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	<title>Grubenpferd - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:54:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grubenpferd&amp;diff=495234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: /* Geschichtlicher Überblick */ 0er einheitlich ohne -</title>
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		<updated>2025-12-18T18:29:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichtlicher Überblick: &lt;/span&gt; 0er einheitlich ohne -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deutsches Museum - Bergbau - Grubenpferd 1.JPG|miniatur|Nachbildung eines Grubenpferds im Deutschen Museum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grubenpferde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden im [[Bergbau]] sowohl im [[Tagebau]] als auch im [[Untertagebau]] zum Ziehen von [[Förderwagen (Bergbau)|Förderwagen]] zum [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] oder anderen Umladestellen eingesetzt. Sie haben in den Bergbauregionen wesentlich zum industriellen Aufschwung beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Überblick ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cheval mine descente.jpg|miniatur|links|Zeichnung des Abseilvorgangs eines Grubenpferds nach unter Tage]]&lt;br /&gt;
Im deutschen Tagebau wurden Grubenpferde vermutlich ab dem 1. Jahrhundert mit Verwendung des [[Kummet]] in Europa eingesetzt. Ob Pferde im Tagebau außerhalb Deutschlands ebenfalls als Grubenpferde bezeichnet wurden, ist nicht belegt. Im deutschen [[Tiefbau (Bergbau)|Untertagebergbau]] wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Transporte von Material und Bergbauprodukten ausschließlich durch den Menschen, von so genannten [[Fördermann#Schlepper|Schleppern]], vorgenommen. Mit steigendem Absatz durch die Industrialisierung sowie dem schnelleren Transport über Tage durch Pferde- und später durch Eisenbahnen wuchs der Bedarf, die Transportleistung über und unter Tage zu erhöhen. In England wurden bereits seit 1790 Pferde zum Transport unter Tage eingesetzt, in Deutschland erstmals 1835. Durch den Einsatz von Seil- und Kettenbahnen bzw. Lokförderung unter Tage endete ihr Einsatz als &amp;#039;&amp;#039;Kumpel&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland Anfang der 1970er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Britischer Bergbau ===&lt;br /&gt;
Im [[County Durham]] wurden ab 1790 erstmals nachweislich Pferde unter Tage eingesetzt. Die Spitze des britischen Einsatzes wurde im Jahre 1913 mit 70.000 Tieren erreicht. Die letzten Pferde wurden im britischen Bergbau etwa im Jahre 2000 außer Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saarbergbau ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 wurde in der [[Grube Luisenthal|Grube Gerhard]] und 1842 im [[Ensdorfer Stollen]] des Saarbergbaus erstmals die Pferdeförderung unter Tage eingeführt. Im Königlichen Kohlenrevier Saarbrücken wurden 1875 bereits 600 Pferde eingesetzt. Bis 1904 war die Anzahl bereits auf 1660 Tiere angestiegen. Die meisten von ihnen wurden unter Tage eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhrbergbau ===&lt;br /&gt;
In den rheinisch-westfälischen Gruben kamen ab 1840 Pferde unter Tage zum Einsatz. Ab 1850 wurden auf der [[Zeche Amalie]] und ab 1853 auf der [[Zeche Victoria Mathias]] Pferde eingesetzt. Von ihrem ersten Einsatz an nahm deren Verwendung rasant zu. So wuchs von 1878 auf der [[Zeche Dahlbusch]] deren Bedarf in acht Jahren auf 100 Tiere, die in Ställen unter Tage untergebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anzahl der eingesetzten Pferde unter Tage ==&lt;br /&gt;
* Großbritannien&lt;br /&gt;
** 1914, 70.000 Pferde&lt;br /&gt;
** 1937, 32.000 Pferde&lt;br /&gt;
** 1957, 11.000 Pferde&lt;br /&gt;
** 1980, 100 Pferde&lt;br /&gt;
** 1984, 55 Pferde&lt;br /&gt;
Der tatsächliche Bestand dürfte ungleich höher gewesen sein; in den kleinen versteckt liegenden Privatgruben wurde dieser kaum erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oberbergamtsbezirke Dortmund, Breslau, Bonn&lt;br /&gt;
