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	<title>Grumsiner Forst/Redernswalde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-15T00:44:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grumsiner_Forst/Redernswalde&amp;diff=2339188&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest am 22. Juni 2025 um 09:14 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-22T09:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|maplevel=adm1st|NS=53//|EW=13/50/|type=forest|dim=10000|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grumsiner Forst/Redernswalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 6157,89 Hektar&amp;lt;ref&amp;gt;Laut {{Webarchiv|url=http://luaplims01.brandenburg.de/Naturschutz_www/viewer.htm |wayback=20141029173359 |text=Schutzgebietsinformationen im Land Brandenburg |archiv-bot=2022-11-10 06:36:27 InternetArchiveBot }}, nach anderen Angaben 6.154,43 ha&amp;lt;/ref&amp;gt; großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ZuchenbergGrumsin1 jiw.jpg|mini|Grumsiner Forst am Zuchenberger Gestüt]]&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von [[Berlin]] und erstreckt sich auf dem Gebiet der Städte [[Angermünde]] ([[Landkreis Uckermark]]) und [[Joachimsthal]] sowie den Gemeinden [[Althüttendorf]], [[Friedrichswalde]] und [[Ziethen (Barnim)|Ziethen]] (letztere [[Landkreis Barnim]]). Die höchste Erhebung ist der rund 139&amp;amp;nbsp;m hohe Blocksberg. Durch das Naturschutzgebiet verläuft die [[Bundesautobahn 11]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Landschaft wurde im Wesentlichen in der letzten [[Weichsel-Eiszeit]] geformt. Dabei blieben [[Endmoräne]]n und [[Moräne]]nplatten zurück, die zu einer starken Reliefbildung in der Landschaft führten. Darin eingelagert bildeten sich Erlenbrüche, Moore und Seen. Zur Zeit der [[DDR]] war die [[Gemarkung]] Staatsjagdgebiet, das heißt mit Betretungsverbot und ohne intensive forstwirtschaftliche Nutzung, ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet wurde zeitgleich mit der Gründung des [[Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin|Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin]] als dessen Naturschutzgebiet Nr. 23 zum 1. Oktober 1990 unter Schutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bravors.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.15639.de Verordnung über die Festsetzung von Naturschutzgebieten und einem Landschaftsschutzgebiet von zentraler Bedeutung mit der Gesamtbezeichnung Biosphärenreservat&amp;amp;nbsp;Schorfheide-Chorin des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik vom 12. September 1990]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die ausbleibende landwirtschaftliche Nutzung konnte der Wald zum Rückzugsgebiet seltener Tierarten wie dem [[Schreiadler]] oder dem [[Schwarzstorch]] werden. Aufgrund der positiven Entwicklung des Gebietes wurden am 25. Juni 2011 590 Hektar des Grumsins zum [[Welterbe in Deutschland]] erklärt. Zu den [[Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas|Alten Buchenwäldern und Buchenurwäldern der Karpaten und anderer Regionen Europas]] gehören in Deutschland auch der [[Nationalpark Hainich]], der [[Nationalpark Kellerwald-Edersee]], der [[Nationalpark Jasmund]] und der [[Müritz-Nationalpark#Teilgebiet Serrahn|Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.unesco.de/ua30-2011.html |wayback=20110627225952 |text=Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission, 25. Juni 2011 |archiv-bot=2025-06-06 01:04:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ZuchenbergGrumsin2 jiw.jpg|mini|Grumsiner Forst bei Zuchenberg]]&lt;br /&gt;
Eine Fläche von 847,91 Hektar des Naturschutzgebiets ist als [[Totalreservat]] ausgewiesen. In diesem liegen niederschlagswassergespeiste Seen, [[Söll (Teich)|Sölle]] und [[Verlandungsmoor]]e, die von eiszeitlichen Endmoränenzügen getrennt sind. Hier befinden sich außerdem Flattergras-Buchenwälder, die als Reste der großflächigen Buchenbestände, die es früher in Mitteleuropa gegeben hat, gelten. Im Waldgebiet sind 349 höhere Pflanzenarten nachgewiesen, vier davon stehen auf der [[Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands|Roten Liste]] wie beispielsweise das [[Weißes Waldvöglein|Weiße Waldvögelein]]. Im Gebiet gedeihen Pflanzen wie die [[Schlammsegge]], der [[Sumpfporst]], der [[Fieberklee]], die [[Drachenwurz]] sowie die [[Wasserfeder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Totholz wird von Holzinsekten wie dem [[Kopfhornschröter]] oder dem [[Balkenschröter]] bewohnt. Die Luft wird unter anderem vom [[Seeadler (Art)|Seeadler]], dem [[Kranich]], dem [[Schwarzspecht]], dem [[Kleinspecht]], dem [[Grünspecht]] und dem Schwarzstorch bevölkert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchenwald Grumsin ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quelltümpel im Buchenwald Grumsin.JPG|mini|[[Milzkräuter|Milzkraut-Teppich]] an einem Quelltümpel im Buchenwald Grumsin]]&lt;br /&gt;
