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	<title>Grubenbahnen Messel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:10:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grubenbahnen_Messel&amp;diff=2118841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Pferdebahn */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-03-16T09:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pferdebahn: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grubenbahnen Messel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren unterschiedliche [[Eisenbahn|Bahnsysteme]], die während der Zeit des aktiven Abbaus in der [[Grube Messel]] dort zum Abtransport der Bergbauprodukte und des [[Abraum (Bergbau)|Abraums]] eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Abraumzug Messel.jpg|180|Lok der Abraumbahn Messel.jpg|180|Zug der Abraumbahn auf der Abraumhalde|Lok der Abraumbahn Messel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grube Messel wurde von den 1870er Jahren bis 1971 [[Bitumen|bituminöser]] [[Tonstein]] (umgangssprachlich: [[Ölschiefer]]) abgebaut und seit 1884 [[Pyrolyse|verschwelt]], um [[Erdöl]]produkte zu gewinnen. Die Grube und die Schwelerei waren über ein [[Anschlussgleis]] an den [[Bahnhof Messel]] und die [[Main-Rhein-Bahn|Bahnstrecke Darmstadt-Aschaffenburg]] der [[Hessische Ludwigsbahn|Hessischen Ludwigsbahn]] (später: [[Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft]] und deren Rechtsnachfolger) angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pferdebahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Abfuhr des Bergbauprodukts und des Abraums mit [[Pferdefuhrwerk]]en wies schon bald eine zu geringe Kapazität auf. Deshalb wurde eine [[Pferdebahn]] in der [[Spurweite (Schienenverkehr)|Spurweite]] 600&amp;amp;nbsp;mm errichtet. Bergauf wurden deren Wagen von [[Hauspferd|Pferden]] gezogen, bergab rollten sie frei und wurden am Ende des Gefälles mit [[Gleisbremse|Schleifbohlen]] gebremst. Diese Förderstrecke wurde als „Rollbahn“ bezeichnet. Eingesetzt wurden [[Hunt|Wagen]] aus massivem [[Eiche]]nholz mit einem Fassungsvermögen von einem halben Kubikmeter, die so stabil gebaut waren, dass sie bis ca.&amp;amp;nbsp;1960 verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kettenbahn ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Grubenhunt Messel.JPG|230|Kette Kettenbahn Messel.JPG|130|Grubenhunt der Kettenbahn (Fossilien- und Heimatmuseum Messel) und die Zugkette der Kettenbahn, ausgestellt im Besucherzentrum der Welterbestätte Grube Messel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem durch steigende Fördermengen auch die Kapazität dieses System erschöpft war, wurde die Zugkraft für die Wagen ab 1889 auf eine mechanische [[Kettenbahn]] umgestellt. Deren Antriebsstation befand sich unmittelbar neben der Aufbereitungsanlage am Grubenrand. Beide wurden mit [[Gasmotor]]en angetrieben. Die Entscheidung für diese Technik fiel, da der Ölschiefer brennbar ist und der Einsatz von kohlebefeuerten [[Dampflokomotive]]n deshalb zu gefährlich war. Die Kettenbahn bewährte sich hervorragend, so dass das System ständig ausgebaut wurde. Schließlich bestanden zwei [[Mehrgleisigkeit|zweigleisige]] Förderstrecken, jeweils mit Zweigstrecken, eine Strecke von der Aufbereitungsanlage zu einer Halde, wo nicht schwelwürdiger Ölschiefer abgelagert wurde und eine Strecke zwischen Kesselhaus und Schwelerei einerseits und der [[Schlacke (Verbrennungsrückstand)|Schlackehalde]] andererseits. Hier wurden eiserne [[Güterlore|Kipploren]] eingesetzt, da der Schwelrückstand bei bis zu 300 [[Grad Celsius]] zum Abkippen aus den Öfen geholt wurde. Seit 1950 kamen 80 cm breite [[Förderband|Förderbänder]] zum Einsatz, welche die Kettenbahnen bis 1963 ablösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 600-mm-Bahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nicht brennbare [[Taubes Gestein|taube Gestein]] wurde seit den 1890er Jahren mit einer 600&amp;amp;nbsp;mm-[[Schmalspurbahn]], die mit [[Dampflokomotive]]n betrieben wurde, zur Abraumhalde gefahren. Diese lag zunächst westlich der Grube. Eingesetzt wurden dazu hölzerne Wagen mit einem Fassungsvermögen von ca. einem Kubikmeter, die herausnehmbare Seitenwände hatten und von Hand leer geschaufelt werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bahn wies zunächst kurze Strecken und geringe Steigungen auf. 1924 wurde eine neue Abraumhalde nordöstlich der Grube eingerichtet. Dazu musste die Bahn nun nördlich um die Grube herumgeführt werden, eine 1,5&amp;amp;nbsp;km lange Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 900-mm-Bahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spitzkehren Abraumbahn Messel.jpg|mini|ohne|Spitzkehren der Abraumbahn am südlichen Grubenrand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde das System auf 900&amp;amp;nbsp;mm [[Umspurung (Oberbau)|umgespurt]]. Zusätzlich wurden im Bereich der Abraumhalde 5&amp;amp;nbsp;km Gleise verlegt und ein Betriebsbahnhof südlich davon eingerichtet. Durch die zunehmend größere Abbautiefe musste die Grube bahnseitig neu erschlossen werden. Das erfolgte ab 1940 von Süden her. Der Höhenunterschied wurde über mehrere Abbausohlen mit einer [[Sägefahrt]] über zuletzt fünf [[Spitzkehre (Eisenbahn)|Spitzkehren]] bewältigt. Diese Erschließung wurde an das bestehende, hauptsächlich nördlich der Grube verlaufende System am Betriebsbahnhof angeschlossen. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bestand der Fuhrpark aus neun Dampflokomotiven, 64 eisernen Abraumwagen und einigen Sonderfahrzeugen. Die Grubenbahn hatte eine eigene Reparaturwerkstätte für die Fahrzeuge und eine Gleisbauwerkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende des Grubenbahnbetriebes ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Abraumbahn Grube Messel.jpg|180|Grubenbahn Messel, Abraumwagen.jpg|180|Zug der Abraumbahn der Grube Messel|Wagen der Abraumbahn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stetig sich vergrößernde Abbautiefe ließ den Bahnbetrieb über die Spitzkehren auf länger werdenden Strecken immer aufwändiger werden. Die gute Erfahrung beim Transport des Ölschiefers mit dem 80&amp;amp;nbsp;cm breiten Förderband wurde deshalb auch auf den Abraum übertragen. Damit konnte eine viel stärkere Steigung auf einer viel kürzeren Strecke überwunden werden. 1951 wurde deshalb die Abraumbahn durch ein 1100&amp;amp;nbsp;m langes Förderband ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Beeger: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Grube Messel 1884–1964&amp;#039;&amp;#039;. In: Stephan Schaal und Ulrich Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Grube Messel&amp;#039;&amp;#039;. Gladenbach 1995. ISBN 3-88343-016-1, S. 3–195.&lt;br /&gt;
* Manfred Raab: &amp;#039;&amp;#039;Die Bergwerksbahnen im Bereich des früheren Mineralölwerkes Grube Messel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahn und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039; = Schriftenreihe des Landkreises Darmstadt-Dieburg 2 (Hrsg.: Georg Wittenberger / Förderkreis Museen und Denkmalpflege Darmstadt-Dieburg).Darmstadt 1985, S. 92–95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 600 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 900 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Landkreis Darmstadt-Dieburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebautechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grubenbahntechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werksbahn]]&lt;/div&gt;</summary>
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