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	<title>Grubiger Milchling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grubiger_Milchling&amp;diff=596617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pipolder: Kleine Korrekturen: Kommas, Typos, etc.</title>
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		<updated>2025-05-25T08:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine Korrekturen: Kommas, Typos, etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Grubiger Milchling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lactarius scrobiculatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Giovanni Antonio Scopoli|Scop.]]: [[Elias Magnus Fries|Fr.]]) Fr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fries&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Milchlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lactarius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Täublingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Russulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Täublingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Russulales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Lactarius scrobiculatus T66.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Grubiger Milchling  (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius scrobiculatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grubige Fichten-Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grubige Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius scrobiculatus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;speciesfungorum&amp;quot; /&amp;gt;  ist ein Pilz aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Täublingsverwandte]]n. Er ist ein großer bis sehr großer Milchling mit weißer, sich gelb verfärbender und sehr scharf schmeckender Milch. Sein mehr oder weniger gezonter Hut ist lebhaft gelb gefärbt, weshalb der Pilz auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strohgelber Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Der Stiel ist grubig gefleckt. Der Milchling ist ein Mykorrhizapilz der Fichte und erscheint zwischen Juli und November auf frischen, kalkreichen Böden. Er gehört zu den scharf schmeckenden Milchlingen, die in Mitteleuropa als ungenießbar oder giftig gelten, in Osteuropa aber als Speisepilz geschätzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-10-07 Lactarius scrobiculatus (Scop.) Fr 119556.jpg|mini|Die Lamellen sind am Stiel angewachsen oder laufen leicht daran herab.]][[Datei:2010-10-12 Lactarius scrobiculatus (Scop.) Fr 111520.jpg|mini|Der weißliche Stiel zeigt unregelmäßig verteilte grubige Flecken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grubige Milchling ist ein auffallend großer Milchling mit einem 6–25&amp;amp;nbsp;cm breiten [[Hut (Mykologie)|Hut]]. Bei jungen Fruchtkörpern ist dieser gewölbt und hat einen eingerollten Hutrand, doch schon bald ist der Hut flach niedergedrückt bis genabelt und im Alter tief niedergedrückt bis trichterförmig vertieft. Der Hutrand bleibt aber sehr lange eingebogen. Die Oberfläche ist in der Mitte glatt oder fein schuppig und wird zum Rand hin zunehmend flaumig bis zottig, besonders bei jungen Exemplaren. Die Huthaut ist trocken bis feucht schmierig oder klebrig. Der Hut ist strohgelb, cremegelb oder ockergelb gefärbt und meist deutlich dunkler konzentrisch gezont. Im Alter oder bei Verletzung verfärbt sich der Hut mehr honiggelb bis [[isabellfarben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jung weißlichen, später cremegelben [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind am Stiel angewachsen oder laufen etwas daran herab. Sie sind mittelbreit bis breit und stehen mehr oder weniger dicht. Manchmal sind sie queradrig verbunden oder in Stielnähe gegabelt. Die Lamellenschneiden sind glatt und oft graugelb gefärbt. Das Sporenpulver ist blass cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zylindrische und zur Basis hin oft etwas verjüngte [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist 3–6&amp;amp;nbsp;cm lang und 1,5–3&amp;amp;nbsp;cm breit. Bei jungen Fruchtkörpern ist der Stiel voll, doch wird er schon bald brüchig und hohl. Die Stieloberfläche ist cremeweiß bis blass