Im Südosten des Naturschutzgebietes liegt der Buchenwald Grumsin. Dabei handelt es sich um einen [[Basen (Chemie)|basenreichen]] Tiefland-Buchenwald, der eine Fläche von etwa 590&amp;amp;nbsp;Hektar umfasst. Im Gebiet wurden bei [[Archäologie|archäologischen]] Grabungen Siedlungsspuren aus der [[Jungsteinzeit]], der [[Bronzezeit]] sowie [[Slawen|slawische]] Siedlungsplätze aus dem 12. und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nachgewiesen. Im Gegensatz hierzu wurden in der Zeit von 1500 bis 1750 bislang kaum Nachweise einer Besiedlung erbracht. Als sicher gilt, dass das Gebiet zum Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zur [[Jagd]] genutzt wurde. Ein Teil des Gebietes wurde hierzu auf einer Länge von über 70&amp;amp;nbsp;km eingezäunt und von Zaunsetzern und Zaunwärtern gepflegt. Sie siedelten am Rande des Gebietes und gründeten dort Ortschaften, wie beispielsweise das in der Nähe gelegene Grumsin. Zu dieser Zeit dominierte bereits die Buche das Waldgebiet. Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam es zu einer intensiveren landwirtschaftlichen Nutzung. Flächen wurden entwässert, um Ackerbau zu betreiben. Ab den 1950er Jahren kam es zu einem starken Einschlag zur Gewinnung von Bau- und Brennholz. 2012 fanden Experten im Wald fünf bislang unbekannte Mückenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Barnim]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Uckermark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frauke Gränitz, Luise Grundmann im Auftrag [[Leibniz-Institut für Länderkunde]] Leipzig und [[Sächsische Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Eberswalde, Hohenfinow und Joachimsthal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland. [[Werte der deutschen Heimat]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 64). Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2002, ISBN 3-412-02401-5.&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geologische Übersichtskarte 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;100.000. Landkreis Uckermark&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geologische Übersichtskarte 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;100.000. Karte der an der Oberfläche anstehenden Bildungen mit Darstellung ausgewählter Geotope und geologischer Objekte&amp;#039;&amp;#039;. Karte 4). [[Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg]], Potsdam 2005, ISBN 978-3-7490-4606-5.&lt;br /&gt;
* Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald Grumsin&amp;#039;&amp;#039;, Juli 2014, S. 12.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Tilo Geisel, Michael Egidius Luthardt, Roland Schulz |Titel=Der Grumsin – UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ |Auflage=2 |Verlag=Verlagsbuchhandlung Ehm Welk |Ort=Angermünde |Datum=2014 |ISBN=978-3-943487-00-8 |Umfang=186}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Beate Blahy, [[Martin Flade]] |Titel=Grumsin – Weltnaturerbe im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin |Hrsg=Landesamt für Umwelt Brandenburg |Auflage=1 |Verlag=Natur &amp;amp; Text |Ort=Rangsdorf |Datum=2017 |ISBN=978-3-942062-20-6 |Umfang=168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Grumsiner Forst/Redernswalde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.weltnaturerbe-grumsin.de/ |titel=Weltnaturerbe Grumsin |werk= |hrsg=Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2016 |abruf=2020-09-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.weltnaturerbe-buchenwaelder.de/weltnaturerbe-buchenwaelder/alte-buchenwaelder-deutschlands/grumsin-im-unesco-biosphaerenreservat-schorfheide-chorin.html |titel=Weltnaturerbe Buchenwälder – Grumsin im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin |werk= |hrsg=Manfred Grossmann / Nationalpark Hainich |abruf=2020-09-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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 | Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Uckermark&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Barnim|Grumsiner Forst Redernswalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas (Deutschland)|Grumsiner Forst Redernswalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Uckermark|Grumsiner Forst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althüttendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Angermünde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrichswalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Joachimsthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziethen (Barnim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa|Grumsiner ForstRedernswalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
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