** 1913, 11.788 Pferde&lt;br /&gt;
** 1920, 5.257 Pferde&lt;br /&gt;
* Oberbergamtsbezirk Dortmund&lt;br /&gt;
** 1913, ca. 8.000 Pferde&lt;br /&gt;
** 1920, 3.712 Pferde&lt;br /&gt;
** 1942, 1.005 Pferde&lt;br /&gt;
** 1963, 22 Pferde&lt;br /&gt;
* Ibbenbüren&lt;br /&gt;
** 1916, 98 Pferde&lt;br /&gt;
** Ibbenbüren (Ostfeld)&lt;br /&gt;
*** 1922, 52 Pferde&lt;br /&gt;
*** 1936, 25 Pferde&lt;br /&gt;
* Saarland&lt;br /&gt;
** 1875, 600 Pferde&lt;br /&gt;
** 1910, 1.634 Pferde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rassen ==&lt;br /&gt;
Es wurden [[Pony (Pferd)|Ponys]] mit ruhigem Temperament eingesetzt, gutem Knochenbau und tiefem und geschlossenen Rumpf. In den Anfängen handelte es sich meist um Abkömmlinge regionaler [[Wildpferd]]bestände wie den [[Emscherbrücher]]n oder teilweise dem [[Norwegisches Fjordpferd|Fjordpferd]]. Die [[Widerrist]]höhe sollte nicht mehr als 1,50 m betragen. In den niedrigen Strecken wurden auch kleinere Ponys eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Bedingungen im Tiefbau ==&lt;br /&gt;
In den Anfängen des Bergbaus wurde das Fördergut in Karren, [[Hunt]]en oder [[Schlepptrog|Schlepptrögen]] befördert. Mit größer werdenden Entfernungen wurden in den 1850er Jahren zur [[Streckenförderung]] Pferde eingesetzt. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Kohlebergbau-[[Maultier]]s betrug 1911 gerade einmal 3,5 Jahre, wohingegen es über Tage durchschnittlich 20 Jahre lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://books.google.com/books?id=So85AQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA650&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbringung und Verpflegung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pit POny Stable.jpg|miniatur|Pferdestall unter Tage in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
Die Pferde wurden zunächst am Schichtanfang mit in die Grube genommen und am Schichtende nach [[Tag (Bergbau)|über Tage]] transportiert. Hierzu verwendete man [[Förderkorb|Förderkörbe]], in engen Schächten wurden die Pferde in Schlingen eingehängt. Später wurden unter Tage [[Unterirdischer Pferdestall|Sammelställe]] für 30 und mehr Pferde gebaut, in die die Pferde nach Schichtende untergestellt wurden. Diese verfügten über Frischluftzufuhr, elektrisches Licht und Wasserleitungen. Gefüttert wurde eine Mischung aus Hafer, Futterbrot, Heu und Streu. Grünfutter wurde in der Regel nicht verwendet. Das [[Grubenwasser]] war zum Tränken der Tiere nicht geeignet. In stillgelegten [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] gab es Hilfs- oder Notställe, in denen die Tiere versorgt wurden und um sie, bei Doppelschichten, möglichst nahe der Arbeitsstelle unterzubringen. Diese Ställe verfügten weder über Licht noch Frischluft oder Wasserleitungen. Die klimatischen und räumlichen Bedingungen waren hier äußerst schlecht. Die Ställe wurden mit Sägemehl aus der Bearbeitung des Grubenholzes eingestreut. Zur Mäusebekämpfung wurden Katzen, in England auch Terrier eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausrüstung ===&lt;br /&gt;
Zum Schutz vor elektrischen Drähten trugen die Pferde einen Ohrenschutz aus Gummi. In vielen, oftmals flachen Bergwerken wurde ihnen eine Lederkappe als Kopf- und Augenschutz angelegt. Es wurde einfaches Schleppgeschirr verwendet. Wegen möglicher [[Methangas]]explosionen mussten Hufeisen über Tage geschmiedet und angepasst werden. Das Pferd wurde dann unter Tage kalt beschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheiten und Verletzungen ===&lt;br /&gt;