cremefarben und hat wenige bis zahlreiche, unregelmäßig verteilte ocker- bis braungelbe und grubig vertiefte Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weißliche Fleisch ist fest und läuft, wenn es angeschnitten wird, unter der Huthaut und der Stielrinde sofort schwefelgelb an. Es riecht fruchtig säuerlich und schmeckt schnell unangenehm ölig bitter und scharf. Auch die ziemlich reichlich fließende, weiße Milch verfärbt sich rasch schwefelgelb und schmeckt  zuerst mild, aber nach kurzer Zeit bitter und scharf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;laux&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Sporen sind breitelliptisch und durchschnittlich  7,6–8,7&amp;amp;nbsp;[[µm]] lang und 6,2–6,8&amp;amp;nbsp;µm breit. Der Q-Wert (Quotient aus Sporenlänge und -breite) ist 1,1–1,3. Das Sporenornament ist 0,7–1&amp;amp;nbsp;µm hoch und besteht aus mehreren, in die Länge gezogenen, unregelmäßigen Warzen und kurzen, gratigen Rippen, die nicht oder nur spärlich netzartig verbunden sind. Der [[Hilarfleck]] ist inamyloid. Die [[Basidie]]n sind meist keulig und messen (35–) 40–67 × 9–13&amp;amp;nbsp;µm. Sie tragen je vier [[Sterigma|Sterigmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamellenscheiden sind steril, tragen also keine Basidien. Auch [[Cheilomakrozystide|Cheilomakrozystiden]] fehlen, die Scheiden sind also ausschließlich mit 16–52&amp;amp;nbsp;µm langen und 6–10&amp;amp;nbsp;µm breiten [[Parazystide]]n besetzt. Diese sind keulig bis unregelmäßig zylindrisch oder gewunden und recht zahlreich. Auch auf der Lamellenfläche sind [[Makrozystide]]n nur spärlich vorhanden oder fehlen ganz. Dafür findet man sie am Lamellenboden, wo sie recht zahlreich sein können. Sie sind 40–85&amp;amp;nbsp;µm lang, 5–9&amp;amp;nbsp;µm breit, zylindrisch bis spindelförmig und an der Spitze ein- oder mehrfach eingeschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 250&amp;amp;nbsp;µm dicke Huthaut ([[Pileipellis]]) ist eine [[Ixocutis]] oder ein [[Ixotrichoderm]], das mehrheitlich aus parallel liegenden 2,5–7&amp;amp;nbsp;µm breiten [[Hyphe]]n besteht, die in eine gelatinisierte Masse eingebunden sind. Einzelne Hyphen können aufsteigen und mit ihren Enden aus dem Hyphenverband herausragen. [[Lactiferen]] kommen nur in tieferen Schichten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Grubige Milchling ist normalerweise durch seine Größe, den gelblich gefärbten Hut, den grubig gefleckten Stiel und die scharfe Milch, die sich gelblich verfärbt, gut zu erkennen. Der seltene [[Zottiger Violett-Milchling|Zottige Violett-Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius repraesentaneus&amp;#039;&amp;#039;), der besonders im Alpengebiet etwas häufiger vorkommt, sieht sehr ähnlich aus, seine Milch verfärbt sich aber an der Luft lila. Der [[Löwengelber Milchling|Löwengelbe]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius leonis&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Blassgelber Zotten-Milchling|Blassgelbe Zotten-Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius tuomikoskii&amp;#039;&amp;#039;) können ebenfalls sehr ähnlich aussehen. Beide Arten sind in Deutschland sehr selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwengelbe Milchling hat eine ebenfalls schwefelgelb verfärbende Milch und kommt an vergleichbaren Standorten vor. Er zieht aber eher etwas feuchtere Böden vor. Er unterscheidet sich makroskopisch durch den nicht gezonten Hut und mikroskopisch durch die deutlich netzartig ornamentierten Sporen und die bedeutend größeren Makrozystiden. Der ebenfalls ähnliche Blassgelbe Zotten-Milchling hat einen nicht oder kaum grubig gefleckten Stiel und einen ungezonten Hut. Er wächst bevorzugt auf sauren Böden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-11-09 Lactarius scrobiculatus (Scop.) Fr 119547.jpg|mini|Grubiger Milchling in einem montanen Fichten-Buchenwald in den Julischen Alpen (Slowenien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grubige Milchling ist wie alle Milchlinge ein [[Mykorrhiza]]pilz, der vor allem mit [[Fichten]], aber wohl auch mit [[Weißtanne|Tannen]], eine symbiotische Partnerschaft eingehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Milchling wächst in Fichten-(Tannen-)Buchenwäldern