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	<title>Gruhlwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:21:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gruhlwerk&amp;diff=2055474&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Unternehmen (Preußen)</title>
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		<updated>2024-02-14T15:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Unternehmen_(Preu%C3%9Fen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Unternehmen (Preußen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Unternehmen (Preußen)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gruhlwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Gruhl’sches Braunkohlen- und Brikettwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dammers&amp;quot; /&amp;gt;) war ein [[Braunkohle]][[Bergwerk|bergbau-]] und -verarbeitungsbetrieb in der [[Ville (Rheinland)|Ville]] im [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Revier]]. Das Unternehmen betrieb mehrere [[Tagebau|Gruben]] und [[Brikettfabrik]]en nahe der [[Brühl (Rheinland)|Brühler]] Ortsteile [[Heide (Brühl)|Heide]] und [[Kierberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ab 1874 von [[Hermann Gruhl]] und [[Hermann Bleibtreu]] aufgebaute Unternehmen gilt über das Rheinische Revier hinaus als Pionier der industriellen Braunkohlegewinnung und -verarbeitung. Es ging 1908 durch Fusion in der [[Rheinische AG für Braunkohlebergbau und Brikettfabrikation|RAG]], der späteren &amp;#039;&amp;#039;Rheinbraun&amp;#039;&amp;#039;, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Lage der Gruhlwerk-Gruben im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiserner mann.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Eiserne Bergmann&amp;#039;&amp;#039;, der erste Großbagger im Rheinischen Revier (1907)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruhlwerk-I-Verladung.JPG|mini|Die Kohleverladung an der Brikettfabrik &amp;#039;&amp;#039;Gruhlwerk I&amp;#039;&amp;#039; (um 1925)]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen entstand zu der Zeit, als der vorindustrielle Braunkohleabbau im [[Kuhlenbau|Kuhlen-]] und [[Tummelbau]], getrieben durch den steigenden Bedarf neuer Brikettfabriken, durch erste größere Tagebaue ersetzt wurde. Braunkohle wurde zuvor neben der Verwendung als [[Hausbrand (Brennstoff)|Hausbrand]] vor allem auch für die Produktion von [[Alaun]] eingesetzt. Anfang der 1870er-Jahre plante der Chemiker [[Hermann Bleibtreu]], der eine Alaunhütte bei Bonn und ein großes Braunkohlefeld bei Brühl besaß, die Braunkohle statt zur Alaungewinnung auch zum Pressen von Briketts zu verwenden. Als Geldgeber hierfür gewann er den Unternehmer Hermann Gruhl, der zuvor im [[Mitteldeutsches Braunkohlerevier|Mitteldeutschen Revier]] erfolgreich aktiv gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt; Gruhl und Bleibtreu bildeten 1874 die &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlengewerkschaft Bleibtreu&amp;#039;&amp;#039;, die Gruhl nach dem Tod seines Kompagnons Bleibtreu im Jahre 1882 allein weiterführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 gründete Gruhl dann das Unternehmen unter eigenem Namen und baute zwischen 1889 und 1895 bei Heide und Kierberg an der [[Mödrath-Liblar-Brühler Eisenbahn|Bahnstrecke Mödrath-Liblar-Brühl]] zwei Brikettfabriken &amp;#039;&amp;#039;Gruhlwerk I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;II&amp;#039;&amp;#039; auf, die aus den Grubenfeldern der &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Bleibtreu&amp;#039;&amp;#039; und den eigenen Feldern &amp;#039;&amp;#039;Friederike V&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Morgensonne I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;II&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Weilerswist II&amp;#039;&amp;#039; mit Kohle versorgt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1890er-Jahren hatte das Gruhlwerk, wie die lokalen Konkurrenten [[Roddergrube]], [[Grube Brühl]], [[Grube Berggeist|Berggeist]] und [[Grube Donatus|Donatus]] und auch alle weiteren Werke des Reviers trotz steigender Nachfrage mit Überkapazitäten und