Die keineswegs artgerechte Haltung, eine hohe Belastung durch Doppelschichten, Wechsel von kalten und warmen [[Wetter (Bergbau)|Wetterströmen]] bei verschwitztem Fell und die Staubbelastung hatten Auswirkungen auf das Immunsystem der Tiere. Die häufigsten Krankheiten waren [[Druse (Pferd)|Druse]], [[Rotz (Krankheit)|Rotz]], [[Dämpfigkeit]], [[Kolik beim Pferd|Koliken]], [[Räude]] und Bindegewebsentzündungen. Häufig hatten die Pferde unter Verletzungen durch herabhängende Drähte, Nägel und abgesplitterte Holzbalken sowie Quetsch- und Schürfwunden zu leiden. Eine Häufung von Erkrankungen an der [[Pneumokoniose|Staublunge]] oder Erblindung durch die Dunkelheit oder den Kohlenstaub konnte nicht nachgewiesen werden. Erblindungen der Pferde wurden zumeist durch Verletzungen an Drähten und Nägeln hervorgerufen. Pferde, die erkrankten, und die unter Tage nicht ausreichend behandelt werden konnten, wurden zur Erholung auf die Weide bei Vertragsbauern geschickt. Um sich wieder an das Tageslicht zu gewöhnen, wurden ihnen spezielle Brillen aufgesetzt, die jeden Tag ein wenig mehr Licht an das Auge ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentümer ==&lt;br /&gt;
Die Pferde waren in den meisten Fällen nicht das Eigentum der Gruben, sondern gehörten Verleihfirmen. Diese stellten die für den Betrieb notwendigen Tiere zur Verfügung. So verfügte die Firma Bischoff aus Gelsenkirchen im 19. Jahrhundert alleine über einen Bestand von 13.000 Tieren. Die Zechen kamen für verletzte, lahme und kranke Tiere auf. Todesfälle durch Seuchen und einige Krankheiten wurden vom Staat entschädigt. Die Bekämpfung von Rotz war Sache der Zechen. Der Verleiher stellte Geschirr, Futter und Medikamente zur Verfügung. Die Arbeitszeiten der Tiere wurden vertraglich festgelegt. Diese sollte eine Schicht am Tag und 27 Schichten im Monat betragen. Da die Betreuung durch die Zechen vorgenommen wurde und die Anzahl der eingesetzten Tiere sehr groß war, war eine umfassende Überprüfung kaum möglich. Im Saarland wurde ab 1893 die Pferdeförderung durch die Gruben vorgenommen. Hierdurch hatten Misshandlungen der Tiere abgenommen, Doppelschichten wurden reduziert, Prämien für Unverletztheit und gutes Aussehen der Pferde wurden gezahlt. Im Gegenzug blieben die Pferde längere Zeit arbeitsfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden bergpolizeiliche Vorschriften zur Pferdeförderung erlassen. In vielen Zechen wurden daraufhin &amp;#039;&amp;#039; Zehn Gebote zur Unfallverhütung für Pferdeführer&amp;#039;&amp;#039; aufgestellt, die den Umgang mit den Tieren während der Arbeit regelten. Im Jahr 1933 trat ein neues [[Tierschutzgesetz (Deutschland)|Tierschutzgesetz]] in Kraft. Hiernach hätte jedes Pferd nach zwei Jahren ausgewechselt oder eine Erholung über Tage erhalten müssen. Zumindest während des Zweiten Weltkriegs war die Umsetzung eher fraglich. Die untertägigen Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse für Mensch und Tier sind mit heutigen Maßstäben an Arbeits- und Tierschutz nicht zu vergleichen. Die Arbeitsbedingungen der [[Bergmann|Bergleute]] waren kaum besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Futtsack ==&lt;br /&gt;
Im [[Ruhrgebiet]] und am Niederrhein wurde der Futtersack zu [[Futtsack]] verkürzt. Später entstand daraus die Redewendung „da is Futtsack dran“ für knifflige Situationen. Wenn etwas nicht funktionierte, wenn Unruhe oder Probleme im Schacht auftraten, bekamen die Grubenpferde zur Beruhigung den Futtersack umgehängt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.klenner-entertainment.de/bergbausammlung_serie.htm|titel=Rheinhausener Bergbaubegriffe|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110102063123/http://www.klenner-entertainment.de/bergbausammlung_serie.htm |archiv-datum=2011-01-02 |zugriff=2012-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die letzten Grubenpferde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grubenpferd Tobias Deutsches Bergbaumuseum Bochum anagoria.JPG|miniatur|Rekonstruierter Grubenpferdstall im Deutschen Bergbaumuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelsenkirchen - Horster Straße - Schrankenwärterhaus Hugo-Bahn 05 ies.jpg|mini|Gedenkstätte des letzten Grubenpferds der [[Zeche Hugo]] in Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
