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	<title>Gruibingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:59:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gruibingen&amp;diff=130134&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-44012-49: Rechtschreibung des Wortes &quot;Siegel&quot; korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gruibingen&amp;diff=130134&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T19:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung des Wortes &amp;quot;Siegel&amp;quot; korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gruibingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/35/41/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/38/34/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gruibingen in GP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göppingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 565&lt;br /&gt;
|PLZ               = 73344, 73235&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07335&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08117028&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GBE&lt;br /&gt;
|Adresse           = Hauptstraße 18&amp;lt;br /&amp;gt;73344 Gruibingen&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gruibingen.de/ www.gruibingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Roland Schweikert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruibingen, Andreas Kieser.png|mini|Gruibingen 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruibingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɡruiˌbɪŋən}}] ist eine Gemeinde im [[Landkreis Göppingen]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Gruibingen liegt zwischen [[Stuttgart]] und [[Ulm]] vor der Hochfläche der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] in einem Seitental der [[Fils (Fluss)|Fils]]. Die [[Bundesautobahn 8]] führt zwischen [[Aichelberg (Landkreis Göppingen)|Aichelberg]] und [[Mühlhausen im Täle]] östlich der Ortschaft vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Gruibingen gehören das [[Dorf]] Gruibingen und das Gehöft Kaltenwanghof sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Chaldenwank (Kaltenwanghof als Relikt) und Ulrichstetten (?).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 348–350&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Haus Exenmühle befindet sich auf Gemarkung der Gemeinde Mühlhausen im Täle. Die restlichen Gebäudeteile wurden 1962 abgerissen, dort befindet sich nun das Industriedenkmal Sägewerk Rothfuß, welches seit 1917 dort existiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebischealb.de/attraktionen/saegewerk-rothfuss-ehem.-exenmuehle |titel=Sägewerk Rothfuß (ehem. Exenmühle) |sprache=de |abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    2305_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 726_ha = 31,5_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:1254_ha = 54,4_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:   5_ha =  0,2_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:   7_ha =  0,3_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend:  80_ha =  3,5_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 155_ha =  6,7_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  78_ha =  3,4_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:31.5 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:31.5 till:85.9 color:Land&lt;br /&gt;
 from:85.9 till:86.1 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:86.1 till:86.4 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:86.4 till:89.9 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:89.9 till:96.6 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:96.6 till:100 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS117028 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Gruibingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Gruibingen}}&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Archäologische Grabungen in der St. Martinskirche belegen, dass die Besiedlung des Gruibinger Tals bis ins Frühmittelalter zurückreicht. Grabfunde belegen die Anwesenheit reicher Personen vor Ort: Unter anderem wurde ein goldener Ohrring gefunden, der auf ein ehemals sehr reich ausgestattetes Adelsgrab hinweist. Daneben gibt es Hinweise auf die Bestattung eines Klerikers, dessen Grabausstattung Bezüge in den romanischen, vielleicht burgundischen Raum verrät. Siedlungsspuren aus der [[Merowinger]]- und [[Karolinger]]zeit finden sich direkt nördlich der Martinskirche sowie am nördlichen Ortsausgang, was auf eine ursprünglich polyzentrische Siedlungsstruktur verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gruibingen im Jahr 861 im Stiftungsbrief zur Gründung von [[Kloster Wiesensteig]]. Darin wurde das Kloster als &amp;#039;&amp;#039;in griubingaro marco&amp;#039;&amp;#039; liegend bezeichnet. Verschiedene Hinweise in Zusammenhang mit der Klosterstiftung deuten darauf hin, dass Gruibingen damals immer noch ein wichtiger Herrschaftspunkt war und die Klosterstiftung möglicherweise von Gruibingen ausgegangen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gelang es keiner dieser Grundherrschaften, eine Ortsherrschaft aufzubauen. Gruibingen verfügte weiterhin über die [[Blutgerichtsbarkeit]], ein eigenes Maß und ein uraltes Marktrecht. Im 15. Jahrhundert wurde es sogar als Freidorf bezeichnet, was die Bedeutung nochmals unterstreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst zwischen 1418 und 1533 wurde Gruibingen der Status eines Freidorfes von der Grafschaft [[Württemberg]] aberkannt und es wurden die alten Freiheiten und Rechte eingeschränkt. Während der [[Reformation]] wurde der Ort als Teil Württembergs [[Evangelische Kirche|evangelisch]]. Von nun an lag Gruibingen nicht nur an der Herrschaftsgrenze zwischen dem [[Herzogtum Württemberg]] und der [[Grafen von Helfenstein|Grafschaft Helfenstein]], sondern auch an einer Glaubensgrenze zwischen der evangelischen und der katholischen Konfession, was die weitere Entwicklung beeinflussen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte bis 1485 zum württembergischen Amt Kirchheim, danach zum Amt Göppingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) gab es Not und Elend; es starben durch Kriegseinwirkungen, Seuchen und Krankheiten 131 Männer. Gegen Ende des Krieges 1647 wurde das Dorf geplündert und in Brand gesteckt. 130 Häuser und Scheunen brannten nieder. Bereits 21 Jahre später gab es eine weitere Brandkatastrophe, die durch einen Dorfschmied ausgelöst wurde und welcher der ganze Ort, mit Ausnahme von Kirche, Pfarrhaus, Fruchtkasten, Zehntscheuer und einem einzigen Bauernhaus zum Opfer fiel. Sieben Menschen kamen in den Flammen um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort konnte nicht wieder zu seiner ursprünglichen Größe heranwachsen und 1712 heißt es sogar, dass „durch den Flecken keine Strass durchgehet“. Die wirtschaftlichen Verhältnisse beschränkten sich weitgehend auf eine kleinbäuerliche Landwirtschaft und wenige Handwerker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurde Gruibingen zunächst von 1808 bis 1810 kurzzeitig dem Oberamt Wiesensteig unterstellt, kam jedoch schon 1810 wieder zum [[Oberamt Göppingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruibingen war von der Industrialisierung im 19. Jahrhundert weitestgehend abgeschnitten. Die Bewohner lebten weiterhin von der Landwirtschaft und kleinen Nebengewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 20. Jahrhundert boten sich Erwerbsmöglichkeiten auch außerhalb der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Gruibingen 1938 zum neu umrissenen [[Landkreis Göppingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Ort Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit entwickelte sich Gruibingen zu einem stattlichen Dorf mit guter Infrastruktur, mehreren Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruibingen Kirche und Pfarrhaus.jpg|mini|Martinskirche und Pfarrhaus]]Seit der [[Reformation]] ist Gruibingen evangelisch geprägt. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirchengemeinde Gruibingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsGruibingen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gruibingen-evangelisch.de/ Website der Kirchengemeinde Gruibingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte zunächst zum [[Kirchenbezirk Göppingen]]. Mit Wirkung vom 1. Januar 1972 wurde sie zusammen mit der Kirchengemeinde [[Auendorf]] in den [[Kirchenbezirk Geislingen an der Steige]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsKBGeislingenSteige&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirchenbezirk-geislingen.de/ Website des Evangelischen Kirchenbezirks Geislingen an der Steige]&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]] umgegliedert. Die Katholiken bilden mit der benachbarten Gemeinde Mühlhausen im Täle eine eigene Kirchengemeinde, welche wiederum zusammen mit den Kirchengemeinden [[Hohenstadt]] und [[Wiesensteig]] zur Seelsorgeeinheit &amp;#039;&amp;#039;Oberes Filstal&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Göppingen-Geislingen]] gehören. Der in der Hauptgemeinde Wiesensteig sesshafte [[Priester (Christentum)|Priester]] versorgt alle vier Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Quelle: [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg]] für die Daten ab 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1907 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1248&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1467&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1983 