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	<title>Grunewald (Forst) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T22:19:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grunewald_(Forst)&amp;diff=137610&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-04T14:00:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2006-07-24 Grunewald Neuer Schildhornweg.jpg|mini|hochkant=1.5|Neuer [[Schildhorn]]weg im Grunewald mit typischer [[Vegetation]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grunewald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 3000&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großes Waldgebiet in den westlichen [[Berlin]]er Bezirken [[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf|Charlottenburg-Wilmersdorf]] und [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf|Steglitz-Zehlendorf]]. Der Wald ist Namensgeber der Villenkolonie, des Ortsteils [[Berlin-Grunewald|Grunewald]], des [[Bahnhof Berlin-Grunewald|S-Bahnhofes Grunewald]] und des örtlichen Forstamtes Grunewald der [[Berliner Forsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westen hin wird der Forst Grunewald von der [[Havel]] begrenzt. Er wird von einer Kette kleinerer Seen durchzogen, der danach benannten [[Grunewaldseenkette]]. Die größten davon sind der [[Grunewaldsee]], der [[Schlachtensee]] und die [[Krumme Lanke]]. An der Havel gelegen befindet sich auf dem Karlsberg der [[Grunewaldturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des Grunewalds liegen auch der alte [[Friedhof Grunewald-Forst]] sowie die mit {{Höhe|120.1|DE-NHN|link=1}} –&amp;amp;nbsp;nach den [[Arkenberge]]n&amp;amp;nbsp;– zweithöchste Erhebung Berlins: der aus Trümmerschutt des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] aufgeschüttete [[Teufelsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eiszeit, Sand und Kiefer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenprofil Grunewald.jpg|mini|x200px|[[Bodenprofil]] im Grunewald]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Grunewald.png|mini|ohne|x200px|Geologische Übersichtskarte des [[Teltow (Landschaft)|Teltow]] mit Grunewald (rot eingerahmt)]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grunewald gehört [[Geologie|geologisch]] zur Berlin-brandenburgischen Landschaft [[Teltow (Landschaft)|Teltow]], deren Name auf den ursprünglichen Begriff „Telte“ für das [[Bäke (Telte)|Bäkefließ]] zurückgeht. Geomorphologisch gesehen, ist der Teltow eine typische [[Platte (Geomorphologie)|Platte]] nördlich der [[Eisrandlage|Brandenburger Eisrandlage]]. Er entstand vor etwas mehr als 20.000&amp;amp;nbsp;Jahren in der [[Weichsel-Kaltzeit|Weichseleiszeit]]. Größtenteils wird er von flachwelligen [[Grundmoräne]]nflächen eingenommen. Das besondere am Grunewald ist, dass der für Grundmoränen typische [[Geschiebemergel]] weitgehend fehlt und deshalb ältere Ablagerungen, [[Schmelzwasser]]sande aus der Vorstoßphase des [[Inlandeis]]es, an der Erdoberfläche anstehen. Im Grunewald sind sie außerdem außergewöhnlich mächtig (20&amp;amp;nbsp;Meter und mehr) sowie großflächig durch den Druck des vorstoßenden Eises gestört ([[Stauchmoräne]], siehe Karte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft des Grunewalds wird von mehreren [[Glaziale Rinne|glazialen Rinnen]] – zum Beispiel der Grunewaldseenkette – durchschnitten, die dem Gebiet ein für Berliner Verhältnisse recht bewegtes Relief verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Sanden entwickelten sich in der Nacheiszeit [[Braunerde]]n, die meistens Merkmale der [[Podsol]]ierung tragen und nur eine geringe Ertragsfähigkeit aufweisen. Die für den Teltow typischen trockenen Sandböden prägen heute den Charakter des Grunewaldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baumbestand wird überwiegend aus [[Waldkiefer|Kiefern]] (56 %) und [[Eichen]] (26 %) gebildet, daneben finden sich vereinzelt [[Birken]] und [[Buchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/waldspaziergang/havelhoehenweg/de/h15_forst_grunewald.shtml &amp;#039;&amp;#039;Der virtuelle Waldspaziergang&amp;amp;nbsp;– Havelhöhenweg&amp;amp;nbsp;– Im Berliner Forst