und Fichtenforsten aller Altersstadien. Gelegentlich findet man ihn auch in Edellaubbaum-Schluchten und auf Hangschuttböden unter Fichten, sofern die Böden ausreichend mit Sommerniederschlägen versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Milchling benötigt sickerfrische bis feuchte Böden, die nicht vollständig austrocknen dürfen. Die Böden sollten mittel- bis tiefgründig und kalk- und nährstoffreich sein. Sie dürfen aber nicht zu sehr mit Stickstoff belastet sein. Der Milchling mag sandig-tonige [[Braunerden]] über Kalkstein oder wenigstens gut basenhaltige Silikatböden. Nach einer Kalkung kann man den Pilz eine Zeit lang auch in [[pH-Wert#Auswirkungen des pH-Wertes auf das Wachstum von Pflanzen|bodensauren]] Hainsimsen-Buchen-, Fichten-Tannen- und Fichtenwäldern finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper erscheinen meist gesellig von Ende Juli bis Anfang November. Man findet sie vor allem im Hügel- und Bergland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution of Lactarius scrobiculatus.svg|mini|300px|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verbreitung des Grubigen Milchlings in Europa.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Grün eingefärbt sind Länder, in denen der Milchling nachgewiesen wurde. Grau dargestellt sind Länder ohne Quellen oder Länder, die außerhalb von Europa liegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Macedonia&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grubige Milchling ist eine [[holarktis]]che Art, die auf der ganzen nördlichen Erdhalbkugel verbreitet ist. Man findet den Milchling in Nordasien (Kleinasien, Russland-Fernost, Japan), Nordamerika (östliche USA), Nordafrika (Marokko) und in Europa. Bei den Nachweisen aus Asien und Nordamerika handelt es sich laut Kytövuori allerdings um andere Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa ist die Art weit verbreitet und in den Kalkgebieten von [[Fennoskandinavien]] und im mitteleuropäischen Hügel- und Bergland ausgesprochen häufig. Die Nordgrenze des Verbreitungsgebiets reicht bis zum 67. Breitengrad. In den Alpen ist die Art besonders häufig. Im Westen reicht das Verbreitungsgebiet von Frankreich über die Beneluxstaaten bis nach Irland und Großbritannien. Im Nordosten findet man ihn in den baltischen Staaten und Russland. In Süd- und Südosteuropa kommt der Milchling meist nur im Bergland vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist der Grubige Milchling vorzugsweise in den südlichen Mittelgebirgen von Bayern und Baden-Württemberg verbreitet, nach Norden hin wird er konstant seltener.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzkartierung&amp;quot; /&amp;gt; In Schleswig-Holstein und wohl auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern scheint die Art weitgehend zu fehlen. In Österreich&amp;lt;ref name=&amp;quot;austria&amp;quot; /&amp;gt; und der Schweiz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt; hingegen ist der Milchling sehr häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Grubige Milchling wurde bereits 1772 durch [[Joannes Antonius Scopoli]] als &amp;#039;&amp;#039;Agaricus scrobiculatus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben und so 1821 von Fries [[Sanktionierung (Taxonomie)|sanktioniert]]. 1838 stellte ihn Fries dann in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lactarius&amp;#039;&amp;#039; und gab der Art damit ihren heute gültigen, wissenschaftlichen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fries&amp;quot; /&amp;gt; Nomenklatorische Synonyme sind &amp;#039;&amp;#039;Galorrheus scrobiculatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Scop.) [[Paul Kummer|P.Kumm]]}} (1871)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummer&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Lactifluus scrobiculatus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Scop.: Fr.) [[Carl Ernst Otto Kuntze|Kuntze]]}} (1891).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuntze&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiteres Synonym ist &amp;#039;&amp;#039;Agaricus intermedius&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Fr.}} (1815), dabei ist zu beachten, dass &amp;#039;&amp;#039;Agaricus intermedius&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von Fries nicht identisch mit dem Krombholzschen &amp;#039;&amp;#039;Agaricus intermedius&amp;#039;&amp;#039; ist, das synonym zu &amp;#039;&amp;#039;Lactarius intermedius,&amp;#039;&amp;#039; dem [[Grubiger Weißtannen-Milchling|Grubigen Weißtannen-Milchling]], ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;speciesfungorum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infragenerische Systematik ===&lt;br /&gt;