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1709&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Mai 1987 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1836&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1991 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2317&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2351&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2204&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2067&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2213&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Gruibingen hat sich mit [[Drackenstein]], [[Hohenstadt]], [[Mühlhausen im Täle]] und [[Wiesensteig]] zum Gemeindeverwaltungsverband Oberes Filstal zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der parteilose Roland Schweikert wurde am 27. September 2020 für eine vierte Amtszeit wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.staatsanzeiger.de/staatsanzeiger/wahlen/buergermeisterwahlen/gruibingen/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Gruibingen besteht aus den zehn gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Unabhängige Wählervereinigung]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |33,02&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |42,33&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |69,6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |77,2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Frauenliste&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |25,15&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |27,75&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |22,8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Alternative für Gruibingen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |29,92&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |30,4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Zukunft für Gruibingen&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |25,65&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Bürgerliche Wählervereinigung&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |16,18&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gesamt&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |100&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |100&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |100&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |100&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahlbeteiligung in %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |64,99&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |58,84&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |57,6&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |59,4&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens von Gruibingen lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Grün ein silbernes Widderhorn in Form einer linken Unterschnecke&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Widderhorn, eine Figur des einstigen Ortsadels, ist seit 1930 im Dienstsiegel der Gemeinde vorhanden. Auf Anregung der Archivdirektion in [[Stuttgart]] wurde das Widderhorn 1958 nach dem Vorbild eines von Albrecht von Gruibingen geführten Siegels gestaltet. Die Flagge des Ortes ist weiß-grün. Wappen und Flagge wurden am [[18. Februar]] [[1959]] vom Innenministerium verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reliefpanorama Schwaebische Alb + Reichsautobahn.jpg|mini|„Reichsautobahn am Steilhang der Alb“ von [[Michael Zeno Diemer]] mit Gruibingen &amp;lt;small&amp;gt;(Bildmitte)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Gruibingen ist durch die [[Bundesautobahn 8]] an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Ein in Gruibingen beheimatetes Busunternehmen verbindet den Ort mit der Kreisstadt [[Göppingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruibingen Tunnel.jpg|mini|Bundesautobahn 8: Autobahntunnel Gruibingen (in Richtung Stuttgart fotografiert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] wird Gruibingen durch die [[Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart|VVS]]-[[Omnibus|Buslinie]] 981 Göppingen [[Zentraler Omnibusbahnhof|ZOB]] – Gruibingen – Wiesensteig bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich verläuft die [[Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm]] im [[Boßlertunnel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fluggelände Gruibingen-Nortel ===&lt;br /&gt;