In den Bergwerken wurden durch die fortschreitende Modernisierung die Tiere überflüssig.&lt;br /&gt;
;Großbritannien&lt;br /&gt;
Mit Produktionsende in den Gruben wurden vor dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Pferde unter Tage erschossen. Das [[National Coal Board]] errichtete in [[Pontypridd]] in den 1960er Jahren ein Erholungszentrum für Pferde, hier waren 2003 noch etwa 10 Pferde untergebracht. 1994 verließen die letzten vier Ponys das Bergwerk Ellington bei [[Morpeth (Northumberland)|Morpeth]] in [[Northumberland]], im Jahre 2000 wurden noch vereinzelte Grubenponys aus Privatbergwerken entlassen.&lt;br /&gt;
;Deutschland&lt;br /&gt;
1955 verließ das letzte Pferd die [[Zeche Westerholt]], im Jahre 1957 fuhr das Grubenpferd Hugo im [[Westfeld (Ibbenbüren)|Ibbenbürener Westfeld]] nach „über Tage“ und 1959 wurde auf der [[Zeche Ewald]] der Förderbetrieb mit Pferden eingestellt. Am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1966 verließ &amp;#039;&amp;#039;Tobias&amp;#039;&amp;#039;, als eines der letzten Grubenpferde im Ruhrbergbau, nach zwölf Jahren Dienst unter großer medialer Teilnahme die [[Recklinghausen|Recklinghäuser]] [[Zeche General Blumenthal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag5160.html | titel=Tobias geht in Rente | titelerg=23. Juni 1966 Letzte Schicht eines deutschen Grubenpferdes | hrsg=WDR 2 | datum=2011-06-23 | zugriff=2013-03-13 | kommentar=Episode: WDR 2 Stichtag: 23. Juni 1966}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu seinem Tod 1970 lebte der Wallach auf einem Bauernhof. Seit 1995 erinnert ein Modell des Tieres im Anschauungsbergwerk des [[Deutsches Bergbaumuseum|Deutschen Bergbaumuseums]] in [[Bochum]] an &amp;#039;&amp;#039;Tobias&amp;#039;&amp;#039;, der zum Symbol für die Grubenpferde geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes Grubenpferd im Ruhrbergbau und in Deutschland verließ der Schimmel-Wallach Seppel zwei Monate nach Tobias die Bochumer [[Zeche Lothringen]], ohne mediale Beteiligung. Seppel erhielt sein [[Gnadenbrot (Tierpflege)|Gnadenbrot]] in Lüdinghausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Ulrike Gilhaus | url=http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=22822 | titel=Kumpel auf vier Beinen - Grubenpferde im Ruhrbergbau | titelerg=LWL-Industriemuseum stellt neues Buch über das Leben der Vierbeiner unter Tage vor | hrsg=LWL-Industriemuseum | zugriff=2012-03-04 | kommentar=Buchbesprechung | zitat=„Seppel“ war das letzte Grubenpferd}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einigen kleineren Gruben Westdeutschlands wurden Pferde im Tagesförderbetrieb noch bis Anfang der 1970er Jahre eingesetzt, so z. B. auf der [[Grube Wolkenhügel]] in [[Bad Lauterberg]] im Harz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange Grubenpferde im Tagebau eingesetzt wurden, ist derzeit nicht belegt.&lt;br /&gt;
;Schweiz&lt;br /&gt;
In der Schweiz wurden Pferde im [[Asphaltbergwerk La Presta]] bis 1973 eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Peter Bärtschi |Titel=Die industrielle Schweiz vom 18. bis ins 21. Jahrhundert : aufgebaut und ausverkauft |Verlag=Hier + Jetzt |Ort=Baden |Datum=2011 |ISBN=978-3-03919-145-1 |Seiten=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zogen einen Zug von acht Loren auf einem leicht talwärts führenden Gleis aus dem Stollen des Bergwerks. Die Stallungen befanden sich übertags.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemäß Erklärungen des Touristenführers im Bergwerk 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss auf Literatur, Musik und Film ==&lt;br /&gt;