Der Grubige Fichten-Milchling ist die Typusart der Untersektion &amp;#039;&amp;#039;[[Scrobiculati]]&amp;#039;&amp;#039;, die unterhalb der Sektion &amp;#039;&amp;#039;[[Piperites]]&amp;#039;&amp;#039; steht. Die Vertreter der Untersektion haben einen mehr oder weniger schmierigen Hut, der Hutrand ist mehr oder weniger behaart und die anfangs weiße Milch verfärbt sich nach einer Weile gelb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;basso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Grubige Milchling gilt als [[Giftpilz]]. Als Gift gelten hier [[terpenoid]]e Substanzen wie das [[Necatoron]]. Nach Verzehr dieses [[Pilze]]s treten Magen-Darm-Beschwerden auf (siehe [[Pilzvergiftung]], &amp;#039;&amp;#039;Gastrointestinales Syndrom&amp;#039;&amp;#039;). Die Latenzzeit beträgt zwischen ½ und 3 Stunden. Es besteht die Gefahr, ihn mit seinem genießbaren Verwandten, dem [[Lachsreizker]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius salmonicolor&amp;#039;&amp;#039;), zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Osteuropa]] und [[Russland]] ist der Grubige Milchling allerdings auch ein beliebter [[Speisepilz]]. Er wird über Nacht in kaltes Wasser eingelegt, dann geputzt und mindestens 30&amp;amp;nbsp;Minuten abgekocht. Danach wird er meistens entweder [[Einsalzen|eingesalzen]], [[Einlegen|eingelegt]] oder gebraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;400 Eesti Seent&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Hanns Frank, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpilze, Pilzgifte, Schimmelpilze, Mycotoxine&amp;#039;&amp;#039;. ecomed, Landsberg am Lech 1990, ISBN 3-609-64730-2.&lt;br /&gt;
* Hans E. Laux: &amp;#039;&amp;#039;Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09637-8.&lt;br /&gt;
* Svengunnar Ryman, Ingmar Holmåsen: &amp;#039;&amp;#039;Pilze: über 1.500 Pilzarten ausführlich beschrieben und in natürlicher Umgebung fotografiert&amp;#039;&amp;#039;. Bernhard Thalacker, Braunschweig 1992, ISBN 3-87815-043-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;austria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.pilzdaten-austria.eu/#tax/186278 |titel=Mykologische Datenbank |werk= |hrsg=Österreichische Mykologische Gesellschaft |datum=2021 |sprache=de |abruf=2023-11-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;basso&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Maria Teresa Basso |Titel=Lactarius Persoon |TitelErg=Fungi Europaei |Band=Vol. 7 |Datum=1999 |ISBN=88-87740-00-3 |Seiten=48–63, 410–412 |Sprache=it}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Cvetomir M. Denchev, Boris Assyov |Titel=CHECKLIST OF THE MACROMYCETES OF CENTRAL BALKAN MOUNTAIN (BULGARIA) |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=111 |Datum=2010 |Seiten=279–282 |Online=http://www.mycotaxon.com/resources/checklists/denchev-v111-checklist.pdf |Format=PDF |KBytes=592}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Z. Tkalčec, A. Mešić |Titel=Preliminary checklist of Agaricales from Croatia V: |TitelErg=Families Crepidotaceae, Russulaceae and Strophariaceae |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=88 |Datum=2003 |Seiten=287 |Online=[http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0088/0287.htm cybertruffle.org.uk] |Abruf=2011-08-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fries&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Elias Magnus Fries |Titel=Epicrisis systematis mycologici |TitelErg=seu synopsis hymenomycetum |Verlag=Typographia Academica |Ort=Upsala |Datum=1838 |Seiten=334 |Sprache=la |Online={{Google Buch |BuchID=kuIUAAAAYAAJ |Seite=334 |Hervorhebung=Lactarius}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.gbif.org/species/8881331 |titel=Lactarius scrobiculatus |werk=GBIF Portal / www.gbif.org |abruf=2025-03-25 | sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Jacob Heilmann-Clausen u. a. |Hrsg=The Danish Mycological Society |Titel=The genus Lactarius |TitelErg=Fungi of Northern Europe |Band=Vol. 2 |Datum=1998 |ISBN=87-983581-4-6 |Seiten=106 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Jacob Heilmann-Clausen u. a. |Hrsg=The Danish Mycological Society |Titel=The genus Lactarius |TitelErg=Fungi of Northern Europe |Band=Vol. 2 |Datum=1998 |ISBN=87-983581-4-6 |Seiten=271–273 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Russulaceae. Milchlinge, Täublinge.