Grunewald&amp;#039;&amp;#039;] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Forst wird [[holzwirtschaft]]lich genutzt, die Bedeutung als Erholungsraum sowie die Berücksichtigung der ökologischen Funktion nimmt allerdings zu. Seit der bereits im [[Mittelalter]] eingesetzten forstwirtschaftlichen Nutzung hat sich die Zusammensetzung der Vegetation verändert, so war der Grunewald ursprünglich ein eher kiefernarmer [[Mischwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nagel, Johann Friedrich - Jagdschloss Grunewald von Nordwesten.png|mini|[[Jagdschloss Grunewald]] 1788 von [[Johann Friedrich Nagel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem zunächst &amp;#039;&amp;#039;Teltower Heide&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Spandower Heide&amp;#039;&amp;#039; genannten Waldgebiet wurde im Jahr 1542 vom Baumeister [[Caspar Theiss]] ein [[Jagdschloss Grunewald|Jagdschloss]] für den Kurfürsten [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachim&amp;amp;nbsp;II.]] von [[Brandenburg]] errichtet. Es bekam den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zum grünen Wald&amp;#039;&amp;#039; und wurde namensgebend für den späteren Forst. Fortan wurde der Grunewald bis zum Jahr 1904 hauptsächlich als herrschaftliches Jagdgebiet genutzt und war von 1849 bis 1904 von [[Berlin-Wannsee|Wannsee]] bis [[Pichelsberg]] mit einem Wildgatter eingehegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der [[Havelchaussee]] und mit der Verkehrsanbindung über den [[Bahnhof Berlin Grunewald|Bahnhof Grunewald]] an der den Grunewald durchschneidenden [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim|Wetzlarer Bahn]] im Jahr 1879 entwickelte sich der Grunewald zum Berliner Naherholungsgebiet. Einige Gebiete des Grunewalds wurden in den folgenden Jahren zum Siedlungsbau umgewidmet, so etwa die gleichnamige Villenkolonie [[Berlin-Grunewald|Grunewald]] im Jahr 1889 und die [[Siedlung Eichkamp]] 1919. Andere Teile, die wie die [[Murellenberge, Murellenschlucht und Schanzenwald|Murellenberge, die Murellenschlucht und der Schanzenwald]] ursprünglich zur Spandauer Heide gehörten, wurden nach dem Bau der [[Rennbahn Grunewald]] 1907–1909 auf dem heutigen [[Olympiagelände Berlin|Olympiagelände]] und der [[Heerstraße (Berlin)|Heerstraße]] 1910 nach und nach vom Grunewald abgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Rodungsaktionen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erinnert der Berliner [[Schlager|Gassenhauer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Holzauktion|Im Grunewald, im Grunewald ist Holzauktion]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Text 1890 von [[Otto Teich]] verfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schildhorn ===&lt;br /&gt;
Die Landzunge [[Schildhorn]] am Ostufer der Havel und die benachbarten Ausflugslokale an der Jürgenlanke galten in den 1880er Jahren als „Lieblingsziel der Berliner Sonntagsausflügler“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Pomplun]]: &amp;#039;&amp;#039;Schildhorn – „Lieblingsziel der Berliner Sonntagsausflügler“.&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Pomplun: &amp;#039;&amp;#039;Von Häusern und Menschen. Berliner Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Bruno Hessling, Berlin 1976, S.&amp;amp;nbsp;55–59&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schildhorn gilt zudem als Symbol der Gründung der [[Mark Brandenburg]]. Die [[Schildhornsage]], nach der sich der [[Slawen]]fürst [[Jaxa von Köpenick]] 1157 auf der Flucht vor [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrecht dem Bären]] durch die Havel auf die Landzunge gerettet haben soll, setzte&amp;amp;nbsp;1845 [[Friedrich August Stüler]] nach eigenhändigen Bleistiftskizzen [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;IV.]] im [[Schildhorn#Denkmal|Schildhorn-Denkmal]] künstlerisch um. Wilhelm Schwartz schrieb 1869 im Stil der Zeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Am Schildhorn beginnt die deutsche Geschichte unseres Landes, am Schildhorn wurde der Grund gelegt zur Mark Brandenburg, so ruft uns die Sage zu, und gern glaubt das patriotische und poetische Gefühl ihren Klängen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Wilhelm Schwartz&lt;br /&gt;