starkem Preisverfall zu kämpfen. Dies mündete 1899 in die Gründung eines [[Syndikat]]es, des &amp;#039;&amp;#039;[[Verkaufsverein der Rheinischen Braunkohlen-Brikettwerke|Verkaufsvereins der Rheinischen Braunkohlen-Brikettwerke]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dammers&amp;quot; /&amp;gt; Die Briketts wurde zu festem Preis unter der gemeinsamen Marke &amp;#039;&amp;#039;[[Union-Brikett]]&amp;#039;&amp;#039; vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 entstanden mehrere neue Brikettwerke im Revier, die dem Verkaufsverein aber nicht beitraten. Hierdurch und durch einen Konjunktureinbruch mit folgender Absatzkrise entbrannte erneut ein Kampf zwischen den Braunkohlewerken, der schließlich zu einer [[Unternehmenskonzentration|Konzentration]] führte. Nachdem das Gruhlwerk unter Führung von [[Carl Gruhl]], dem Sohn des Firmengründers, ab 1905 zunächst die [[Grube Donatus]] übernommen hatte, fusionierte sie 1908 mit der [[Fortuna AG]] zur [[Rheinische AG für Braunkohlebergbau und Brikettfabrikation|Rheinischen AG für Braunkohlebergbau und Brikettfabrikation (RAG)]], aus der später &amp;#039;&amp;#039;Rheinbraun&amp;#039;&amp;#039; und noch später die &amp;#039;&amp;#039;Sparte Braunkohlegewinnung&amp;#039;&amp;#039; von [[RWE Power]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit seines Bestehens trieb das Gruhlwerk die Braunkohlegewinnung und -verarbeitung voran. So betrieb man als erstes den [[Tagebau]] mit Großschrämbaggern und neuartiger Fördertechnik wie etwa einer [[Zahnradbahn Tagebau Gruhlwerk|neuartigen Zahnradbahn]] oder der ersten elektrischen Lokomotive. Weiterhin förderte man in Zusammenarbeit mit [[Ferdinand August Schulz]] auch die Weiterentwicklung bei der Braunkohletrocknung und -brikettierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Baumgärtel und [[Erich Rammler]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Braunkohlenbrikettierung&amp;#039;&amp;#039;, Brennstofftechnischen Gesellschaft in der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), VEB Wilhelm Knapp Verlag, Halle (Saale), 1958,  {{Webarchiv|text=auszugsweise online auf home.arcor.de/s.lintzmeyer |url=http://home.arcor.de/s.lintzmeyer/zemag/kohle/briket12.htm |wayback=20111201180540}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die ehemaligen Brikettfabriken restlos abgerissen. An die Tagebaugruben erinnern noch einige Restseen, darunter der [[Gruhlsee]] und der [[Bleibtreusee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Fritz Wündisch&lt;br /&gt;
   |Titel=Aus der Geschichte des Gruhlwerkes&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Brühler Heimatblätter&lt;br /&gt;
   |Band=26&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Brühler Heimatbund&lt;br /&gt;
   |Ort=Brühl&lt;br /&gt;
   |Datum=1969&lt;br /&gt;
   |Seiten=31–34&lt;br /&gt;
   |DNB=012171549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hendrik Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Der Braunkohlenbergbau und die Industrialisierung von Brühl&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Köln, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dammers&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Diane Dammers&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Kartellbildung in der Rheinischen Braunkohlenindustrie (1871–1914)&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Diplomarbeit&lt;br /&gt;
 |Verlag=Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln&lt;br /&gt;
 |Ort=Köln&lt;br /&gt;
 |Datum=2003&lt;br /&gt;
 |Online=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tagebaue im Rheinischen Revier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinisches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlebergbauunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlebrikettfabrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Brühl, Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Rheinprovinz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Rhein-Erft-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Preußen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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