&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 2005, ISBN 3-85604-060-9, S. 104.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kummer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Paul Kummer |Titel=Der Führer in die Pilzkunde |TitelErg=Anleitung zum methodischen, leichten und sicheren Bestimmen der in Deutschland vorkommenden Pilze |Auflage=2. |Verlag=G. Luppe, Hof-Buchhandlung |Ort=Zerbst |Datum=1882 |Seiten=125 |Online=[http://www.biodiversitylibrary.org/item/106672#page/133/mode/1up biodiversitylibrary.org]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuntze&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Otto Kuntze |Titel=Revisio generum plantarum |TitelErg=secundum leges nomenclaturae internationales cum enumeratione plantarum exoticarum |Band=Part 2 |Ort=Leipzig / London / Paris |Datum=1891 |Seiten=857 |Online=[http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k969927/f483.image.r=Revisio+generum+plantarum+pars+3.langDE Paris Bibliothèque nationale de France]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;laux&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Hans E. Laux |Titel=Der neue Kosmos PilzAtlas |Verlag=Franckh-Kosmos |Ort=Stuttgart |Datum=2002 |ISBN=3-440-07229-0 |Seiten=200}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Macedonia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=S. Petkovski |Titel=National Catalogue (Check List) of Species of the Republic of Macedonia |Ort=Skopje |Datum=2009 |Sprache=en |Online={{Webarchiv |url=http://www.protectedareas.mk/Matka/files/Final%20Report%20on%20National%20Catalogue.pdf |text=protectedareas.mk |wayback=20100215141145}} |Format=PDF |KBytes=1600 |Abruf=2013-07-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0, S. 371.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.pilzoek.de/pilze.php?taxnrq=moi&amp;amp;nameq=Lactarius+scrobiculatus+%28Scop.%3AFr.%29+Fr |titel=Lactarius scrobiculatus in der PILZOEK-Datenbank |werk=pilzoek.de |abruf=2011-09-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzkartierung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://brd.pilzkartierung.de/f2specart.php?csuchsatz=hbt&amp;amp;cFund= |titel=Pilz-Verbreitungsatlas - Deutschland |werk=Pilzkartierung 2000 Online / brd.pilzkartierung.de |abruf=2012-01-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;speciesfungorum&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.speciesfungorum.org/Names/SynSpecies.asp?RecordID=196637 |titel=Synonyme von Lactarius scrobiculatus |titelerg=(Scop.) Fr., Epicr. syst. mycol. (Upsaliae): 334 (1838) |werk=Index Fungorum / speciesfungorum.org |abruf=2012-01-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;400 Eesti Seent&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kuulo Kalamees, Vello Liiv: &amp;#039;&amp;#039;400 Eesti Seent&amp;#039;&amp;#039;. Eesti Loodusfoto, Tartu 2008, ISBN 978-9985-830-63-5.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Lactarius scrobiculatus|Grubiger Milchling (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius scrobiculatus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.funghiitaliani.it/index.php?showtopic=15427 |titel=Lactarius scrobiculatus |werk=Funghi in Italia / funghiitaliani.it |sprache=it |abruf=2012-01-10 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Fotos vom Grubigen Milchling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milchlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giftpilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pipolder</name></author>
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