Schon vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich auf Gruibinger Gemarkung das [[Flugplatz Gruibingen-Nortel|Segelfluggelände Gruibingen-Nortel]], das heutzutage dem AeroClub Göppingen-Salach als Heimat dient. Im Jahr 2014 erfolgte die Erweiterung zu einem [[Sonderlandeplatz]] und damit eine Aufwertung, insbesondere für motorgetriebene Flugzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Gruibingen befinden sich hauptsächlich kleinere und mittlere Betriebe, davon viele aus dem Handwerksbereich. Zu den größten Unternehmen zählen &amp;#039;&amp;#039;[[moll Funktionsmöbel GmbH]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Hersteller von mitwachsenden Home office und Kindermöbeln, welcher seine Produkte in über 50 Länder exportiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://moll-funktion.com/moll-typisch/ |titel=moll Funktion ergonomische Tische und Stühle |abruf=2018-02-28 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die &amp;#039;&amp;#039;Moll, Tief und Straßenbau GmbH &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; mit über 100 Mitarbeitern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gruibingen.de/betriebe/ |titel=Gemeinde Gruibingen   » Betriebe |werk=www.gruibingen.de |abruf=2016-09-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160902041003/http://www.gruibingen.de/betriebe/ |archiv-datum=2016-09-02 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-10 06:30:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Grenze zu Mühlhausen gab es von 1970 bis 2003 ein Werk von [[Kodak]], in dem bis zu 900 Personen arbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ANETTE KÖLLE |url=http://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/Kodak-in-Muehlhausen-lebt-im-Meister-Stammtisch-fort;art1210078,2937397 |titel=Kodak in Mühlhausen lebt im Meister-Stammtisch fort |abruf=2016-09-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160902041006/http://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/Kodak-in-Muehlhausen-lebt-im-Meister-Stammtisch-fort;art1210078,2937397 |archiv-datum=2016-09-02 |offline=ja |archiv-bot=2023-05-18 23:32:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl das Werk direkt am Ortsrand von Mühlhausen lag, befand sich der größte Teil auf Gruibinger Gemarkung, nur ein kleiner Teil in Mühlhausen. Heute haben sich in den Gebäuden mehrere Unternehmen aus dem [[Automotive]]-Bereich angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Gruibingen gibt es lediglich eine [[Grundschule]]. Weiterführende Schulen müssen in den Nachbarorten besucht werden. Für die Kleinsten gibt es einen gemeindeeigenen [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinskirche von Westen.jpg|mini|Die Martinskirche mit &amp;#039;&amp;#039;unterem Dorf&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
==== Evangelische Martinskirche ====&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Martinskirche (Gruibingen)}}&lt;br /&gt;
Die Martinskirche wurde bereits 1184 (damals ohne den Namen [[Martin von Tours|Martin]]) erstmals erwähnt. Im Kern ist es eine [[Romanik|romanische]] Kirche, deren massig-quadratischer, früher schmaler, später breiter Westturm mit turmbreitem und flachgedecktem [[Kirchenschiff|Schiff]] wohl im 12. Jahrhundert entstand. Um 1350 wurde ein gleich breiter [[Gotik|gotischer]] [[Chor (Architektur)|Chor]] mit Dreiseitenschluss, Gewölbe und Chorbogen angebaut. Nach der Reformation waren, wie eine Inschrift besagt, zwei [[Empore|Emporen]] (wahrscheinlich im Westen und Norden) und 1698 eine Renovierung nötig. 1743 wurde der Chorbogen und das Chorgewölbe und damit der gotische Baustil zugunsten einer durchgehenden Flachdecke entfernt und konsequent eine [[Saalkirche]] mit Umlaufempore (auch im Chor), Ausrichtung des Gestühls auf die [[Kanzel]] an der Südwand und eine Barockausstattung geschaffen. Diesen Charakter einer [[Querkirche]] verlor die Martinskirche dann erst 1973/74 mit der grundlegenden Umgestaltung und neuen Längsausrichtung durch den Ulmer Architekten [[Folker Mayer (Architekt)|Folker Mayer]] (1921–2013): Die Barockkanzel wurde von der Südwand abgenommen und auf einen flachen Steinsockel links vor den Altar gesetzt, von den Emporen verblieb nur die im Westen mit der [[Orgel]], die dort seit 1866 und als Neuinstrument seit 1892 ihren Platz hat. Umfangreiche archäologische und denkmalpflegerische Untersuchungen waren vorausgegangen: mindestens zwei Vorgängerkirchen aus Stein konnten nachgewiesen, bedeutende Wand- und Gewölbemalereien und Bilderzyklen aus der Zeit des beginnenden 14. Jahrhunderts bis zum 15. Jahrhundert in bis zu fünf Schichten (Mal-Horizonten) entdeckt und vieles davon freigelegt und restauriert werden, ebenso zahlreiche Barockbilder von 1743 (Heilsgeschichte, Propheten, Jünger, Passion und Auferstehung Jesu, Apostel, Evangelisten) und von 1817 aus der alten Dorfkirche in [[Eybach (Geislingen)|Geislingen-Eybach]] stammende Ergänzungen auf den Emporenbrüstungen. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war wegen des schlechten Bauzustands und der wachsenden Bevölkerungszahl zwischenzeitlich ein Kirchenabriss und Neubau für 700 Personen erwogen worden. Man beließ es jedoch 1866 und nochmals 1933 bei zahlreichen Renovierungsmaßnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Konz: &amp;#039;&amp;#039;Martinskirche Gruibingen – Gestalt und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;; hg. Ev. Kirchengemeinde Gruibingen, 2. Aufl., Gruibingen 2000 – hergestellt als Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Gruibinger Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;; hg. Gemeinde Gruibingen 1986, S. 204–237&amp;lt;/ref&amp;gt; Glasmalerei des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde in der Farbigkeit den vorherrschenden Wandgemälden angepasst: 1974 schuf der Stuttgarter Glaskünstler [[Adolf Saile|Adolf Valentin Saile]] drei Chorfenster mit den Themen &amp;#039;&amp;#039;Verlorener Sohn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Passion/Ostern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Barmherziger Samariter&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrenfried Kluckert, Axel Zimmermann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf V. Saile - Städtische Galerie Filderstadt, Kleines Kunst-Kabinett Bernhausen; vom 13.10.1985 - 6.11.1985&amp;#039;&amp;#039;; hrsg. von der Städt. Galerie Filderstadt; Band 1: Ausstellungskatalog, Band 2: Werkverzeichnis; Filderstadt 1985 - Verzeichnis Nr. 1a/74/3&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter [[Anna-Dorothea Kunz-Saile]] gestaltete 1995 das Südfenster (&amp;#039;&amp;#039;Weltenrichter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Himmlisches Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das Grün am Wasser des Lebens&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruibingen Rasthaus.jpg|mini|Rasthaus Gruibingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rasthaus Gruibingen ====&lt;br /&gt;
2003 wurde an der [[Bundesautobahn 8|A 8]] das erste nach den Prinzipien des [[Feng Shui]] erbaute und ausgestattete [[Autobahnraststätte|Autobahnrasthaus]] Europas eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bw24.de/baden-wuerttemberg/ulm-rasthof-autobahn-erste-feng-shui-raststaette-europas-gruibingen-a8-stuttgart-93062873.html |titel=In Baden-Württemberg steht die erste Feng-Shui-Raststätte Europas |datum=2024-05-13 |sprache=de |abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Franzosenschluchtviadukt ====&lt;br /&gt;
Der [[Franzosenschluchtviadukt|Viadukt]] ist eine Brücke im Zuge der [[Bundesautobahn 8|A&amp;amp;nbsp;8]] über die Franzosenschlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtspunkte ===&lt;br /&gt;
* Rufstein: Aussichtspunkt auf dem Berg Rufstein, ugs. auch &amp;#039;&amp;#039;Felsa (Felsen)&amp;#039;&amp;#039; genannt.[[Datei:Rufstein im Winter.jpg|mini|Der Rufstein im Winter. Im Vordergrund die Martinskirche]]&lt;br /&gt;
* [[Boßler]]: mehrere Punkte, so z.&amp;amp;nbsp;B. am Naturfreundehaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Albert Moll]] (1817–1895), Arzt und Medizinhistoriker, Gründer des [[Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung|Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]]&lt;br /&gt;
* [[Gustav Heinrich Lamparter]] (1826–1898), Oberamtmann, Regierungspräsident in Ulm&lt;br /&gt;
* [[Dorkas Reinacher-Härlin]] (1885–1968), Keramikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen mit Bezug zu Gruibingen ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Stutzky]] (* 1980), Fußballkommentator und Fernsehmoderator, aufgewachsen in Gruibingen&lt;br /&gt;
* [[Alena Unger]] (* 1983), Tschechische Handballspielerin, trainiert eine Handballmannschaft in Gruibingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lammbrauerei Hilsenbeck ==&lt;br /&gt;
Gruibingen ist bekannt für sein [[Bier]]. 1728 wurde die [[Lammbrauerei Hilsenbeck]] erstmals erwähnt, damals allerdings noch unter dem Namen Allmendinger. Hilsenbecks Brunnenbier „naturtrüb“ wurde 1988 zum ersten Mal aus dem Gruibinger Dorfbrunnen gezapft. Das naturtrübe Bier hat einen [[Stammwürze]]gehalt von 12,5 % und wird direkt vom Lagerkeller abgefüllt und nicht vorher filtriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Göppingen |Titel=Gemeinde Gruibingen |Seite=207–216 |Wikisource=Kapitel B 16}}&lt;br /&gt;
* Werner Unseld, Walter Friess, J. Böhringer: &amp;#039;&amp;#039;Auf dr Gass ond hinterm Haus – Gruibingen um 1935 in Photographien von Walter Frieß &amp;#039;&amp;#039;. Bildband. Konrad, Weissenhorn 1994, ISBN 3-87437-364-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gruibingen.de/ Offizielle Internetpräsenz der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4209806-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göppingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruibingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
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