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	<title>Gruhno - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ephraim33: kat</title>
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		<updated>2023-05-27T17:59:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Gruhno.png|mini|Ortswappen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gruhno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Grunow}}&amp;lt;ref&amp;gt;Sorbischer Name: [http://dolnoserbski.de/ndw/pytanje?psistup=nimski&amp;amp;wuraz=Gruhno Grunow] (früher &amp;#039;&amp;#039;Kreis Luckau&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;  → [[Arnošt Muka]]: &amp;#039;&amp;#039;Niedersorbische Namen der Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;; 1911–1928, Sorbisches Institut.&amp;lt;br /&amp;gt;  → Arnošt Muka: &amp;#039;&amp;#039;Bausteine zur Heimatkunde des Luckauer Kreises.&amp;#039;&amp;#039; Kreisausschuss, Luckau 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist mit 107&amp;amp;nbsp;Einwohnern (Stand: 2020)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.elsterland.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18388 &amp;#039;&amp;#039;Gruhno.&amp;#039;&amp;#039;] Amt Elsterland, abgerufen am 29. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; seit dem 27.&amp;amp;nbsp;September&amp;amp;nbsp;1998 ein Ortsteil der [[brandenburg]]ischen Gemeinde [[Schönborn (Niederlausitz)|Schönborn]] im [[Landkreis Elbe-Elster]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg&amp;quot;&amp;gt;Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg ([http://www.statistik.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Beitrag19.4_Landkreis62_HistorischesGemeindeverzeichnis2005.pdf Online als PDF-Datei])&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er liegt 6&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Stadt [[Doberlug-Kirchhain]] im [[Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft]] und hat eine Gemarkungsfläche von 5,2&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruhno 001.JPG|mini|Gruhno, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelsieck Greischel 1910 (Kreiskarte) Schadewitz IMG 7324.JPG|mini|Gruhno auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruhno13.jpg|mini|Gruhno]]&lt;br /&gt;
=== Die Entstehung des Ortes und seine urkundliche Ersterwähnung ===&lt;br /&gt;
Gruhno entstand vermutlich zwischen 1200 und 1231, dem Jahr der urkundlichen Ersterwähnung des Ortes, im Zuge des&lt;br /&gt;
[[Hochmittelalterlicher Landesausbau|hochmittelalterlichen Landesausbaus]] als eine neue Ortsgründung des [[Kloster Dobrilugk|Klosters Dobrilugk]]. Im Jahr 1541 ließ [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen]] das zu [[Böhmen]] gehörende Kloster besetzen. Mit der [[Säkularisation]] kam der Ort unter adlige Herrschaft. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde in Gruhno ein als Rittersitz bezeichnetes Anwesen erbaut, das später als königliches Vorwerk bestand. Dessen Auflösung und der Abriss der Gebäude fand im Jahre 1823 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führten zwei wichtige Verbindungsstraßen, die Poststraße von Berlin nach Dresden sowie die Frankfurter Fuhrstraße. Die Gastwirtschaft, die auch Postkutschenwechselstation war, wurde bereits im Jahre 1607 erwähnt. Auf einer um 1630 von [[Balthasar Zimmermann (Kartograf)|Balthasar Zimmermann]] erstellten [[Flurkarte]] ist eine Wassermühle eingezeichnet und als „Greger Richters Mülichen 1 gangk“ benannt. Diese Mühle stand an derselben Stelle wie die letzte Wassermühle, die noch bis Ende der 1940er Jahre als „Wasser-Mahl und Oelmühle“ in Betrieb war. 1985 wurden die Mühlengebäude abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dorfschule ===&lt;br /&gt;
Ein erstes eigenes Schulhaus erbaute man in Gruhno im Jahre 1803. Die Gruhnoer Kinder, die vorher die Schule in [[Friedersdorf (Rückersdorf)|Friedersdorf]] besuchten, konnten nun im Ort unterrichtet werden. Seit 1866 existieren Schülerverzeichnisse und 1888 beginnen die Aufzeichnungen der Schulchronik. Nach dem Abriss des ersten Schulhauses im Jahre 1875 fand 1876 der Bau des zweiten Schulgebäudes statt. Mit Abschaffung des Mehrstufenunterrichts erhielten die Gruhnoer Schüler ab 1967 wieder in anderen Orten Unterricht und die hiesige Schule wurde als [[Hilfsschule]] genutzt. Am 4. Juli 1970 wurde der Schulbetrieb gänzlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veränderungen im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruhno16.jpg|mini|Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