 |Quelle=Das Schildhorn bei Spandau und der letzte Wendenkönig&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Das Schildhorn bei Spandau und der letzte Wendenkönig&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Louis Schneider]] (Hrsg.):  &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams&amp;#039;&amp;#039;, 1869, 4, IV.&amp;amp;nbsp;Theil, S.&amp;amp;nbsp;282. Gropius’sche Buch- und Kunsthandlung (A. Krausnick), Potsdam.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ankauf 1915 im Dauerwaldvertrag ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Dauerwaldvertrag]] (auch Dauerwaldkaufvertrag oder Jahrhundertvertrag) kaufte 1915 der kommunale [[Zweckverband Groß-Berlin]] erhebliche Waldflächen in der Berliner Umgebung vom [[Königreich Preußen|Preußischen Staat]], darunter auch Teile des Grunewalds. Die heutige Großstadt [[Berlin]], die fünf Jahre später aus dem Zweckverband hervorging, trat als Rechtsnachfolgerin in den Vertrag ein, sodass der Grunewald seither im Besitz Berlins ist. Die Forstverwaltung erfolgt durch die [[Berliner Forsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Havel Berlin.jpg|mini|Havel am [[Schildhorn]] im Grunewald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für den Dauerwaldvertrag war unter anderem die ausufernde [[Spekulation (Wirtschaft)|Bodenspekulation]] zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gerade auch im Grunewald, die dadurch verursachte Waldvernichtung sollte aus ökologischen und gesundheitspolitischen Gründen eingedämmt werden. Als Ausdruck der ersten deutschen [[Umweltbewegung]] kamen auf Initiative zweier Berliner Zeitungen im Jahr 1904 rund 30.000 Unterschriften bei einer Protestaktion gegen die Vernichtung des Grunewalds zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mielke1971&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Mielke: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturlandschaftliche Entwicklung des Grunewaldgebietes.&amp;#039;&amp;#039; Abhandlungen des 1. Geographischen Instituts der Freien Universität Berlin; Vol. 18, 171; [[doi:10.23689/fidgeo-3648]], 353 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den dennoch weitergehenden Spekulationen beteiligten sich sowohl der Staat (auch mit der angrenzenden [[Domäne Dahlem]]) als auch private Waldbesitzer. Im Jahr 1909 erreichte die Spekulation mit Waldflächen im Berliner Raum einen Umfang von rund 1800&amp;amp;nbsp;Hektar. Der „Zweite Berliner Waldschutztag“ vom 16.&amp;amp;nbsp;Januar 1909 wandte sich vehement gegen die rücksichtslose Spekulation und Waldvernichtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldschutztag2&amp;quot;&amp;gt;Verhandlungen des Zweiten Berliner Waldschutztages. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um unsere Wälder&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Waldschutzverein, 1909. Reprint: Springer, Berlin / Heidelberg; {{DOI|10.1007/978-3-662-26431-7_1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laut Forstrat Martin Klees fand die „Beunruhigung der Bevölkerung […] ihren erneuten Niederschlag in einem von einer [[Groß-Lichterfelde]]r Zeitung herausgebrachten Sonderabzug mit der Überschrift: ‚Der Grunewald ist dem Verderben geweiht‘“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klees1963&amp;quot;&amp;gt;M. Klees: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Waldbesitz im Wandel der Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Forstzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 1963, 29, S.&amp;amp;nbsp;450–454.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschluss des Dauerwaldvertrages mit dem Ankauf auch des Grunewalds geht somit nicht zuletzt auf den Druck der ersten deutschen Umweltbewegung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung durch US-Streitkräfte während des Kalten Krieges ===&lt;br /&gt;
