|ScientificName= Cantareus apertus&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2011&lt;br /&gt;
|Assessor= Neubert, E. &lt;br /&gt;
|Download= 13. Februar  2014}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnirkelschnecken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Felix Riegel</name></author>
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