Am 27. Juli 1925 konnte Gruhno an das Elektrizitätsnetz angeschlossen werden. Das erste elektrische Licht gab es in der Schule. Eine erste Fernsprechanlage wurde 1926 installiert. Der Bau des Gemeindehauses begann 1954. Dieses Gebäude konnte 1958 seinem Zweck übergeben werden, obwohl sich die Fertigstellung noch bis Anfang der 1960er Jahre verzögerte. Die Befestigung der Dorfstraße erfolgte 1968, der Anschluss an das öffentliche Trinkwassernetz im Jahre 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Veränderung für die Bauern bestand in der Gründung der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft]] (LPG). Nachdem sich Ende der 1950er Jahre zunächst nur drei Bauern zu einer LPG zusammengeschlossen hatten, fand 1960 zwangsweise die Gründung der LPG Typ I statt. 1963 kam es zum Zusammenschluss mit der LPG Typ III [[Oppelhain]] und in den Folgejahren wurden in Gruhno ein Technikstützpunkt der LPG sowie ein 100er, ein 200er und ein 300er Milchviehstall gebaut. Die Anlagen werden heute von der Agrargenossenschaft Oppelhain betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juli 1992 gehört Gruhno zum [[Amt Elsterland]]. Das heutige Wappen des Dorfes wurde im Juni 1994 eingeführt. Auf früheren Dorfsiegeln war stets ein Baum dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das älteste bekannte Namensverzeichnis von Gruhnoer Dorfbewohnern stammt aus dem Jahre 1534. Dort werden jedoch nur, entsprechend der Anzahl der [[Gehöft]]e, die abgabenpflichtigen Bauern (18) und Kleinbauern (5) genannt. Die tatsächliche Einwohnerzahl mit der Zahl der Familienmitglieder und sonstigen Bewohner ist nicht bekannt. Seit der [[Separation (Flurbereinigung)|Separation]], die in Gruhno für die Jahre 1845 bis 1856 belegt ist, bis zum Beginn der 1940er Jahre hatte Gruhno durchschnittlich 240 Einwohner auf 42 Gehöften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;14&amp;quot;| Einwohnerentwicklung von Gruhno seit 1875&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg [http://www.statistik.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Beitrag19.4_Landkreis62_HistorischesGemeindeverzeichnis2005.pdf Online als PDF-Datei]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruhno14.jpg|mini|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Gruhno}}&lt;br /&gt;
Bei der unter Denkmalschutz stehenden Gruhnoer Kirche handelt es sich um einen aus dem [[13. Jahrhundert]] stammenden Saalbau aus [[Raseneisenstein]]. Diese befindet sich vom örtlichen [[Friedhof]] umgeben im Ortszentrum des Ortes. Westlich des Schiffs befindet sich ein neugotischer [[Kirchturm]], der erst im Jahre 1885 aus [[Backstein]] entstanden ist. Im Inneren des im Langhaus und Chor mit einer Holzbalkendecke versehenen Bauwerks befinden sich an der Nord- und Westwand jeweils Emporen. Als bemerkenswert gilt der [[Taufstein]] der Gruhnoer Kirche. Für ihn wurde ein spätromanisches [[Kapitell|Kelchblockkapitell]] aus der Zeit um 1230 verwendet, welches sich vermutlich einst im [[Kloster Dobrilugk]] befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bldam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere eingetragene Baudenkmäler in Gruhno sind ein aus dem Jahre 1848 stammendes Wohnhaus in der Gruhnoer Hauptstraße 9 sowie ein Stall- und Wirtschaftsgebäude mit Oberlaubenstall in der Gruhnoer Hauptstraße 13.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bldam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sybille Schrey und Bernhard Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Gruhno – Ortsgeschichte und Geschichten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.elsterland.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18388 Ortsteilseite auf der Homepage des Amtes Elsterland]&lt;br /&gt;
* [http://www.gruhno-ee.de/ Private Homepage über Gruhno]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bldam&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv|url=https://bldam-brandenburg.de/denkmalinformationen/denkmalliste-denkmaldatenbank |wayback=20171209180504 |text=Datenbank des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum |archiv-bot=2019-04-14 21:37:58 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 1. November 2017.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Georg Dehio |Titel=Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Brandenburg |Auflage=2 |Datum=2012 |ISBN=978-3-422-03123-4 |Seiten=445}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gruhno EE&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.gruhno-ee.de/kirche.html Die Gruhnoer Kirche auf der örtlichen Homepage (privat betrieben durch Sybille Schrey und Bernhard Wagner, Gruhno)], abgerufen am 2. November 2017&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Schönborn (Niederlausitz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/34/03.90/N |EW=13/31/10.30/E |type=city |pop=174 |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Elbe-Elster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1231]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schönborn (Niederlausitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ephraim33</name></author>
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