Während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] sperrten die in [[West-Berlin]] stationierten [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Besatzungstruppen erhebliche Teile des in ihrem Sektor gelegenen Grunewaldes für verschiedene [[militär]]ische Zwecke: Auf dem 15 Fußballfelder großen Schießplatz &amp;#039;&amp;#039;Keerans Range&amp;#039;&amp;#039; nahe der südlichen [[AVUS]]-Kurve übten die [[GI (Soldat)|GIs]] das Schießen vor allem mit Gewehren, Pistolen und sogar Panzern. Durch unkontrollierte Geschosse kam es dabei in der unmittelbaren Umgebung zu Querschlägern, so wiederholt im etwa zwei Kilometer entfernten [[Strandbad Wannsee]], wo nicht nur Gebäude getroffen wurden, sondern im Juli 1951 ein Badegast einen [[Schusswunde#Arten von Schussverletzungen|Steckschuss]] erlitt, im August 1952 ein siebenjähriges Kind von einem verirrten Infanteriegeschoss schwer verletzt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=21977659 |Titel=Briefe: Cornelia Froboess |Jahr=1952 |Nr=35 |Seiten=34}} &amp;lt;!-- http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/21977659 --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1955 trotz zwischenzeitlich errichteter Schutzwände erneut eine Frau durch einen Schuss in ihre Leber berufsunfähig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,2259339 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schüsse am Wannsee&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20070518113512}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. April 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin befanden sich im Grunewald die Munitionsdepots &amp;#039;&amp;#039;Dachsberg Area&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Grunewald Area&amp;#039;&amp;#039; sowie eine Antennenstation im [[Abteilung (Forstwirtschaft)|Jagen]]&amp;amp;nbsp;87 und eine Abhörzentrale auf dem [[Teufelsberg]]. Mit Ausnahme des letzteren sind alle ehemaligen Militärstützpunkte abgerissen und deren Flächen inzwischen weitgehend [[Renaturierung|renaturiert]] worden, sodass sich das Landschaftsschutzgebiet Grunewald um mehr als 40&amp;amp;nbsp;Hektar vergrößerte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/abrissaktion-im-grunewald-ehemalige-us-militaerstandorte-sollen-wieder-gruen-werden-am-schiessplatz-bruetet-schon-die-bachstelze-li.8215 &amp;#039;&amp;#039;Am Schießplatz brütet schon die Bachstelze&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Mai 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute genutzt wird hingegen noch der [[Sprengplatz Grunewald]] für die (Zwischen-)Lagerung und Unschädlichmachung von Fundmunition durch den Berliner Kampfmittelbeseitigungsdienst. Der Sprengplatz geriet am 4. August 2022 in Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stern.de/panorama/sprengplatz-der-polizei--feuer-und-explosionen-im-berliner-grunewald-32599912.html |titel=Feuer und Explosionen im Berliner Grunewald |werk=Stern |hrsg= |datum=2022-08-04 |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waldgebiet des Jahres 2015 ==&lt;br /&gt;
Der [[Bund Deutscher Forstleute]] verlieh dem Grunewald die Auszeichnung [[Waldgebiet des Jahres]] 2015. In der Begründung wird unter anderem auf die Vielzahl unterschiedlicher Wald[[biotop]]e und die Seen und Kleingewässer, Dünen, Mager- und Trockenrasen, Heideflächen, Sandgruben und Moore als wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere hingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.waldgebiet-des-jahres.de/index.php/2015-der-grunewald |text=&amp;#039;&amp;#039;2015 – Der Grunewald.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180616030715}} [[Bund Deutscher Forstleute]] (Hrsg.): [[Waldgebiet des Jahres]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.grueneliga-berlin.de/der-rabe-ralf/jahrgang-2015/der-grunewald-ist-waldgebiet-des-jahres-2015/ |text=Der Grunewald ist Waldgebiet des Jahres 2015. |wayback=20160304132236}} Grüne Liga Landesverband Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.; abgerufen am 1. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/waldgebiet-des-jahres-2015-berlin-grunewald-grunewald-ein-wald-fuer-alle-li.511034 &amp;#039;&amp;#039;„Waldgebiet des Jahres 2015“ – Berlin-Grunewald Grunewald, ein Wald für alle&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gelinge es dem Hauptstadt-Wald besonders gut, die hohe Besucherzahl von mehreren Millionen Waldspaziergängern pro Jahr mit Naturschutz und Forstnutzung in Einklang zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lobeshymne auf den Grunewald. Waldgebiet des Jahres 2015.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 21.&amp;amp;nbsp;November 2014, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung, 2017 ==&lt;br /&gt;