Auswahl:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kleinen Pferdediebe&amp;#039;&amp;#039;, Kinofilm, 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Grubenpferd&amp;#039;&amp;#039;, Gedicht von [[Paul Zech]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ballade von einem blinden Grubenpferd&amp;#039;&amp;#039;, Vertonung des Gedichts von [[Carved in Stone (Band)|Carved in Stone]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hänschen in der Grube&amp;#039;&amp;#039;, Kinderbuch von [[Hans Baumann]], 1957&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0125458|Pit Pony}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0076320|Die kleinen Pferdediebe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Gilhaus: &amp;#039;&amp;#039;Kumpel auf vier Beinen. Grubenpferde im Ruhrbergbau&amp;#039;&amp;#039;. Klartext, Essen 2010.&lt;br /&gt;
* Karl Starke: &amp;#039;&amp;#039;Von Grubenpferden, Kohlenhunten und Dampfrössern. Zur Geschichte des Kohlentransportes im Hausruckbergbau.&amp;#039;&amp;#039; (Verein Bergbaumuseum Hausruck. Bd. 2). Kilian, Vöklabruck 2006.&lt;br /&gt;
* [[Josef Reding]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal der Grubenpferde. Von Untertagetieren und anderen gehorsamen Dienern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Westfalen&amp;#039;&amp;#039;.N.F. 56. 2002 (2001), S. 208–213.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Emil Stöhr, [[Emil Treptow]] | Titel=Grundzüge der Bergbaukunde einschließlich der Aufbereitung | Verlag=Spielhagen &amp;amp; Schurich | Ort=Wien | Datum=1892 | ISBN=978-1142950033}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Joachim Huske | Titel=Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier | Auflage=3. | Verlag=Deutsches Bergbau-Museum | Ort=Bochum | Datum=2006 | ISBN=3-937203-24-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pit ponies|Grubenpferde}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag5160.html | titel=Letzte Schicht eines deutschen Grubenpferdes | kommentar=Beitrag der [[Aktuelle Stunde (Fernsehsendung)|Aktuellen Stunde]] | zugriff=2013-01-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.pro-bergbau.de/bilder/lohberg/pferd2.html | titel=Grubenpferd am Haken | kommentar=Bild | zugriff=2013-01-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.pitponies.co.uk | titel=The pit pony sanctuary |sprache=en | zugriff=2013-01-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/hannover/Ausstellungen/alteausstellungen/grubenpferde | titel=Kumpel auf vier Beinen | titelerg=Grubenpferde im Ruhrbergbau| zugriff=2013-01-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.rrf-online.de/referenz/grubenpferde.pdf | titel=Die Geschichte der Grubenpferde| format=Pdf, 352 KB | zugriff=2013-01-01|abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.ruhr-uni-bochum.de/vpprs/deutsch/Theegarten_Grubenpferd.pdf |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170730203247/http://www.ruhr-uni-bochum.de/vpprs/deutsch/Theegarten_Grubenpferd.pdf | titel=Das Grubenpferd im rheinisch-westfälischen Bergrevier – ein historischer Rückblick | autor=Dirk Theegarten | hrsg=[[Ruhr-Universität Bochum]] | format=PDF, 800&amp;amp;nbsp;KB | datum= |archiv-datum=2017-07-30 | abruf=2019-07-18 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.welsh-pony.de/eho/grubenpferde/f_grubenpferde_1.html | titel=Grubenpferde |titelerg=Zeugen der Zeitgeschichte Teil 1| zugriff=2013-01-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.welsh-pony.de/eho/grubenpferde_t2/f_grubenpferde_2.html | titel=Grubenpferde |titelerg=Zeugen der Zeitgeschichte Teil 2| zugriff=2013-01-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7626636-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zugpferd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezeichnung für Pferde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Pferdehaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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