Am 13. April 2017 wurde im Berliner Grunewald die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Wald. Berlin. Klima.&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Entlang eines rund vier Kilometer langen Rundweges wurden an elf Informationsinseln, den sogenannten Waldwohnzimmern, zahlreiche Themen zur Anpassung der Berliner Wälder an den [[Globale Erwärmung|Klimawandel]] inszeniert. Die Ausstellung informierte über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Wald und der Bedeutung für die Großstadt Berlin. Übergeordnetes Thema der Ausstellung war die Anpassung der Berliner Wälder an den Klimawandel. Außerdem war die Ausstellung eine der 13 dezentralen Außenstellen der [[Internationale Gartenausstellung 2017|Internationalen Gartenausstellung 2017]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/forsten/walderlebnis/wald-berlin-klima/ |titel=Wald. Berlin. Klima. – Die Ausstellung im Wald |hrsg=Berliner Forsten |sprache=de |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reiner Cornelius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Waldentwicklung. Die Veränderung der Wälder durch die Waldnutzungen und Immissionsbelastungen seit dem Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monitoringprogramm Naturhaushalt&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;3). Hrsg. von der [[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz]], Referat Öffentlichkeitsarbeit, Berlin 1995, {{ISSN|0946-3631}}.&lt;br /&gt;
* Hans Wolfgang Behm: &amp;#039;&amp;#039;Zehntausend Jahre Grunewald. Die Natur- und Entwicklungsgeschichte eines grosstadtnahen Forstes.&amp;#039;&amp;#039; Kulturbuch-Verlag, Berlin 1957.&lt;br /&gt;
* Angela von Lührte: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Berliner Dauerwaldvertrag&amp;#039;&amp;#039;, BUND Berlin, 03/2015.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.denkmalpflege.tu-berlin.de/fileadmin/fg265/Projekte/Dauerwaldvertrag_2010.pdf &amp;#039;&amp;#039;Waldeslust! – Das Erbe des Dauerwaldvertrages von Berlin 1915.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) denkmalpflege.tu-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christian Kreczynski: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Grunewald: Spaziergänge und Entdeckungen&amp;#039;&amp;#039;, 2015, ISBN 978-3-86514-207-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Grunewald (Forst)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/ Berliner Forsten.] [[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/natura2000/de/gebiete/grunewald.shtml NATURA 2000-Gebiet Grunewald.] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.&lt;br /&gt;
* [https://www.forst-grunewald.de/ &amp;#039;&amp;#039;Der Grunewald im Spiegel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;.] orst-grunewald.de; umfangreiche Sammlung von Bildern und Informationen.&lt;br /&gt;
* [https://blog.inberlin.de/2023/11/die-duene-im-grunewald/ &amp;#039;&amp;#039;Die Düne im Grunewald&amp;#039;&amp;#039;.] inBerlin-Blog, 15. November 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.4666667 |EW=13.2500000 |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Waldgebiet des Jahres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4251922-6|REMARK=Siehe auch {{GND|4282317-1}} für Grunewald-Gebiet Berlin.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Westend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Grunewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Dahlem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Zehlendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Nikolassee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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